Dreilinden___by Fabian Marcel Schilder

Fabian Marcel Schilder war drinnen. Im berühmten Rundbau der ehemaligen Raststätte Dreilinden. Und hat dort vergangenes Frühjahr aufregende und richtig geile Fotos gemacht. Gänsehaut.

Die Fotostrecke stammt aus seinem Flickr Album Rasthof Dreilinden. Danke fürs Veröffentlichendürfen!!!

“Die Raststätte Dreilinden war als größtmöglicher Gegensatz zum grauen Totalitarismus-Look konzipiert: Wer die DDR-Grenzanlagen mit dem – noch erhaltenen – Kontrollturm auf Kleinmachnower Territorium hinter sich ließ, fuhr in eine Tank- und Rastlandschaft, die aus der Lego-Kollektion entlehnt schien: Ein runder, knallroter Turm mit gelben Rollläden und blauen Fensterbändern, eine Tankstelle mit märchenhaft überdimensionierten Uhren. Ein herzliches Willkommen im verspielten, poppigen Westen.”* Der nur nach bereits neun Monaten nach seiner Eröffnung im Jahre 1973 stillgelegte Rundbau der Raststätte – entworfen von Rainer G. Rümmler – stand vergangenes Jahr zum Verkauf. So könnte bald “das Areal aus seinem Dornröschenschlaf erwachen. Die leerstehende Raststätte ist als Party-Location im Visier. Das denkmalgeschützte Gebäude an der Avus ist an den Kaufmann Thomas Drechsel verkauft worden.”* …

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formfreu.de: For Sale___Raststätte Dreilinden
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Fotos: Copyright: Fabian Marcel Schilder

*Zitat: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11630215/60709/Rasthof-Dreilinden-verkauft-Neuer-Besitzer-will-Vandalismusschaeden-beseitigen.html

Dreilinden #2

“Dreilinden war bis zur Wende der letzte bunte Fleck Westberlins vor der DDR. Heute fährt man achtlos daran vorbei.”*

Neue Fotos zur ehemaligen Tankstelle am einstigen Kontrollpunkt Dreilinden südlich von Berlin. Neben dem Berghain sonntags früh um 6 Uhr ist dies für mich einer der surrealsten Orte überhaupt. Gänsehaut erzeugen die stehengebliebenen Uhren an den Enden der Tankstellenüberdachung. Sie halten symbolträchtig eine Zeit fest. Ein stiller Raum, ein Vakuum direkt an der Autobahn. Verlassene – einst knallbunte – Pop-Architektur.

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* Zitat: Intersection. Mobilität und Leben. 1/2009. S. 162

BMW Lovos

“Ist es ein stählerner Fisch? Oder mehr ein stachliger Igel auf Rädern?” *

“Lovos” heißt die Abschlussarbeit von Anne Forschner im Studiengang Transportation Design an der Fachhochschule Pforzheim. Lovos steht für “Lifestyle Of Voluntary Simplicity” und entstand in Zusammenarbeit mit BMW Design. Alles andere als gewöhnlich. Keine typische Gleichförmigkeit und nicht diese von Designern immer wieder gerne verwendeten und variierten Blister. Sich loslösen von bekannten Denkweisen im Automobildesign.

Lovos ist vielmehr wie ein riesiges Puzzle: Die Haut besteht aus 260 identischen Hightech-Plättchen, die formbar sind und daneben auch noch Sonnenenergie speichern können. Anstelle von aufwendig geformter Karosserieteile nutzt diese Studie eine einzige immer wiederkehrende Grundform mit dem Plättchen. Während der Fahrt können sich diese Plättchen aufstellen und fungieren somit als Bremse.

Lovos bricht mit herkömmlichen Denkansätzen, schafft eine ganz eigene neue Ästhetik und passt bestens zur blauweißen Marke: BMW Gina Vision.

Anne Forschner

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Pics: Copyright: Anne Forschner

*Zitat: http://www.autobild.de/artikel/bmw-lovos-concept_984171.html

#Pforzheim

Laurent Nivalle Photography – CGI

Laurent Nivalle Photography – CGI – Computer-Generated Imagery.

Das sind hier keine Fotos, sondern das ist CGI. Als Computer-Generated Imagery (CGI) bezeichnet man mittels 3-D-Computergrafik erzeugte Bilder im Bereich der Filmtechnik und Visual Effects. Laurent Nivalle ist im Citroën Design Center für CGI und Art Direction verantwortlich. Seine Arbeit gehört zum Feinsten in der Branche.

Laurent Nivalle Photography

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Copyright: Laurent Nivalle – www.laurentnivalle.fr

Tags: GTbyCitroën, Citroën C-Cactus, Citroën Hypnos, Citroën C3 Picasso

Laurent Nivalle Photography

Allerfeinste Fotografie von Laurent Nivalle.

