formfreu.de
SCHICKES. SCHÖNES. SCHNELLES.

28. September 2014

Ferrari 308 GT4 @ Airfield

von Markus

Ortstermin Anfang September am Flugplatz Mainz-Finthen, dem freundliche Verkehrslandeplatz für die General Aviation im Rhein-Main Gebiet. Ich treffe mit unserem GT4 auf die Fotografin Carola, eine gute Freundin, die in direkter Nachbarschaft ihr neues Studio hat. Die Kulisse mit den Hangars, Garagen und dem Rollfeld ist perfekt für unseren Zweck und so entstehen an diesem Nachmittag eine Reihe von schönen Fotos.

Frau Schmitt fotografiert.

23. September 2014

Altautotreff @ Solitude 2014.09

von Tom

Sauwetter! Wieder mal ins Wasser gefallen: der Altautotreff an der Solitude, das kultige markenoffene und zwanglose – übrigens auch in vielen anderen Städten der Republik jeweils am dritten Sonntag im Monat stattfindende – Zusammentreffen von Old- und Youngtimern. Trotzdem coole Karren: Psychedelisch und zum Kotzen knallig: Caprigrün trifft Milkalila. Schon mal einen Lappländer gesehen? Immer wieder schick: die Simca Aronde.

Alle Fotostrecken zum Altautotreff findet ihr bei formfreu.de hier. Ausserdem bei facebook.

Altautotreff

#Altautotreff

18. Leo-Motor Classic

von Tom

Bei regenfreiem(!) Sonntagvormittagshimmel starteten um die 60 historische Fahrzeuge zur diesjährigen Leo-Motor Classic auf dem Marktplatz in Leonberg. Wie in den vergangenen Jahren gab es eine Rundfahrt von zirka 80 km. Alles dabei: von der rennsemmligen Fiat-Knutschkugel, dem Prinzen aus Neckarsulm, Vorkriegsschiffen bis zum Youngtimer-Jetta. Schöne Fachwerkkulisse. Damit jeder wußte, welches Auto gerade losfährt, waren zwei Fachleute am Start: die Leonberger Rennfahrer-Legende Eberhard Mahle und Porsche-Designer Tony Hatter präsentierten die Abfahrt.

Werbegemeinschaft Faszination Altstadt Leonberg e.V.

22. September 2014

Dino Register Deutschland Herbsttreffen 2014

von Markus

Stratos, Nebel und der Toast Hawaii

Das Herbsttreffen des Dino Register Deutschland führte die Teilnehmer ins beschauliche Hünfeld in der Rhön. Am Freitag war Anreisetag und von der Terrasse des Hotels konnte man gemütlich auf den Verkehrskreisel schauen und die Ankömmlinge begrüßen. Rechtzeitig zum Abendessen waren dann auch alle da und das italienischen Schlankschlemmer-Buffet wurde eröffnet. Der Samstag war straff geplant. 8 Uhr Frühstück, 9 Uhr Start Richtung Wasserkuppe. In der Region ist nicht viel los, perfekte Bedingungen also für unsere Dinos. Die Strecke war traumhaft schön, einfach allererste Sahne!!! Kaum Dörfer, kein Verkehr und nur eine einzige Ampel an einer kurzfristig eingerichteten Baustelle störten unsere flüssige Fahrt. Ab und zu ein Stopp am Wegesrand, um alle Schäfchen wieder einzusammeln, dann geht’s wieder weiter durch die teils neblige Landschaft und das Herbstlaub schien glücklich im Windwirbel unserer Spider, Coupés, 246 er oder 308er zu tanzen. Das Highlight in der Gruppe war der Lancia Stratos, ein absolutes Brett auf der Strasse. Ich weiß immer noch nicht, ob es schöner war, ihn vor mir fahren zu sehen oder im Rückspiegel hinter mir. Er sieht halt immer gut aus. Mittagsstopp wurde in der Lichtenburg bei Ostheim geplant. Unsere Autos parkierten wir hübsch im Hof, in der Restaurantsstube gab’s dann wahlweise Pilzragout oder Schweinebraten mit Knödel. Als Extrawurst wurde der vom aussterben bedrohte Toast Hawaii angeboten und auch gerne angenommen. Gut gestärkt mit leichtem Völlegefühl rollten wir uns zurück zu unseren Autos und anschließend den Berg wieder hinunter auf die Nachmittagsetappe durchs Biosphärenreservat. Kulturprogramm musste zugunsten von Extrastreckenkilometern ausfallen. Knapp 300 durch Hessen, Bayern und Thüringen waren es und es hätten ruhig noch ein paar mehr sein können. Aber beim einsetzenden Regen wollten wir es mal nicht übertreiben.  Der Abend klang harmonisch unterhaltsam mit Club-Neuigkeiten, Neu-Mitglieder-Vorstellungen (ich), Fotos von vergangenen Ausfahrten und Rhön-Menü aus. Der Sonntag ist dann schnell erzählt: Da es immer noch regnete, fiel die geplante erneute Fahrt auf die Wasserkuppe zum Flugplatz leider aus. Keine belegten Brötchen, kein schöner Blick von der „Wiege des Segelflugs“, kein Rundflug. Schade, aber nicht zu ändern. Trotzdem war’s ein Super-Wochenende!!!

