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SCHICKES. SCHÖNES. SCHNELLES.

29. November 2016

James Guilment

von Tom

Wiesbaden Street Life: Opel Rekord C

28. November 2016

Auto Retro Barcelona 2016

von Markus

Die Auto Retro Barcelona ging am Sonntag zu Ende. Sie fand dieses Jahr schon im November und nicht erst- wie sonst immer- Anfang Dezember statt. Wieder gab es jede Menge altes Blech zu sehen, zum Kaufen oder schauen und auch alte Ersatzteile und Automobilia. Sonderausstellungen mit historischen Feuerwehrautos oder zum 850er Modellreihe von SEAT. Auch mal das ein oder andere interessante oder ausgefallene Modell. So einen Mercedes-Benz 450 SEL 6,9 aus dem spanischen Königshaus. Hier gibts ein paar fotografische Impressionen.

Auto Retro

Auto Retro 2007-2015 bei formfreu.dehier.

16. November 2016

Buchtipp: “Vehicles at the End of Life” _ Ireneu José da Silva Oliveira

von Markus

Es gibt ja viele Künstler, die Autos zeichnen. Der Designer Ireneu José da Silva Oliveira widmet sich dem Thema von einem völlig neuen Blickwinkel. Ireneu hat im Eigenverlag ein außergewöhnliches Buch mit gezeichneten – verunfallten und im Verfall stehenden – Fahrzeugen herausgebracht: “Vehicles at the End of Life”.

Der Zeichner und Illustrator beschreibt sein Projekt folgendermaßen:

Dieses Buch ist eine Ansammlung von Fahrzeugen aller Art, die ich in den letzten fünf Jahren in meinen Skizzenbüchern gezeichnet habe. Einige diese Fahrzeuge wurden auf der Straße, auf Hinterhöfen, Werkstätten oder einem Autoskulpturenpark gezeichnet. Aber hauptsächlich zeichnete ich diese Vehikel am Lebensende auf Autofriedhöfen am Rande der Stadt. Dort fand ich die nötige Ruhe um diese komplexen Formen der Fahrzeuge intensiv nachzugehen. Auch um neue Techniken und Materialien auszuprobieren. Ich empfinde es als Herausforderung diese einzigartige Formen detailliert festzuhalten, außerdem finde ich die Verletzlichkeit und die Spuren des Verfalls sehr interessant. Vor allem mag ich genau die Fahrzeuge in den Vordergrund zu setzen, die scheinbar uninteressant sind.

Vehicles at the End of Life
112 Seiten
dreisprachig DE / EN / PT
21cm x 29,7 cm
25 Euro

Ireneu José da Silva Oliveira

#buchtipp

15. November 2016

“A Century of Heritage in Motion” FIVA Ausstellung @ UNESCO Paris

von Markus

Unser 911er in Paris!

Im August hatten wir mit ihm völlig überraschend die höchste Auszeichnung beim Concours d’Elegance “Jewels in the Park” bei den Classic Days im Schloss Dyck gewonnen. Den FIVA Preservation Award für das am besten erhaltene unrestaurierte Fahrzeug! Der Preis wir dieses Jahr zum 50 jährigen Jubiläum der FIVA vergeben und steht unter dem Patronat der UNESCO. Die Classic Days waren dieses Jahr der Platz in Deutschland, an dem die FIVA die Feiern zum „World Motoring Heritage Year“ mit der Präsentation dieses besonderen Preises beging. Es gab dieses Jahr nur acht Veranstaltungen, an denen er vergeben wurde. Die Classic Days sind neben Amelia Island, Villa d’Este, Pebble Beach, Le Mans, Chantilly oder Autoclassico in Argentinien dazu ausgewählt worden.

Einige der Gewinnerfahrzeuge sind nun mit unserem 911 in Paris auf dem Gelände des UNESCO Hauptsitzes ausgestellt. In der Ausstelung “A Century of Heritage in Motion” sind unter anderem der Alfa Romeo Guillietta SZ 1962 von Corrado Lopresto, der Bugatti 35B “Williams” von Friedhelm Loh, der 1966 CD Peugeot Le Mans, ein Delahaye 148L Chapron von 1937, aus dem selben Jahr ein Packard 8 Franay, ein Rolls-Royce Phantom 1 von 1927 oder auch ein Voisin C7 Lumineuse von 1925 zu sehen. Ganz besonders cool ist der ausgestellt Citroën TPV, einer von vier überlebenden Vorserienfahrzeugen von 1939.  Ältestes Fahrzeug ist ein Panhard & Levassor von 1892.

Letzte Woche haben wir die Aufbauarbeiten begleiten und konnten einige Impressionen einfangen. Das 1958 fertiggestellte Y-förmige UNESCO Gebäude mit seinen auf dem Gelände verteilten Skulpturen von Alexander Calder oder Henry Moore bot dafür eine wunderevolle Kulisse.

