TF – Experimente___Fachgebiet Textil- und Flächen-Design der Kunsthochschule Berlin-Weißensee

Strukturen, Pattern, Gitter, Aneinanderreihungen, Korrelationen, Spannungen, visuelle Rhythmik.

Impressionen aus der Ausstellung TF – Experimente im Foyer der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Dort werden aktuelle Projekt- und Diplom-/Meisterschülerarbeiten des Fachgebiets Textil- und Flächen-Design – noch bis zum 26.Juni – gezeigt.

Die Schau wurde von Prof. Tristan Pranyko betreut.

“Die Gestaltung der Fläche steht in ihren unterschiedlichsten Zusammenhängen im Zentrum. Es kann dabei sowohl um Körper gehen, Innen- und Außenräume als auch um Oberflächen von Produkten. Neben der Beschäftigung mit traditionellen und neuen technischen Möglichkeiten bei der Gestaltung textiler und nicht-textiler zweidimensionaler Materialien spielt die Auseinandersetzung mit benachbarten Arbeitsbereichen – Architektur, Mode, Produkt-Design, Medien, Bildender Kunst etc. – eine große Rolle. Ebenso werden gesellschaftliche Aspekte ins Auge gefasst: Auf welchen Alltag bezieht man sich, wie korrelieren Farben und Stoffe mit Lebensgefühl bzw. Lebensstil, wie funktionieren Trends, wie stellt sich der ökonomische und globale Kontext der eigenen Tätigkeit dar? Die Fläche eröffnet Verbindungen zu verschiedensten Anwendungsfeldern. Aus ihnen können neue gestalterische Spielräume und Kompetenzen entwickelt werden. Gefördert wird ein Gestaltungsansatz, der pragmatische Professionalität, kritisches Denken, transdisziplinären Austausch und ästhetische Autonomie verbindet.”*

Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Bühringstraße 20, 13086 Berlin

Fachgebiet Textil- und Flächen-Design der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Prof. Tristan Pranyko. Professor für Experimentelles Gestalten.

formfreu.de: Visual Rhythms
formfreu.de: Visual Rhythms #2

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* Zitat: http://www.kh-berlin.de/index.php5?Action=showGroup&groupID=17

DMY Klublabor ___WMF___Revolution N°5

Zum DMY Festival gehört unbedingt das Modul Klublabor.

“Im DMY Klublabor entlädt sich die überschüssige Energie eines Tages und lässt die DMY Nächte ereignisvoll erstrahlen. Die Entwicklung des Klublabors ist genauso rasant voran geschritten wie das DMY Festival selbst. In den ersten Jahren wurden internationale, nationale und natürlich allen voran Berliner Klubs eingeladen, sich während des Festivals zu präsentieren und eine Ausstellungshalle, nur für eine einzige Nacht, mit ihrem spezifischen Design, Interieur und Sound zu bespielen, Mittlerweile ist das Klublabor selbst zum Programm geworden und tourt zusammen mit DMY zu den wichtigsten internationalen Designfestivals.” *

Zum diesjährigen DMY Festival bekam das Klublabor zum ersten Mal eine eigene Location. War es 2008 noch durch die ganze Stadt getourt und in die Berliner Lieblingsclubs eingezogen, so residierte es in diesem Jahr während der gesamten Festivalzeit im immer wieder neugeborenen WMF in Berlin Mitte.

Nach ein paar Jahren der Pause hat 2009 der WMF Club wieder seine Tore geöffnet. Zum achten Mal gibt es nun wieder den WMF Club in Berlin, der legendärer nicht sein könnte. Ein neues Veranstaltungskonzept besteht darin, dass nun neben den unregelmäßigen Parties auch Ausstellungen, Theateraufführungen und andere Projekte im ehemaligen Fernmeldeamt in der Klosterstraße 44 stattfinden werden. “Like a phoenix rising from the techno ashes, old-school Berlin mainstay WMF is back in town.”** Super genial sind die Lichtinstallations im WMF…

