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SCHICKES. SCHÖNES. SCHNELLES.

8. August 2018

Classic Days Schloss Dyck 2018

von Markus

Es war glühend heiß und es war staubig. Der Jahrhundertsommer macht auch vor den 13. Classic Days in und um Schloss Dyck nicht halt und so glich das Areal größtenteils einer Steppenlandschaft, was für eine besondere Ästhetik sorgte. Wir hatten Glück und unser Fahrzeug durfte auf dem grünen Teil der Museumsinsel parken. Wir nahmen dieses Jahr mit unserem Ferrari 308 GT4 am Schönheitswettbewerb “Jewels in the Park- FIVA a-Concours”, bei dem wir vor zwei Jahren schon für unseren 911er den FIVA Preservation Award erhalten haben. Auch der GT4 war schonmal am Schloss Dyck dabei. Einige Leser erinnern sich vielleicht noch. Es war 2014 beim Sonderlauf “Italia d’Amore”.

Freitag ist Check-in und Schnuppertag. Wir kommen am späten Vormittag an und absolvieren die technische Abnahme. Licht, Blinker, Bremse. Alles ok, Aufkleber drauf und weiter, um die Unterlagen, Verpflegungssbändchen und Gutscheine für drei Tage abzuholen und auch die Anmeldung für die Rallye “Drive & Style” zu erledigen, die mit etwas 60 Teilnehmern das Umland erkundet. Um 12:30h gehts los und unterwegs sind einige Aufgaben spielerisch zu lösen, Hauptsache alle haben Spaß und kommen wieder heil mit ihren Schätzchen am Schloss an. Das ist gegen Nachmittag, gerade noch Zeit mal eine Runde über das Gelände zu drehen und die Autos im Abendlicht anzuschauen. Die Stimmung ist wunderbar und die Vorfreude auf den nächsten Tag riesengroß. Wir gehen zum Warm-up Grillen in den Schlosshof, der schon gut mit Teilnehmern und Gästen gefüllt ist. Die rustikal in mit Eis gefüllten Schubkarren bereitgestellt Getränke finden reißenden Absatz. Bei diesem Wetter kommen die Service Leute mit dem Befüllen gar nicht nicht nach. Eine logistische Schwerstaufgabe. Erst nach einer Weile ist der größte Durst gelöscht und die Lage entspannt sich etwas. Der Abend verläuft recht kurzweilig, denn wir treffen nette Leute, Rennfahrer wie Walter Röhrl, Christian Geistdörfer oder Striezel Stuck mischen sich unters Volk und die Band spielt zum Tanz bis spät. Irgendwann reißen wir und los, denn am Samstag heißt es früh Aufstehen.

