formfreu.de
EIN FREUNDLICHES DESIGNERBLOG

7. September 2010

Byblos Art Hotel _Verona

von Markus

Das Byblos Art Hotel ist ein wahres Kleinod. Gelegen am Stadtrand von Verona, in Reichweite von Verdi, Puccini und Bizet also. Zugegeben, man muss den schrillen Mix von Alt und Neu mögen oder sich zumindest damit arrangieren. Aber ist dies geschehen, entdeckt man allerorten Kunst wie sonst nur im Museum. Mosaike und Gemälde aus dem 16. Jahrhundert treffen auf zeitgenössische Werke und bilden so eine eklektische Mischung aus verschiedenen Stilen und Experimenten. Im ganzen Gebäude verteilt sind Arbeiten von Vanessa Beecroft, Damien Hirst, Anish Kaoor, Cindy Sherman, Takashi Murakami und vielen anderen. Die 60 Zimmer des der Facchini Familie gehörenden Hotels wurden von Alessandro Mendini eingerichtet, dessen Atelier sich auch für die künstlerische Leitung der Renovierung verantwortlich zeigte. Es wurde 2005 eröffnet und gehört zu den “Leading Small Hotels of the World”.

Byblos Art Hotel

Schöner Reisen mit formfreu.de: Hoteltips auf formfreu.de

Hotel#

5. September 2010

Fondation Vasarely – Aix en Provence

von Simon Grand - Gast

Simon Grand hat uns poppige optische Effekte von Victor Vasarely aus Südfrankreich mitgebracht:

As an experience the Fondation Vasarely is all-embracing. The building provides the perfect setting in which to appreciate the work of one of the protagonists of the 1960’s ‘op-art’ movement.

“When internationally acclaimed artist Victor Vasarely imagined the “Cité polychrome du Bonheur” (“Polychromatic City of Happiness”), he imagined a centre that would bring together urban planners, architects and artists. In 1966, Vasarely established a Foundation to promote his ideas of “art for all” and of the “city of tomorrow”, a city in which art harmoniously blends with architecture. “Our existence is driven by two major forces: renewal and preservation. While the world advances from the past into the future, as individuals, we travel from the future into the past … this is our tragedy.”

Fondation Vasarely

Zitate: Fondation Vasarely
Photos: Simon Grand

3. September 2010

Festgefahren. Unwirklich. Verwunschen.

von Tom

Wiesenrennenkarts. Dornröschenschlaf. Verzaubert. Berlin traumhaft.

Tags: Berlin, Friedrichshain, Kart, Go Kart

2. September 2010

Megaspree Tours

von Tom

Spreeschippern – Media- vs. Megaspree im Schauen erleben. Für eine Stunde die Spree rauf und runter.

‘Mediaspree’ ist eines der größten Investorenprojekte in Berlin. Es strebt die Ansiedlung von Kommunikations- und Medienunternehmen entlang eines Teils des Spreeufers und eine diesem Bereich entsprechende Umstrukturierung an. Die Initiatoren sehen in dem Projekt eine große Chance für den Osten Berlins, Kritiker allerdings den Ausverkauf seiner wertvollsten Flächen.

Wie schon die Bürgerinitiative ‘Mediaspree Versenken’ und der Bürgerentscheid ‘Spreeufer für alle!’ wendet sich das ‘Megaspree’-Aktionsbündnis aus Anwohnern, politischen Gruppen und Kulturprojekten gegen die Vermarktung und Privatisierung des Spreeufers. “Rette deine Stadt!” – vor Ausverkauf, Gentrifizierung, Zubetonierung, Kulturkahlschlag, Verkehrschaos, Baumonotonie, Ignoranz,…*

