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15. August 2016

Heimweh 2016

von Tom

Wartburgs haben Heimweh. Im Zweitakt nach Eisenach.

Jedes Jahr im August gibt es “Heimweh”. Das 17. Wartburgtreffen stand dieses Jahr unter dem Motto “50 Jahre Wartburg 353″. Das Wartburgwochenende am traditionsreichen Produktionsort in Thüringen ist der große Pflichttermin für viele Wartburgfahrer aus ganz Europa. Der ahorngelbe 353er war dieses Jahr zum vierten Mal mit dabei. Es war ein gelungenes Wochenende! Das Feld dominierten das ‘restmoderne’ Geburtstagskind 353 sowie natürlich die 311er/312er im klassischen Barockgewand…

Die ersten Camper reisten schon am Donnerstag vor dem Treffen an und übernachteten “draußen”. Freitag 8 Uhr war dann Platzöffnung. Es war ein Freitag voller Rekorde! Am Abend waren bereits mehr als 300 Fahrzeuge auf dem Gelände. Samstag um 10 Uhr (!!) war der Platz voll. Gegen Mittag mußten 75 Wartburgs an der Adam-Opel-Straße auf Einlass gedulden. Sonntag Früh wurde der 500. Wartburg gemeldet. Sonnenschein. Bratwurstduft. Nette Leute. Gute Laune. Und natürlich jede Menge tolle Fahrzeuge, zum Nichtsattgucken und -fotografieren…

Der Vortrag „Die Geschichte des Wartburg 353″ von Lars Leonhardt war am Samstagabend eine wunderbare Geburtstagsfeier für den 353. Nacheinander wurden die Entwicklungen und Veränderungen der Modellvarianten anhand originaler Teilnehmerfahrzeuge präsentiert. Unser Ahorngelber durfte als Repräsentant der letzten – chromfreien – Mittelkühlerversion 1984/85 vorfahren. Mit Kamera wurden Live-Bilder auf Großleinwand übertragen, die erläuternde Moderation wurde durch passende Musik aus dem jeweiligen Produktionsjahr ergänzt. Weitere Highlights des Altfahrzeugwochenendes waren der Vortrag „BMW in Eisenach – Die Geschichte des Flugmotorenwerkes“ (Hötzelsroda) von Eberhard Spee, die Fahrzeugbewertungen, der obligatorische Besuch der Ostkantine, das traditionelle Feuerwerk und natürlich die große Sonntagsausfahrt rund um Eisenach, die dieses Jahr nach Gerstungen, Hausbreitenbach, Wünschensuhl und Förtha führte.

Ein Hingucker auf dem Gelände war das weiße “rovomobil”. Nein, kein Melkus. Es wurde vom Hallenser Professor Eberhardt Scharnowski im Jahr 1973 auf Basis eines Volkswagen Typ 3-Fahrgestells entwickelt. Ganz sicher kein lupenreiner Wartburg, aber Scheibenwischer, Frontscheibe und Sportsitze stammen ja vom Eisenacher Erfolgsmodell… Der Flitzer, von dem nur zwei Stück gebaut wurden, soll übrigens einen besonders niedrigen Luftwiderstandsbeiwert (cw=0,23) haben.

Ein großes Dankeschön an das Heimweh-Team für die superbeste Organisation des Treffens! Nach dem Treffen ist vor dem Treffen. Noch 353 Tage bis zum Heimweh 2017!

Heimweh
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