Im Sommer – darauf kann man sich schon freuen – wird übrigens der große Außenbereich geöffnet. Bestimmt wieder ein einzigartiges Ambiente, um unter freiem Himmel zu (abzu-)tanzen – wie damals im Sommer 1999 ;-)

Bilderstrecke vom 6. Juni: Revolution N°5 “Revolution N°5 ist die ikonische Partyreihe der Sick Girls. Revolution N°5 garantiert seit 2005 Nächte des totalen Wahnsinns und bietet eine unverschämte und eklektische Mischung von musikalischen Stilrichtungen. Ein wahrhaftiges ‘Grand Finale’ des diesjährigen Klublabors!” *** Dazu ein ganz besonderes Highlight: The Action Painting Club (Berlin)…

DMY Berlin

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* Zitat: http://dmy-berlin.com/festival/2009/klublabor/
** Zitat: http://berlin.unlike.net/locations/304292-WMF
*** Zitat: http://dmy-berlin.com/festival/2009/klublabor/revolution-n%c2%b05/

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DMY Extended___betahaus

DMY Extended – Open Studios und Satelliten-Ausstellungen in der ganzen Stadt.

Design liegt in der Luft. Vor allem in Berlin. Das soll niemand versäumen. Berliner Design Studios, Galerien und Museen sowie Hochschulen zeigten gebündelt unter dem Modul DMY Extended, eigene thematische Sonderausstellungen im gesamten Stadtgebiet.

Fotostrecke aus dem betahaus in der Prinzessinenstrasse 19/20 in Berlin-Kreuzberg.

‘Made in Berlin 2009′ : CREATE BERLIN präsentierte brandneues Produktdesign aus Berlin. Nach der erfolgreichen internationalen Premiere mit einer von CREATE BERLIN und DMY in Kooperation präsentierten Gemeinschaftsausstellung beim diesjährigen Fuorisalone in Milano zeigten die sechs Designbüros – u.a. e27, Werner Aisslinger und Zeitgeist Toys – auch in Berlin über 20 Neuentwicklungen und neue Produkte. Einfach nur megacool sind Aisslingers aus vielen kleinen hexagonförmigen Submodulen zusammengestzte ‘CORAL seating modules’ - geile Sitzmöbel und Skulpturen. Genial schön sind die von Zeitgeist Toys und der KPM Königlichen Porzellan Manufaktur Berlin entwickelten +EYE White Knight Figuren aus feinstem “weißem Gold”, wie Porzellan ja bekanntlich auch genannt wird. Edle preußische Eleganz in zeitgenössischem Kontext. Etwas zum Unbedingthabenmüssen…

Seit März wird am Moritzplatz die Zukunft der Arbeit im betahaus gelebt. 1000 qm flexible Arbeitsplätze, Netzwerk und Café für 120 Kreative. Als zeitgenössische Plattform für Kunst und Design zeigte betahaus zudem Produkte für den mobilen Wissensarbeiter (u.a. ding3000 ‘Schreibzeugkasten’, Tonia Welter ‘USB Jewellery’).

betahaus
CREATE BERLIN – Made in Berlin 2009 @ DMY Festival
e27. Tim Brauns, Hendrick Gackstatter, Fax Quintus.
Werner Aisslinger
Zeitgeist Toys. André Fischer.

ding3000
Tonia Welter

DMY Berlin

formfreu.de: studio aisslinger___Salone Internazionale del Mobile Milano 2009

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DMY#, DMY2009#

DMY Youngsters___Jung und experimentell in der Arena Berlin

Fotostrecke DMY Youngsters.

Aus der damals noch recht kleinen aber feinen Ausstellung DMY Youngsters des einstigen Designmai ist das jetzige DMY International Design Festival Berlin entstanden.