Es war wohl erstmal die letzte Ausfahrt mit dem GT4 für dieses Jahr. Die Saison war über 6500 Kilometer lang und ich habe ihn zum Schloss Dyck oder nach Österreich gefahren, zum Nürburgring, Hockenheimring, zur FCD Ferrari Dino Ausfahrt oder dem Frühjahrstreffen des Dino Registers…wunderbar!

Dino Register Deutschland

21. September 2014

Colours of Saarbrücken

von Tom

Septembersonntagnachmittag in Saarbrücken. Unterwegs in der saarländischen Hauptstadt mit der Leica T.

Leica Camera AG

Ähnliche Fotoreihen findet ihr hier und hier und hier und hier und hier

17. September 2014

Shades of Grey

von Tom

Delphingrau im Septembergrau. Nissan 350 Z, gesehen durch die Leica T.

Mehr Nissan 350 Z bei formfreu.de:
My Z-Car
Z meets Z

Leica Camera AG

Klassikstadt Sonntagstreff__100 Jahre Maserati

von Markus

Fest in italienischer Hand war die Klassikstadt in Frankfurt am letzten Sonntag. Das monatliche Treffen stand ganz im Zeichen des Dreizacks von Maserati. Die Marke feiert dieses Jahr seinen 100 jährigens Jubiläum und so stand der Innenhof voll mit den verschiedensten Modellen. Auch andere Hersteller waren willkommen und das bunte Kommen und Gehen wurde von Johannes Hübner und Bernd Schulz fachkundig kommentiert.  Cars & Coffee in Frankfurts Eastside, sehr schön! Im 1.Stock stehen auch schon einige Fahrzeuge für die bb Sonderausstellung bereit, die am Sonntag, den 21. September stattfindet. Der bb Regenbogen Porsche, der bb Mercedes Magic Top, der bb BMW Futuro, dem bb Polo und dem bb Moonracer werden erwartet. Am Nachmittag wird Rainer Buchmann sein neues Buch “Innovation Design Emotion” vorstellen, das die glanzvolle Historie von bb aufleben lässt.