Jeden Donnerstag um 18 Uhr heißt es ‘Leinen los’ für Megaspree Tours. Jan Sputnik organisiert “eine einstündige Bootstour auf der Spree zwischen den Treptowers und der Jannowitzbrücke – dorthin wo viele Berliner Clubs und Strandbars ihr Zuhause haben. Er will damit seinen Passagieren zeigen, wie sehr sich schon heute das Spreeufer im Zuge des Bauvorhabens “Mediaspree” verändert hat. Käpt’n Sputnik erzählt auf seiner Fahrt viele interessante Geschichten über Berlin, wie es war, wie es ist und wie es sein wird. Wer eine politisch ausgewogene Beschreibung über die Bebauungspläne des Spreeufers erwartet, ist bei der Megaspree-Tour allerdings falsch. Jan Sputnik sagt selbst: er sei kein Mann der Worte, sondern der schönen Bilder. Und derer gibt es von seinem Kahn aus viele.”**

Entlang des geplanten Mediaspreestreifens gibt es ungewohnte Ausblicke auf Universal, MTV, Molecule Men, Arena, Badeschiff, Oberbaumbrücke, o2-World, Strandgut, Sage Restaurant, Maria, Radialsystem, Eisfabrik, Bar25… Die Fahrt im Kahn mit dem gut gelaunten Käpt’n, Schiffshund Loki, guter Mucke und Diskokugel an Bord…

Abfahrtspunkt: Neben dem Eastern Comfort Hostel an der Oberbaumbrücke. Jeden Donnerstag – noch bis zum 23. September – ab 18 Uhr. Unkostenbeitrag: 5€. Heute ist Donnerstag. Bringt ‘ne Tüte Sonne mit und fahrt mit!!

Megaspree Tours
Megaspree

*www.megaspree.de
**www.bln.fm

Tags: Friedrichshain, Xberg, Kreuzberg, Treptow

31. August 2010

Audi Urban Future Award 2010 – Die urbane Zukunft

von Kai Petermann - Gast

Kai Petermann ist Design- und Stilexperte und der Kopf hinter Stilsucht. Er berichtet hier exklusiv für formfreu.de aus Venedig vom Audi Urban Future Award 2010.

Der Audi Urban Future Award 2010 wurde von Audi und Stylepark ins Leben gerufen, um mögliche Zukunftsvisionen von Städten zu entwickeln, die nicht völlig losgelöst davon sind, wie sich Mobilität im urbanen Raum bis zum Jahr 2030 verändern wird. Es geht also nicht um Science Fiction Ideen, vielmehr sollen sich die Konzepte an der real möglichen Stadt- und Technologieentwicklung orientieren. Sechs international anerkannte Architekturbüros haben am Audi Urban Future Award 2010 teilgenommen und ihre Zukunftsvisionen aufgezeichnet.

Mit Alison Brooks Architects (London), BIG – Bjarke Ingels Group (Kopenhagen), Cloud 9 (Barcelona), Diller Scofidio + Renfro (New York), Jürgen Mayer H. Architects (Berlin) und Standardarchitecture (Peking) sind sechs äußerst innovative Architekturbüros mit internationaler Reputation an den Start gegangen. Diller Scofidio + Renfro haben bei der finalen Präsentation allerdings nicht mehr teilgenommen, da zu viele Aufträge die New Yorker Architekten von der finalen Umsetzung abhielten.

Die verbliebenen fünf Konzepte wurden am 25. August 2010 in der imposanten Kulisse der Scuola Grande della Misericordia in Venedig präsentiert und von einer internationalen Jury bewertet. Unter Vorsitz von Saskia Sassen (London School of Economics, London/ Columbia University, New York) waren mit Wolfgang Egger (Audi AG, Ingolstadt), Christian Gärtner (Stylepark AG, Frankfurt), Andres Lepik (Museum of Modern Art , New York City), Ma Jun (Tongji University, Shanghai), Rahul Mehrotra (RMA architects, Mumbai/ Massachusetts Institute of Technology, Cambridge), Fernando de Mello Franco (MMBB Arquitectos, São Paulo), Stefan Sielaff (Audi AG, Ingolstadt) und Rupert Stadler (Audi AG, Ingolstadt) namhafte Persönlichkeiten dafür zuständig, den Gewinner des Audi Urban Future Awards 2010 zu ermitteln.