Mit dem Shuttle Bus sind wir schon um halb neun auf dem Gelände. Danach wäre im Verkehr zum Schloss kein durchkommen mehr. Sowieso ist die Parkplatzsituation wegen der Trockenheit und Brandgefahr sehr angespannt. Das Schilffeld ist schneller voll als sonst, die Autos dürfen wegen der feuerpolizeilichen Auflagen nicht so dicht parken, dadurch gehen einige hundert Plätze verloren. Um 9 Uhr fangen die ersten Fahrzeuge auf dem Rundkurs an zu kreisen und die Classic Days erwachen aus dem Schlaf. Das Programm ist prall gefüllt. Auf der Rennstrecke fahren Motorräder, Rennwagen der verschiedenen Klassen, Sonderläufe von Alfa Romeo, Mercedes SSK und Prinz Heinrich Wagen, der Autostadt, von Audi mit einem Lauf zu 150 Jahren August Horch, DTM Renner von 1974 bis 2018 oder Bizzarini. Auf dem Miscanthusfeld parken die Besucher im Oldtimer, Clubs feiern ihre Jubiläen, so z. B. 50 Jahre VW 411/412. Einige Hersteller präsentieren sich auf den Obstwiesen. Mercedes-Benz hat einen W196R mitgebracht, mit dem Ernst Hans Herrmann fuhr. Dieser feiert heuer seinen 90. Geburtstag und gibt zusammen mit den anderen Markenbotschaftern fleißig Autogramme. Ein schöner Kontrast dazu ist ein Pickup der “Strich-Achter” Baureihe W115. Er reiste auf eigener Achse aus Stuttgart an und leistete viele Jahre lang den Stuttgarter Straßenahnen einen guten Dienst als Service-Fahrzeug zur Schmierung von Weichen. In Argentinien liefen ähnliche Modelle mit Einzel- oder Doppelkabine sogar direkt vom Band. Wir gehen weiter zur Orangerie, wo ein weiteres Mitbringsel der Schwaben steht. Der Mercedes 75PS Spider von 1907, der mit Sechszylinder und 10,2 Liter Hubraum das damalige Topmodell war. Hier im Park stehen auch die Concours Fahrzeuge. Wir parken mit unserem Ferrari hübsch zwischen einem Jaguar E-Type S2 Cabrio und einem Maserati Sebring 3500 S2. Eingeteilt sind wir in Klasse “H”: “Prestige Sportscars” und hier sind wir mit Lamborghini Espada, Maserati Ghibli Coupé, Alfa Romeo Montreal, BMW 2002 Turbo, De Lorean DMC12, dem skurrilen Bricklin SV-1, sowie einem Porsche Gemballa Avalanche 930 von 1986 in guter Gesellschaft. Am Nachmittag kommt die Jury vorbei, um das Exponat zu begutachten. Sie wollen alles wissen über die Geschichte, die Vorbesitzer, die Restaurierung, die Fahrgestell- und Motornummer usw. Nach einer halben Stunde ist alles vorbei und wir haben wieder “frei” und machen noch einen Rundgang. Insgesamt stehen 56 “Jewels in the Park” auf der Halbinsel, die direkt ans Schloss grenzt. BMW 327/328, eine Gruppe von Horch Jubiläumswägen aus den 30er Jahren, ein Alfa Romeo 1900 C Pinin Farina Coupé oder der wundervolle Aston Martin DB2. Sehr schön sind auch die beiden Porsche 911. Ein rotes Coupe von 1965 und ein brauner Softwindow-Targa von 1967. Gegen 18:30 ist die Veranstaltung für die Besucher vorbei und es wird ruhig auf dem Areal. Wir nutzen die Zeit, um ein paar Fotos mit dem GT4 vor dem Schloss und neben den Bertone Fahrzeugen Espada und Montreal zu machen. Als es dämmert sind wir tatsächlich die einzigen, die noch hier unterwegs sind und es wird Zeit zum Abendessen zu gehen. Dieses findet im “Infield-Plaza” statt. Dort, wo auch die Bentey Boys parken und man einen Blick auf den Stand der Autostadt hat, der in der Dunkelheit sehr hübsch beleuchtet ist. Hier “schlafen” Lamborghini Countach, Rallye Käfer, Porsche 930Turbo, Audi quattro oder ein VW SP2 aus Brasilien.

Am Sonntag geht es genauso früh raus wie am Vortag und wir drehen eine Runde über die verschiedenen Wiesen, bevor die Mittagshitze wieder zuschlägt. Es gibt noch so viel zu sehen. Die Boliden des Sonderlaufs “Bullit und Eleanor” zum Beispiel. Der originale grüne Ford Mustang Fastback von Steve McQueen aus der Serie “Bullit”, sowie der 67er Shelby GT 500 aus dem Film “Gone in 60 seconds” mit Nicolas Cage aus dem Jahr 2000, in welchem er einen Meisterknacker spielt und 50 Auto stielt. Im neuen Fahrerlager stehen fünf orangene Porsche Jägermeister Rennwagen,  darunter  ein 917/30, ein 956 und ein 962. Ein ganz besonderes Highlightsind das gute Dutzend Boliden der Marke American LaFrance. Die rustikalen Geiganten mit bis zu 14,5 Liter Hubraum machen ordentlich Krach auf der Rundstrecke. Den meisten Spaß scheint aber der inzwischen schon 75 jährige Arturo Merzario zu haben, der auf seinem Alfa Romeo Tipo 33TT12 von 1975 lautstark über die Strecke rast und besonders auf der Geraden die Erde beben lässt.  Ab 14h fahren die Teilnehmer des Concours vor der Jury und dem Publikum vor und bekommen ihre Preise. Wir sind mit Nummer 54 recht weit hinten dran und sind sehr überrascht, als eine junge Dame mit einem Pokal auf uns zugelaufen kommt. Wir haben den dritten Platz in unserer Klasse gewonnen! Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet und dementsprechend war die Freude groß. Vielen Dank an die Jury…

Schloss Dyck Classic Days

Unsere Fotostrecken der letzten Jahre findet ihr hier: 2010, 2011, 2012, , 2013, 2014, 20152016 und 2017

