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SCHICKES. SCHÖNES. SCHNELLES.

16. April 2014

Saisonauftakt @ BreuningerLand Ludwigsburg 2014

von Tom

Die automobile Freiluftsaison ist da.

Bei lachendem Frühlingssonnenschein ging es am vergangenen Sonntag für über 1000 Oldtimer auf große Sternfahrt nach Ludwigsburg. Ziel war wieder der große Parkplatz am BreuningerLand. Aus allen Himmelsrichtungen kamen die Oldtimerfahrer zum traditionellen Saisonauftakt – und die Schau- und Kauflustigen zum verkaufsoffenen Sonntag. Das bunte Altautopotpourri hat mittlerweile Kultstatus und ist bis weit über die Region hinaus bekannt. Die Parkflächen platzten dieses Mal aus allen Nähten. Dank des schönen Wetters kamen doppelt so viel Altblech- (und Altpappen-)fahrer in die Residenzstadt wie zuletzt beim Saisonabschluss im vergangenen Jahr.

Ein schöner Mix aus ‘Butterbrotautos’ und exotischen Raritäten. Käfer, Kadetten, Cremeschnittchen, jede Menge Amischlitten und natürlich seltenen Vorkriegsfahrzeuge. Der rote Dino GT4 machte sich aus Mainz auf den Weg nach Ludwigsburg. Für feinen Zweitaktduft sorgten – neben DKW, Munga, Goggo & Co. – wieder Wartburg 311, 353 und Trabant Tramp der Zweitakterz Süd. Die Präsentationsrampe war das große Highlight des Treffens. Kurzweilig und hochprofessionell: Der Motorsportjournalist Detlef Krehl und der Automobil-Historiker Wilfried Steer wechselten sich bei der Besprechung jedes einzelnen Fahrzeug ab. Die beiden sind übrigens große Kenner der Eisenacher Automobilbautradition: Der blaue Wartburg 311 von Klaus und Diana und das elegante BMW 321 Kabriolett wurden mit Pokalen belohnt.

Für die professionelle Organisation sorgte wieder Retro Promotion - die Spezialisten für Oldtimerevents im Ländle und die Macher von Retro Classics.

Mehr BreuningerLand bei formfreu.de findet ihr hier: Saisonabschluss 2011, Saisonabschluss 2012, Saisonauftakt 2013, Saisonabschluss 2013.

13. April 2014

Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival 2014

von Markus und Tom

Seit vielen Jahren sind die Marken Club Treffen ein fester Bestandteil bei den Bosch Hockenheim Historic. Hunderte von Fans reisen mit ihren Fahrzeuge an, allen voran die eingeschworene Fangemeinde rund um Lotus. Auch wenn der Rekordversuch am Samstagabend, bei dem mindestens 437 Lotus eine Runde auf dem 4,5km langen Rundkurs rollen müssen, nicht gelang, war es trotzdem ein tolles Wochenende. Zu sehen gab es Dragster, Historic Formula 2, Boss GP, FIA Lurani Trophy, Formel Vau, verschiedene Präsentationsläufe, den Canadian-American Challenge Cup, Triumph Competition &British GTs, Lotus Cup Europe, Super Sports Serie, Youngtimer Touring Car Challenge und zum ersten mal den DRM Klassik Pokal, der die Tourenwagen der 70er Jahre wieder aufleben lässt. Hier am Start De Tomaso Pantera Gr 4, Porsche 911 RSR, 934, 935 K2, BMW M1 Procar, Audi 80 Gr2 oder Golf.

Leider kam es bereits am Freitag im freien Training zu einem tödlichen Unfall. Der schottische Rennfahrer Dr. Albert Fleming verunglückte ohne Fremdbeteiligung mit seinem Lotus Elan auf der Parabolika, worauf die Veranstaltung abgebrochen wurde. Auf Wunsch der Familie wurde sie am Samstag und Sonntag fortgesetzt.

Bosch Hockenheim Historic

Alle Beiträge bei formfreu.de zu den Hockenheim Historic: hier

#JimClark

12. April 2014

Frühjahrsausfahrt DKW-Stammtisch Stuttgart-Solitude 2014

von Markus und Tom

Im Zweitakt auf die Ostalb

Die Altautosaison hat begonnen. Mit stolzer blauer Fahne starteten am vergangenen Wochenende die Stuttgarter DKWs wieder zur traditionellen Frühjahrsausfahrt. Am frühen noch sonnenarmen Sonntagmorgen traf sich ein Schwarm 3=6, Munga, Junior & Co. am Parkplatz des Hotels Abacco in Korntal-Münchingen. Zu den einst in Düsseldorf und Ingolstadt gefertigten Typen gesellten sich mit Wartburg und Trabant der Zweitakterz Süd die technischen Cousins aus dem Osten. Ein Audi 100 C1, zwei Sternenwagen und ein röhrender Simca Chambord ergänzten die zweitaktende Karawane.

