Plattenpalast

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Recyclingarchitektur

Der Plattenpalast besteht aus demontierten Großflächenplatten des Plattenbautyps WBS 70 und – genial!!! – Fensterscheiben des Palasts der Republik. Zum Ende der Abbrucharbeiten des Palasts der Republik im Dezember 2008 wurden die Scheiben dieses viel diskutierten Bauwerks in dem recycelten Plattenbau in Berlin Mitte wieder eingebaut.

Es ist das erste Projekt im Berliner Stadtraum, bei dem alte Plattenbauelemente wieder zu einem neuen Gebäude zusammengefügt wurden. Die Idee der Architekten Anna Hopp und Carsten Wiewiorra wurde bereits mit einem Preis der Berliner Nachwuchsarchitekten geehrt. Für die Umsetzung wurden nur recyclebare, umweltschonende und nachhaltige Baustoffe eingesetzt. Anlässlich von 20 Jahren Mauerfall wird der Plattenpalast nun als Galerie mit wechselnden Ausstellungen von Installationen, Fotografie, Skulpturen und Malerei eröffnet.

Ausstellung: “Palast Rennaissance”
Palast der Republik, 1993
Fotografien von Thorsten Klapsch
13. Juni bis 5. Juli 2009, freitags-sonntags von 15-18 uhr oder nach persönlicher Absprache
Wollinerstrasse 50, 10435 Berlin

Plattenpalast

Thorsten Klapsch
Thorsten Klapsch: exhibition: ‘palast der republik, 1993? at galerie plattenpalast, berlin

formfreu.de: Rückbau-Bilder
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Picture: www.plattenpalast.de

“Same same, but different”___DMY International Design Festival Berlin 2009

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Heute abend geht es los. Mit der DMY Klublabor International Eröffnungsparty im “immer wieder neugeborenen” WMF startet die siebte Edition des DMY International Design Festivals Berlin “Same same, but different” und lädt internationale Designer, Fachpublikum und Interessierte bis zum 7. Juni nach Berlin ein. In zwei Groß-Ausstellungen sowie vielen in der Stadt verteilten Satelliten-Shows und Open Studios werden Arbeiten international etablierter Designer als auch Prototypen und experimentelle Editionen aufstrebender Designer vorgestellt. Die Ausstellungen werden begleitet von einem breiten Programm aus Lectures, Panel Talks, Workshops, Performances und Parties, die fünf Tage lang die Stadt bespielen.

Neben den Youngsters in der Arena wird mit den DMY Allstars erstmals eine zweite zentrale Ausstellungsfläche in den Räumen des ÏMA Design Village in der Kreuzberger Ritterstraße präsentiert. Unter dem Label Extended versammeln sich Open Studios und Satelliten-Ausstellungen in der ganzen Stadt. Einen Überblick über alle Module und das gesamte Programm gibt es hier.

Iris Braun hat für die Designtrends-Seite des Goethe-Instituts einen umfassenden DMY-Einstiegs-Artikel verfaßt – unbedingt lesenswert: „Same same – but different“: Das Berliner Design-Festival DMY macht 2009 einiges anders.

Zu den diesjährigen Highlights wird auf jeden Fall das Discussion Forum mit Chris Bangle gehören. Bangle wird über Zukunftsszenarien und Visionen im Design diskutieren. Und das kann ja nur super spannend werden.

Viel Spaß in Berlin!!

DMY Homepage

formfreu.de: DMY 2008 Daily, Monthly, Yearly

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Pictures: DMY Berlin

DMY#, DMY2009#

4° Concorso Internazionale d’Eleganza per Automobili “Città di Torino”___by Simon Grand

Am vergangenen Wochenende versammelte sich automobile Feinkost am Castello del Valentino in Turin zum vierten Concorso Internazionale d’Eleganza per Automobili “Città di Torino”. Das Schloß am Ufer des Po und mit der Collina Torinese im Hintergrund beherbergt heute die Fakultät für Architektur – ein perfekter Rahmen für die “bellissime veterane”, um sich dem Urteil der Fachjury zu unterziehen. Die Experten waren u.a. Lorenzo Ramaciotti (President Style Fiat Group), Marie Jeanne Bertone (Vice-President Stile Bertone), Mike Robinson (Brand and Design Director Bertone Cento), Roberto Piatti (Managing Director Torino Design), Silvia Baruffaldi (Auto&Design Magazine) und Simon Grand (formfreu.de-Contributor und Fiat-Designer).