Jürgen Mayer H. von Jürgen Mayer H. Architects aus Berlin hat den Audi Urban Future Award 2010 mit einem innovativen und beeindruckenden Konzept gewonnen – die Idee der digitalen Verschmelzung von Stadt, Mensch und Fahrzeug fand die Jury am überzeugendsten. Die fünf Konzepte kompakt zusammengefasst darzustellen ist so nahezu nicht möglich, die Filme und Fotos sind aber sicherlich ein passender Einstieg in das Thema, weiterführende Informationen zu den verschiedenen Ansätzen gibt es auch auf der Website des Audi Urban Future Awards.

Audi Urban Future Award 2010
Stylepark

Alison Brooks Architects | Foto: Markus "Roitsch" Reuter

Alison Brooks Architects | Foto: Markus "Roitsch" Reuter

Photos: Kai Petermann, Markus “Roitsch” Reuter

28. August 2010

iPhone #5

von Tom

Through my iPhone.

iPhone @ formfreu.de

ip200.jpgip204.jpgip209.jpgip213.jpgip224.jpgip249.jpg

24. August 2010

Vitra Campus

von Tom

Das VitraHaus und das Vitra Design Museum in Weil am Rhein. Neue schöne Bilder von Simon Grand.

mehr dazu: formfreu.de: VitraHaus___Weil am Rhein

Vitra Campus

img_3225sg.jpgimg_3190sg.jpgimg_3165sg.jpg

img_3125sg.jpgimg_3118sg.jpgimg_3170sg.jpg

img_3101sg.jpgimg_3123sg.jpgimg_3144sg.jpgimg_3162sg.jpgimg_3106sg.jpgimg_3192sg.jpgimg_3150sg.jpgimg_3166sg.jpgimg_3226sg.jpgimg_3169sg.jpgimg_3153sg.jpgimg_3121sg.jpgimg_3090sg.jpgimg_3110sg.jpgimg_3137sg.jpgimg_3139sg.jpgimg_3143sg.jpgimg_3173sg.jpgimg_3229sg.jpgimg_3199sg.jpg

img_3159sg.jpgimg_3100sg.jpgimg_3206sg.jpgimg_3211sg.jpgimg_3213sg.jpgimg_3243sg.jpgimg_3195sg.jpg

Tempelhofflieger #2

von Tom

Umgeparkt. Während der BREAD & BUTTER PREMIER LEAGUEhier und hier – mussten die beiden am alten Zentralflughafen Berlin-Tempelhof verbliebenen Flugzeuge ihren Hangar verlassen. Die Douglas C-54 Skymaster und die VFW-Fokker 614 wurden draußen am ehemaligen Rollfeld abgestellt – als würden sie gleich auf ihren Abflug warten…

formfreu.de: Tempelhofflieger

formfreu.de: Zentralflughafen Berlin-Tempelhof
formfreu.de: IATA-Code THF … Fotostrecke: Flughafen Berlin-Tempelhof, März 2008

Fliegerbilder auf formfreu.de
Flughafen Berlin-Tempelhof auf formfreu.de

dsc_0124tfk.jpgdsc_0241tzf.jpgdsc_0234tfa.jpg

dsc_0269tfa.jpgdsc_0193tzf.jpgdsc_0089tfk.jpg

dsc_0230tzf.jpgdsc_0050tfk.jpgdsc_0292tfa.jpgdsc_0190tfa.jpgdsc_0055tfk.jpgdsc_0415tfa.jpgdsc_0113tfk.jpg

dsc_0076tfk.jpgdsc_0184tfa.jpgdsc_0270tfa.jpgdsc_0189tzf.jpgdsc_0087tfk.jpgdsc_0126tzf.jpgdsc_0195tzf.jpgdsc_0169tzf.jpgdsc_0130tfk.jpgdsc_0264tfa.jpg

Fliegerbilder#, THF#

16. August 2010

Feuerglühend rotes Treppenhaus.

von Tom

Treppenglut: In der Kohlenwäsche auf Zeche Zollverein führt ein spektakuläres Treppenhaus zum Ruhrmuseum. Es wurde, ebenso wie der Umbau von Schacht XII, vom holländischen Architekten Rem Koolhaas gestaltet. Koolhaas baute in eine Bunkerhöhle ein feuerglühend rotes Treppenhaus, das an einen Hochofen erinnert. Die Geschichte des Schachts bleibt allgegenwärtig.

