30. Mai 2008
Concorso d’Eleganza Villa d’Este 2008
Ecco, hier ist noch ‘ne Reihe super schöner Aufnahmen vom diesjährigen Concorso d’Eleganza Villa d’Este-Event in Cernobbio. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des 30jährigen Geburtstags des BMW M1. Automobile Leckerbissen.
Die Bilder sind von Pininfarina-Designer Luca Borgogno. Grazie Mille!!!!!!!!!!
Pictures: Luca Borgogno
www.concorsodeleganzavilladeste.com
formfreu.de: Villa d’Este 2004: Bertone Alfa Romeo B.A.T. 7
formfreu.de: Villa d’Este 2006: ItalDesign Maserati Boomerang
formfreu.de: Villa d’Este 2008: BMW M1 Hommage
27. Mai 2008
Hattersheim: Klassikertage 2008
Hier ist eine Fotostrecke zu den Klassikertagen 2008 Hattersheim vom vergangenen Wochenende. Viele bunte Autofotos mit vielen bunten Karrosserien aus den Zeiten, als man unbedingt einmal monatlich Hans-Joachim Kulenkampff und “Einer wird gewinnen” schauen mußte*. … Bei bestem Wetter macht die wie immer von Scuderia Lufthansa Classico e.V., AvD und der Stadt Hattersheim organisierte Veranstaltung besonders viel Spaß!!
Die Bilder sind von Nicola. Vielen Dank!
Homepage Scuderia Lufthansa Classico e.V.
formfreu.de: Klassikertage in Hattersheim 2007
* …oder natürlich älter
Pictures: Nicola Danza
Kaugummiautomaten
Ist Dir eigentlich schon ‘mal aufgefallen, wie viele dieser – teilweise ziemlich und heftig vergammelten – Kaugummiautomaten es noch gibt? Habe diese Tage allein in Wiesbaden im Umkreis von kaum zweihundert Metern ein gutes Dutzend davon gezählt… Die Gerätschaften sind für mich – wenngleich natürlich allesamt auf Euro-Währung umgestellt – Überbleibsel aus einer völlig anderen Zeit, erinnern mich unweigerlich an die bundesrepublikanischen 70er oder frühen 80er bzw. an meine Grundschuljahre, als “Rate ‘mal mit Rosenthal” im Zweiten lief und Frau Gutbrod ihren orangefarbenen Kadett B – den ersten noch mit den schmalen Heckleuchten – fuhr. Damals hing gegenüber von Elektro-Lander so ein Kasten an einem alten Schuppen. …irgendwie eine Zeitreise. Die Automaten verkommen, ihr Inhalt ist irgendwie vergessen – hätten sie es denn nicht auch verdient, von einer Retrowelle erfasst zu werden? Hmm…Aber wer von den Kids läßt sich heute eigentlich wirklich noch dazu bewegen, für 20 Cent eine süßklebrige kaubare Farbstoffkugel rauszudrehen???? Gibt es eigentlich für Kaugummikugeln ein Mindesthaltbarkeitsdatum? Nostalgie der besonderen Art.
Übrigens, einer der abgebildeten Automaten ist ein Gummi-Automat ohne “Kau-” …
22. Mai 2008
Exhibition “Racing Legends” __GentlemenDrive Club
Gestern war die Eroeffnung meiner neuen Ausstellung “Racing Legends” in Gentlemen Drive Club in Sant Cugat bei Barcelona. Einem privaten Club, der seinen Mitgliedern die neusten Modelle von Ferrari, Aston Martin, Lamborghini, Bentley oder Porsche zur Verfuegung stellt und allerlei Events veranstaltet. Eine feine Sache. Ein KTM X-Bow kommt auch demnaechst ins Programm.