Viele schöne Impressionen von Simon. Grazie mille!!

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#SimonGrand

automobile welt eisenach___viele schöne Wartburg und mehr

Fotostrecke.

In der “automobile welt eisenach” werden über 100 Jahre Eisenacher Automobilbaugeschichte dokumentiert. 1967 wurde das Automobilbaumuseum in der Wartburgallee gegründet. In den 90er Jahren kam die Idee auf, das Museum auf das Gelände des ehemaligen Automobilwerks Eisenach (AWE) zu verlagern. Seit der Neueröffnung am 4. Juni 2005 heißt das Museum “automobile welt eisenach”.

Zu sehen sind Fahrzeuge aus Eisenacher Produktion, aber auch Gegenstände, die Zeitzeugnisse des Fahrzeugbaus und der Lebensverhältnisse aus der entsprechenden Zeit. Gezeigt werden Fahrzeuge aus allen Produktionsepochen wie beispielsweise der erste Wartburg-Motorwagen von 1899, der Dixi 3/15, der BMW 328, der BMW 335, der EMW 340 sowie Serien-Modelle aus dem Automobilwerk Eisenach (AWE) und ein AWE-Rennsportwagen aus dem Jahr 1956. Schwerpunkt sind natürlich die Wartburg (oder heißt der Plural von “Wartburg” “Wartburgs” oder “Wartburge” oder gar “Wartburgen” ????) aus den verschiedenen Epochen in ihren verschiedensten Versionen. Vom Wartburg 311(1955-1965) zum Wartburg 353/W (1966-1975 bzw. 1975-1988) bis hin zum Wartburg 1,3 mit Volkswagen-Motor(1988-1991) ist die gesamte Familie vertreten.

Highlights sind natürlich die Prototypen, die es niemals auf die Straße geschafft haben. Besonders interessant und erwähnenswert ist der grün lackierte Wartburg 355 Coupé aus dem Jahre 1968. Erstmals im deutschen Automobilbau wurde eine Fließheckvariante mit großer Hecktür entworfen, was später international breite Anwendung gefunden hat. Die von Giugiaro gezeichneten Volkswagen Passat, Scirocco und Golf mit sehr ähnlichem Aufbau und nahezu identischer Seitenfenstergraphik kamen bekanntlich erst 1973 bzw. 1974 auf den Markt!!

Zahlreiche Karosserie-Designstudien in kleinem Maßstab und Konstruktionspläne runden den Einblick in die Fahrzeug-Entwicklung in Eisenach ab.

Für Fans historischer Automobilprospekte und -poster lohnt auf jeden Fall ein Blick in den Museumsshop an der Kasse.

automobile welt eisenach
Eisenacher Prototypen

Und hier geht es zur Fotostrecke von Kruspigs Wartburg Kombi:
formfreu.de: Rallye Hamburg-Berlin-Klassik___AWE Wartburg 312 Camping-Limousine

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WEDDING DRESS #4

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WEDDING DRESS #4 – Festival of Urban Fashion and Lifestyle

Es geht wieder los! WEDDING DRESS #4 steht in den Startlöchern.

Zur kommenden Fashion Week in Berlin findet WEDDING DRESS vom 4.-5. Juli 2009 wieder statt. Es will den großen Erfolg vom Sommer 2008 noch toppen.

Die Brunnenstraße – zwischen Bernauer und Voltastraße – in Berlin-Wedding steht zwei Tage Lang ganz im Zeichen von Mode und Lifestyle. Die degewo, Berlins größtes kommunales Wohnungsunternehmen, richtet in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur granma | berlin dieses spektakuläre Event aus.

Ihr könnt Euch bei WEDDING DRESS #4 wieder auf ein tolles Line-up an Modemachern freuen! Mehr als 180 nationale und auch internationale Designer werden aktuelle Kollektionen und best pieces vergangener Saisons präsentieren. Und wer mag, kann die Design-Schmuckstücke auch gleich kaufen.

In diversen Showrooms und auf einer über 500 Meter langen Straßenmeile werden Marcel Ostertag, Kilian Kerner, q.e.d., Martina Rogy, Comtesse de la Haye, Carola Euler, Magdalena Schaffrin, Miriam Schaaf, Andrea Klüsener, Tata Christiane, Von Bardonitz, Aschön, Carocora, Dorit Schubert, Seelenkleid, jovoo, JuliaandBen und viele, viele andere ihre Fashion-Highlights ausstellen! Es erwartet Euch ein großer Designer-Sale, ein Outdoor-Fashionbasar, Fashion-Shows, Partys mit angesagten DJs und Live-Konzerte, Ausstellungen und vieles mehr.

