Maigrün

Jetzt aktuell zum Wonnemonat.

Maigrün ist ein genormter Farbton. Seine RAL-Nummer ist 6017.

frühlingsfrisch, zarte Birken- und Buchenblätter im Mai, heller als Blattgrün, deutlich, Chlorophyll, Wachstum, Leben, im Saft stehend, Grünschnabel, unerfahren, noch nicht reif, Verde Maggio, komplementär zu Magenta

Eine Grüne-Bilder-Reihe.

formfreu.de: RAL-4010 oder Telemagenta…

maigrun29.jpgmaigrun35.jpgmaigrun63.jpgmaigrun83.jpg

maigrun79.jpgmaigrun75.jpgmaigrun27.jpgmaigrun20.jpgmaigrun18.jpgmaigrun17.jpgmaigrun15.jpgmaigrun77.jpgmaigrun14.jpgmaigrun13.jpgmaigrun12.jpgmaigrun01.jpgmaigrun16.jpgmaigrun24.jpgmaigrun31.jpgmaigrun40.jpgmaigrun41.jpgmaigrun42b.jpgmaigrun44.jpgmaigrun46.jpgmaigrun48.jpgmaigrun64.jpgmaigrun84.jpgmaig03.jpgmaigrun50.jpgmaigrun51.jpgmaigrun60.jpgmaigrun61.jpgmaigrun62.jpgmaigrun67.jpgmaigrun68.jpgmaigrun70.jpgmaigrun71.jpgmaigrun73.jpgmaigrun80.jpgmaigrun81.jpgmaigrun82.jpgmaigrun87.jpgmaig01.jpgmaigrun91.jpgmaig10.jpgmaigrun92.jpgmaigrun94.jpg

maigrun05.jpgmaigrun03.jpgmaigrun07.jpgmaigrun34.jpgmaigrun08.jpgmaigrun02.jpgmaigrun11.jpgmaigrun21.jpgmaigrun22.jpgmaigrun23.jpgmaig11.jpgmaigrun25.jpgmaigrun26.jpgmaigrun30.jpgmaigrun39.jpgmaigrun32.jpgmaig02.jpgmaigrun33.jpgmaigrun37.jpgmaigrun38.jpgmaigrun45.jpgmaigrun65.jpgmaigrun74.jpg

Universität der Künste Berlin: lili Gestalterinnenpreis #6

Der UdK-Gestalterinnenpreis “lili” wird jährlich an herausragende Abschlussarbeiten der Fakultät Gestaltung verliehen. Die Preisverleihung fand am 8. Mai 2008 statt. Die Preisträgerinnen stellten ihre Arbeiten in der Quergalerie des Hauptgebäude der UdK vom 9. – 16. Mai 2008 der breiten Öffentlichkeit vor.

Hier eine Fotostrecke mit den preisgekrönten Arbeiten aus den Studiengängen Architektur, Experimentelle Mediengestaltung, Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation, Bekleidungs- und Textildesign, Produktdesign und Visuelle Kommunikation.

Mit dem lili-Preis #6 erhalten die Gewinnerinnen übrigens neben der Ausstellung auch die Möglichkeit, einen Workshop für Studenten der UdK eigenständig zu gestalten.

Eine der herausragenden Arbeiten ist von Viktoria Kirjuchina aus dem Bereich Visuelle Kommunikation: “Die Welt zerfällt in Tatsachen” (Ludwig Wittgenstein). Komposition als Mittler zwischen Raum und Bild.

“Die Arbeit befaßt sich mit dem Erleben der Gleichzeitigkeit von Raum und seiner Abbildung. Die typographischen Fragmente setzen sich aus dem Blickwinkel einer Videokamera zu dem Schriftzug “Die Welt zerfällt in Tatsachen” zusammen, der als Livebild auf drei verschiedenen Monitoren zu sehen ist.”

Sylvia Schön zeigte “Der Traum vom Fliegen – Höhenflug und Absturz” im Bereich Bekleidungs- und Textildesign.