Weitere Fotostrecken von Veranstaltungen in der Klassikstatdt:  MainRallyeAuto Zeitung Youngtimer Classic, 60 Jahre Mercedes Ponton Treffen, PFF Porschetreffen , Saisonstart 2011, Klassikstadt 2010.11, Klassikstadt 2012.11 oder Klassikstadt 2013.12

Klassikstadt

15. September 2014

Rheinhessen-Rallye 2014

von Markus

Der Herbst ist im Anmarsch und es ist wieder Zeit für die Rheinhessen-Rallye. Das Teilnehmerfeld ist auf 70 Fahrzeuge angewachsen, weitere standen auf der Warteliste. Ein größeres Kompliment kann man den Organisatoren wahrscheinlich gar nicht machen, die sich den guten Ruf in den letzten Jahren erarbeitet haben. Los ging es wieder in Ingelheim. Der Marktplatz ist zwar irgendwie etwas trostlost- den Start vor einigen Jahren in Mainz haben wir noch in guter Erinnerung- aber er ist zweckmäßig. Ein Café und ein Supermarkt sind in der Nähe und so ist die Grundversorgung am frühen Morgen gesichert. Wir waren wieder mit unserem 68er 911er dabei, diesmal mit Frühbucher-Startnummer 3! Soweit, so gut. Auf den ersten Kilometer fanden wir den Einstieg ins Roadbook nur schwerlich. Irgendwas war faul, denn unsere Bordkarte war auch nach einigen Dörfern noch verdächtig leer. Wir sollten ja stumme Wächter sammeln, welche die richtige Strecke markieren. Viel zu spät erkannten wir die Bedeutung der beigelegten Folie mit den aufgemalten Würmchen die –auf die Karte gelegt- die richtige Route anzeigen. Eigentlich waren wir ja angetreten, um unseren sensationellen 5. Platz vom letzten Jahr zu wiederholen, aber den konnten wir uns jetzt von der Backe putzen!!! In Nieder Hilbersheim  war die erste Sollzeitprüfung: „Fahren sie in 1 Minute zum offensichtlich aufgestellten Ziel.“ Streckenlänge war unbekannt, also gaben wir mal Gas, um nicht zu spät an der Lichtschranke zu sein. Tückisch, denn diese stand genau vor einer scharfen Kurve. Wir schafften es gerade so und können auch noch bremsen. In Engelstadt die erste Sonderprüfung. Rechts an einen Holzbalken mit möglichst geringem Abstand zu den Reifen heranfahren. Aus dem Fenster schauen verboten. Weiter ging’s nach Jugenheim, Nieder-Saulheim nach Zornheim zur ersten Chinesen-Pfrüfung. 20 Zeichen waren zu „abzufahren“, bevor wir zur wohlverdienten Mittagspause in Hechtsheim anrollen durften. Das Porsche Zentrum Mainz empfing uns mit einem Gulaschsüppchen und einer Le-Mans-Start-Sonderprüfung: so schnell wie möglich zum Auto Rennen, einsteigen, starten und über die Lichtschranke fahren. Großer Spaß und schwarze Streifen auf dem Parkplatz inklusive. Am Nachmittag hatten wir die Sache mit den Folienwürmern besser im Griff, wieder war der gesamte Streckenverlauf so zu finden. In Wallertheim dann zur Abwechslung eine Fischgräten-Aufgabe mit über 30 Gräten. Am Dorfplatz mit fünf Abzweigen steckten wir fest, fuhren noch etwas umher und ließen sie dann „links liegen“, um uns anderen Prüfungen zu widmen. ZB das Gewicht seines eigenen Auto-Schlüsselbundes zu Schätzen oder die  „Reifenmontage“ in Alzey. Als Team musste man mit einen Reifen auf einem Gestell mit zwei Radmuttern anbringen und mit Radkreuz und Drehmomentschlüssel festschrauben. Zum Abschluss dann noch eine Strich-Punkt Skizze und ab zum Ziel nach Oppenheim, wo die Rotweinkönigin Bettina Menk uns mit einer Flasche ihres Weines erwartete. Die Kulisse bei Sekt und Brezel auf dem mit Oldtimern vollgestopften Marktplatz ist immerwieder schön und lockt viele Zuschauer an. Nachdem alle Teilnehmer im Ziel angekommen waren, ging es gemeinsam im Konvoi zum Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum zur Abendveranstaltung und jeder bekam seinen verdienten Preis. Eine Weinflasche mit einem Zettelchen. Auf unserem stand die Nummer 40.