„Ein Festival of Urban Fashion and Lifestyle für Jedermann in Berlin zu etablieren, war ein logischer Schritt, denn es ergänzt auf originelle Weise die weltweit bedeutsamen Mode-Events Fashion Week und Bread & Butter. Sie sprechen aber nur ein Fachpublikum an, bei uns haben alle Zutritt, die sich für Mode, Lifestyle und Kunst interessieren. Und bei WEDDING DRESS kann man die neuesten Kreationen auch gleich kaufen“, verkündet degewo-Vorstand Frank Bielka.

Seid außerdem gespannt auf die Streetstyle-Fashionshow “Sunday’s Best”, die am Sonntag vor dem Designer-Sale auf der Brunnenstraße 65 stattfinden wird. Wie schon im vergangenen Jahr wird Streetfashion-Fotograf Darryl Natale die 20 best angezogenen Menschen Berlins direkt von der Straße casten und auf den Laufsteg bringen.

mehr Information gibt es hier: WEDDING DRESS #4

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Foto: Tarek Musleh für Seelenkleid/WEDDING DRESS #4

Buchstabenmuseum___Spendenaktion: Rettet die Zierfische!

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“Leuchtbuchstaben sind für uns im Stadtbild so alltäglich, dass wir sie höchstens nachts bewusst wahrnehmen – eben, wenn sie an Geschäfts- und Häuserfassaden leuchten. Wenn sie alt sind oder ein neues Firmenlogo her muss, dann landen sie meistens auf dem Schrottplatz. In Berlin haben die Buchstaben jetzt die Chance auf ein neues Leben – als Exponate im Buchstabenmuseum.”*

Das Buchstabenmuseum hat sich die Bewahrung und Dokumentation von Buchstaben zur Aufgabe gemacht, unabhängig von Kultur, Sprache und Schriftsystem. Buchstaben stehen an der Schnittstelle zwischen Schriftkultur und visueller Kultur. Sie sind die elementaren semiotischen Bausteine aller textlichen Überlieferungen und schriftlichen Kommunikation. Buchstaben sind Chiffren mit charakteristischer Form und vielfältiger Materialität, sie transportieren Images, sie verschlingen sich zu Tattoos oder sie schmecken als Suppeneinlage und Gebäck.

Durch die zunehmende Vereinheitlichung des Stadtbildes verschwinden handwerklich hochwertige Schriftzüge, Zeichen und Schilder aus dem öffentlichen Raum. Aufgrund des Aussterbens traditioneller Firmen, aber auch der grafischen Überarbeitung von Wortmarken, gehen regionale und historische Zeichen verloren.

Das Buchstabenmuseum – im Jahr 2005 von Barbara Dechant und Anja Schulze gegründet – arbeitet daher auch als Recycling-Unternehmen und als Depot. Gesammelt werden Objekte, die semiotisch als Zeichen im ABC funktionieren, quer zu ihrer materiellen Substanz, in der Fülle ihrer Funktionen und in aller ästhetischen Bandbreite. Bisher gibt es kein vergleichbares Museum, das sich ausschließlich mit dem Buchstaben als inhaltsfreies Zeichen beschäftigt. Geplant ist ein Museum im traditionellen Sinn mit unkonventionellen Präsentationen. Ziel des Buchstabenmuseums ist es, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für Typografie und das Interesse für die Schriftensammlung zu wecken.

Die Faszination des Museums besteht im Herauslösen der Objekte aus dem eigentlichen Gebrauchszusammenhang und wir zukünftig viele Besucherinnen und Besucher begeistern: vom ABC-Schützen bis zum akademischen Zeichentheoretiker, vom Street-Art-Künstler bis zum Designenthusiasten.