Fotos: Susana de Val & Markus Haub

9. August 2016

Classic Days Schloss Dyck 2016

von Markus

Schlossbesuch mit Happy End…

Der Sommer zeigte sich mal wieder für ein paar Tage, gerade rechtzeitig zu den 11. Schloss Dyck Classic Days. Das Event, welches schon seit zwei Jahren in Folge von den Motor Klassik-Wählern als „Veranstaltung des Jahres” gewählt wurde. Und das zu Recht, denn auf dem riesigen Gelände rund um das 1000 jährige Wasserschloss wird viel geboten. Gleichmäßigkeitsläufe der „Racing Legends“ (Renn-, Sportwagen und Motorrad) auf dem 2,8 km langem Allee-Kurs, Fahrerlager in den Schlosshöfen,  „Charme & Style“, ein Ausstellungsbereich, wo Fahrer das passende Outfit und Picknick-Equipment zum Baujahr ihres Fahrzeugs zelebrieren, „Lovely Heroes“ , das sind Fahrzeuge der Wirtschaftswunderzeit, daran angrenzend „made in Germany“ mit alten Transportern, die noch ihre Original- Werbeaufschriften tragen. „Stars & Stripes“ huldigt dem American way of Drive und bei den „Nostalgic Journeys“ taucht der Besucher in eine bewohnte und belebte Campingwelt der 50er bis 70er Jahre ein.

Wir haben mit unserem Porsche 911 von 1968 am Concours d’Elegance „Jewels in the Park“ teilgenommen und am Ende eine dicke Überraschung erlebt!

Los ging es am Freitagmittag. Nach der Registrierung starteten wir zur Prolog Rallye „Drive & Style“, die uns ca. 140 Kilometer durch die Landschaft des Niederrheins in Richtung Eifel führte, um dann Rechtzeitig zur Grillparty im Schlosshof wieder zurück zu sein. Essen vom Feuer, Getränke aus der mit Eis gefüllten Schubkarre und getanzt wurde zu Saxophon und DJ Rhythmen. Auch die eingeladenen Fahrer Derek Bell und Walter Röhrl kamen kurz zu Wort und freuten sich zum ersten Mal dabei zu sein.

Am Samstag war frühes Aufstehen angesagt, um mit dem Shuttlebus noch vor dem dem offiziellem Beginn durch den Verkehr zu kommen. Ab 9h starten die Motoren auf der Rennstrecke und es öffneten sich die Tore für die Besucher, viele davon kamen mit ihren eigenen Klassikern, um auf einer der Obstwiesen oder dem Miscanthusfeld zu parken und zu picknicken. Mehr als 5000 Autos kommen so über das Wochenende zusammen und bunt gemischt stehen sie nebeneinander oder fein nach Modellen sortiert bei einem der Markenclubs. Highlight im Fahrerlager der Rennautos war neben den legendären  Jägermeister Fahrzeugen der riesige, von Harley Earl entworfene GM Futureliner von 1939. GM wollte mit einer Flotte von 12 Fahrzeugen einst den Amerikanern die neuen Produkte und Technologien vorstellen. Die sogenannte „Parade of Progress“ startete 1941 in Florida und besuchte danach 250 Städte in den USA, Kanada und Mexiko. Bis 1956 besuchten 11 Millionen Menschen die Parade.

Am Nachmittag ging die Jury über die Museumsinsel, um die am Concours teilnehmenden Fahrzeuge zu begutachten. Neben dem Maserati 3500 Spider, einem 3500 GTI Sebring, einem Fiat Abarth 2300 S Coupe, einem NSU Wankelspider, ein Porsche 356 SC Cabrio oder einem Matra Sport Djet 5S in unserer Klasse , wurde auch bei unserem 911er genau hingeschaut, Fahrzeugnummern überprüft, der FIVA Pass gescheckt und Fragen gestellt. Danach war Feierabend und es wurde ruhiger auf dem Gelände. Bis zum Dinner im Teilnehmer Zelt war noch ewas Zeit und so machten wir noch  ein paar schöne Fotos vor dem Schloss oder den anderen sieben 911/912ern die vor dem Brunnen am Eingang zum Sonderconcours „Automobile Kulturgeschichte“ aufgestellt waren.

