20. Mai 2013
26. Oldtimertage Berlin-Brandenburg @ Classic Remise Berlin
Die 26. Oldtimertage Berlin-Brandenburg fanden auch in diesem Jahr traditionsgemäß in Gemeinschaft mit der Classic Remise Berlin statt. Das automobile Kulturgut wurde aus den Garagen der Hauptstadt geholt und entlang der Wiebestraße und dem angrenzenden Mitarbeiterparkplatz der Firma Siemens geparkt. Ein tolles Potpourri. Autobunt mit so mancher Kostbarkeit von Amphi Ranger, Awtowelo-BMW, EMW, Saporoshez oder Tatra. Schon mal einen Nissan Pao gesehen? Hero auf der Showrampe war der kleine Fabian im gelben Matra M25. Vrrooooommm….
Oldtimertage Berlin-Brandenburg
Classic Remise Berlin
Mehr Oldtimertage Berlin-Brandenburg findet ihr bei formfreu.de hier und hier. Alle unsere Beiträge zu Classic Remise bzw. Meilenwerk gibt es hier.
#Meilenwerk
18. Mai 2013
XXXVI. Tatra-Treffen
Tatra in Berlin!
Die Tatra-Freunde-International veranstalteten vergangenes Wochenende nun zum 36. Mal ihr alljährliches Treffen. Dieses Jahr kamen die tschechoslowakischen Limousinen in die deutsche Hauptstadt. Start- und Zielort war die charmante Altstadt von Köpenick mit dem malerischen Schloss. Die dreitägige Veranstaltung umfaßte verschiedene Orientierungsfahrten. Am Samstag ging es ins Berliner Umland zum Schiffshebewerk Niederfinow.
Jede Menge Begeisterung für die Ledwinka’schen Stromlinientatras. Gänsehaut pur: einzigartige Blechkunst, zentrale Flossen, der Sound der luftgekühlten V8-Motoren, T87, Tatraplan, T603… Ungewöhnlichst: der T613 im damals zeitgenössischen italienischen Chic aus der Carrozzeria Vignale. Ein ganz besonders einzigartges Designmerkmal der Luxuskarrosserie aus der CSSR sind die wie Finnen ausgebildeten hinteren Dachpfosten. Sowas gab es sonst wohl nur bei Ferrari & Co.… In die Tatratruppe eingeschlichen hatten sich zwei Wartburg und ein Trabant – auch sehr schön.
Noch mehr Tatra findet ihr bei uns hier und hier und hier und hier und hier.
31. März 2013
Bitte wachküssen: Bierpinsel Berlin
Bunt gemustert.
Im Rahmen der “Turmkunst”-Aktion besprühten vor drei Jahren internationale Street-Art-Künstler die Fassade des berühmten poppig roten Bierpinsels in Steglitz. Seit dem Herbst 2010 liegt der markante Bau wieder im Dornröschenschlaf. Bitte wachküssen: Für dieses Jahr planen die Eigentümer die Neueröffnung – unter dem alten Namen „Schlossturm“ soll das 46 Meter hohe Bauwerk zum Café-Restaurant und Zentrum für Kunst und Kultur werden – und seine ursprüngliche rote Farbe zurückerhalten. Der Bierpinsel ist ein wunderbares Beispiel der sogenannten Space-Age Architektur. Er gehört zum alten West-Berlin der 70er Jahre wie Harald Juhnke, Edith Hancke, Evelyn Gressmann oder ‘Die drei Damen vom Grill’. Der ufo-artige Bau nach den Plänen der Architekten Ralf Schüler und Ursula Schüler-Witte könnte aus einer Episode der Zeichentrick-Reihe ‘Captain Future’ entstammen. Tatsächlich inspirierten alte Segelschiffe die Architekten.
Alle unsere Fotostrecken zum Thema findet ihr hier und hier und hier und hier…
3. März 2013
Briefmarkentrabant
Berlin Street Life: Trabant 601 im Postwertzeichenlook
Verflucht, verspottet und geliebt. Alt und holprig, und als Ikone der Wendejahre purer Kult.
Auch gucken: Hauptstadttrabanten gibt es außerdem hier und hier.
#BerlinCars
1. März 2013
280 SE Berlin
Berlin Street Life: Mercedes-Benz W116. S-Klasse.
Im Tauwetter: Die chromblitzende Sonderklassenlimousine für die wirklich arrivierte Kundschaft der 1970er Jahre.
Mehr saukalte Winterhauptstadtstraßenfotos findet ihr hier und hier…
#BerlinCars
21. Februar 2013
Buchtipp: Schöner unsere Paläste!
formfreu.de-Buchtipp:
»Schöner unsere Paläste!«, so lautete eine Parole, die Witzbolde an eine der vielen verfallenden Hauswände irgendwo im alten Ostberlin gemalt hatten. Mit den Häusern zerbröckelte die ganze DDR, und ein großer Wind genügte, um sie schließlich davonzuwehen. Nahezu unbeachtet von der Öffentlichkeit hat der Berliner Fotograf Gerd Danigel eindrucksvolle Bilder vom letzten Jahrzehnt der DDR und des folgenden Umbruchs geschaffen. Auf den Straßen und Plätzen, in Kneipen und Geschäften, an Bahnhöfen und vor Fabriken beobachtete er die Menschen seiner Heimatstadt Berlin und Ostdeutschlands. Seine Bilder sind von Zartheit und tiefer Zuneigung, aber auch von viel Humor geprägt. Die erste umfangreiche Auswahl seiner Aufnahmen lädt ein, das Werk eines Fotografen zu entdecken, der den Vergleich mit namhaften Vertretern des Ostdeutschen Fotorealismus nicht zu scheuen braucht.*
Ein tolles Fotobuch mit wunderbaren historischen Aufnahmen aus dem Vorwende- und Nachwendeberlin. Gerd Danigel läßt die verschwundene Welt Ost-Berlins wieder aufleben. Menschen, Alltag, Gesichter, Straßenkreuzungen, Prenzlauer Berg, Mauer, Palast der Republik und Schaufenster. Einzigartige Momentaufnahmen. Herb, rauh, zart, authentisch.