“Inzwischen einer der wichtigsten Bestandteile des großen Events vertreten DMY Youngsters experimentierfreudige und junge Projekte der nationalen und internationalen Nachwuchsdesigner. Stattfindend in der geschichtlich geprägten Atmosphäre der 7000 qm freitragenden Halle Arena Berlin (erbaut 1927), gewinnt die Ausstellung immer mehr an internationalem Charakter und ist mittlerweile die relevanteste Plattform für junges Design in Europa. Aufstrebende Gestalter und junge Designbüros von Europa über Asien bis Australien sowie Designschulen aus den Niederlanden, England, Tschechien, Schweden und Deutschland stellen ihre aktuellen Projekte und Prototypen zur Schau und geben einen Einblick in die aktuellen Entwicklung von Design.”*

Frische experimentelle Ideen. Das macht einfach super Laune und Spaß. Langweile kennen die DMY Youngsters auf keinen Fall! Lampen sehen nicht unbedingt aus wie Lampen, und Stühle sehen nicht unbedingt aus wie Stühle. Das Entrücken von Themen und Elementen aus bestehenden Kontexten wird u.a. am Beispiel des Barbie-Tischkickers – eine Diplomarbeit an der École Supérieure des Arts Décoratifs de Strasbourg – zelebriert. Und mit der Future of Design Discussion mit Chris Bangle, dem langjährigen Design Director von BMW Group Design, gab es vergangenen Samstag auf jeden Fall noch ‘nen zusätzlichen außergewöhnlichen Höhepunkt in der Arena Berlin.

Und hier ein paar sehr feine DMY Youngsters-Links:
Yeayea. Johannes Heinzmann, Franz Gabel.
Formativ. FH Düsseldorf – IRAA Institute for Research in Applied Arts.
Bottleup-Lamp. Kristin Bille.
14.7., Badezimmer, Stiller Gefährte. David Olschewski.
Urban camouflage 05. Chae Young Kim.
Flourish Maternity Wear. Nora Ahy Hänska.
lesampoules. Sarah Krieger, Alex Gebel, Tom Karg.
S.O.O.N. Krystian Kowalski.
B-light. KAKO.KO design studio.
Iris Maschek Wallpapers.
Experimentelle Elastostatik. Jens Otten.
newman collection. artik project. Jon Azkoitia, Eric Castelló, Jordi Pedemonte.
Epoquale – Trilogie des unerwartet Funktionalen. Regula Büchel, Marc Birri, Stefan Rechsteiner.
personality products. chris&ruby. Christoph Männchen.

DMY Berlin

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* Zitat: http://dmy-berlin.com/festival/2009/youngsters/

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DMY Allstars___ÏMA Design Village

Fotostrecke vom “Designjuni” – uuuuups, äääähm…. – vom DMY International Design Festival.

Die siebte Edition des DMY International Design Festivals ‘Same same, but different’ präsentierte vergangene Woche in zwei Großausstellungen, über 50 Satelliten, Open Studios und mehr als 100 Veranstaltungen neue Produkte und Prototypen, Ideen und Konzepte von über 550 internationalen Designern.

Das ÏMA Design Village in Kreuzberg als neue zentrale Ausstellungslocation war der perfekte Kontext für die Schau der DMY Allstars mit ihren über 150 freien Arbeiten etablierter Designer sowie kuratierten Ausstellungen internationaler Designmessen und DMY Partnerfestivals.

“Mit dem ÏMA Design Village entsteht derzeit ein Ort, der ein universelles Konzept für einen kreativen Lebensstil bietet. In einer Umgebung, die Apartment-Lofts, Arbeitsstätten und Atelierräume vereint, arbeiten und leben hier Künstler und Designer auf über 10.000 qm – eingebettet in einem Fabrikgebäude aus dem 19. Jahrhundert.”*

” “Ïma” bedeutet auf Hebräisch “Mutter”. Das Design Village heißt so, weil die Mutter des israelischen Designers Eyal Burstein das Gelände vor ein paar Jahren gekauft und jetzt dem Sohn als großes Kulturobjekt überlassen hat.”**