Der Sonntag begann wie der Tag zuvor. Früh…Entschädigt wurden wir aber mit einer einzigartigen Stimmung. Es roch nach frischem Gras und Kaffee, der Sonnenschein versprach einen schönen Tag, einige Motoren röhrten schon. Die Bentley Boys packten ihre Autos langsam aus und Schlossherr Graf Metternich führte seine Hunde spazieren. Wir drehen mal wieder eine Runde und entdeckten neben dem Zelt der Auktionshauses Coys die Exponate, die Renault mitgebracht hat. Die Franzosen ließen sich nicht lumpen. Neben dem Prototyp der neuen Alpine hatten sie zwei echte Schätze im Koffer: die legendären einsitzigen Rekordwagen 40 CV von 1926 und Nervasport von 1934. Letzterer ist auf der Rennstrecke in Montlhéry in 48 Stunden 8037 Kilometer bei einem Schnitt von 167 km/h gefahren und hat somit neun internationale Rekorde und drei Weltrekorde erzielt.

Auf dem Dreieckskurs jagte ein Lauf den anderen. Classic, Historic oder Modern. Dazu noch die Sonderläufe der Hersteller Mercedes-Benz, Alfa Romeo, Peugeot, Audi oder der Autostadt, die dieses Jahr die Jägermeister Rennautos, einen Tatra 87, einen Cisitalia, einen Alvis FA FWD und eine ganze Gruppe von 20 verschiedenen VW Käfern unter dem Namen „Käferkrabbeln“ mitgebracht haben.

Nach dem Mittagessen begann die Vorstellung der Concours Fahrzeuge und auch wir machten uns für die Vorfahrt vor der Jury und dem Publikum bereit. Auch wurde uns mitgeteilt, dass wir uns für eine zweite Vorfahrt bereithalten sollten.In der Tat sollten wir als allerletzte nochmals in Bewegung setzten. Uns wurde ein ganz besonderer Preis übergeben. Unser sandbeiger Porsche 911, der über 48 Jahre immer gut behütet wurde und dabei stolze 180000 Klometer zurückgelegt hat, wurde mit dem „FIVA Preservation Award“ für das Fahrzeug mit der höchsten erhaltenen historischen Konfiguration ausgezeichnet!!! Die Classic Days sind dieses Jahr der Platz in Deutschland, an dem die FIVA die Feiern zum „World Motoring Heritage Year“ mit der Präsentation dieses besonderen Preises begeht, der unter dem Patronat der UNESCO steht. Es gibt dieses Jahr nur sieben Veranstaltungen, an denen er vergeben wird. Die Classic Days sind neben Amelia Island, Villa d’Este, Le Mans, Pebble Beach, Chantilly und  dem Autoclassico in Argentinien dazu ausgewählt worden. Die Gewinnerfahrzeuge sollen im November in Paris im Hauptsitz der UNESCO mit Feierlichkeiten ausgestellt werden. Was für eine Freude, was für eine Überraschung! Vielen Dank an die Jury und an Mario Theissen, der uns den Preis übergeben hat und für uns so diese Classic Days unvergesslich gemacht hat.

Classic Days

FIVA Preservation Award

Unsere Fotostrecken der letzten Jahre findet ihr hier: 2010, 2011, 2012, , 2013, 2014 und 2015.

Fotos: Markus Haub & Susana de Val
Foto Siegerehrung: Classic Days

5. August 2014

Classic Days Schloss Dyck 2014

von Markus

„Oh, wat is dat schön“ sagt man in Köln. Schloss Dyck liegt zwar noch etwas nördlicher, aber der Spruch passt trotzdem. Die 9. Classic Days sind einfach ein großartiges automobiles Gartenfest mit traumhaften Autos, Speed und netten Leuten. Diesmal bin ich nicht nur als Gast, sondern als Teilnehmer drei Tage lang mittendrin statt nur dabei und kann die schöne Stimmung voll genießen. Anlass war die Ausschreibung eines Sonderlaufs für italienische Sportwagen der 70er Jahre, genannt Italia d’Amore. Wie geschaffen für unseren Ferrari 308 GT4 von 1977 und eine einmalige Gelegenheit den Rundkurs zu befahren und im Fahrerlager zu parken!

Am Freitag ist Check-In und ich trudele mit den ersten Teilnehmer schon am Vormittag ein, um mich auf die Prolog Rallye „Drive & Style“ vorzubereiten und die Formalitäten abzuwickeln. Für die bestandene technische Überprüfung des KFZ durch den TÜV gibt es einen Aufkleber an die Seitenscheibe, welcher die Tauglichkeit für die Veranstaltung bescheinigt. Dazu im Rallye Büro noch Teilnehmer-Armbändchen und Pässe für das rundherum leibliche Wohl und den ungehinderten Durchgang in alle Bereiche des Geländes. Kurz vor dem Start treffe ich meinen Designer/Künstler Kollegen Henk, der sich spontan zum Mitfahren entschließt und sich als unterhaltsamer Roadbookleser erweist. So macht das doppelt Spaß! :) Im Feld von 60 Klassikern geht es Richtung Tüschenbroicher Mühle zum Mittagsstopp und im Anschluss wieder zurück zum Schloss. Hier sind die ersten Picknickplätze schon belegt, die Bentley Boys des Benjafield Racing Clubs eingetroffen und die Abendsonne scheint golden über die meist blankpolierten Karossen, die sich auf der Orangerie Halbinsel für den Concours d’Elegance postiert haben. Alle Vorbreitungen sind abgeschlossen und so kann der Tag gemütlich im Schlosshof bei lauer Sommerluft, Barbecue und Bolten Bier ausklingen.

