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SCHICKES. SCHÖNES. SCHNELLES.

23. März 2014

Trabant__ Berlin Mitte

von Tom

Street Life Berlin. Trabant @ Neue Schönhauser Straße.





10. März 2014

Parkhausrampe @ ICC Berlin

von Tom

Das ICC hat am Sonntag seine Tore für die Öffentlichkeit geschlossen. Im größten Kongresszentrum Europas gehen nach 35 Jahren die Lichter aus. Die Zukunft des riesigen Gebäudes ist ungewiss. Das aluminiumverkleidete Raumschiff ist für den über die Avus anreisenden Berlinbesucher eine Art Stadttor und ein markantes hauptstädtisches Wahrzeichen.

Rampenbilder von der Parkhausauffahrt. Die markante und maschinenartige – für die Architektursprache der 70er Jahre typische – Fassade und die knallorangefarbenen gekachelten Unterführungsbereiche zeigen wir in unserer großen Fotostrecke Tschüß, ICC Berlin.

Eine schöne Bilderreihe vom Parkhausen Berlin Saisonabschluß für Oldtimer, Youngtimer & Amis 2013 im ICC Parkhaus gibt es hier.

ähnlich: formfreu.de: Lingotto

4. März 2014

Berlin Shoe Days @ Postbahnhof

von Tom

Die tolle Schuhschau im ehrwürdigen Postbahnhof am Ostbahnhof.

Berlin Shoe Days heißt die neue Tradeshow für Schuhe, die sich nicht nur an Einkäufer, Händler und Fachbesucher richtet, sondern den direkten und persönlichen Kontakt zum Endverbraucher in den Vordergrund stellt. 90 Aussteller zeigten, worin im Herbst/Winter unsere Füße stecken könnten…

Das Highlight war das temporäre Schuhmuseum: Die Niederländerin Liza Snook brachte ihr international bekanntes ‘Virtual Shoe Museum’ mit nach Berlin. Über den gesamten Messezeitraum wurden im Erdgeschoss des Postbahnhofes 50 ausgefallene – eigentlich untragbare – Kreationen und zum Staunen schöne Skulpturen unterschiedlichster Designer aus aller Welt gezeigt, die bereits in Museen wie dem Grassi in Leipzig oder der Villa Roth in Ulm ausgestellt wurden.

Berlin Shoe Days
Virtual Shoe Museum

26. Februar 2014

Street Art Meeting 2014 @ Urban Spree Gallery

von Tom

Die Winter-Edition des Street Art Meetings in der Urban Spree Gallery gab es am Wochenende: Livepaintig, Siebdruck, Party und Führungen auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain. Von Freitag bis Sonntag konnte man den Künstlern beim kreativen Arbeiten über die Schultern schauen. Screenprint, Sketch Club, Stickeria und das Darkroom Cinema waren weitere kurzweilige Programmpunkte.

Urban Spree Gallery

9. Februar 2014

Diesterweg-Gymnasium

von Tom

Restmodern und knallorange.

“Knallorange leuchtet das Gebäude des ehemaligen Diesterweg-Gymnasiums in Berlin-Wedding, dunkelgrüne Details setzten markante Akzente. Neben der Farbe sind abgerundete Fassadenelemente auffällig: soft-edge-Nachkriegsmoderne, leider von Verfall und Abriss bedroht. Die Schule entstand Mitte der 1970er Jahre im Sanierungsgebiet Brunnenviertel auf einem Baublock zwischen der Putbusser und der Swinemünder Straße.”* Der vom vom Architekturbüro Pysall, Jensen und Stahrenberg & Partner entworfene Bau weist den typisch futuristischen poppigen Stil dieser Zeit auf, den man z.B. auch im ICC oder Bierpinsel findet.