“Man hat die Wirklichkeit gewonnen und Traum verloren (Robert Musil). Die Arbeit und Kollektion knüpft an einen der ältesten und scheinbar überholten Wunschträume der Menschheit an: Dem Fliegen. Der Traum vom Fliegen pendelt sich zwischen der kindlichen Vorstellung und der technischen Realität ein. Genau diese Aspekte drückt Sylvia Schön mit ihrer Kollektion aus, deren Stimmungsebene eine Mischung aus emotionaler und verträumter Haltung zum Fliegen, gemischt mit traditioneller, technischer Fliegerkleidung bildet.” “Das Gefühl des Aufsteigens in die Luft und das erhabene Gefühl der leichtigkeit veführte die Luftpioniere zu halsbrecherischen Versuchen mit ihren Flugzeugen. Dies brachte ihnen bei einem unfallfreien Flug das Interesse und die Bewunderung des Publikums und ihnen persönlich ein beherrschend, dominantes Gefühl ein. Bei einem Absturz hingegen waren die Entgeisterung und die Bestürzung vor allem der Flugkritiker sehr deutlich zu verspüren. Dieser Gegensatz von Höhenflug und Absturz wird, ausgehend von einer Basis typischer Fliegerbekleidung, die zu Beginn des motorisierten Menschenfluges männlich attribuiert war, als atmosphärischer Leitgedanke der Kollektion stehen. Die tatsache, daß es keine adäquate Bekleidung für Pilotinnen gab und diese daher Männerkleidung kombiniert mitweiblichen Accessoires, nutzen mußten, ist elementar für die weiterführende Entwicklung. Die männliche und weibliche Kategorisierung der Bekleidung ist im Besonderen in der Wahl und somit der Schnittführung der Entwürfe zu sehen.”

Die lili-Preisträgerinnen Lisa Welming und Stefanie Schleipen entwickelten im Fachbereich Architektur ihre Arbeit “FLUX – Berlin im Fluß”. Nach Arena Badeschiff, Oststrand, MS Hoppetosse Club- und Restaurantschiff, Spreetours Eventschifffahrt oder des einfachen Tretbootverleihs eine weiteres nur logisches Projekt auf und mit dem Wasser.

“FLUX ist ein Ausstellungsraum für Gegenwartskunst, dessen Standort im Fluß ist! FLUX wechselt nach einem bestimmten Zeitraum seinen Standort, wird der Situation entsprechend formiert und generiert so ständig neue Situationen. Die architektonischen Grundbestandteile sind zwei lange, schwimmende Räume sowie ein ebenfalls schwimmender Außenraum, der aus einzelnen Plattformen besteht.” Über FLUX stehen die einzelnen Standorte in einer neuen Beziehung zueinander sowie auch die Menschen, die FLUX nutzen. “Es ist spannend zu beobachten, wie FLUX und die Nutzer von den Qualitäten der Orte profitieren. Gleichzeitig decken sie versteckte Qualitäten auf und schaffen neue.”

Welming und Schleipen verweisen in der Ausstellung auf die veränderte Sinneswahrnehmung auf dem Wasser. “Unbetretbarkeit”, “Langsamkeit”, “Schwanken”, “Bewegung”, “Weite”, “Sicht” sind einige ihrer gewählten Begriffe. Super cool! Genial! Unbedingt realisieren!

Mehr dazu gibt es im BerlinDesignBlog zu lesen – darunter eine lebhafte Diskussion zum Thema GestalterINNENpreis und Gleichberechtigung und Diskriminierung männlicher Designer…