Die Bilder entstehen in einer Mischung aus digitalen und manuellen Techniken und zeigen einige der faszinierendsten Rennwagen der 50er, 60er und 70er Jahre. Ford GT40, Porsche 906, 911, 917, BMW M1, 3.0 CLS, Lotus 59 ..Die Fotos stammen von Rennen auf dem Nuerburgring, Hockenheim, Montmelo oder Le Mans Classic 2006 (s. auch die entsprechenden Artikel auf formfreu.de).
19. Mai 2008
Visual Rhythms
Strukturen, Raster, Schemata, Patterns, Netze, Gitter, Texturen, Muster, Wiederholungen, Abfolgen, Aneinanderreihungen, Rhythmen.
Luftgekühlt
Bilderstrecke vom 7. VW-Luftgekühlten-Treffen in Limeshain-Himbach. Vom 9.-11-Mai veranstaltete die VW Boxer IG Main-Kinzig ein fröhliches Zusammensein historischer Volkswagen, und Nicola Danza war mit seinem Ovali dabei.
Homepage VW Boxer IG Main-Kinzig
Pictures by Nicola Danza
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Volkswagen Typ 1, Käfer, Ovali, Typ 2, Bus, Bulli, T1, T2, Typ 3, Typ 4, 412, Karmann-Ghia, VW-Porsche 914-6
Mille Miglia 2008
Mille Miglia 2008. Rom. Abends in der Tiefgarage. Die geilsten und coolsten und teuersten Kisten nebeneinander geparkt im Keller. Super ungewöhnliche Momentaufnahmen…
Pictures by Fabrizio Buonamassa Stigliani
#Mille Miglia
18. Mai 2008
Was Du heute kannst entsorgen …
Seit Jahren zaubern mir die orangefarbenen und grauen Abfallbehälter an Berlins Straßen und Plätzen mit den kessen Sprüchen der BSR immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Ein klarer Sympathiepunkt für die Hauptstadt.
Ziemlich oft – oder fast immer – werden sie zudem – über ihre eigentlich Funktion des Abfallsammelns hinaus und eigentlich zweckentfremdet – zum Medium für verschiedenste Aufkleber-Botschaften politischer oder philosophischer Art…
Eine Hommage an die 20356 Berliner Abfallbehälter.
17. Mai 2008
SWAB____International Contemporary Art Fair
Morgen geht die SWAB-Kunstmesse in Barcelona zu Ende (15.-18. Mai). SWAB meint: “small piece of absorbent material attached to the end of a stick or wire”. Hmm. Nunja. Jedenfalls bot die Messe 35 Galerien ueberwiegend aus Europa, aber auch aus New York, Los Angeles oder Shanghai die Moeglichkeit sich und die von Ihnen vertretenen Kuenstler zu presentieren…
Sehr faszinierend fand ich eine Art Nagelkissen mit an die 1500 bemalten Staebchen und einem wahnsinns 3D-Effekt.
16. Mai 2008
Maigrün
Jetzt aktuell zum Wonnemonat.
Maigrün ist ein genormter Farbton. Seine RAL-Nummer ist 6017.
frühlingsfrisch, zarte Birken- und Buchenblätter im Mai, heller als Blattgrün, deutlich, Chlorophyll, Wachstum, Leben, im Saft stehend, Grünschnabel, unerfahren, noch nicht reif, Verde Maggio, komplementär zu Magenta
Eine Grüne-Bilder-Reihe.
DMY 2008 Daily, Monthly, Yearly
Den “Designmai” wird es 2008 nicht geben. Aber auf Design in Berlin im Mai muß man trotzdem nicht verzichten: Denn stattdessen wird das DMY Designfestival (ursprünglich: Design Mai Youngsters) vom 21. bis 25. Mai allerlei coole Arbeiten von angesagten nationalen und internationalen Designern und Nachwuchstalenten ausstellen.