Rheinhessen-Rallye

formfreu.de: Rheinhessen-Rallye 2013, 2012 und 2011
formfreu.de: Rheinhessen-Rallye-Team: Osterausfahrt 2011

12. September 2014

5. Auto Zeitung Youngtimer Classic

von Markus und Tom

Rallye mit Hindernissen

Die Youngtimer Classic der Auto Zeitung zählte in den letzten beiden Jahren zu den großen Highlights in unserem Rallyekalender. Daher galt es, auch 2014 unbedingt wieder dabei zu sein. Nach Wartburg und Mercedes-Benz R129 sollte dieses Jahr der flotte Porsche 964 an den Start gehen. In formfreu.diger Vorfreude ging es am vergangenen Wochenende in Richtung Bonn zur 5. Edition der Youngtimer Classic. Während die letzten beiden Rallyes in der Frankfurter Klassikstadt starteten, war heuer das einstige Gästehaus der Bundesregierung auf dem Petersberg bei Bonn Start– und Zielort. Das mondäne Haus wird seit 1990 von Steigenberger als Hotel betrieben und diente uns als feine Herberge im Charme und Look der späten 1980er Jahre.

Ein kunterbuntes Fahrzeugpotpourri der 70er bis frühen 90er Jahre präsentierte sich auf dem Hotelgelände. Es war ein fröhliches Wiedersehen mit Fahrzeugen wie Renault Super 5, Coupé Fiat, Skoda 1100 MB, Alfa Zagato SZ oder Lamborghini Espada, die allesamt irgendwo in den Tiefgaragen unserer Autoherzen noch einen Stellplatz haben… Sogar ein paar veritable Oldtimer haben sich auch in die Youngtimertruppe verlaufen – ein 63er Rekord Coupe, eine Pagode und der Sonax-Volkswagen T1 – und waren munter mit dabei.

Am Freitag nachmittag absolvierten wir den Check-In und die technische Abnahme unseres Youngtimers. Licht, Hupe, Warndreieck. Alles da! Mit Startnummer 22 auf den Türen und obligatorischen Rallyeschildchen auf den Hauben waren wir dabei. Hier wären übrigens Aufkleber besser gewesen, denn Plastiktafeln kann man an den meisten Youngtimern mit den integrierten Stoßfängerschürzen nur mit Saugnäpfen, Klebeband oder viel Fantasie befestigen. Am Abend blieb uns noch Zeit einen Blick ins Roadbook zu werfen und die Wertungsprüfungen etwas vorzubereiten. Der Zollstock in der Rallyetasche sollte uns wertvolle Dienste erweisen. Die Fragen werden ja bei der Fahrerbesprechung geklärt und so genossen wir lieber den Blick auf den Rhein und das in die Abendsonne getauchte Königswinter und Bad Godesberg und überlegten, welcher der ehemaligen Staats- und Regierungchefs wohl schon mal auf unseren Matratzen geschnarcht hat..