Zitate: Universität der Künste Berlin/lili UdK Gestalterinnenpreis, Studentinnen

udk10.jpgudk12.jpg

udk16.jpg

udk19.jpgudk02.jpg

udk11.jpgudk13.jpgudk24.jpgudk07.jpgudk05.jpgudk04.jpgudk21.jpgudk20.jpgudk01.jpgudk06.jpgudk22.jpg

udk23.jpgudk15.jpgudk14.jpgudk3.jpgudk18.jpg

Beijingbilder

Momentaufnahmen und Eindrücke: Peking/Beijing April 2008 – wenige Wochen vor den Olympischen Sommerspielen

formfreu.de: Beijing National Stadium
formfreu.de: Beijing National Aquatics Centre

beijing123.jpgbeijing45.jpgbeijing21.jpgbeijing70.jpg

beijing39.jpgbeijing83.jpgbeijing129.jpgbeijing132b.jpg

beijing151.jpgbeijing02.jpgbeijing01.jpgbeijing061.jpgbeijing07.jpgbeijing081.jpgbeijing09.jpgbeijing85.jpgbeijing10.jpgbeijing11.jpgbeijing12.jpgbeijing13.jpgbeijing14.jpgbeijing17.jpgbeijing81.jpgbeijing18.jpgbeijing80.jpgbeijing84.jpgbeijing86.jpgbeijing93.jpgbeijing87.jpgbeijing88.jpgbeijing92.jpgbeijing94.jpg

beijing95b.jpgbeiing127.jpgbeijing124.jpgbeijing125.jpgbeijing127.jpgbeijing128.jpgbeijing22.jpgbeijing23.jpgbeijing24.jpgbeijing29.jpgbeijing27.jpgbeijing104.jpgbeijing31.jpgbeijing97.jpgbeijing98.jpgbeijing99.jpgbeijing100.jpgbeijing101.jpgbeijing102.jpgbeijing103.jpgbeijing105.jpgbeijing106.jpgbeijing107.jpgbeijing110.jpg

beijing111.jpgbeijing34.jpgbeijing35.jpgbeijing36.jpgbeijing40.jpgbeijing41.jpgbeijing42.jpgbeijing44.jpgbeijing46.jpgbeijing47.jpgbeijing48.jpgbeijing49.jpgbeijing50.jpgbeijing51.jpgbeijing52.jpgbeijing53.jpgbeijing54.jpgbeijing55.jpgbeijing59.jpgbeijing64.jpgbeijing65.jpgbeijing321.jpgbeijing67.jpgbeijing68.jpg

beijing71.jpgbeijing69.jpg

beijing03.jpgbeijing041.jpgbeijing7s.jpgbeijing16.jpgbeijing19.jpgbeijing89.jpgbeijing91.jpgbeijing126.jpgbeijing130.jpgbeijing96.jpgbeijing25.jpgbeijing30.jpgbeijing119.jpgbeijing38.jpgbeijing43.jpgbeijing57.jpgbeijing58.jpgbeijing60.jpgbeijing61.jpgbeijing62.jpgbeijing66.jpg

CCTV-Tower, ‘Purpurne Verbotene Stadt’, ’798 Space’, ‘Tian’anmen Square’, ‘Jianguomen Neidaije’, ‘Great Hall of the People’, ‘Kaiserpalast Gugong’, Beijing Underground, Metro, Volkswagen Santana, Volkswagen Jetta, Toyota Reiz

Beijing National Aquatics Centre

Nicht minder superlativ und faszinierend ist das Beijing National Aquatics Centre (oder “Water Cube”) auf dem Olympic Green-Gelände. 634 lichtdurchlässige, wabenförmige Luftkissen bilden die Hülle des “Wasserwürfels”.

Der Water Cube wurde von PTW Architects aus Australien entworfen.

Konnotationen: Molekulare Strukturen, Soap Bubbles, Transparenz, Membrane, blau, Nachtdesign, Luftigkeit, Wasser

PTW Architects

schwimmhalle10b.jpgschwimmhalle09.jpgschwimmhalle12.jpg

schwimmhalle07.jpg

schwimmhalle16.jpgschwimmhalle15.jpgschwimmhalle14.jpgschwimmhalle13.jpgschwimmhalle08.jpgschwimmhalle11.jpgschwimmhalle06.jpgschwimmhalle01.jpgschwimmhalle03.jpgschwimmhalle05.jpgschwimmhalle17.jpg

Watercube, National Swimming Centre, Beijing Olympic Green, Beijing 2008 Games Aquatic Centre, Schwimmhalle Peking

Beijing National Stadium

Das ist das Beijing National Stadium. Das absolute Highlight in Peking. Super beeindruckend und sehenswert. Wegen seiner verworrenen Stahl-/Betonkonstruktion haben ihm die Pekinger übrigens den Spitznamen “Vogelnest” gegeben. Die chaotische Grundstruktur fügt sich zu einem harmonischen Ganzen… Das Nationalstadion ist eine architektonische Sensation!!