“Die Design Mai Youngsters bestehen seit 2003 und haben sich aus einem Kollektiv von Gestaltern und Visionären entwickelt, die nicht in bestehenden Grenzen denken, sondern über das Gelernte hinaus wirken und arbeiten. Bisher haben die Design Mai Youngsters jährlich im Mai mit der eigenständigen Ausstellung am Designmai teilgenommen. Im Jahr 2007 bildeten die DMY Youngsters den größten, eigenständig organisierten und kuratierten Bereich während dem Designmai. Der Ausstellungsort der Design Mai Youngsters war 2003 bis 2005 in der Kunstfabrik in Treptow und 2006 im Glashaus auf dem Gelände der Arena. Seit 2007 finden die DMY Youngsters in der Ausstellungshalle der Arena statt.” (DMY Pressemitteilung – Kurzdarstellung)
Design Mai Youngsters ist Vergangenheit!
Seit 2008 steht DMY für Daily, Monthly, Yearly und veranstaltet das zentrale Designfestival im Mai.
Das DMY Festival 2008 mit seinem Motto “The Sky is Not the Limit” ermöglicht, Design als mehrtätigen Non-Stop-Programmmarathon zu erleben. “Beim Festival werden neueste Kunst-Trends diskutiert, Design-Innovationen aufgezeigt und allerlei kreative Ideen ausgetauscht. Um es auf den Punkt zu bringen: Trennlinien werden zu Schnittstellen, die Nacht wird zum Tag!” (blu Berlin, Mai 2008, S.20 – www.blu.fm)
Herzstück des DMY Festivals bilden wie gewohnt die DMY Youngsters auf dem Arena-Gelände: “Schauraum, Designlabor und Spielplatz gleichermaßen. Als Happening der Kreativität , eingebettet in das für die DMY Youngsters typisch entspannte Ambiente, zwischen Couch, DJ Showcases und VJ Performances, zeigen auf einer Ausstellungsfläche von nunmehr 7.000 Quadratmetern weit über 150 Aussteller ihre neuesten Entwicklungen, Designtrends und Experimente (…)” (blu Berlin, Mai 2008, S. 20 – www.blu.fm)
Zusätzlich zum Arena-Gelände werden mit den DMY Allstars erstmals Satellitenveranstaltungen über das ganze Berliner Stadtgebiet verteilt stattfinden.
Zu den Festival Bereichen gehören außerdem DMY Klublabor (Partys und Events in Berlin) und das DMY Design-Symposium.
mehr dazu und das komplette Eventprogramm auf der DMY Homepage: www.dmy-berlin.com
Na, ein Trip in die Hauptstadt lohnt da bestimmt!
Image: Source: www.dmy-berlin.com – Copyright: Agnieszka Lasota
DMY#
Universität der Künste Berlin: lili Gestalterinnenpreis #6
Der UdK-Gestalterinnenpreis “lili” wird jährlich an herausragende Abschlussarbeiten der Fakultät Gestaltung verliehen. Die Preisverleihung fand am 8. Mai 2008 statt. Die Preisträgerinnen stellten ihre Arbeiten in der Quergalerie des Hauptgebäude der UdK vom 9. – 16. Mai 2008 der breiten Öffentlichkeit vor.
Hier eine Fotostrecke mit den preisgekrönten Arbeiten aus den Studiengängen Architektur, Experimentelle Mediengestaltung, Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation, Bekleidungs- und Textildesign, Produktdesign und Visuelle Kommunikation.
Mit dem lili-Preis #6 erhalten die Gewinnerinnen übrigens neben der Ausstellung auch die Möglichkeit, einen Workshop für Studenten der UdK eigenständig zu gestalten.
Eine der herausragenden Arbeiten ist von Viktoria Kirjuchina aus dem Bereich Visuelle Kommunikation: “Die Welt zerfällt in Tatsachen” (Ludwig Wittgenstein). Komposition als Mittler zwischen Raum und Bild.
“Die Arbeit befaßt sich mit dem Erleben der Gleichzeitigkeit von Raum und seiner Abbildung. Die typographischen Fragmente setzen sich aus dem Blickwinkel einer Videokamera zu dem Schriftzug “Die Welt zerfällt in Tatsachen” zusammen, der als Livebild auf drei verschiedenen Monitoren zu sehen ist.”