“Auf alle Fälle läuft man nach dem Besuch des Museums mit einem anderen Blick auf die kleinen und großen Buchstaben des Alltags durch selbigen. Unbedingt besuchen.”**

Barbara Dechant und Anja Schulze haben ihre jüngste Buchstabenrettungsaktion in der Hauptstadt gestartet. Es geht um die ‘Zierfische’ des Zierfische-Laden der Familie Bartelt am Frankfurter Tor. “Die hübschen Leuchtfische am grauen (…)Prunk-Bau lieben alle Alt- und Neu-Berliner, und fast jeder Neu-Berliner hat einen Alt-Berliner zum Freund, dem hier in seiner Kindheit mal der erste Guppi/Goldfisch gekauft wurde. (…) Bartelt musste vor kurzem schließen, und nun bleibt die Frage: Wohin mit den Neon-Röhren-Fischen samt charmantem Schriftzug? Ganz einfach: Sie sollen weg. Weil das aber so wäre, als würde man den Fernsehturm abschrauben – na gut, fast – hat sich flugs eine Initiative zum Erhalt der kleinen Freunde gegründet, angeführt vom Buchstabenmuseum: RETTET DIE ZIERFISCHE! Es fehlt aber noch ein bisschen Geld. Daher sind Spenden sehr willkommen. Also jetzt bitte nicht knausern – es ist doch für die Fische!”***

Neben dem Kaufpreis müssen die Lichtzeichen erhalten und für die künftige Präsentation hergerichtet werden. 2.500 Euro ist die Zielmarke. Es fehlt noch einiges.


Bankverbindung: Buchstabenmuseum e.V., Cronbank AG, Konto 00 00 26 69 06, BLZ 505 300 00

Buchstabenmuseum
Märkische Allgemeine: Die ABC-Schützer. Berlinerinnen retten alte Leuchtreklamen und richten Buchstabenmuseum ein

Das Schaudepot befindet sich in der Leipziger Strasse 49, 10117 Berlin. Eine Besichtigung ist möglich nach Voranmeldung unter kontakt@buchstabenmuseum.de.

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*Zitat: http://www.buchstabenmuseum.de/bm_media/presse/090409_rbb_kulturradio.pdf
**Zitat: http://baviereenberlin.eu/?p=18 Bavière en Berlin – Wer A sagt muß auch Buchstabenmuseum sagen.
***Zitat: http://www.mobile-sessions.com/Blog/City-Blog/Rettet-die-Zierfische!

Bierpinsel___Westberliner Restmoderne

Bierpinselbilder. Berliner Poparchitektur der 70er Jahre, Wahrzeichen der Berliner Nachkriegsmoderne.

Der Bierpinsel – ursprünglich “Turmrestaurant Steglitz” genannt – wurde zwischen 1972 und 1976 nach den Entwürfen der Berliner Architekten Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte erbaut. Das Gebäude ist in die Joachim-Tiburtius-Brücke integriert, die an dieser Stelle die Steglitzer Schloßstraße in Form einer Schnell- oder Hochstraße überspannt. Der 46 Meter hohe auf drei Etagen gastronomisch genutzte Bierpinsel wurde am 13. Oktober 1976 eröffnet.

Die Assoziation des Architektenpaares war ein Baum. Der aus einem Treppenturm mit aufgesetztem roten Polyeder bestehende Bau wirkt dann doch aber vielmehr wie ein aufregendes außerirdisches Flugobjekt. Gestaltendes Mittel war Sichtbeton mit futuristsich anmutenden und dramatischen knallroten Kunststoffverkleidungen bzw. Anstrichen. Ein Ziel des Turmbaus war es, den störenden Charakter der Hochstraße abzumildern und diese so in die gewachsene Stadtstruktur einzubinden.

Ähnlich wie viele andere Bauten, die der Berliner Poparchitektur zuzurechnen sind, war und ist auch der Bierpinsel architektonisch umstritten.

Seit April 2006 ist der Bierpinsel ungenutzt. Das Knallrot ist schon lange nicht mehr knallrot.

Es ist wohl ein Umbau zur “hochwertigen Gastronomie mit Panoramablick”* geplant. Ursrüngliche Pläne, die rote Farbe durch einen silbernen Anstrich zu ersetzen, scheinen nach Protesten vom Tisch zu sein… Es besteht aber Besorgnis, daß der ursprüngliche Entwurf verwässert wird.