Diesmal ging es knatternd über Marbach, Sulzbach und Gschwend in Richtung Ostalb. Das Schwäbische Bauern- und Technikmuseum Seifertshofen war das Ziel: Eine kunterbunte Sammlung alter Gerätschaften vorwiegend technischer Natur, mit jeder Menge alter Traktoren, Flugzeugen, Militärgerät oder Lokomotiven. Eugen Kiemele hat so einiges zusammengetragen. Die Sammlung übersteigt jegliche Vorstellung. Zum Nichtsattgucken und Nichtsattfotografieren. Wir werden den Museumsrundgang in einer gesonderten Bilderstrecke zeigen.

Ein gelungener Aprilsonntag. Prima Wetter. Nette Leute mit Gemisch im Blut. Leckerer Hefekranz. Tolle Autos. Feine Strecke. Wir sind im Herbst gerne wieder mit dabei!

Die beiden letztjährigen Fotostrecken findet ihr hier und hier.

DKW-Stammtisch Stuttgart-Solitude

7. April 2014

Veterama 2014 @ Hockenheimring

von Tom

Volles Haus und Sonnenschein. Die Schau für das „rostigste Hobby der Welt“…

Die Veterama, die große Frühjahrsmesse rund um den Oldtimer, wurde dieses Jahr zum zweiten Mal am Hockenheimring ausgetragen. Das alte Gelände in Ludwigshafen war bekanntlich für die Veranstalter zu klein geworden. Über 20000 begeisterte Besucher kamen um zu gucken, zu feilschen und zu kaufen. Die Automobil- und Motorrad -Interessierten konnten hier so ziemlich alles finden, was sie für Ihren Liebling benötigen: den passenden Kotflügel, die passenden Schrauben oder den originalen Blinker für das aktuelle Garagenprojekt. Darüber hinaus natürlich so allerlei Flohmarktiges vom böhmischen Kaffeegeschirr über Schaufensterpuppen, Space-Age-Lautsprechern, Modellautos hin zu historischer Automobillliteratur… Auf dem Marktplatz gab es eine beeindruckende Palette der angebotenen Fahrzeuge: von der seltenen kleinen Cabriolimousine Champion 400mit Restaurationsbedarf, dem perfekten gemachten Trojan-Kabinenroller von Heinkel über einstige Brot- und Butterautos mit charmanter Patina hin zu verschiedenen Preziosen mit dem Stern.

Das Wetter war bombig und sonnig und lockte viele Besucher mit ihren eigenen automobilen Schätzchen nach Hockenheim. Der spezielle Parkplatz auf dem Gelände war daher ein weiteres Highlight mit vielem schönen altem Blech zum Nichtsattsehen und Nichtsattfotografieren….

Die Herbst-Veterama findet wie gewohnt auf de Maimarktgelände in Mannheim statt, in diesem Jahr vom 11.–12. Oktober.