Samstag, 8:30h. Ich gehe erstmal frühstücken während das Gelände so langsam zum Leben erwacht. Hier und da bratzelt ein Vorkriegsfahrzeug über die Classic Corner und auf der Pflaumenwiese wird es sich schon auf den Picknickdecken und Strohballen gemütlich eingerichtet. Fuchs und Hase wundern sich sicher, was hier immer am ersten August Wochenende los ist und suchen das Weite. Ab 9h dann donnern die Motoren der Motorräder und Gespanne auf der eröffneten Rundstrecke und die Besucher kommen in Scharen, auch mit dem eigenen Oldtimer, den sie im Dycker Schilffeld parken können. Es wird wirklich viel geboten, in jeder Ecke des Areals gibt es interessante Fahrzeuge zu entdecken. Von historischen Wohnwagen und Campern, über US-Cars und Werbemobilen hin zu den Fahrzeugen des „Charme & Style“ auf der Schwarznusswiese. 57 einzigartige Schönheiten kämpfen beim Concours d’Elegance um Anerkennung und Preise. Karosseriebaukunst vom Feinsten sieht man in Form eines Delahaye 135M Torpedo Cabriolet mit einer Karosserie von Figoni & Falaschi. Oder aber ein Alfa Romeo 1900 C Cabrio by Touring „Visconteo“ Tipo 55 Prototyp oder den Mercedes Benz W29 500K Stromlinienroadster mit einer Karosserie von Erdmann & Rossi. Auch der Porsche 356 Pre A Speedster, ein Rometsch Beeskow Cabrio und der Ferrari 500 Mondial gefallen mir sehr gut! Als “Best of Show” wird ein Lancia Astura mit Pinin-Farina Karosserie aus dem Jahr 1939 gewählt, der in der Klasse “Noblesse & Design” antrat. Im Schlosshof ist das alte Fahrerlager und hier stehen Mercedes 300SL R, Jaguar XK 120 Lancia Aurelia, Bristol 405, Porsche Carrera 1500 oder Volvo P1800. Auch der wunderschöne Porsche Typ 64 Berlin-Rom Wagen und die skurrilen Cycle Cars für den Montlhery-Sonderlauf. In den 20er Jahren gab es in Frankreich über 600 Automarken, die allerlei Innovative Vehikel auf die Räder gestellt haben: Senchal SS, De Coucy Competition, Anzani Collet, Chapius Dornier Motor, Salmson Nr.1 oder Schasche Cyclecar. Bei Jazzmusik und leichtem Wind, den man an diesem heißen Tag gut vertragen kann, gehe ich zum neuen Fahrerlager. Inzwischen ist auch mein Freund Johannes eingetroffen, mit dem ich den Rest des Wochenendes verbringe und auch die Sonderläufe fahre. Sein De Tomaso Pantera ist gerade im Restaurationsprozess und so trifft es sich gut, dass ein Baujahrgleiches Exemplar Teil unseres Sonderlaufs Italia d’Amore ist und er mit dem Besitzer einen kompetenten Gesprächspartner gefunden hat. Unser Ferrari befindet sich in guter Gesellschaft mit einem weiteren GT4, Maserati Merak, Khamsin und Mexico, einem frühen Lamborgini Countach LP400 aus der Autostadt, ein Exemplar von 1986, Alfa Romeo Montreal, ein weiterer Pantera von 72, die alle unter einem Zelt stehen. Neben mir ein besonderes Schmuckstück. Der einst vom Amerikaner David Goldsmith mit einem Daytona 12-Zylinder versehen Ferrari 308 GTB,  jetzt 365 GTB genannt. In den letzten acht Jahren wurde der Wagen von seinem aktuellen Besitzer mit unglaublichem Aufwand und Akribie restauriert und modifiziert. Um 15:30h dürfen wir endlich starten und auf den 2,8 km langen Dreieckskurs gehen. Der Museums-Lancia Rallye 037 fährt voraus, auf die lange Gerade vorbei am Miscanthusfeld und den Zuschauern, dann eine scharfe Rechtskurve und durch Strohballen, Apfelwiesen und ein Wohngebiet, wo es sich die Anwohner in ihren Vorgärten gemütlich gemacht haben und nicht müde werden, uns zuzuwinken und anzufeuern. Auch die Streckenposten habe ihren Spaß und recken die Arme in die Höhe. Der letzte Teilabschnitt ist der schönste, über eine abschüssige Alleenstrasse geht zum Zielbogen. Nach ein paar Runden kommt der Hinweis „last lap“, also noch mal so richtig Gasgeben und dann ist es auch schon vorbei. Viel zu kurz aber wunderschön. Am Abend verstummen die Motoren und bei der „Drivers Night“ auf dem Infield habe wir alle was zu erzählen und werden irgendwann mit den letzten Gästen vom Gelände gekehrt und dem Shuttle zum Hotel verfrachtet.