Welterbe Zollverein
essen-360grad: Treppenhaus der Kohlenwäsche auf Zeche Zollverein/Ruhrmuseum

formfreu.de: Welterbe Zollverein Essen

dsc_0020tge.jpgdsc_0836tgd2.jpgdsc_0934tgd.jpg

dsc_0096tge.jpgdsc_0864tgd.jpgdsc_0034tge.jpgdsc_0099tge.jpg

dsc_0853tgd.jpgdsc_0876tgd.jpgdsc_0877tgd.jpgdsc_0974tgd.jpgdsc_0831tgd.jpgdsc_0902tgd.jpgdsc_0001tge.jpgdsc_0856tgd.jpgdsc_0019tge.jpgdsc_0843tgd.jpgdsc_0903.jpgdsc_0927tgd.jpgdsc_0963tgd.jpgdsc_0027tge.jpgdsc_0058tge.jpgdsc_0834tgd.jpgdsc_0912tgd.jpgdsc_0968tgd.jpgdsc_0061tge.jpg

dsc_0826tgd.jpgdsc_0862tgd.jpgdsc_0890tgd.jpgdsc_0895tgd.jpgdsc_0008tge.jpgdsc_0867tgd.jpgdsc_0839tgd.jpgdsc_0068tge2.jpgdsc_0050tge.jpgdsc_0898tgd.jpgdsc_0953tgd.jpgdsc_0978tgd.jpg

Welterbe Zollverein Essen

von Tom

Die Zeche Zollverein war ein von 1847 bis 1986 aktives Steinkohlebergwerk. Sie ist heute das bekannteste Industriedenkmal im Ruhrgebiet. Gemeinsam mit der unmittelbar benachbarten Kokerei Zollverein gehören die Standorte seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Erhalt durch Umnutzung. Die Bauten bieten Platz für das neue Zentrum der Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet. So fand das red dot design museum 4000 qm Fläche, um ausgezeichnetes Design zu zeigen. Ein genialer Rahmen und kontrastreicher Kontext natürlich auch für die Präsentation der neuen smart fortwo und smart fortwo electric drive

Fotostrecke Schacht XII/Kohlenwäsche, Kokerei, red dot design museum.

Welterbe Zollverein
red dot

formfreu.de: smart urban stage

dsc_0402zve.jpgdsc_0321zva.jpgdsc_0294zve.jpgdsc_0565zve.jpgdsc_0122zva.jpgdsc_0797zvd.jpgdsc_0748zvd.jpgdsc_0536zve.jpgdsc_0348zve.jpg