Gerd Danigel
Schöner unsere Paläste!
Berlin-Fotografien 1978-1998
Herausgegeben von Mathias Bertram
Lehmstedt Verlag, Leipzig 2011
159 Seiten, 24,90 Euro
ISBN: 978-3942473088
Weitere Berlin-Buchempfehlungen findet ihr hier und hier.
*Zitat: Gerd Danigel, www.ddr-fotograf.de
Fotos: Copyright: Gerd Danigel
#Buchtipp
18. Februar 2013
Mossi Berlin
Berlin Spotting: Moskvich 412.
Der Heckflossentyp mit 1500 ccm OHC-Aluminium-Motor und 75 PS.
Moskwitsch, Moskvich, AZLK, #BerlinCars
5. Februar 2013
Ponton Berlin
Streetlife Berlin: Mercedes-Benz 180 Ponton, Baureihe W 120.
Stolz am Straßenrand. Der Chrom hat Pickel, der Lack ist matt, das Faltdach zerschlissen, und das Bakelit-Lenkrad trägt die Kampfspuren Hunderttausender von Kilometern.
#BerlinCars
4. Februar 2013
M 25 Berlin
Streetlife Berlin: M 25
Aus der LPG Aktivist Dixförda entführt: VEB Fahrzeugwerk Waltershausen Multicar M 25. Vorwendemodell. Multicar ist die einzige Fahrzeugmarke, die vom Industrieverband Fahrzeugbau der DDR (IFA) übriggeblieben ist.
#BerlinCars
2. Februar 2013
SM Berlin
Streetlife Berlin: SM.
Raketenähnlich-bizarr. Mystisch. Die Concorde und der Citroën SM wurden in den 1970er Jahren in Frankreich in einem Atemzug genannt.
Mehr klassische Citroën gibt’s hier und hier.
#BerlinCars
26. Dezember 2012
Tapfer im Einsatz: DKW-Schnellaster
Tapfer im Einsatz am Trödelmarkt: Schnee und Regenwetter in Berlin können dem weissen DKW-Schnellaster nichts anhaben. Seit über 50 Jahren verrichtet der gezeigte 62er Typ 3 treu und zuverlässig seinen Dienst im Alltag. Der DKW-Schnellaster war das erste neue Modell der Auto Union nach dem Zweiten Weltkrieg und das erste Automobil, das in Ingolstadt produziert wurde. Reng-Deng-Deng. Ab 1952 war er im Zweitakt, mit Frontantrieb und moderner Kurzhaubenkarosserie unterwegs.
#BerlinCars
One after Another @ Tschechisches Zentrum Berlin
Design im Tschechischen Zentrum Berlin.
15 Absolventen des Ateliers Design III an der Akademie für Kunst, Architektur und Design Prag stellen ihre in Produktion umgesetzten Entwürfe im Tschechischen Zentrum Berlin vor. Die Auswahl soll die weit gefächerte Orientierung der ehemaligen Studenten der Prager Akademie und ihrer Arbeiten in einem realen, professionellen Kontext aufzeigen. Die Skier Wooden Ski Lyze Nahory 167 von Karel Matejka und Jan Volhejn oder die Vase “Peter” von Ondrej Tobola, Tomáš Varga sind dabei ganz besondere Expressionen und ästhetische Highlights.
Das Tschechische Zentrum in Berlin befindet sich im Botschaftsbau der Tschechischen Republik in der Wilhelmstrasse, welcher in der DDR in den 70er Jahren für die damalige CSSR von den “Architekten Vera Machonina, Vladimir Machonin und Klaus Pätzmann (…) in deutlicher Anlehnung an den Brutalismus”* errichtet wurde. Der Bau wird von den Architekten auch als “ungeschliffener Diamant” bezeichnet. Der Austellungsbesuch erlaubt dabei einen kleinen, aber super spannenden Einblick in das Innere des Botschaftsgebäudes. Die Einrichtung mit den Holzvertäfelungen und die Möbel sind sogar weitgehend im Originalzustand erhalten!
“Die wichtigsten Materialien des Gebäudes sind Stahl, Granit und Glas, sie werden im Inneren des Hauses durch eine intensive Farbgestaltung ergänzt. Das noch heute zum Großteil im Original vorhandene Design der siebziger Jahre wurde eigens von den Architekten für die Botschaft entworfen. Es bezieht sich nicht nur auf orangefarbene Decken oder Empfangsräume in Grün, Rot und Gelb, sondern auch auf das Lichtkonzept des Konferenzraumes oder die Sitzmöbel aus geschwungenem Holz mit der dazu passenden roten und beigefarbenen Lederpolsterung. Die Botschaft besitzt ein phänomenales Design. Als Club wäre sie die erste Adresse Berlins.”*
One after Another
Vysoká škola umeleckoprumyslová v Praze
Tschechisches Zentrum Berlin
*Zitate: baunetz.de








































































































































































































































































































































