Man rechnet heute das Diesterweg-Gymnasium auch der sog. “Restmoderne” zu, ein von dem Architekturkritiker Oliver Elsers und dem Fotographen Andreas Muhs ins Leben gerufener Begriff. “Der Blick richtet sich hier nicht auf die architektonischen Stars, sondern auf die zeittypischen, im Alltagsgebrauch abgegriffenen Bauten, deren Architekten noch nie bekannt oder aber schon lange in der Vergessenheit verschwunden sind. Die Restmoderne ist also eine virtuelle Epoche der Architektur, die einzig davon zusammengehalten wird, dass ihre Ikonen die nächsten zehn bis zwanzig Jahre vermutlich nicht überleben werden.”**

“Leider sind Schule und Bibliothek seit 2011 geschlossen. Das Brunnenviertel, ein Gebiet mit schwieriger Sozialstruktur, hat mit der Schließung der Schule einen wichtigen Bildungsort und Treffpunkt verloren. Die konkrete Nachnutzung von Gebäude und Umfeld sind bislang ungeklärt, geplant ist eine Neubebauung mit Wohnhäusern.”* Was ist aus dem Konzept des Architektenteams Clemens, Horlitz und Hummel geworden?

Unsere Fotostrecke von 2009 findet ihr hier.

Ähnlich: Ernst-Reuter-Sekundarschule Wedding, Dreilinden, Behördenzentrum Suhl

*Zitat: http://www.urbanophil.net/staedtebau-architektur/adventskalender-tag-20-diesterweg-gymnasium-in-berlin-wedding/
**Zitat: http://www.kultura-extra.de/kunst/spezial/restmoderne.html

31. Januar 2014

Pilar Clergue @ Ambulatorium

von Tom

Auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain hat sich eine wilde Mischung aus Clubs, Bars, Kunsträumen, Sportstätten und lokalen Projekten angesiedelt. Man kann den Künstlern der Graffitiszene beim Malen und Sprühen zusehen, durch den Flohmarkt stöbern, kulturelle Veranstaltungen besuchen, das multikulturelle Berlin in vollen Zügen genießen oder einfach die Seele bei gutem Kaffee baumeln lassen. RAW ist das einstige “Reichsbahn-Ausbesserungswerk”.

Das Ambulatorium präsentierte im Januar Arbeiten der französischen Künstlerin Pilar Clergue. Collagen sind das große Thema ihrer Arbeit. Bunt beklebte Luftballons mit comicartigen Grafiken baumelten wie übergroße Ostereier von der Decke der Kunsthalle, andere Werke hingen wie Wäsche an Klammern an an Balken gespannten Seilen. Pilar Clergue stammt aus dem südfranzösischen Perpignan. Nach Stationen in London und San Francisco lebt sie in Berlin.

Pilar Clergue: The Cultural Project
Ambulatorium

24. Januar 2014

Flughafen Berlin-Tegel

von Tom

Flohmarktfund: Historische Aufnahmen des Flughafens Berlin-Tegel

Die Tage von TXL sind gezählt. Zwei gewaltige, sechseckige und mehrstöckige Waben aus Glas, Stahl und Beton markieren den Entwurf der Architekten Meinhard von Gerkan und Volkwin Marg. Der restmoderne “Drive-in-Airport” ist ein typischer Vertreter der Architektursprache der 70er Jahre, eine Zeitreise ins einstige Berlin (West) von Harald Juhnke oder Edith Hancke. Der Flughafen wurde 1974 eröffnet.

Ähnlich: Flughafen Berlin-Tempelhof 2010 und Flughafen Berlin-Tempelhof 2008.
Restmoderne in Berlin: ICC Berlin, Bierpinsel

Hinweis: Die gezeigten Fotos wurden auf einem Flohmarkt erworben. Urheber und Rechteinhaber des Bildmaterials sowie die fotografierten Personen sind natürlich unbekannt. Sollte jemand nachweislich im Besitz der Bildrechte sein, bitten wir ihn, sich mit formfreu.de in Verbindung zu setzen.

12. Januar 2014

Tschüß, ICC Berlin

von Tom

Die Hauptversammlung der Daimler AG am 9. April wird die letzte Großveranstaltung im Internationalen Congress Centrum Berlin (ICC Berlin) sein. Danach wird das Gebäude in den ‘Stillstandbetrieb’ überführt. Das heißt, es wird geschlossen. Ob es saniert und in ein paar Jahren beispielsweise als Einkaufszentrum wieder geöffnet wird, ist offen.

