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13. Februar 2010

Rückspiegel: Salone Internazionale dell’Automobile di Torino 2000

von Tom

Aus der Tiefgarage meiner Harddisk.

Kinder, wie die Zeit vergeht. Vor knapp 10 Jahren wurde im Juni 2000 zum 68. und zum letzten Mal im ehrwürdigen Lingotto der Turiner Autosalon, offiziell Salone dell’Automobile di Torino, abgehalten. Die Messe fand erstmals im April 1900 in der Palazzina delle Belle Arti im Valentino-Park statt und war über Jahrzehnte hinweg eine weltweit bekannte und beachtete Automobilausstellung. Die Hallen der Torino Esposizioni (Pier Luigi Nervi) waren für die meiste Zeit der historische Veranstaltungsort des Automobilsalons. Nicht nur die einheimischen Fahrzeughersteller und Karosseriebauer feierten in Turin die Premieren zahlloser Prototypen und Konzeptstudien. Auch viele ausländische automobile Neuheiten wurden in der Hauptstadt des Piemont erstmals dem Weltpublikum gezeigt. Spektakulär waren die Premieren der Mercedes-Benz SLK Studie 1994 und des Produktions-SLK zwei Jahre später.

Für die Community der Autodesigner um die Jahrtausendwende war Renault Design die heilige Kuh schlechthin. Der französische Hersteller ließ es 2000 im Lingotto knallen und alle seine Concept-Meisterwerke der vorangegangenen Jahre gemeinsam antreten: Argos. Initiale. Vel Satis. Ludo. Koleos. Pangea. Der Pininfarina Rossa war die schöne Ausnahme unter den schwächelnden Carrozzieri. Der Fiat-Konzern war bereits in seiner tiefen Krise angekommen. So zeigte die Gruppe unter Cantarella und Testore damals lediglich den Serien-Alfa 147 in Vorabpremiere. Die Zurückhaltung bzw. das Desinteresse der Italiener auf ihrer traditionsreichen Heimatmesse war dann auch der Sargnagel für letztere.

Pics von Lorenz Bittner und Markus Haub.

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1 Kommentar zu “Rückspiegel: Salone Internazionale dell’Automobile di Torino 2000”

  1. Tom sagt:

    Da war noch dieses Symmetrieautokonzeptfoto im Torino 2000-Folder. War wohl was aus dem Repertoire von Enrico Fumia. Mit serienmäßigem Dorsalflossenspiegel.

    modelmaster.jpg

    ja das waren noch zeiten! – jaja, sehr schlau auch die Idee mit dem Spiegel..diese Italieners. Und auch hat sich Seat an der “Dynamic Line” bedient. Also an einer der beiden.. – ich glaube, die Spiegel haben eine aerodynamische Funktion, ähnlich der zentralen Finne als aerodynamischer Stabilisator am Heck bei den alten Ledwinka-Tatras…. üüüääääärg – jaja genau, edelpuffausstahlanlage und zentralverspiegelung!

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