Ein Kommentar vom betahaus, den ÏMA Nachbarn: “Der Moritzplatz scheint es in sich zu haben. Nicht nur, daß sich vor kurzem das Kreuzberger Kreativkaufhaus Modulor dort eingekauft hat und im ehemaligen Bechsteinhaus auf 16.000 Quadratmetern Zubehör für die Kreativwirtschaft, eine Bar, Ateliers und was man sonst noch so braucht, einrichten möchte (…). Gerade heute haben wir bei einem Spaziergang zur Post durch Zufall (und durch Verlaufen) herausgefunden, was sich hinter der hübschen Mauer verbirgt, auf die wir aus dem betalab tagtäglich blicken. Direkt hinter uns hat sich nämlich das ÏMA Design Village eingerichtet und möchte in Zukunft einen internationalen Kreativhub entwickeln. Ein Hotel, Ateliers, Ausstellungsfläche, Retailstores und, ähm, ja auch Shared Desk Spaces sind Bestandteil des Konzepts. Und an dieser Stelle möchte ich Holm Friebe zitieren der auf unseren ersten Kontakt mit Ihm zum Thema betahaus antwortete: “nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist”. Genauso ist es. Shared Offices, Flexibler Arbeitsraum, Kreativkaufhaus, Design Hub. Es schwirrt alles in der zeitgenössischen Berliner Luft herum. Wir sind gespannt was sich noch weiter tut um uns herum.”***

Hier ein paar coole DMY Allstars Links:

Prosolve370e. elegant embellishments. ltd.
MY BAUHAUS IS BETTER THAN YOURS. Bauhaus-Universität Weimar.
RE:cover – bespoke dresses for old chairs. Fredrik Färk.
sixinch. Pieter Jamart, Puresang, Rainer Mutsch.
TheGreenEyl. Richard The, Gunnar Green, Frédéric Eyl, Willy Sengewald.
Lumineur. Licht und Raum. Felix Karow.
Das Korn. Theo Ligthart.
Lise El Sayed.

DMY Berlin

ÏMA Design Village

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* Zitat: DMY International Design Festival Berlin 2009 – Katalog, Seite 45
** Zitat: tip Berlin 12-09: Iris Braun: Unser Dorf soll schöner werden. Seite 14
*** Zitat: www.betahaus.de/2009/01/das-betahaus-ist-umzingelt-ima-design-village-entdeckt/

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Plattenpalast

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Recyclingarchitektur

Der Plattenpalast besteht aus demontierten Großflächenplatten des Plattenbautyps WBS 70 und – genial!!! – Fensterscheiben des Palasts der Republik. Zum Ende der Abbrucharbeiten des Palasts der Republik im Dezember 2008 wurden die Scheiben dieses viel diskutierten Bauwerks in dem recycelten Plattenbau in Berlin Mitte wieder eingebaut.

Es ist das erste Projekt im Berliner Stadtraum, bei dem alte Plattenbauelemente wieder zu einem neuen Gebäude zusammengefügt wurden. Die Idee der Architekten Anna Hopp und Carsten Wiewiorra wurde bereits mit einem Preis der Berliner Nachwuchsarchitekten geehrt. Für die Umsetzung wurden nur recyclebare, umweltschonende und nachhaltige Baustoffe eingesetzt. Anlässlich von 20 Jahren Mauerfall wird der Plattenpalast nun als Galerie mit wechselnden Ausstellungen von Installationen, Fotografie, Skulpturen und Malerei eröffnet.