dsc_0364zve.jpgdsc_0461vde.jpgdsc_0332zve.jpgdsc_0102zva.jpgdsc_0632rdm.jpg

dsc_0407zve.jpgdsc_0552zve.jpgdsc_0258zve.jpgdsc_0262zve.jpgdsc_0539zve.jpgdsc_0544zve.jpgdsc_0431zve.jpgdsc_0795zvd.jpgdsc_0445zve.jpgdsc_0448vde.jpgdsc_0450vde.jpgdsc_0776rdm.jpgdsc_0157zve.jpgzve.jpgdsc_0301zve.jpgdsc_0341zva.jpgdsc_0210zva.jpgdsc_0775zvd.jpgdsc_0567zve.jpgdsc_0214zve.jpgdsc_0356zve.jpgdsc_0196zve.jpgdsc_0700zvd.jpgdsc_0703zvd.jpgdsc_0780zvd.jpgdsc_0811zvd.jpgdsc_0783zvd.jpgdsc_0786zvd.jpgdsc_0125zve.jpgdsc_0266zve.jpgdsc_0159zve.jpgdsc_0366zve.jpgdsc_0370zve.jpgdsc_0714zvd.jpgdsc_0452vde.jpgdsc_0375zve.jpgdsc_0177zva.jpgdsc_0311zve.jpgdsc_0523vde.jpgdsc_0531zve.jpgdsc_0385zve.jpgdsc_0239zve.jpgdsc_0182zva.jpgdsc_0200zve.jpgdsc_0224zve.jpgdsc_0411zve.jpgdsc_0424zve.jpgdsc_0274zve.jpgdsc_0848zvd.jpgdsc_0316zve.jpgdsc_0814zvd.jpgdsc_0821zvd.jpgdsc_0395zve.jpgdsc_0470zve.jpgdsc_0709zvd.jpgdsc_0535zve.jpgdsc_0719zvd.jpgdsc_0224zva.jpgdsc_0167zva.jpgdsc_0028zvf.jpgdsc_0073zva.jpgdsc_0698rdm.jpgdsc_0832rdm.jpgdsc_0598rdm.jpgdsc_0621rdm.jpgdsc_0669rdm.jpgdsc_0927rdm.jpgdsc_0741rdm.jpgdsc_0946rdm.jpg

dsc_0456vde.jpgdsc_0291zve.jpgdsc_0503vde.jpgdsc_0792zvd.jpgdsc_0379zve.jpgdsc_0247zve.jpgdsc_0342zve.jpgdsc_0345zva.jpgdsc_0321zve.jpgdsc_0326zve.jpgdsc_0426zve.jpgdsc_0747zvd.jpgdsc_0546zve.jpgdsc_0562zve.jpgdsc_0312zve.jpgdsc_0482zve.jpgdsc_0501vde.jpgdsc_0765zvd.jpgdsc_0165zve.jpgdsc_0292zve.jpgdsc_0317zve.jpgdsc_0345zve.jpgdsc_0457zve.jpgdsc_0307zva.jpgdsc_0293zva.jpgdsc_0235zva.jpgdsc_0677rdm.jpgdsc_0894rdm.jpgdsc_0602rdm.jpgdsc_0961rdm.jpgdsc_0970rdm.jpgdsc_0733rdm.jpgdsc_0640rdm.jpgdsc_0648rdm.jpgdsc_0749rdm.jpgdsc_0882rdm.jpg

14. August 2010

Diana Dorfmüller: trash mesh

von Tom

Wie nachhaltig ist eine Einkaufstüte?

Diana Dorfmüller
beschäftigte sich mit Plastiktütenupcycling im Rahmen ihrer Projektarbeit im achten Fachsemester im Studiengang Textil-/Flächendesign an der Kunsthochschule Weißensee. Die kurzlebige Plastiktüte wird zu neuem Flechtwerk und damit beispielsweise zur Basis für personalisierte Modeaccessoires. Die Farben des ursprünglichen Tütenaufdrucks werden zu einer neuen Rhythmik komponiert.

‘Eine Kunststofftüte wird im Durchschnitt eine halbe Stunde benutzt. Im Gegensatz dazu steht die lange Lebensdauer des Materials von bis zu 400 Jahren. Mein Ansatz zu mehr Nachhaltigkeit war es, aus diesen Wegwerfprodukten Artikel herzustellen, die einen wesentlich längeren Lebenszyklus haben. Ich habe mich gefragt mit welchen Möglichkeiten ich aus gebrauchten Tüten ein neues innovatives Produkt gestalten kann. Um mein Projekt zu realisieren griff ich dabei aktiv in den Recyclingprozess ein. Dazu habe ich verschiedene benutzte Plastiktüten gesammelt, gereinigt und spiralförmig zu einem einzigen Streifen von bis zu 17 Metern Länge geschnitten. Hiermit erhielt ich ein Material, das durch traditionelle Techniken wie Stricken und Häkeln zu einem neuen Gewebe weiterverarbeitet und teilweise durch thermische Verfahren in eine endgültige Form gebracht wurde. Es entstanden neuartige Flächen, die in ihrer Materialqualität und Ästhetik sich von dem Ausgangsmaterial stark unterscheiden. Durch die Verwendung alter Handarbeitstechniken, die für uns mit Wert behaftet sind, wollte ich einen Kontrast zu einem Industriematerial schaffen, das am Fließband in Sekundenschnelle produziert wird und wertlos zu sein scheint. Die Transformation von wertlosem Wegwerfmaterial in ein unerwartet attraktives neues Produkt thematisiert exemplarisch die Möglichkeit eines verantwortungsvollen und bewussten Umgangs mit unseren natürlichen Ressourcen und zeigt das Potential von Upcycling, longlife Design und nachhaltigen Konzepten.’