Veterama

ähnliche Beiträge: Oldtema Erfurt 2013, Oldtema Erfurt 2014

28. März 2014

Techno Classica 2014___Essen

von Markus

Am Mittwoch war Happy-View Day auf der Techno Classica in Essen und ab 14h war Einlass in die riesigen 12 Messehallen. Für 45 Euro konnten die besserbetuchten – meist mittelalterligen, steppgejackten Herren – auf Schnäppchensuche gehen. Eines sei schon mal verraten: Schnäppchen gibt es keine und der Messetand von Mercedes-Benz Classic ist absolute Spitzenklasse! 120 Jahre Motorsport wird mit über 40 Exponaten gefeiert, die teilweise in einem übergroßen Setzkasten ausgestellt sind. Die Stuttgarter haben wohl das Museum geräumt und in den Ruhrpott geschafft! W125 und W196R, aber auch neuere McLaren Formel 1 Renner. Ganz toll auch der 12-Zylinder Stromlinienwagen W25 von 1936. Die immer etwas kitschige mit Gras und Schaufensterpuppen dekorierte Sonderfläche der S.I.H.A zeigt dieses Jahr einige der schönsten Entwürfe aus 95 Jahren Zagato. Auf der Verkaufsfläche von Movendi steht der allererste Iso Rivolta im Giugiaro Design und Chassisnummer #002, ein orangener Lancia Stratos Stradale von 1976 und zwei 246er Dinos. Neun weitere kann man übers Gelände verstreut sichten. Alles Dino oder was? Nein, bestimmt nicht. Unter den 3000 angebotenen Oldtimern gibt es genügend Variantenreichtum, obgleich die Porsche 911-Fraktion wieder mal stark vertreten war. Die Preise marschieren weiter nach oben. Man hat die Wahl zwischen top restaurierten oder reichlich patinierten Modellen. Die Preise oftmals jenseits der 100000 Euro. Ein 1965er wird gar für 425000 Euro angeboten. Der Anbieter Serge Heitz konnte eigentlich nach dem ersten Tag schon nach Hause fahren, denn ALLE Fahrzeuge (5x 356 und 4x 911) waren am Abend verkauft! Und das lag nicht am günstigen Kurs. Sehr interessant auch die Gegenüberstellung zweier Porsche 356 Speedster am FSP Stand. Einer restauriert, Zustand 1-, Marktwert 280000, der andere unrestauriert, reichlich abgewatzt, Marktwert nach „AA“ 840000 Euro. Hmmm, so teuer kann die Patina sein, also das Schätzchen lieber nicht zu oft waschen und lackieren, sondern lieber mal mit Kragenspeck einreiben. Leckerbissen stehen auch am Stand von Automobilia Auktion Ladenburg. Ein fantastischer Porsche 917K von 1969, daneben ein 904 und ein Ferrari F40. Bei Springbok kann man einen orangenen De Tomaso Mangusta oder einen 308 GTB von 1977 mit nur 11661km kaufen (89900,- Euro). Ferrari Eberlein feiert 30 Jahre Testarossa, dazu schmücken ein 250 GT Coupe Pininfarina, ein 365 GTC, ein 275 GTS, ein 365 GTB/4 Daytona, zwei Dino 246(GT und GTS) und ein goldener 308GT4 (der für 85000 Euro angeboten wird) (Nachtrag: er wurde schließlich für 69000 Euro verkauft) den Stand. Auch die Clubs in Halle 8 haben ihre Schmuckkästchen geöffnet und zeigen Garagengold oder –silber. In der Citroën Straße sehe ich den Prototypen “Projet L” aus 1971, der dem CX den Weg ebnete. Es war der letzte Entwurf von Robert Opron, bevor er die Firma verließ. Wie immer sind auch die Ostautofans am Ort. Tatra, Wartburg, Trabant oder Melkus sind hübsch anzuschauen. Einen prima Stand haben auch die Leute vom Fusselforum gebaut. Von Oma das Wohnzimmer geliehen und die Tapete gleich mit und davor die selbstgebauten Blechkisten. Sehr geil der gechoppte Volkswagen Derby! Dann noch einen kleinen Stopp beim Dino Register Deutschland gemacht, die einen roten 308 GT4 und einen weinroten Dino Spyder ausstellen. Die Zeit vergeht im Fluge, schnell noch beim Designer-/Künstlerkollegen Henk Holsheimer vorbeischauen und dann fehlen ja noch die Halle vom Volkswagen Konzern und BMW. Hier steht ein echtes Highlight. Eine Replica des 328 Touring Coupes, welches zuerst 1939 beim 24 Stunden Rennen in Le Mans eingesetzt wurde und dann 1940 die Mille Miglia gewann. Porsche hat dieses Jahr den wahl-kalifornischen 911 Enthusiasten Magnus Walker eingeladen, der die Hauptattraktion ist und ständig von Fans umlagert wird. Dennoch nimmt er sich Zeit für jeden und auch ich habe Gelegenheit etwas mit ihm zu plauschen. Ein sehr feiner Geselle ist das, der Herr Walker!! Audi Tradition widmet sich wie Mercedes dem Thema Motorsport, zeigt den Typ C „Alpensieger“, den Auto Union Silberpfeil Typ A, den Rallyeweltmeister quattro A2 und zwei Le Mans Renner. Bei Lamborghini leuchten ein roter 350 GT und ein gelber Jalpa 350 von 1988. VW feiert das 40 jährige Jubiläum des Golf und stellt ihm noch eine Reihe “Wilde Käfer” zur Seite. Vom <Ovali Mille Miglia- Teilnehmer von 1957, Herby, 1302S Rallye „Salzburg”, Decker Tuning oder “Gelb-Schwarzem Renner“ von 1973 bis hin zum E-Bugster von 2012. Hier lasse ich den Abend auch auf der Party gemütlich mit Schnitzel, Lasagne und Musik ausklingen und lasse den spannenden Tag mit tollen Autos und auch einigen netten Bekanntschaften (Gabyyyyy!!) Revue passieren. ..J