Als ein stolzes Stück Berlin begrüßt das aluminiumverkleidete Raumschiff im Ortsteil Westend des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf den über die Avus anreisenden Hauptstadtbesucher. Der Bau scheint aus einer Episode der Zeichentrick-Reihe ‘Captain Future’ zu entstammen. Er wird heute der sogenannten Restmoderne zugerechnet. Vor fast 35 Jahren wurde das ICC Berlin nach vierjähriger Bauzeit eröffnet. Es war Europas größte Tagungsstätte und eine der Top-Kongressadressen der Welt. Der neue City-Cube an der Stelle der abgerissenen Deutschlandhalle übernimmt diese Funktion.

Das 320 Meter lange, 80 Meter breite und 40 Meter hohe Gebäude wurde nach Plänen der Berliner Architekten Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte erbaut. Die markante und ziemlich space-ige Fassade ist typisch für die Architektursprache der 70er Jahre. Wie der berühmte ‘Bierpinsel’ der beiden Architekten gehört das ICC mit seiner Betonung der technischen Elemente zum West-Berlin der 70er und 80er Jahre wie Harald Juhnke, Edith Hancke oder ‘Die drei Damen vom Grill’.

Ich liebe den Parkplatzbereich und die Unterführung zum Messegelände mit den knallorangefarbenen Kacheln. Sehr cool! Ich mag orange, und ganz besonders wenn es glänzt!

Fotostrecke mit mehr als einer Träne. Zum Nichtsattsehen und Nichtvergessen.

formfreu.de: ICC Berlin

11. Januar 2014

Aerodynamischer Park @ Campus Adlershof

von Tom

Der Trudelturm, der Schallgedämpfte Motorenprüfstand und der Große Windkanal sind das Erbe der einstigen am Flugplatz Johannisthal angesiedelten Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt und bilden heute den Aerodynamischen Park auf dem Campus Berlin-Adlershof. Sie wurden im Laufe der 1930er Jahre errichtet. Maschinenarchitektur von damals. Skulptural, heute reichlich abgefahren und heftig surreal, weird… Der space-ige Charakter wird durch eine Klang- und Kunst-Installation namens ‘Air Borne’ verstärkt, die aus roten ufo-ähnlichen Lautsprechern besteht, welche seltsame Geräusche aus dem Fundus des Deutschen Radio-Archivs von sich geben…

Campus Adlershof: Technische Denkmale

31. Dezember 2013

Classic Remise Berlin 2013.12

von Tom

Das Automekka in Berlin. Dezemberfotos.

Die Classic Remise – einst ‘Meilenwerk’ - ist die Kombination aus Oldtimer-Ausstellung, Servicebetrieben, Werkstätten und Verkaufsflächen sowie einem Restaurantbistro, hübsch gelegen in einem alten Straßenbahndepot in Berlin-Moabit und immer einen Besuch wert. Die Glasgaragen sind weltberühmt und oft kopiert.

Die Classic Remise ist das absolutes ‘Must’ für alle Freunde und Fans alten Blechs. Automobilkultur zum Anschauen und Träumen: auf Hochglanz polierte Oldtimer, hochpreisige Einzelstücke und einstige mittlerweile selten gewordene Jedentagautos. Eine tolle Mischung. Dauerlächeln und strahlende Augen beim Besucher in den Wiebehallen. Schon mal was vom einzylindrigen Goliath Pionier Rolldach-Coupé oder vom BMW 700 SportCoupé im Michelotti-Design oder vom Mustang Sport Wagon V8 gehört? Ein ganz besonderes Highlight ist der Simca-Facel 8 Sport, das französische Schwestermodell des Cisitalia 202 SC. Wunderbar!

Die Freiflächen der Werkstattbetreiber mit auf Restaurierung wartenden Schätzchen sind wie immer ein ganz außergewöhnlicher Hingucker.

Classic Remise

Mehr Classic Remise Berlin findet ihr hier und hier und hier. Und alle unsere Beiträge zu Meilenwerk bzw. Classic Remise gibt es hier.

#Meilenwerk