Die Ausstellung geht vom 14.-18.November und ist öffentlich zugänglich. Man muss lediglich einen Idenditätsausweis am Eingang hinterlegen. Adresse: 7 place de Fontenoy 75007 Paris. Die offizielle Eröffnung ist am Donnerstag um 18:30h.

FIVA Preservation Award

12. November 2016

Trophy

von Tom

Die MZ ES250/2 mit der kantigen Tank-Scheinwerfer-Einheit war ein echter Designhingucker. Bei allen Modellen der ES-Reihe war der Scheinwerfer rahmenfest montiert, lenkte also nicht mit. Den Spitznamen „rasende Taschenlampe“ hat die Baureihe diesem Design zu verdanken. Den Beinamen “Trophy” erhielt sie ab 1969 als Resultat aus den gewonnenen Internationalen Sechstagefahrten…

30. Oktober 2016

Wartburg @ Uhrenfabrik Senden

von Tom

im Abendlicht: Wartburg 353W @ Uhrenfabrik Senden

Wartburg 353W

23. Oktober 2016

Stilleben

von Tom

Stilleben: Wartburg und Nüsse

Wartburg 353 Frontkühler

22. Oktober 2016

Saisonausklang @ Motorworld Region Stuttgart 2016

von Tom

Altautooktobersonntag bei superallerbestem Wetter.

Jede Menge los im Raum Stuttgart. Nach der Sternfahrt nach Ludwigsburg und Sindelfingen ging’s rüber nach Böblingen. Zum Saisonausklang und zum fünfjährigen Standort-Jubiläum lud die Motorworld Region Stuttgart am vergangenen Sonntag auf’s Flugfeld.

Motorworld Region Stuttgart

Saisonausklang @ Meilenwerk Region Stuttgart 2012
Saisonausklang @ Meilenwerk Region Stuttgart 2013

Saisonabschluss @ BreuningerLand Ludwigsburg und Hofmeister Sindelfingen 2016

von Tom

Goldener-Oktober-Sonntag: Die Oldtimersaison neigt sich dem Ende zu. Gut 1000 Altmobile kamen bei Kaiserwetter am vergangenen Sonntag zur traditionellen großen Sternfahrt zum BreuningerLand Ludwigsburg und zum Möbelhaus Hofmeister in Sindelfingen zusammen. Zwitschernde luftgekühlte Käfermotoren, fröhliches Zweitaktgeknatter, blubbernde amerikanische Straßenkreuzer mit mächtig viel Hubraum, fauchende Sportwagen: ein bunter Fahrzeugmix präsentierte sich wieder den Besuchern und Fotografen…. besondere Hingucker: die Bande aus Lada und Moskvich, der AWS Shopper oder das Fiat 124 Coupé…

Die von Retro Promotion, den Machern von Retro Classics, organisierte Veranstaltung ist eine der größten und renommiertesten im süddeutschen Raum.

Die bisherigen Fotoreihen gibt es hier: Saisonabschluss 2011, Saisonabschluss 2012, Saisonauftakt 2013, Saisonabschluss 2013, Saisonauftakt 2014, Saisonabschluss 2014, Saisonabschluss 2015, Saisonauftakt 2016

9. Oktober 2016

Altblech Saisonabschlusssause 2016

von Tom

Fröhliche Herbstrunde.

Am 3. Oktober lud der Altblech Calw e.V. auf dem Deckenfabrikgelände in Calw zur diesjährigen Saisonabschlusssause. Sonnenschein, ein buntes Altblechpotpourri und nette bekannte und unbekannte Leute. Bei bester Laune wurden in ungezwungener Atmosphäre Autos angeschaut und reichlich Benzin geredet. In der ‘Ludengasse’ stand ein Grill bereit, auf dem die Oldtimerfahrer und -mitfahrer ihr Mitgebrachtes brutzeln konnten…

Der caprigrüne Wartburg war am Feiertag im Nagoldtal mit dabei.

Altblech Calw e.V.

Altblech Motor Weekend 2014
Altblech Motor Weekend 2016

8. Oktober 2016

Circuito di Morano sul Po

von Tom

Morano Sul Po ist ein kleines – den meisten wohl unbekanntes – Dorf mit etwa 1500 Einwohnern in der Provinz Alessandria zwischen den immensen und erhabenen Reisfeldern von Vercelli und dem mächtigen Po, unweit von Casale Monferrato. 1973 wurde der Circuito di Morano sul Po in einer zauberhaften Landschaft eröffnet. Zur Einweihung brachte Rennfahrerlegende Arturo Merzario den Formel-1-Ferrari 312 B2 nach Morano sul Po. Die Strecke ist 2460 Meter lang und besteht aus acht Kurven (davon sechs Rechtskurven).