Techno Classica

formfreu.de: Techno Classica 2013

25. März 2014

Alfageschichten: Phillip und seine Giulia Sprint GT “step nose”

von Markus

Vor kurzem haben uns zwei Brüder aus Michigan geschrieben und uns von ihren Autos erzählt. Von Evans Porsche 911 hatten wir letzte Monat schon berichtet, heute erzählt uns Phillip die Geschichte über seine Alfa Romeo Giulia Sprint GT:

___________English text below

Ich bin in einer Familie begeisterter Luftkühler VW/Porsche Fans aufgewachsen, aber Alfas habe ich immer geliebt und hatte schon verschiedene Modelle. Der GTV ist mir aber der Liebste. Er hat irgendwie eine Seele, auch ein fantastisches Getriebe, einen überwältigenden Sound aus den Weber Vergasern über 6000 Umdrehungen, ist mühelos zu lenken und bremst sicher. Meiner Meinung nach also der perfekte Klassik-Sportwagen. Nicht zuletzt ist er auch ein Meilenstein des Automobildesigns (Giugiaro für Bertone).

1966 wurde meiner als Neuwagen von Alfa Romeo in San Francisco ausgeliefert. Die Farbe ist Hawthorne-weiß, innen ist er Kunstleder/Skai, daß mich etwas an Elefantenhaut erinnert. Der Alfa ist eigentlich ein 65er Modell und hat deshalb noch das Armaturenbrett und die Sitze aus der ersten Serie, die mir besser gefällt. Im Nachfolger wirkte alles ein wenig “überladen“. Mein Auto war bis in die frühen 2000er Jahre beim ersten Besitzer, wurde dann an die Firma Fantasy-Junction Brokerage in Kalifornien verkauft. Von da ging er an einen Fan an die Ostküste, der eine ganze Menge an dem Wagen in der stadtbekannten Werkstatt von The Di Fatta Brother’s in Baltimore/Maryland machen ließ. Die haben einen größeren 2-Liter- Motor eingebaut, neuen Zylinderkopf, vergrößerte Nockenwelle, Alfaholics-Verteilerrohre, hydraulische Kupplung, größere Bremsen und eine straffere Aufhängung von Alfaholics in England. Teile am Heck und die Pedaleinheit stammt nun aus einem 69er GTV. Ein ordnungsgemäß ausgestattet Alfaholics-Schläfer also…

Ich habe den Wagen im vergangenen März gekauft und mein kleiner Bruder Evan und mein Vater Jeff haben ihn aus Washington DC auf einem Anhänger zurück nach Michigan transportiert. Im Juli erst konnte ich dann von Colorado aus nach Hause fliegen, um Zeit mit meiner Familie zu verbringen und die Giulia für ein paar Wochen zu fahren und dabei zu schauen, wie sie läuft. Gleich mal den Keilriemen verloren und ein paar kleinere ästhetische Korrekturen vorgenommen. Z.B. einen vernickelten Ventildeckel montiert. Schließlich habe ich ihn dann auf die über 1.500 Meilen-Reise von Südwesten Michigan nach Boulder/Colorado mitgenommen. Die Juli-Hitze hat ihm nichts ausgemacht und der er hat die Reise bis auf ein kleines Dampfblasenproblem in der Spritzufuhr am ersten Tag gut überstanden. Insgesamt ein ziemlich angenehmer Trip über die langen geraden Landstrassen durch die Kornkammer der USA. Als ich nach zwei Tagen nachts ankam, machte sich die dünne Luft etwas bemerkbar und er der Motor wurde mürrisch. Nach neu eingestellter Zündung und Flüssigkeitentausch summt er aber wieder wie ne Biene. Hat halt nur 20% weniger Leistung aufgrund der Höhenlage der Gegend in Colorado (1600m). Ein wirklich Klasse-Wagen, den ich hoffentlich noch viele Jahre genießen werde.