“Seit geraumer Zeit ist nun zu beobachten, dass viele dieser Bauwerke der sogenannten Restmoderne verschwinden, wobei ‘verschwinden’ nicht zwangsläufig bedeutet, dass die Bauwerke, wie zum Beispiel der Palast der Republik, gleich komplett abgerissen werden. Oft handelt es sich um Veränderungen, deren Ziel es ist, die Gebäude zu ‘modernisieren’, das heisst sie aktuellen ästhetischen Vorstellungen anzupassen, wodurch sie den Gebäuden zugleich aber ihren Charakter rauben.”*

mehr über das Werk von Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte auf formfreu.de:
formfreu.de: ICC Berlin

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*Zitat: www.rettet-den-bierpinsel.de

Concorso d’Eleganza Villa d’Este 2009___by Simon Grand

Am vergangenen Wochenende fand sich wieder einmal ein erlesenes Feld von klassischen Automobilen am Ufer des Comer Sees ein, um die schönsten unter ihnen von Publikum und Jury küren zu lassen. Hier eine genial-schöne Fotostrecke von Simon. “Ganz nah dran”-Detailaufnahmen.

Mit dabei der Bertone BMW 2800 Spicup aus dem Jahre 1969. Hat ihn schon jemand erkannt?

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#SimonGrand
Copyright: Simon Grand

www.concorsodeleganzavilladeste.com

mehr zum Concorso d’Eleganza Villa d’Este auf formfreu.de:
formfreu.de: Villa d’Este 2004: Bertone Alfa Romeo B.A.T. 7
formfreu.de: Villa d’Este 2006: ItalDesign Maserati Boomerang
formfreu.de: Villa d’Este 2008: BMW M1 Hommage
formfreu.de: Concorso d’Eleganza Villa d’Este 2008

und mehr von Simon Grand auf formfreu.de:
formfreu.de: Automotoretrò 2009 – Lingotto
formfreu.de: Ferrarirot

Bauhaus Dessau

Fotostrecke Bauhaus Dessau.

An keinem Ort ist das Bauhaus so präsent wie in Dessau. Hier steht der weltberühmte 1925-26 nach den Plänen von Walter Gropius erstellte Bauhauskomplex im Stadtteil Roßlau. Damals einzigartig war die völlig in Glas aufgelöste sog. “offene” Fassade (Curtain Wall). Transparenz, Leichtigkeit, Flächigkeit und Ornamentlosigkeit bestimmen den Bau und stellten alle damals herrschenden Vorstellungen von Ästhetik in Frage.

Mein Lieblingsdetail sind die zur Be- und Entlüftung mechanisch gesteuerten – im Detail super schön ausgearbeiteten – Lamellenflügel.

Mehr Info – auch zu den Veranstaltungen zum 90jährigen Bauhaus-Jubiläum – gibt es auf www.bauhaus-dessau.de.

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1. Berliner DDR-Motorrad-Museum

Besuch im 1. Berliner DDR-Motorrad-Museum.

Unter den sechs S-Bahnbögen direkt neben dem Einkaufszentrum Berlin-Carré am Alexanderplatz warten über 90 Motorräder, Roller und Mopeds der Hersteller DKW/IFA/MZ, Simson-Suhl, IWL und EMW auf ca. 800qm Ausstellungsfläche über 2 Etagen verteilt auf ihre Besucher. Das sind nahezu alle Modelle aus 40 Jahren DDR Zweiradproduktion, dazu noch viele Gespanne, Sport- und Rennmaschinen sowie Sonderfahrzeuge und Behördenkräder. Alles sehr liebevoll und mit großer Freude zusammengestellt.

Eine besondere Rarität im Museum ist ein Eskorte-Motorrad der Ära Honecker mit originalem DDR-Emblem an der Verkleidung. Von diesen Maschinen gab es nur 60 Stück, wobei 30 nach Ungarn exportiert wurden. Inzwischen sollen von dem Eskorte-Motorrad nur noch sehr wenige existieren.

Derzeit gibt es zudem eine Sonderausstellung im 1. Berliner DDR-Motorrad-Museum: Die Entwicklung des PKW Trabant in 40 Jahren DDR Fahrzeugbau. Anlaß der Ausstellung ist der 20. Jahrestag der Maueröffnung im November dieses Jahres.

Für die Besucher läuft außerdem bis zum Mai 2010 ein Preisausschreiben, bei dem es eine restaurierte historische MZ TS 250/1 mit Original-DDR-KFZ-Brief zu gewinnen gibt. Na dann lohnt sich ein Besuch doch auf alle Fälle – und viel Glück!!

Öffnungszeiten: täglich 10.00 bis 21.00 Uhr.