Ausstellung: “Palast Rennaissance”
Palast der Republik, 1993
Fotografien von Thorsten Klapsch
13. Juni bis 5. Juli 2009, freitags-sonntags von 15-18 uhr oder nach persönlicher Absprache
Wollinerstrasse 50, 10435 Berlin

Plattenpalast

Thorsten Klapsch
Thorsten Klapsch: exhibition: ‘palast der republik, 1993? at galerie plattenpalast, berlin

formfreu.de: Rückbau-Bilder
formfreu.de: Update Rückbau-Bilder
formfreu.de: Update 02 Rueckbau
formfreu.de: Palast der Republik__Rückbau
formfreu.de: Palast der Republik__Rückbau___Update 04

Picture: www.plattenpalast.de

“Same same, but different”___DMY International Design Festival Berlin 2009

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Heute abend geht es los. Mit der DMY Klublabor International Eröffnungsparty im “immer wieder neugeborenen” WMF startet die siebte Edition des DMY International Design Festivals Berlin “Same same, but different” und lädt internationale Designer, Fachpublikum und Interessierte bis zum 7. Juni nach Berlin ein. In zwei Groß-Ausstellungen sowie vielen in der Stadt verteilten Satelliten-Shows und Open Studios werden Arbeiten international etablierter Designer als auch Prototypen und experimentelle Editionen aufstrebender Designer vorgestellt. Die Ausstellungen werden begleitet von einem breiten Programm aus Lectures, Panel Talks, Workshops, Performances und Parties, die fünf Tage lang die Stadt bespielen.

Neben den Youngsters in der Arena wird mit den DMY Allstars erstmals eine zweite zentrale Ausstellungsfläche in den Räumen des ÏMA Design Village in der Kreuzberger Ritterstraße präsentiert. Unter dem Label Extended versammeln sich Open Studios und Satelliten-Ausstellungen in der ganzen Stadt. Einen Überblick über alle Module und das gesamte Programm gibt es hier.

Iris Braun hat für die Designtrends-Seite des Goethe-Instituts einen umfassenden DMY-Einstiegs-Artikel verfaßt – unbedingt lesenswert: „Same same – but different“: Das Berliner Design-Festival DMY macht 2009 einiges anders.

Zu den diesjährigen Highlights wird auf jeden Fall das Discussion Forum mit Chris Bangle gehören. Bangle wird über Zukunftsszenarien und Visionen im Design diskutieren. Und das kann ja nur super spannend werden.

Viel Spaß in Berlin!!

DMY Homepage

formfreu.de: DMY 2008 Daily, Monthly, Yearly

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Pictures: DMY Berlin

DMY#, DMY2009#

WEDDING DRESS #4

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WEDDING DRESS #4 – Festival of Urban Fashion and Lifestyle

Es geht wieder los! WEDDING DRESS #4 steht in den Startlöchern.

Zur kommenden Fashion Week in Berlin findet WEDDING DRESS vom 4.-5. Juli 2009 wieder statt. Es will den großen Erfolg vom Sommer 2008 noch toppen.

Die Brunnenstraße – zwischen Bernauer und Voltastraße – in Berlin-Wedding steht zwei Tage Lang ganz im Zeichen von Mode und Lifestyle. Die degewo, Berlins größtes kommunales Wohnungsunternehmen, richtet in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur granma | berlin dieses spektakuläre Event aus.

Ihr könnt Euch bei WEDDING DRESS #4 wieder auf ein tolles Line-up an Modemachern freuen! Mehr als 180 nationale und auch internationale Designer werden aktuelle Kollektionen und best pieces vergangener Saisons präsentieren. Und wer mag, kann die Design-Schmuckstücke auch gleich kaufen.

In diversen Showrooms und auf einer über 500 Meter langen Straßenmeile werden Marcel Ostertag, Kilian Kerner, q.e.d., Martina Rogy, Comtesse de la Haye, Carola Euler, Magdalena Schaffrin, Miriam Schaaf, Andrea Klüsener, Tata Christiane, Von Bardonitz, Aschön, Carocora, Dorit Schubert, Seelenkleid, jovoo, JuliaandBen und viele, viele andere ihre Fashion-Highlights ausstellen! Es erwartet Euch ein großer Designer-Sale, ein Outdoor-Fashionbasar, Fashion-Shows, Partys mit angesagten DJs und Live-Konzerte, Ausstellungen und vieles mehr.