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English version:

I grew up in a family avid about air cooled Porsche VW’s. I have always loved Alfas and have owned a couple of different models, i prefer the GTV. They have a certain soul about them, fantastic gearbox, an overwhelming sound from those Webers above 6000rpm, effortless steering and confident braking. In my honest opinion, they really are the perfect vintage sports car. Not to mention they a very early mark of one of the best automotive designers of all time (Giugiaro for Bertone).

The car was sold new to Alfa of San Francisco CA in 1966. The color is Hawthorne White, along with leatherette/Skai interior. I like to call it elephant skin, its actually a ’65, so it has the first generation dash and seats.  I much prefer the first generation cars to later model. I feel that after the 105.02 some things just got a little “cluttered” and strayed away from the point.  This car was in the original owner’s possession all the way up until the early 2000’s, from there it was sold to  Fantasy Junction Brokerage Firm, in CA.  The Alfa was sold to the east coast by an enthusiast, all the work done on the car was done by Di Fatta Bro’s, a highly respected Alfa restoration shop in Baltimore, Maryland. The Di Fatta Brother’s equipped her with a bigger 2 litre engine, Centerline high compression head, enlarged cams, Alfaholics  steel headers, Hydraulic clutch, bigger brakes, and a tighter more agile suspension built by Alfaholics in the UK.  The rear end and pedal box were replaced with parts from  a ’69 GTV. Properly preserving the car into a properly equipped Alfaholics sleeper.

I bought the car last march and last may my little brother Evan and my father Jeff picked it up from Washington D.C. and trailered it back to Michigan.  That july I flew home from Colorado to spend time with my family and drove the car for a few weeks to try and sort everything out.  It lost a fan belt, I changed a few minor aesthetic things on the car and put a nickel plated cam cover on it. I then took the 1,500 mile journey from southwest Michigan to Boulder, Colorado.  Even in the july summer heat the car made the trek very easily; just a bit of vapor lock after the end of the first day of travel.  Overall, it was very comfortable on the long straight highways through the bread basket of America.  She pulled into town late the second night of travel, starved of oxygen and simply grumpy. I quickly got her ignition re-timed and properly jetted for altitude. Then a complete fluids flush and she’s back to the same beat.  Just now 20% less horsepower, due to the 5,280ft elevation of Denver/Boulder area.  This car has been very good to me, i look forward to enjoying her for many years to come.

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Fotos und Text: Phil Knudsen

23. März 2014

Trabant__ Berlin Mitte

von Tom

Street Life Berlin. Trabant @ Neue Schönhauser Straße.





22. März 2014

De Tomaso Pantera__Restaurationsimpressionen

von Markus

Der 2010 aus den USA zurückgeholte schwarze Pantera tauchte schon öfters bei uns auf, war bei der FormfreudeFahrt  2011 oder bei Ausfahrten mit unserem Ferrari 308 GT4 dabei. Seit einiger Zeit nun wird er komplett restauriert. Hier einige Aufnahmen von den Karosseriearbeiten. Der Zahn der Zeit und ein abenteuerlich reparierter Ausrutscher des Erstbesitzers mit anschließender Kaltverformung müssen beseitigt werden. Aber es wird langsam…stay tuned.

mehr Pantera: hier
ahnlich: Phönix aus der Asche: Tatra 77

20. März 2014

Ferrari 308 GT4__Frühlingserwachen

von Markus

Von der Sehnsucht nach dem Frühling

Unsere Freunde von Petrolicious haben einen schönen Bericht über unseren Ferrari 308 GT4 veröffentlicht, den wir hier nochmals auf deutsch mit ein paar mehr Fotos zeigen wollen:

Der Winter kann in Deutschland manchmal ganz schön lang sein. Streusalz und Schnee verbieten eine Ausfahrt. Für Oldtimerfans wie mich eine schier endlose Zeitspanne, die ich mich nur mit den Erinnerungen an die vergangene Saison überbrücken kann. Ich träume von den schönen Ausfahrten und Erlebnissen und schwelge in Fotos. Doch die Erinnerung daran verblasst mit der Zeit. Die Sinnenseindrücke des Fahrens verschwinden aus meiner Erinnerungs-Schatzkammer und die Sehnsucht danach, sie wieder aufzufüllen wird riesengroß. Dann endlich ist es Frühling, die Strassen sind trocken und salzfrei und wenn die Sonnenstrahlen wärmend auf die Haut treffen, ja dann ist die Zeit für die erste Ausfahrt des Jahres gekommen. Ein ganz besonderer Moment! Es ist immer aufregend, auch schwingt Angst und Sorge mit, dass etwas nicht funktionieren könnte, der Wagen nicht anspringt oder was kaputt gegangen ist.