1. Berliner DDR-Motorrad-Museum

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For sale___Raststätte Dreilinden

Drei, zwei, eins… Wer den berühmten Rundbau der stillgelegten Raststätte am ehemaligen Kontrollpunkt Dreilinden kaufen möchte, kann jetzt bieten. Naja. Das Rot ist mittlerweile nicht mehr ganz so rot. Und seit 2002 rottet der unter Denkmalschutz stehende Rasthof in kühner Formensprache der Berliner Pop-Architektur vor sich hin. Dieses Stück “Restmoderne” am Rande der Autobahn steht seit Mittwoch zum Verkauf. Berlin will das Grenzrestaurant loshaben.

“Rundum gelungen schien das Rasthaus Dreilinden: Als es am 3. April 1973 am Zehlendorfer Autobahnkleeblatt eröffnet wurde, rühmten Bund und Senat die markante Architektur, das gastronomische Angebot, das Restaurant mit 100 Plätzen, das Stehbüfett für Eilige, Automaten für Kekse und Cola. Nur neun Monate später machte der rote Rundbau, entworfen von Rainer G. Rümmler aus der Senatsbaubehörde, wegen Publikumsmangels dicht.”* “Der Grenzkontrollpunkt war Anfang der 70er Jahre ausgebaut worden, als in und aus Richtung DDR-Übergang Drewitz stündlich bis zu 2000 Autos abgefertigt wurden. Ein großer Stauraum für fast 900 Autos wurde später kaum beansprucht, weil der Transitverkehr nach dem Berlin-Abkommen 1972 flüssiger lief. Für das neue Rasthaus, das von der Potsdamer Chaussee zu erreichen ist, hatten Auto- und Lkw-Fahrer keine Zeit.”*

“Nach Wiederbelebungsversuchen stand das Haus seit 2002 endgültig leer, die Haustechnik ist defekt, es gibt Vandalismusschäden. Jetzt will es der städtische Liegenschaftsfonds verkaufen. Seit letztem Oktober ist es aus der „fernstraßenrechtlichen Widmung“ entlassen, also von der Autobahn rechtlich geschieden. Aber es steht unter Denkmalschutz. Interessenten können bis 30. April ein Gebot abgegeben.”* (Also beeilen!! ;) )

Die Raststätte wurde in den Jahren 1969/70 als Stahlbetonbau durch die Hochbauabteilung der Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen errichtet. Der unregelmäßig geschnittene, dreigeschossige Massivbau soll als Baudenkmal erhalten bleiben. “Machbar sei fast alles: Restaurant, Spielhalle oder auch Diskothek.”* hmm… oder vielleicht ein ungewöhnliches Designstudio mit formfreu.de-Galerie …

Für alle, die es haben wollen: hier geht es zum Verkaufsexposé im Internet: www.liegenschaftsfonds.de

Und hier die formfreu.de-Fotostrecke zur ehemaligen Tankanlage: formfreu.de: Dreilinden

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Zitate: *Der Tagesspiegel: Christian van Lessen: Last mit der Rast – http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Rasthof-Dreilinden;art128,2733793

studio aisslinger___Salone Internazionale del Mobile Milano 2009

Salone Internazionale del Mobile Milano 22.-27. April 2009

Das für seinen wohnutopischen Loftcube weltbekannte Berliner studio aisslinger präsentiert im Rahmen der Mailänder Design Week eine Reihe von Produktneuheiten.

Wer in Mailand sein wird, der sollte sich unbedingt die new studio aisslinger editions – coral seating modules – coral lamps – mesh vases im Made in Berlin 09 Exhibition Space (Via Gaspare Bugatti 13, Zona Tortona) anschauen: coral basiert konzeptionell auf Honigwabenrhythmik und -strukturen – sehr sehr cool.

Oder einen Besuch im Mercedes-Benz Showroom (c/o Mercedes-Benz Milano S.p.A., Via Gallarate 450, Ecke Via Daimler) einplanen: Da gibt es die tree lamp (Hersteller: dab Barcelona) und den gap chair (Hersteller: Fornasarig Sedie Friuli) zu sehen. Außerdem zeigt studio aisslinger zum ersten Mal die neue Stuhlfamilie A-chair (Hersteller: L’Abbate) auf dem L’Abbate Stand Superstudio Più (Stand Nr. 16, Via Tortona 27). Viel Spaß in Mailand…

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formfreu.de: Werner Aisslinger “BOOKS”- Haus am Waldsee
formfreu.de: Loftcube
formfreu.de: Loftcube in Neu-Ulm

Hier die offiziellen Produktflyer (Copyright studio aisslinger):

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