Gute Erfolge im ersten Jahr nach der Eröffnung (1974 gab es 17 Rennen mit mit insgesamt 2151 Piloten und 100000 Zuschauern) führten zu Erweiterungsplänen für internationale Rennen, die allerdings aufgrund bürokratischer Hindernisse nie realisiert wurden. 1976 wird die Aktivität aufgrund Lärmbeschwerden und rechtlichen Schritten seitens der Anwohner deutlich reduziert. 1977 werden 500 Meter der Rennstrecke zerstört, was aber noch nicht das endgültige Aus bedeutet. Im Lauf der Folgejahre gibt es Bestrebungen zur Wiedereröffnung. 1980 wird so die Piste neu asphaltiert…

Heute ist der Circuito ein stiller – “postapokalyptischer” – Ort, das Dröhnen der Motoren ist verstummt. Die Sonne hat über Jahrzehnte hinweg den Asphalt ausgelaugt. Der Aussichtsturm steht noch. Die verblasste Beschriftung Fiat-Abarth verweist auf eine vergangene Epoche.

Fotos: Devis Vezzaro/I luoghi dell’abbandono

I luoghi dell’abbandono

ähnlich:
Autodromo Sitges Terramar
Stabilimento Bugatti di Campogalliano
Teufelsberg Berlin
Spreepark Berlin

Fotos: Devis Vezzaro

3. Oktober 2016

@ Auto Union Berlin

von Tom

Das Areal der Motorworld Manufaktur in Berlin-Spandau liegt auf einer Halbinsel direkt am Havelufer. Vor rund 70 Jahren befand sich hier bereits das Berliner Werk der Auto Union. Das Grillfest im Herbst war natürlich eine feine Gelegenheit, das traditionsreiche Gelände zu erkunden. In einer der leeren historischen Hallen wartet derzeit ein Nachkriegs-DKW Universal auf seine Restauration.

DKW und die Auto Union hatten eine große Tradition in Berlin. Die heckgetriebenen DKW-Modelle 4=8 (“Sonderklasse”, “Schwebeklasse”, etc.) wurden mit im DKW-Stammwerk in Zschopau hergestellten Vierzylinder-Zweitakt-V-Motoren im Werk Berlin-Spandau ab 1929 montiert.

“Zum besseren Verständnis sei erwähnt, dass die Auto Union zu dieser Zeit aus den Marken Audi, DKW und Horch bestand, zu denen dann 1932 noch Wanderer hinzu kam und die Gründung der “Auto Union AG” beschlossen wurde. Bis zum Beginn des zweiten Weltkriegs gingen die Geschäfte sehr gut und die Auto Union entwickelte sich zu einem stattlichen Großunternehmen in Deutschland. Mit Beginn des Kriegs änderte sich auch für dieses Unternehmen die Lage und die Produktionsverhältnisse. Über die Kriegsjahre hielt sich das Unternehmen am Markt und selbst als Deutschland 1945 in Schutt und Asche lag, gab es zwar nicht mehr alle, aber dennoch die größten Teile der “Auto Union AG” und deren Werke.

Durch die Teilung Deutschlands stand das Unternehmen genau wie viele andere natürlich vor einer schwierigen Situation. Während sich im westlichen Teil zumindest seitens der Besatzer die Chance bot, das Unternehmen weiter zu betreiben, wurden die Werke im Osten demontiert. Nach und nach wurden die Maschinen der Werke in Chemnitz, Zwickau und Zschopau nach Russland abtransportiert oder die Werke wurden den Mitarbeitern der Auto Union nicht mehr zugänglich gemacht. In den Werken in Zwickau und Zschopau wurden später in der DDR mit ca. 90 Prozent der alten Belegschaft der Auto Union die Fahrzeuge für den Osten gebaut. Anfangs noch aus Restbeständen DKW und später dann der Trabant. (…)

Nach diversen Klärungen der Altlasten und der Suche nach neuen Kreditgebern entstand am 3. September 1949 in der Ingolstädter Schrannenstraße 3 die neue “Auto Union GmbH”. Da die Gelände der Auto Union in Berlin unter der westlichen Besatzungsmacht standen, waren sie, zwar durch den Krieg schwer beschädigt, aber für die Auto Union verfügbar. Hier entstanden nun zwei Werksvertretungen der Auto Union, die dem Unternehmen zu neuem Glanz verhelfen sollten. In Spandau entstand ein neues Werk, das Zubehörteile für die DKW Modelle herstellte. Es wurden unter anderem Lichtmaschinen, Anlasser und Getriebe gebaut. Zu dieser Zeit beschäftigte das Werk Spandau ca. 2400 Arbeiter. Vorerst wurde nur die Marke DKW wiederbelebt und deren Produktpalette neu gestaltet. (…) Weiterhin wurde an einem Comeback der Marke AUDI gearbeitet.”* (Autohaus Berolina)

Motorworld Manufaktur

formfeu.de: Grillfest @ Motorworld Manufaktur Berlin

* Zitat: http://www.autohaus-berolina.de/geschichte/