Am Sonntag heißt es wieder früh Aufstehen, um noch vor dem Besucherandrang und dem damit verbundenen Verkehrsaufkommen auf der kleinen Zufahrtsstrasse das Gelände zu erreichen. Wir lassen es wieder gemütlich angehen und schlendern am Vormittag so über die Obstwiesen und das Klassiker Feld mit den Markenclubs und lassen uns von der entspannten Atmosphäre treiben. In einem Innenhof besuchen wir „Doc Browns Werkstatt, wo der Fluxkompensator steht. Jener DeLorean DMC-12, der mit seiner speziellen Sonderausstattung als Filmauto für den 1985 gedrehten Streifen „Zurück in die Zukunft“ diente. Er war zuletzt 2010 in Hollywood ausgestellt. Auf der Rennstrecke wiederholen die die Läufe vom Vortag, jedoch zu anderen Zeiten. VW macht einen Golf & Scirocco Sonderlauf und schickt auch mal den Race Touareg auf die Strasse, auch Alfa Romeo und Mercedes-Benz haben Museumsstücke im Gepäck. Wir sind heute um 14:40h eingeteilt, durch einen Motorplatzer auf der Strecke und den notwendigen Reinigungsarbeiten verschiebt er sich aber um eine gute Stunde. Genug Zeit, um mit den Zuschauern zu plaudern. Irgendwann dann dürfen wir los und obwohl es genauso ist, wie am Vortag macht es riesig Spaß im Pulk mit Pantera, Countach un Co unterwegs zu sein. Gegen 18h ist Schluss, die Hundertschaft von ehrenamtlichen Helfern und Organisatoren haben ganze Arbeit geleistet und uns ein wunderschönes Wochenende beschert. Das Gras sieht etwas zertrampelt aus und hat nun auch Zeit sich ein Jahr lang zu erholen. Bis zum nächsten Jahr, den 10. Classic Days Schloss Dyck!

Schloss Dyck Classic Days

Die Fotostrecken der letzten Jahre findet ihr hier: 20132012 und 2011 und 2010.

Video vom zweiten Lauf Italia d’Amore am Sonntag von Dirk Motz

Mehr über unseren Ferrari 308 GT4.

8. August 2013

Classic Days Schloss Dyck _Miscanthusfeld

von Markus

Miscanthus, liesst man bei Wikipedia, zu Deutsch auch „Stielblütengras“, ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Poaceae (Süßgräser), die je nach Quelle zwischen 14 und 20 Arten umfasst. Die Gattung ist vorwiegend in feuchten Wiesen und Sümpfen von Afrika bis Ostasien beheimatet, insbesondere findet sich eine Reihe von Arten in China und Japan. Aber eben auch in den Gärten des Schloss Dyck, wo am Wochenende zum 8.Mal die Classic Days veranstaltet wurden. Und was wären diese ohne die zahlreichen Fans, die mittendrin ihre Schätzchen parkten, manche wild durcheinander, andere nach Marken oder Modellen von Clubs geordnet. Wunderbar die Vielfalt, grandios die Kulisse. Endlos, spontan, zwanglos. Toll!