Letzte Woche war es soweit. Der Winter war recht kurz und schon Anfang März war die Zeit gekommen. Ich mache die Garage auf, nehme die Decke vom Dino und freue mich jedes Mal aufs Neue an der Linienführung und Proportion. So flach, so breit, so eckig. So schick. Ich mache die Fronthaube auf, stöpsel das Batterie Ladegerät ab. Dann schließe ich die  Fahrertür auf und setze mich hinters Lenkrad. Den Hupknopf ziert das schwarze Pferd auf gelbem Grund, welches den GT4 als einen der zweiten Serie auszeichnet. Der Geruch des Interiors ist typisch. Mein Dino wurde Anfang der 90er Jahre komplett restauriert und er hat ein neues Alkantara/Leder Interior bekommen. Das riecht etwas neuer, als das originale. Die Instrumente sind alle am Platz, ich drehe den Schlüssel ein Stück, mein Herz schlägt, die Benzinpumpe surrt. Ich trete ein paar Mal das Gaspedal und drehe den Zündschlüssel komplett. Der Anlasser hat wie immer Mühe den Motor zu starten. Dann, nach einiger Zeit, fängt er an zu röcheln und springt an. Es qualmt etwas, aber er läuft und brummt. Es geht los auf die erste Fahrt. Ganz vorsichtig erstmal raus aus der Ortschaft raus auf die Lieblings Landstrasse meiner Heimatregion. Es dauert eine ganze Weile, bis das Öl warm ist und ich den Motor über 3000 U/min drehen will. Ich achte auf alle Geräusche, die Augen immer mal auf den Instrumenten: Öldruck, -temperatur und Wassertemperatur. Alles ok. Ein Radio wurde übrigens nicht verbaut. Wozu auch, die Musik kommt vom Mittelmotor. Dann endlich kann ich die Drehzahl erhöhen und stärker beschleunigen. 2. Gang, 3. Gang, 4. Gang, huch , viel zu schnell unterwegs. Der GT4 liegt so wunderbar auf der Strasse und der Motor dreht so geschmeidig hoch, dass man die Geschwindigkeit glatt vergisst. Auf der Autobahn kann man es dann etwas schneller angehen lassen. Kurz mal bis 200km/h rauf. Da wird es schon infernalisch und die gesamte Körperbehaarung stellt sich auf. Wie habe ich das vermisst…auch der kürzeste Winter ist zu lang!

Gegen Abend fahre ich zum Mainzer Industriehafen, wo die hier abgebildeten Fotos entstanden sind. Es ist eine riesige Baustelle, wo demnächst ein neues Stadtviertel entstehen soll. Das ehemalige Weinlager mit seinem alten Kran ist ein schöner Treffpunkt, um die Abendsonne zu genießen, ein Bier zu trinken oder träumen.

Mehr über unseren GT4 findet ihr bei Garage GT4.

16. März 2014

Oldtimer-Parkplatz @ Retro Classics 2014

von Markus und Tom

Das lange Altautowochenende in Stuttgart fängt prächtig an. Jede Menge freitägliche Sonnenstrahlen und salzfreie Straßen machen das Oldtimerwetter perfekt. Die meisten Schätzchen sind schon aus dem Winterschlaf geweckt und so heißt es “Destination Retro Classics“. Wie immer dürfen die Klassiker auf dem speziell dafür reservierten kostenlosen Oldtimer-Parkplatz auf der Messepiazza vor dem Eingang Ost parken. Wir mischen uns bereits am Freitag mit unserer Kamera unters bunte Blech. Der Oldtimer-Parkplatz ist ein wunderbares Auto-Potpourri und eines der ersten großen Klassikertreffen der Saison. Auch das trübe und regnerische Samstagwetter kann die Altautofahrer nicht davon abhalten, mit den Oldtimern standesgemäß zur Messe zu kommen. Der Parkplatz wird schon um 9:30 Uhr ‘voll’ gemeldet. Vrrrrooooommmmm…….

Alle unsere Beiträge zur Retro Classics der letzten Jahre gibt’s hier.

Retro Classics

#retroclassics