Samstag früh gab’s belegte Brötchen und die Fahrerbesprechung. Zu beidem musste man sich ziemlich durchfragen. Die Besprechung wurde im Zeitraffer abgehalten. Während der Organisator in Frankfurt auf eine umfassende Piloten- und Copiloten-Vorbereitung Wert legte, bei der auf alle Eigenheiten und Anforderungen der Rallye in ausführlichen Präsentationen eingegangen wurde, schien die diesjährige Orgaleitung überfordert. Die wenigen sich aus unklaren Punkten im Roadbook ergebenen Fragen, die in schlechter Akustik im Raum nach vorne gelangten, wurden kurzum beantwortet: Wie im Roadbook angegeben… !!? Hmmm. Fragen also irgendwie unerwünscht, und nicht nur die Neueinsteiger wurden im Dunkeln stehen gelassen. 9:01 Uhr der Start vor dem Eingang des Hotels. Gleich die erste Wertungsprüfung ging bei uns aus unerfindlichen Gründen ziemlich daneben. 40 Meter waren in 18,22 Sekunden zu fahren. Von da an konnte es bei uns nur besser werden. Eine Daueraufgabe bestand darin, die ersten beiden Buchstaben sämtlicher sich auf der Strecke befindlicher Ortschilder in der Bordkarte zu notieren. Und das waren gaaanz schön viele! Die Strecke führte über 115 km zum Biggesee. Geprüft wurde mittiges Fahren zwischen Gattern, zwei weitere Sollzeit- und schließlich eine Slalomzeitprüfung. Der Nachmittag beginnt im Startnummernwirrwarr. Üblicherweise startet man wieder in der Reihenfolge der Ankunft, so dass alle die Mittagspause genießen können. Dass man aber wieder gemäß der Startnummern losfährt ist, im Bordbuch nicht ersichtlich und den Helfern nicht bekannt. Großes Durcheinander. Mit der identischen Slalomaufgabe vom Vormittag geht es wieder los. Na, die hätte man man ja etwas variieren können. Das schmeckt nach Sparprogramm. Bei WP7 mussten wir genau 1,20 Meter vorfahren (wir: 119cm), bei WP8 genau 30cm vor einem Gatter halten (wir: 10cm). Dann kam Action auf. In der Nähe von Niederbreidenbach stauten sich die Fahrzeuge plötzlich, weil eine anwohnende Wutbürgerin kurzerhand mit Schubkarre und sitzender Kinderschar die Strasse blockierte. Sie fühlte sich durch unsere lauten, stinkenden Autos um Leib und Leben bedroht und empfahl uns, einen anderen Sport zu suchen. Der Fahrtleiter war schnell am Ort, sonst wären noch die Fäuste geflogen. Aber auch er hatte alle Mühe der Dame die Abläufe und Genehmigungsprozeduren zu erklären. Offenbar hatte der örtliche Bürgermeister die Bewohner nicht ausreichend vorab informiert. Die Strecke einer solche Rallyeveranstaltung wird schließlich bei sämtlichen betroffenen Behörden vorab angefragt und genehmigt. Zum Abschluss noch eine Doppel-WP vor dem Eingang des Hotels, die fast ausgefallen wäre, weil die Teilnehmer offenbar vor der Orga eingetroffen sind und sich die Strasse hoch zum Petersberg gestaut haben. Der Siegersekt musste auch beinahe ausfallen. Auf der Terrasse des Hotels war nichts – wie noch am morgen angekündigt - für die ankommenden Teams vorbereitet. Kein Sekt, kein gar nichts. Oder haben wir die richtige Terrasse nicht gefunden?… Macht nix. Wir haben uns dann an der Bar selbst was organisiert und noch nett mit Dirk gequatscht. Abendessen und Siegerehrung waren dann im Anschluss. Die je ersten drei einer Klasse bekamen Preise und Pokale und wir erfuhren, dass es wahnsinnig  knapp zuging. Sonst aber nichts. Keine Anekdoten, Vorkommnisse, Pannen, Lustiges. Oje war das mau. Einzig der Streckenkommentator konnte sich einiger ironischer Kommentare zu seinen Fahrzeugvorstellungen vor nicht vorhandenem Publikum nicht verkneifen. Der Hit kam dann, als den Teilnehmern verkündet wurde, dass die Ergebnisse der Prüfungen nicht – wie üblich – ausgehängt werden können, sondern in den nächsten Tagen nachgeschickt werden. Waaas? Das gab es ja noch nie! Da war die Stimmung an den Tischen richtig im Keller. Auf Nachfrage wurde uns erklärt, dass Distanzen und Zeiten in eine Einheit umgerechnet worden seien und dies mehr Fragen als Antworten bei den Teilnehmern hervorrufen würde… Eine Rückumrechnung würde zu lange dauern und es war ja wichtig, dass die Siegerehrung um 20 Uhr stattfinden würde. Später erfuhren wir auch wieso: Abgesehen davon, dass sich die Sponsoren so schon frühzeitig verdünnisieren konnten, gab es nur bis 21 Uhr Getränke. Der Saal war nur bis 22 Uhr gemietet worden. Wir blieben trotzdem noch ne ganze Weile sitzen und wurden auch nicht auf dem Trockenen sitzen gelassen. Das Hotelpersonal war wirklich sehr nett! Mittlerweile haben wir aus dem Netz erfahren, dass wir gar nicht so schlecht unterwegs waren. Platz vier in unserer offenen Klasse. Wow. Haarscharf am Pokälchen vorbei….

