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6. Oktober 2007

Ulms neue Mitte

von Tom

Report aus der Heimat.

Die Ulmer Innenstadt hat sich die letzten Jahre deutlich verändert. Die in den Wiederaufbaujahren entstandene – verkehrstechnisch damals sehr moderne mehrstreifige und autogerechte – so genannte Neue Straße inmitten durch die – wenn auch teilweise zerstörte – historische Innenstadt zwischen Münster und Rathaus war viele Jahre ein Sinnbild für ein heute als bieder oder belanglos oder zerstört oder verloren empfundenes Stadtbild. Die Neue Straße im Bereich zwischen Weinhof und Frauenstrasse verwandelte sich jetzt zur städtebaulichen Attraktion der Stadt.

Bereits das Stadthaus von Richard Meier auf dem Münsterplatz setzte auf architektonischen Bruch und formalen Kontrast zur historischen Bausubstanz. Noch mehr gilt dies für die neuen Bauten von “Ulms neuer Mitte” im Bereich der ehemaligen Neuen Straße. Dazu gehören der Sparkassenbau und das “Haus der Sinne” von Stephan Braunfels sowie Kunsthalle Weishaupt des Architekten Wolfram Wöhr. Sichtbeton und Glasfassaden stehen in unmittelbarer Nähe zum mittelalterlichen Rathaus. Dabei nicht zu vergessen: die Glaspyramide bzw. der Kristall der Stadtbibliothek von Gottfried Böhm gleich auf der anderen Seite des Rathauses. Das Stadtbild von Ulm entwickelt sich zu einem hochinteressanten und mutigen Spannungsfeld zwischen Alt und Neu, zu einem eindrucksvollen Ensemble neuer Stadtarchitektur. Durchaus im Geist der optimistischen Moderne von Bauhaus und der Ulmer Hochschule für Gestaltung. Ziemlich cool… ;-)

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