„Ein Festival of Urban Fashion and Lifestyle für Jedermann in Berlin zu etablieren, war ein logischer Schritt, denn es ergänzt auf originelle Weise die weltweit bedeutsamen Mode-Events Fashion Week und Bread & Butter. Sie sprechen aber nur ein Fachpublikum an, bei uns haben alle Zutritt, die sich für Mode, Lifestyle und Kunst interessieren. Und bei WEDDING DRESS kann man die neuesten Kreationen auch gleich kaufen“, verkündet degewo-Vorstand Frank Bielka.

Seid außerdem gespannt auf die Streetstyle-Fashionshow “Sunday’s Best”, die am Sonntag vor dem Designer-Sale auf der Brunnenstraße 65 stattfinden wird. Wie schon im vergangenen Jahr wird Streetfashion-Fotograf Darryl Natale die 20 best angezogenen Menschen Berlins direkt von der Straße casten und auf den Laufsteg bringen.

mehr Information gibt es hier: WEDDING DRESS #4

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Foto: Tarek Musleh für Seelenkleid/WEDDING DRESS #4

Intersection Deutschland_Launch Berlin

Am letzten Samstag wurde im schicken Berliner Departmentstore Quartier 206 an der Friedrichstrasse die erste Ausgabe der Intersection-D- vorgestellt. Parallel dazu fand die Fotoausstellung “Best of Car” statt, die Fotografien zum Thema Automobil von Peter Lindbergh, Michel Comte, Man Ray, Nan Goldin, Anton Corbijn und anderen zeigt. Auf der Strasse parkten passend edle Boliden und feines Kulturgut.
Am Abend wurde im Appartment in der Bötzow Brauerei weitergefeiert. Bei Currywurst, Bier und Adam Port’s Single Release.
Grossen Glückwunsch an die Macher von Heft und Party.

Ein schönes Foto von Götz’s Hose gibts hier: Stil in Berlin

Intersection Deutschland

formfreu.de: Intersection D 01/2009

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Buchstabenmuseum___Spendenaktion: Rettet die Zierfische!

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“Leuchtbuchstaben sind für uns im Stadtbild so alltäglich, dass wir sie höchstens nachts bewusst wahrnehmen – eben, wenn sie an Geschäfts- und Häuserfassaden leuchten. Wenn sie alt sind oder ein neues Firmenlogo her muss, dann landen sie meistens auf dem Schrottplatz. In Berlin haben die Buchstaben jetzt die Chance auf ein neues Leben – als Exponate im Buchstabenmuseum.”*

Das Buchstabenmuseum hat sich die Bewahrung und Dokumentation von Buchstaben zur Aufgabe gemacht, unabhängig von Kultur, Sprache und Schriftsystem. Buchstaben stehen an der Schnittstelle zwischen Schriftkultur und visueller Kultur. Sie sind die elementaren semiotischen Bausteine aller textlichen Überlieferungen und schriftlichen Kommunikation. Buchstaben sind Chiffren mit charakteristischer Form und vielfältiger Materialität, sie transportieren Images, sie verschlingen sich zu Tattoos oder sie schmecken als Suppeneinlage und Gebäck.

Durch die zunehmende Vereinheitlichung des Stadtbildes verschwinden handwerklich hochwertige Schriftzüge, Zeichen und Schilder aus dem öffentlichen Raum. Aufgrund des Aussterbens traditioneller Firmen, aber auch der grafischen Überarbeitung von Wortmarken, gehen regionale und historische Zeichen verloren.

Das Buchstabenmuseum – im Jahr 2005 von Barbara Dechant und Anja Schulze gegründet – arbeitet daher auch als Recycling-Unternehmen und als Depot. Gesammelt werden Objekte, die semiotisch als Zeichen im ABC funktionieren, quer zu ihrer materiellen Substanz, in der Fülle ihrer Funktionen und in aller ästhetischen Bandbreite. Bisher gibt es kein vergleichbares Museum, das sich ausschließlich mit dem Buchstaben als inhaltsfreies Zeichen beschäftigt. Geplant ist ein Museum im traditionellen Sinn mit unkonventionellen Präsentationen. Ziel des Buchstabenmuseums ist es, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für Typografie und das Interesse für die Schriftensammlung zu wecken.