Das Bauwerk wurde von den Architekten Rem Koolhaas (Niederlande) sowie den beiden Schweizern Pierre de Meuron und Jacques Herzog entworfen.

Die Eröffnung – oder vielmehr: die Inbetriebnahme – fand Mitte April mit einem Leichtathletikwettkampf im Gehen statt…

… Da kommt mir doch das Frontgrill-Pattern des Hyundai i-Mode in den Sinn… ;-)

olympicstadium27.jpgolympicstadium16.jpgolympicstadium12.jpgolympicstadium09.jpg

olympicstadium01.jpgolympicstadium17.jpg

olympicstadium24.jpgolympicstadium23.jpgolympicstadium22.jpgolympicstadium19.jpgolympicstadium20.jpgolympicstadium13.jpgolympicstadium08.jpgolympicstadium14.jpgolympicstadium02.jpgolympicstadium15.jpgolympicstadium07.jpgolympicstadium06.jpgolympicstadium04.jpgolympicstadium03.jpgolympicstadium05.jpgolympicstadium21.jpgolympicstadium25.jpgolympicstadium26.jpg

olympicstadium11.jpgolympicstadium10.jpg

Olympiastadion, Olympic Stadium, Bird’s Nest, Olympiapark, Olympic Green

RAL-4010 oder Telemagenta…

Magenta ist die Komplementärfarbe zu Grün.

Irgendwo zwischen Deutsche Telekom, Electric Magenta, Deep Fuchsia, Hollywood Cerise, Paulchen Panter, Fandango, Cloo-mobil, Persian Rose, Orchid und Purpur. …

Konnotationen: Energie, Vibration, unter Strom, doppelter Espresso, Amphetamine, illegale Speed-Pillen, ins Unendliche verlängerte Parties, Medizin, Doping, Rausch, Popkultur, Dancefloor, Intensivierung, Red Bull, hellwach, künstlich, Electronic Music, Trance, Flimmern, Ekstase,…

magenta05.jpg

magenta11c.jpg
magenta14.jpg
magenta24.jpg
magenta301.jpg

magenta27b1.jpgmagenta02.jpgmagenta28b.jpgmagenta01.jpgmagenta37.jpgmagenta08.jpgmagenta15.jpgmagenta10.jpgmagenta09.jpgmagenta23.jpgmagenta12b.jpgmagenta13.jpgmagenta16.jpgmagenta17.jpgmagenta42.jpgmagenta20.jpgmagenta21.jpgmagenta25.jpgmagenta26.jpgmagenta30.jpgmagenta32.jpgmagenta33.jpgmagenta34.jpgmagenta40.jpgmagenta50.jpgmagenta91.jpgmagenta35.jpgmagenta36.jpgmagenta03.jpgmagenta41.jpgmagenta52.jpgmagenta70.jpgmagenta22.jpgmagenta92.jpgmagenta01.jpgmagenta02.jpg

magenta04.jpgmagenta03.jpgmagenta06.jpgmagenta07.jpgmagenta19.jpgmagenta94.jpgmagenta29.jpg

Galerie koal: Ola Kolehmainen

Hinweis auf eine interessante Ausstellung in Berlin:

koal.jpg

“Die Galerie koal präsentiert vom 5. April bis zum 11. Mai 2008 Bilder des finnischen Fotografen Ola Kolehmainen. Die Eröffnung findet am Freitag, den 4. April 2008, um 19 Uhr in der Bergstraße 16 in Berlin-Mitte statt.Fassade, Verkleidung, Abschirmung, Folie, Raster, Struktur, Fragment, Ausschnitt, Detail, Farbe, Licht und Reflexion: Ola Kolehmainens Bilder sind von der Architektur abgeleitet. Sie machen deren abstrakte und erhabene Qualitäten nicht nur sichtbar, sondern stellen sie zugleich in Frage. Als Fotografien sind sie zuallererst technische Abbilder, doch werden sie unleugbar auch zu visuellen, aus der Welt extrahierten Erscheinungen.