Laurent Nivalle war vier Jahre lang Color-and-Material-Designer im Citroën Design Center bevor er – seit fünf Jahren – sich dort um Computer Graphic Images und Art Direction kümmert. Seit Dezember 2005 ist zudem die Fotografie seine große Leidenschaft. Seine Fotos mit dem Designteam von Citroën bei der Arbeit oder über die Entstehung der Concept Cars der französischen Marke sind in Fachkreisen allseits bekannt und bewundert.

“My inspiration comes from a lot of sources: movies, photography, fashion, advertising… my work is to feel trends and use it in my creations. I like very much the work of Peter Lindbergh, Ellen Von Unwerth, Floria Sigismondi and Hedi Slimane (fashion and photography).”

Große Ehre und Freude, hier auf formfreu.de einen Ausschnitt von Laurents megacooler Arbeit vorstellen zu dürfen. ;-)

Laurent Nivalle Photography

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‘iPhone’:

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Copyright: Laurent Nivalle – www.laurentnivalle.fr

esc-space: asian commercial – Konsum ist Zukunft

asian commercial – Konsum ist Zukunft

Photoausstellung.

Am Freitag, den 11.12.2009, zeigt die Wiesbadener Photogalerie esc-space eine neue Ausstellung des Künstlers KABAL. Mit “asian commercial – Konsum ist Zukunft” werden die riesigen Reklametafeln Asiens in ihrem jeweiligen Umfeld thematisiert.

“Es war einmal ein ungeheures Märchen… sie nannten es … Kapitalismus & Konsum. Besuch in der Vergangenheit, oder Verheißung der Zukunft? Werbeflächen in asiatischen Metropolen. Ob zwischen Palmen, Nudelküchen, shopping malls oder am Rande namenloser Ausfallstraßen: gigantisch & bunt. Ein terrain vague der schrillen Art. Dennoch, diese Landtürme & Wegmarken tragen ungebrochen eine Utopie als Botschaft: Konsum ist Freiheit ist Versprechen ist Zukunft. Wo der reine Kapitalismus noch glitzert über stickigem Asphalt. Der KABAL führt Sie in seinen Photographien zu Werbeflächen, wie man sie hierzulande nicht mehr kennt – und eigentlich nie gekannt hat. Eine Ausstellung für Schnäppchenjäger und Enthusiasten der Moderne.”

Vernissage am Freitag den 11.12.2009 ab 19 Uhr. Lesung von Oliver M. Piecha “Future Perfect” 20 + ~21 Uhr.

esc-space
Emanuel-Geibel-Str.12
65185 Wiesbaden

esc-space

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image: esc-space

Berliner Fernsehturm

Viele Fernsehturmbilder.

Hoch hinaus. Längst ist der Fernsehturm am Alexanderplatz ein Wahrzeichen der wiedervereinigten Stadt Berlin und ein “gesamtdeutscher Liebling”*. Vor über 40 Jahren, am 3. Oktober 1969, wurde er als DDR-Prestige-Objekt in Betrieb genommen. Heute eine gigantische Diskokugel und neben dem Brandenburger Tor die visuelle Konstante und Stilikone Berlins.

Es gibt ihn zum Aufblasen, Kuscheln und Stempeln. Außerdem inspieriert er zu Bastelbögen, Parfüm, Büchern, Meisenknödel oder Backförmchen. Und richtig geile Fernsehturm-T-Shirts macht das neue Modelabel German Garment von Kilian Kerner, Joko Winterscheidt und Matthias Schweighöfer.

Übrigens: Das Telecafé – fast ganz oben – in einer tonnenschweren Stahlkugel dreht sich in einer halben Stunde einmal um seine eigene Achse, und mit 368 Metern bis zur Spitze der Antenne ist der Berliner Fernsehturm das höchste Bauwerk in Deutschland.

Berliner Fernsehturm

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*Zitat: www.taz.de: 40 Jahre Berliner Fernsehturm “Wenn er umfällt, sind wir im Westen”

Papas Dienstauto

Wohnzimmerschrankwandfotofund: Papas Möbel-Inhofer-Wohnbau-Dienst-Käfer bei der Arbeit. Irgendwann in den 70ern. Mit – ganz im Zeitgeschmack – knalligster Inhofer-Streifenlackierung auf den Türen. Manchmal durfte ich mitfahren. Manchmal kam Papa auch in einem knurrig-lauten VW Typ 3-Variant. Der Käfer mußte übrigens irgendwann einem modernen fünftürigen Peugeot 104 weichen.

Autos von damals bei der Arbeit. Kombis oder Lieferwagen. Zustell- oder Kundendienstfahrzeuge. Taxis. Mit den Beschriftungen und Grafiken ihrer Zeit. Da schlummert bestimmt noch viel – fast vergessenes – Fotomaterial in Schränken, Schachteln, Alben, Diaboxen. Wenn Ihr was Cooles findet, würden wir uns riesig freuen, wenn Ihr uns dieses zur Verfügung stellen könntet.

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