Sylvia Schön zeigte “Der Traum vom Fliegen – Höhenflug und Absturz” im Bereich Bekleidungs- und Textildesign.
“Man hat die Wirklichkeit gewonnen und Traum verloren (Robert Musil). Die Arbeit und Kollektion knüpft an einen der ältesten und scheinbar überholten Wunschträume der Menschheit an: Dem Fliegen. Der Traum vom Fliegen pendelt sich zwischen der kindlichen Vorstellung und der technischen Realität ein. Genau diese Aspekte drückt Sylvia Schön mit ihrer Kollektion aus, deren Stimmungsebene eine Mischung aus emotionaler und verträumter Haltung zum Fliegen, gemischt mit traditioneller, technischer Fliegerkleidung bildet.” “Das Gefühl des Aufsteigens in die Luft und das erhabene Gefühl der leichtigkeit veführte die Luftpioniere zu halsbrecherischen Versuchen mit ihren Flugzeugen. Dies brachte ihnen bei einem unfallfreien Flug das Interesse und die Bewunderung des Publikums und ihnen persönlich ein beherrschend, dominantes Gefühl ein. Bei einem Absturz hingegen waren die Entgeisterung und die Bestürzung vor allem der Flugkritiker sehr deutlich zu verspüren. Dieser Gegensatz von Höhenflug und Absturz wird, ausgehend von einer Basis typischer Fliegerbekleidung, die zu Beginn des motorisierten Menschenfluges männlich attribuiert war, als atmosphärischer Leitgedanke der Kollektion stehen. Die tatsache, daß es keine adäquate Bekleidung für Pilotinnen gab und diese daher Männerkleidung kombiniert mitweiblichen Accessoires, nutzen mußten, ist elementar für die weiterführende Entwicklung. Die männliche und weibliche Kategorisierung der Bekleidung ist im Besonderen in der Wahl und somit der Schnittführung der Entwürfe zu sehen.”
Die lili-Preisträgerinnen Lisa Welming und Stefanie Schleipen entwickelten im Fachbereich Architektur ihre Arbeit “FLUX – Berlin im Fluß”. Nach Arena Badeschiff, Oststrand, MS Hoppetosse Club- und Restaurantschiff, Spreetours Eventschifffahrt oder des einfachen Tretbootverleihs eine weiteres nur logisches Projekt auf und mit dem Wasser.
“FLUX ist ein Ausstellungsraum für Gegenwartskunst, dessen Standort im Fluß ist! FLUX wechselt nach einem bestimmten Zeitraum seinen Standort, wird der Situation entsprechend formiert und generiert so ständig neue Situationen. Die architektonischen Grundbestandteile sind zwei lange, schwimmende Räume sowie ein ebenfalls schwimmender Außenraum, der aus einzelnen Plattformen besteht.” Über FLUX stehen die einzelnen Standorte in einer neuen Beziehung zueinander sowie auch die Menschen, die FLUX nutzen. “Es ist spannend zu beobachten, wie FLUX und die Nutzer von den Qualitäten der Orte profitieren. Gleichzeitig decken sie versteckte Qualitäten auf und schaffen neue.”
Welming und Schleipen verweisen in der Ausstellung auf die veränderte Sinneswahrnehmung auf dem Wasser. “Unbetretbarkeit”, “Langsamkeit”, “Schwanken”, “Bewegung”, “Weite”, “Sicht” sind einige ihrer gewählten Begriffe. Super cool! Genial! Unbedingt realisieren!
Mehr dazu gibt es im BerlinDesignBlog zu lesen – darunter eine lebhafte Diskussion zum Thema GestalterINNENpreis und Gleichberechtigung und Diskriminierung männlicher Designer…
Zitate: Universität der Künste Berlin/lili UdK Gestalterinnenpreis, Studentinnen













