Schloss Dyck Classic Days

Miscanthusfeld 2011, 2010

Die Fotostrecken der gesamten Schloss Veranstaltungen der letzten Jahre findet ihr  hier: 2013, 2012, 2011 und 2010

7. August 2013

Classic Days Schloss Dyck 2013

von Markus

Die große Automobil-Gartenparty auf Schloss Dyck scheint sich jedes Jahr aufs Neue zu übertreffen. 27000 Besucher waren dabei, als ein Highlight das andere jagte. Die Stimmung war grandios, und die Stunden auf dem riesigen Areal rund um das Schloss verflogen im Nu. Hitze wurde mit reichlich Flüssigem und die Sonne mit Käppi bekämpft, Schatten boten die Pflaumen- Apfel- oder Schwarznussbäume auf den entsprechenden Wiesen, wo auch die Fans neben ihren Klassikern picknickten. Während die Rennwagen über den Dreieckskurs donnern, war die Atmosphäre im Park an der Orangerie gedämpfter. Dort standen die hochglanzpolierten Preziosen für den FIVA-A Concours d’Elegance, wurden aufs Penibelste bewertet und defilierten anschließend vor Jury und Publikum, um den einen oder anderen Preis einzusacken. Einige Mercedes-Benz 300SL waren dabei, Ferrari 250 GT Cabrio, oder 212/225S, 275 GTB 2 Coupe oder 250 GT/L, Fiat 8V oder ein Porsche 356 Pre-A. Interessant auch der älteste im Privatbesitz befindliche VW Käfer von 1938, der auf den Namen Porsche Prototyp 38 hört, denn das Wort Volkswagen war für die ersten 30 Autos der Vorserie noch gar nicht erfunden. Außerdem dabei der aerodynamische Volkhart Sagitta V2 Coupe, den wir 2012 ja schon bei Villa d’ Este sehen konnten. Den Award für den „Best of Show“ im Concours d`Elegance verlieh die internationale Fachjury einem Talbot Lago T120 Cabriolet Baujahr 1939, den Publikumspreis bekam der Alfa Romeo 6 G 2500 Super Sport Cabrio, der auch den “Pininfarina Style Award” erhielt.  Ausladende Formen und ein Höchstmass an Individualität konnte man an 15 Fahrzeugen bei der Sonderschau „115 Jahre Coachbuilding Erdmann&Rossi“ bewundern, und im hinteren Schlosshof stand die wunderbare Rekreation des berühmten Horch 853 Stomliniencoupe mit dem Namen Manuela. Das Original wird demnächst restauriert. Sensationellwar auch die Ansammlung von rund 25 Grand Prix Bugatti. Sie feierten zusammen mit einem Renntransporter das 80 jähriges Jubiläum des Sieges von Achille Varzi beim großen Preis von Monaco auf einem Modell T51. Im neuen Fahrerlager sahen wir den Porsche 917, der im Film „Le Mans“ von David Piper gefahren wurde. Dahinter – im Zelt von Alfa Romeo – ein Tipo 33/2 Le Mans Langheck! Erste Sahne! Auch Skurriles ist dabei, wie der Leyat Hélica von 1919, welcher mit seinem großen Propeller eher wie ein Flugzeug aussieht. Ein anderes Fahrzeug gibt Rätsel auf. Der Meier Leichtbau von 1935, dessen Entstehungsgeschichte nicht wirklich geklärt ist. Abenteuerlich auch die Neumann Neander Fahrmaschine des Zeichners und Malers Ernst Neumann. Er experimentierte mit neuen Verbundstoffen und Aluminium und schuf eine ganz eigene Form, einem Insekt nicht unähnlich. Nur noch drei Exemplare existieren weltweit.

Man konnte über Stunden immer wieder neue Autos entdecken und sie hautnah erleben. Es war ein grandioses Oktanfest, welches wir mal wieder fett im Kalender für nächstes Jahr markieren werden. Und von den Clubtreffen und Klassikern auf dem Miscanthusfeld gibt’s hier noch eine Extrafotostrecke…

Schloss Dyck Classic Days

Die Fotostrecken der letzten Jahre findet ihr hier: 2012 und 2011 und 2010.

6. August 2012

Classic Days Schloss Dyck 2012

von Markus

Die Classic Days im Schloss Dyck sind nun schon zu einer festen Konstante bei formfreu.de und vielen anderen Autoliebhabern geworden. Wir waren diesmal schon am Freitag zum Schnuppern vor Ort und konnten die“Racing Legends” und “Jewels in the Park” beim Einchecken und Position beziehen beobachten. Ein neugeschaffener Bereich nannte sich Ideas&Imagination und zeigte Conceptcars von Opel und Mercedes. Stirling Moss war Eherngast und wurde mit einem Sonderlauf und einer Ausstellung seiner ehemaligen Renner bedacht. Sehr gut gefiel uns der Alfa Romeo 6C 2500 SS Corsa Touring Barchetta von 1947, ein Talbot-Lago T26 GS Grand Sport Coupe Saoutchik von 1948, der Siata F400 Coupe Balbo von 1953, der Cadillac Coupe Brougham “Jacqueline” von Pininfarina oder das Rometsch Beeskow Sport-Coupe. Auch rückten die ersten Fans mit ihren Klassikern an und sicherten sich die schönsten Picknickplätze auf der Apfel- oder Pflaumenwiese oder der Cherry Lane und im Miscanthusfeld. Alles deutete auf ein vielversprechendes Wochenende hin.