Liebe Auto Zeitung, das war holprig. Das war weit weg vom Top-Niveau der Vorjahresfahrten mit ihren spannenden, anspruchsvollen und abwechslungsreichen Wertungsprüfungen und Übungen. Gebt die Veranstaltung wieder in die Hände der Organisatoren des Vorjahres. Die können es nämlich….

Auto Zeitung Classic Cars

Die Fotostrecken von 2012 und 2013 gibt es hier und hier.

5. September 2014

Schwäbisches Bauern- und Technikmuseum Eschach-Seifertshofen

von Tom

Das Museum von Eugen Kiemele.

Was für eine Reise in die Vergangenheit. Hier wurde wahllos alles Denkbare zusammengetragen – Kunst und Krempel, Antiquitäten und Schrott. Wohnen, Arbeiten und Technik aus den letzten hundert Jahren. Ein unglaubliches Durcheinander an Seltenem, Wertvollem und Kuriosem. Altes Militärisches Fluggerät trifft die Schlümpfe. Dampflok und Trabi in einer Halle. Und historische Puppenwagen werden neben alten Panzerfahrzeugen provozierend positioniert. Unbedingt sehenswert!

Eugen Kiemele wurde 1937 als Sohn einer Bauernfamilie im Ort Seifertshofen geboren. Seine Leidenschaft galt schon früh der Fahrzeugtechnik und der Rennfahrerei, doch sein Weg war vorgezeichnet, er sollte den elterlichen Hof übernehmen. Sein Talent nutzte er dennoch, indem er im Umkreis Landmaschinen und Fahrzeuge reparierte.In der Nachkriegszeit kam er in Kontakt mit den Amerikanern und handelte fortan mit ausrangierten Armeefahrzeugen. Möbel, Haushaltsgeräte, Flugzeuge und anderes kamen im Laufe der Zeit hinzu. Während seine Frau Amalie Haus und Hof bewirtschaftete, war Eugen Kiemele nebenbei als “Gebrauchtwarenhändler” tätig und wurde auch zum Sammler.Ebenfalls nebenbei wurde er zum Formel-V-Rennfahrer, bis diese Karriere 1976 durch einen schweren Unfall beendet wurde. Seine ca. 2000 Pokale aus dieser Zeit befinden sich heute ebenfalls in seinem Museum. Das Handelsgeschäft hat schon lange sein Sohn Hans Kiemele übernommen. Sammeln tut Eugen Kiemele aber bis zum heutigen Tag und es ist kein Ende abzusehen. Die Landwirtschaft ist aufgegeben, jeder Raum und jede Halle ist für die Wirtschaft und das Museum genutzt.*

Der Veranstaltungstipp für das kommende Wochenende: 33. Seifertshofer Lanz-Bulldog- und Dampfmaschinenfestival mit Panzershow, Vorführungen von historischen Maschinen, Flohmarkt, Opeltreffen, Unimogtreffen und jeder Menge Unterhaltung. Die Veranstaltung ist weit über die Region hinaus bekannt. Hinfahren!

Schwäbisches Bauern- und Technikmuseum Eschach-Seifertshofen

* Zitat: museum-kiemele.de