“Minimalismus ist meine große Liebe. Ich überführe Raum in die Fläche, damit aus ihrschließlich wieder Raum wird” (Kolehmainen). Seine Bilder verzichten mit ihrer minimalistischen Formensprache auf eindeutige Standortbestimmungen sowie narrative Erzählstrukturen. Gleichzeitig löst Kolehmainen die dreidimensionale Struktur der fotografierten Gebäude auf und überführt sie in ein zweidimensionales Bild, das gerade durch seine perfekte Oberfläche und illusionistische Räumlichkeit sinnlich erfahrbar wird. Störende Details, die Kolehmainen “visual noise” nennt, werden dabei ausgeblendet. Jedoch tauchen immer wieder auch Elemente auf, die das Konzept einer klaren Ordnungsstruktur unterlaufen.

Ola Kolehmainen (geb. 1964) ist einer der prominentesten Vertreter der “Helsinki School”. Er schloß 1999 als Meisterschüler an der University of Arts and Design in Helsinki ab. Seine großformatigen Bilder in kräftigen leuchtenden Farben untersuchen die Modalität des urbanen Raums von einem minimalistischen Standpunkt aus. Dabei schafft er für den Betrachter ein direktes Gegenüber – ein Face-to-Face. Die großformatigen Aufnahmen hinter Diasec sind frontal aufgenommen, so daß der Betrachter die Präsenz der Gebäude in ihrer monumentalen Größe fühlt.

Die Ausstellung ist Teil der Helsinki by Night – Berlin / Der Finnische Monat in Berlin unter Beteiligung der Helsinki School.

Abbildung: Ola Kolehmainen, Yellow and Brown and Yellow and Brown, 2007, C-print, Diasec, 230 x 381 cm. ” (Text und Abbildung: Pressemitteilung Galerie koal)

——————————————————————————–

Ausstellungsdauer: 5. April bis 11. Mai 2008
Öffnungszeiten Dienstag bis Samstag: 12 bis 18 Uhr

——————————————————————————–

Galerie koal
Stephan Koal
Bergstraße 16
10115 Berlin
T +49.(0)30.308 74 690
F +49.(0)30.308 74 691

info@galeriekoal.com
www.galeriekoal.com

IATA-Code THF …

Fotostrecke: Flughafen Berlin-Tempelhof (IATA-Code THF)

Eindrücke, Momentaufnahmen, Details,…

Die geplante Schließung des geschichts- und symbolgeladenen Flughafens Berlin-Tempelhof ist heftig umstritten. Um diese zu verhindern wurden im November 2006 Unterschriften für ein Volksbegehren gesammelt. Am 27. April 2008 wird demzufolge ein Volksentscheid stattfinden…

Tempelhof steht für die Berliner, insbesondere die Westberliner, für Überleben und für Freiheit. Hier landeten zu Zeiten der Luftbrücke die “Rosinenbomber” der Westalliierten mit den Nahrungsmitteln und Brennstoffen. Die lebensnotwendige Versorgung durch die Berliner Luftbrücke zwischen verschiedenen westdeutschen Städten und Berlin dauerte von Juni 1948 bis Mai 1949. In Tempelhof starteten und landeten die Flugzeuge zeitweise im 90-Sekundentakt; insgesamt – einschl. der Transporte über das Rollfeld Tegel im französischen Sektor – 278.000 Flüge und 2,34 Millionen Tonnen Fracht,… Gänsehaut…

Von Tempelhof hoben die einzigen Flüge aus dem vom real existierenden Sozialismus eingekesselten West-Berlin in die Bundesrepublik ab. Erst 1975 wurde Tempelhof für den zivilen Luftverkehr durch den neu errichteten Flughafen Berlin-Tegel entlastet.