Mehr Fashion-Beiträge: Berlin Fashion Week bei formfreu.de

trashmesh04.jpgtrashmesh07.jpg

trashmesh02.jpgtrashmesh01.jpgtrashmesh05.jpgtrashmesh06.jpg

Zitat und Bilder: Diana Dorfmüller

13. August 2010

VisibleWall

von Tom

VisibleWall und Rosenthal präsentierten im Rahmen der PREMIUM auf dem Gelände des ehemaligen Postgüterbahnhofs am Gleisdreieck im Herzen Berlins vergangenen Monat in einer knallbunten Schau ihre Mauerminiaturen aus Porzellan. Designkunst und Unikate in Porzellan – rundum das weltweite Friedenssymbol der Berliner Mauer. Die Sammlerminiaturen bilden das historische L-Element der Berliner Mauer im Maßstab 1:25 nach und schaffen ein neues Medium für künstlerische Designbotschaften für den Frieden und zur Geschichte der friedlichen deutschen Revolution von 1989.

Ein fester Betrag aus dem Erlös der Miniaturen kommt dabei “Invisible Walls – No Walls for Kids Nowhere” - ausgewählten Projekten mit Kindern und Jugendlichen – zugute.

Heute vor 49 Jahren begann die DDR-Führung den Bau der Berliner Mauer. Die Mauer wurde 1989 zum Symbol der friedlichen deutschen Revolution. “Die Bedeutung der Mauer als Symbol dafür, dass es möglich ist, eine totalitäre Trennung auch friedlich zu überwinden – als zeitloses Symbol des Freiheitswillens – ist in der ganzen Welt verstanden. Viele Gäste Berlins machen sich tagtäglich auf die Suche nach den wenigen verbliebenen Relikten der betonhaften Überreste des “eisernen Vorhangs” zwischen den Blöcken des kalten Krieges. Für die Menschen in heutigen Konfliktregionen der Erde ist und bleibt die Berliner Mauer ein Hoffnungszeichen: Was den Deutschen 1989 friedlich gelang, kann überall gelingen. Kein Regime dieser Erde kann auf Dauer gegen den freien Willen seiner Bürger bestehen.”*

VisibleWall

dsc_0028rosq.jpgdsc_0022rosq.jpgdsc_0967rosp.jpgdsc_0701rosp.jpgdsc_0974rosp.jpg

dsc_0659rospp.jpgdsc_0644rosp.jpg

dsc_0036rosq.jpgdsc_0724rosp.jpgdsc_0612rosp.jpgdsc_0620rosp.jpgdsc_0031rosq.jpgdsc_0020rosq.jpgdsc_0707rosp.jpgdsc_0716rosp.jpgdsc_0635rosp.jpgdsc_0599rosp.jpgdsc_0679rosp.jpgdsc_0975rosp.jpgdsc_0979rosp.jpgdsc_0610rosp.jpgdsc_0632rosp.jpgdsc_0667rosp.jpg

dsc_0008rosq.jpgdsc_0001rosq.jpgdsc_0672rosp.jpgdsc_0675rospp.jpgdsc_0641rosp.jpg

*Zitat: VisibleWalls