Schloss Dyck Classic Days

Die Fotostrecken der letzten Jahre findet ihr hier und hier.

#Dyck2012

9. August 2011

Classic Days Schloss Dyck_ Miscanthusfeld

von Markus

Lustwandeln im Miscanthusfeld

Direkt neben der Rennstrecke des Schloss Dycks liegt das Schilffeld, welches sich am Wochenende der Classic Days zum Magneten für Klassikerfans wandelte. Clubs und Privatleute zeigen tausendfach ihre Schätzchen und man konnte schier endlos über die Freiflächen laufen und sich nicht sattsehen an all den verschiedenen Fahrzeugen.

Schloss Dyck Klassikertreffen/Clubs

Miscanthusfeld 2010 bei formfreu.de: hier und hier.

#dyck2011

15. August 2010

Stielblütengrasfeldautos

von Tom

Miscanthusfeld @ Classic Days Schloss Dyck 2010.

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Classic Days Schloss Dyck bei formfreu.de

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3. August 2010

Classic Days_Schloss Dyck_Miscanthusfeld

von Markus

Die Fahrer von 7000 Young- und Oldtimern besuchten an den beiden Festivaltagen die Veranstaltung und die Fahrzeuge standen hübsch aufgereiht im Schilffeld am Rande der Rundstrecke des Schlosses Dyck! Alle Formen und Farben aus allen Epochen wild durcheinander oder nach Clubs, Marken oder Modellen geordnet. Unzähligen Mercedes 190E 2,3-16 und dessen Derivate, SL Pagoden wohin das Auge reicht oder eine Riesen BMW Z1 Ansammlung. Countach und Cobra, Senator und Samba.

Alle Beiträge zum Schloss Dyck-Event gibt es hier.

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2. August 2010

Classic Days_Schloss Dyck 2010

von Markus

Ein extraklasse Wochenende auf Schloss Dyck geht zu Ende, von welchem Jochen Mass sagt, dass es so ist, wie es in Goodwood früher einmal war. Entspannt und persönlich eben. Zu Ehren des 1961 verunglückten Graf Berghe von Trips treffen sich 28000 Liebhaber klassischer Automobile und Picknickultur im Schloss und dessen Gärten und flanieren zeitgenössisch.

Privatleute, das Musée Nationale le l’Automobile und die Werksmuseen von Mercedes, Alfa Romeo, Audi, Opel, Toyota und Porsche haben in der Kategorie Racing Legends Wundervolles mitgebracht und fahren es auch gebührend auf dem Dreiecksrundkurs zwischen Obstwiese und Alleen aus. Mercedes etwa brannte ein Flügeltürerfeuerwerk ab. Hans Herrmann auf Uhlenhaut Coupe 300 SL, C111-II oder SLS. Auch ein Simplex und ein SSK. Desweiteren Porsche 908/3 Targa Florio, 936C, 917, KMW Porsche SP20, Auto Union D-Type, A-Type und einige Sport-und Ur-Quattros, Opel Raketenwagen RAK und Toyota Rallyefahrzeuge. Bentley hatte seine beiden Renner “MOTHER GUN” und “THE OTHER GUN” im Gepäck und beschwor die alten Zeiten.

Auf der Orangerie Halbinsel des Wasserschlosses wurden die “Jewels in the Park” ausgestellt. Der FIVA-A-Concours d’Elegance vereinte mehr als 35 Hochkaräter, die in verschiedene Klassen eingeteilt sind. Toll war der Fiat Supersonic 8V oder der Alfa Romeo 6C 2500 Speciale.

Es gäbe noch soviel zu berichten, von historischen Campingmobilen, dem Toyota 2000GT-Treffen und natürlich den über 7000 Klassikern auf dem Miscanthusfeld, welches das größtes europäische Open-Air-Museum bildete. Aber davon demnächst in einer anderen Fotostrecke.

Alle Beiträge zum Schloss Dyck-Event gibt es dann hier.

Schloss-Dyck-Classic-Days

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