Trotz des Betriebs mit einigen Flügen z. B. nach Mannheim, Brüssel oder Friedrichshafen wirken die Flughafenhallen verlassen und wie eine Art Geisterbahnhof. Der Zeitungskiosk hat längst dicht gemacht. Die Schritte hallen in der leeren Empfangshalle nach. Die Neonröhren flackern… Die Zeit scheint stehengeblieben zu sein. Und zwar nicht in den 80ern oder 70ern, sondern viel viel früher.

trotzdem – oder vielmehr deswegen – super spannend…

zudem sehenswert: die ausgestellte Flugzeugantriebstechnik …


berlin_zentralflughafen_tempelhof_29.jpg
berlin_zentralflughafen_tempelhof_99.jpg

berlin_zentralflughafen_tempelhof_52.jpg
berlin_zentralflughafen_tempelhof_47.jpg

berlin_zentralflughafen_tempelhof_108.jpg
berlin_zentralflughafen_tempelhof_110.jpg

berlin_zentralflughafen_tempelhof_15.jpg
berlin_zentralflughafen_tempelhof_112.jpg

berlin_zentralflughafen_tempelhof_61.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_02.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_64.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_04.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_05.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_06.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_07.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_08.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_01.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_09.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_12.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_16.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_17.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_18.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_19.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_25.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_27b.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_28.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_30.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_31.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_26.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_21.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_33.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_36.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_37.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_38.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_41.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_42.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_44.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_45.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_46.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_48.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_49.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_50.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_51.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_53b.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_57.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_62.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_70.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_72.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_74.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_75.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_77.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_78.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_81.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_84.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_86.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_87.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_91.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_92.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_94.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_95.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_98.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_100.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_102.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_104b.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_106.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_107.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_109c.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_113.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_114.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_115.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_116.jpg

berlin_zentralflughafen_tempelhof_111.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_105.jpg

berlin_zentralflughafen_tempelhof_56b.jpg
berlin_zentralflughafen_tempelhof_67.jpg

berlin_zentralflughafen_tempelhof_54b.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_55.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_66.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_10.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_65.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_68.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_69.jpgberlin_zentralflughafen_tempelhof_59.jpg

THF#

born in berlin – Primavera/Estate 2008

born in berlin: aktueller “Hauptstadt-Style” aus Italien. “p/e 2008: born in berlin goes for flight!”

Hallo Judith, vielen Dank für die coolen Photos!! Mußt mir unbedingt zumailen, wo Ihr die Bilder geschossen habt… Tipps zu aussergewöhnlichen Photo-Shooting-Locations in und um Turin sind immer willkommen ;-)

img_5375.jpgimg_5317.jpgimg_5302.jpg

img_5267.jpgimg_5360.jpgimg_5406.jpg

img_5293.jpgimg_5273.jpgimg_5234.jpgimg_5381.jpgimg_5418.jpgimg_5424.jpgimg_5265.jpg

photos: born in berlin

born in berlin – for fashionists

www.formfreu.de: born in berlin – Herbst/Winter 2007/08
www.formfreu.de: born in berlin – Frühjahr/Sommer 2007
www.formfreu.de: born in berlin – Herbst/Winter 2006/07

München braucht eine Otl-Aicher-Strasse

otlaicherstr-copy.jpg

Otl Aicher ist ein Klassiker der visuellen Kommunikation – nicht zuletzt auch durch sein Wirken als Gestaltungsbeauftragter der Olympischen Spiele von 1972.” Noch heute sind die Spuren im Münchner Stadtbild gegenwärtig. “Nun, da sich München um die Austragung der Winterspiele 2018 bewirbt, ist es höchste Zeit, einen der größten deutschen Gestalter des 20. Jahrhunderts durch die Benennung einer Straße zu ehren. Was allerdings nicht so einfach ist, wie es klingt.”

Am 29. Februar 2008 fand ein erstes Treffen im Rahmen des diesjährigen Designparcours (der passenderweise unter dem Motto »Generationen« stand) in den Räumen von KMS TEAM – den Initiatoren der Aktion – statt. Interessenten sind herzlich eingeladen, sich an der Initiative zu beteiligen. In diesem Fall senden/sendest Sie/Du (…) am besten eine E-Mail an: info@otl-aicher-strasse.de . – Eine wunderbare Idee, die Unterstützung verdient.

Meines Wissens gibt es übrigens auch in Ulm weder Straße noch Platz, die/der nach dem berühmten Sohn der Stadt benannt ist…

Mein ganz persönliches prägendes Aicher-Erlebnis war übrigens sein Buch “Kritik am Auto – Schwierige Verteidigung des Autos gegen seine Anbeter” (Callwey Verlag, München 1984). Aicher be- und durchleuchtet kritisch den Gegenstand ‘Auto’. Ein Buch mit einem kultur- und sozialgeschichtlichen Ansatz, das das Auto als konkretes Objekt, seinen Gebrauch und Nutzen für den Menschen erörtert. Für mich und meinen beruflichen Werdegang prägend war insbesondere seine damalige Designanalyse des Fiat Uno. ;-)

Zitate: www.otl-aicher-strasse.de

www.otl-aicher-strasse.de
KMS-TEAM

Otl Aicher – Denker am Objekt

Palavela Torino

Jeder Automobilfreak unter euch kennt mit Sicherheit die Szene aus der Originalversion von “The Italian Job”, in der sich Polizeifahrzeuge und die Minis der Diebe auf dem Dach des damaligen Palazzo Italia ’61 oder Palazzo a Vela die beruehmte Verfolgungsjagd liefern…

Die Ausstellungshalle war 1961 aus Anlass des 100. Jahrestages der Vereinigung Italiens von Ingegnere Franco Levi und den Architetti Annibale und Giorgio Rigotti errichtet worden.

Das einzigartige Dach weist die Form eines Segels (“vela”) auf, das von drei Boegen getragen wird.

Aus Anlass der Olympischen Winterspiele in Turin 2006 wurde der Palavela mit grossem Aufwand vollstaendig umgestaltet. Er diente als Austragungsort der Wettbewerbe im Eiskunstlauf und Shorttrack. Vom urspruenglichen Bau blieb dabei leider nur die Dachkonstruktion erhalten. Die charakteristische Glasfront musste einer eigenstaendigen Betonarchitektur weichen. Die strenge Geometrie des neuen Unterbaus steht in Kontrast zu Spannung und Eleganz des originalen Segeldachs. Dessen visueller Leichtigkeit wurde nur bedingt Rechnung getragen…

Habe einige beeindruckende Aufnahmen aus dem Jahr 2003 gefunden, auf denen waehrend des radikalen Umbaus lediglich noch das segelartige Dach zu sehen ist… ein einzigartiges Spannungsgefuege… voll space-ig… Die Bilder hatten Nicola Danza und ich damals von Peter Jansen und Mike Robinson erhalten: Das Palavela-Dach war Icon und Inspiration fuer das Design des “198 Beretta”… ;-)

heute:

pv35.jpgpv41.jpg

pv28.jpgpv31.jpgpv30.jpgpv27.jpgpv25.jpgpv24.jpgpv23.jpgpv32.jpgpv20.jpgpv21.jpgpv22.jpgpv33.jpgpv34.jpgpv37.jpgpv26.jpgpv38.jpgpv40.jpgpv42.jpgpv43.jpgpv29.jpg

2003:

pv02.jpg

pv051.jpgpv07.jpg

pv04.jpgpv01.jpgpv03.jpgpv06.jpgpv08.jpgpv09.jpg

(2003-Pics von P. Jansen und M. Robinson)