Die Faszination des Museums besteht im Herauslösen der Objekte aus dem eigentlichen Gebrauchszusammenhang und wir zukünftig viele Besucherinnen und Besucher begeistern: vom ABC-Schützen bis zum akademischen Zeichentheoretiker, vom Street-Art-Künstler bis zum Designenthusiasten.

“Auf alle Fälle läuft man nach dem Besuch des Museums mit einem anderen Blick auf die kleinen und großen Buchstaben des Alltags durch selbigen. Unbedingt besuchen.”**

Barbara Dechant und Anja Schulze haben ihre jüngste Buchstabenrettungsaktion in der Hauptstadt gestartet. Es geht um die ‘Zierfische’ des Zierfische-Laden der Familie Bartelt am Frankfurter Tor. “Die hübschen Leuchtfische am grauen (…)Prunk-Bau lieben alle Alt- und Neu-Berliner, und fast jeder Neu-Berliner hat einen Alt-Berliner zum Freund, dem hier in seiner Kindheit mal der erste Guppi/Goldfisch gekauft wurde. (…) Bartelt musste vor kurzem schließen, und nun bleibt die Frage: Wohin mit den Neon-Röhren-Fischen samt charmantem Schriftzug? Ganz einfach: Sie sollen weg. Weil das aber so wäre, als würde man den Fernsehturm abschrauben – na gut, fast – hat sich flugs eine Initiative zum Erhalt der kleinen Freunde gegründet, angeführt vom Buchstabenmuseum: RETTET DIE ZIERFISCHE! Es fehlt aber noch ein bisschen Geld. Daher sind Spenden sehr willkommen. Also jetzt bitte nicht knausern – es ist doch für die Fische!”***

Neben dem Kaufpreis müssen die Lichtzeichen erhalten und für die künftige Präsentation hergerichtet werden. 2.500 Euro ist die Zielmarke. Es fehlt noch einiges.


Bankverbindung: Buchstabenmuseum e.V., Cronbank AG, Konto 00 00 26 69 06, BLZ 505 300 00

Buchstabenmuseum
Märkische Allgemeine: Die ABC-Schützer. Berlinerinnen retten alte Leuchtreklamen und richten Buchstabenmuseum ein

Das Schaudepot befindet sich in der Leipziger Strasse 49, 10117 Berlin. Eine Besichtigung ist möglich nach Voranmeldung unter kontakt@buchstabenmuseum.de.

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*Zitat: http://www.buchstabenmuseum.de/bm_media/presse/090409_rbb_kulturradio.pdf
**Zitat: http://baviereenberlin.eu/?p=18 Bavière en Berlin – Wer A sagt muß auch Buchstabenmuseum sagen.
***Zitat: http://www.mobile-sessions.com/Blog/City-Blog/Rettet-die-Zierfische!

Bierpinsel___Westberliner Restmoderne

Bierpinselbilder. Berliner Poparchitektur der 70er Jahre, Wahrzeichen der Berliner Nachkriegsmoderne.

Der Bierpinsel – ursprünglich “Turmrestaurant Steglitz” genannt – wurde zwischen 1972 und 1976 nach den Entwürfen der Berliner Architekten Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte erbaut. Das Gebäude ist in die Joachim-Tiburtius-Brücke integriert, die an dieser Stelle die Steglitzer Schloßstraße in Form einer Schnell- oder Hochstraße überspannt. Der 46 Meter hohe auf drei Etagen gastronomisch genutzte Bierpinsel wurde am 13. Oktober 1976 eröffnet.

Die Assoziation des Architektenpaares war ein Baum. Der aus einem Treppenturm mit aufgesetztem roten Polyeder bestehende Bau wirkt dann doch aber vielmehr wie ein aufregendes außerirdisches Flugobjekt. Gestaltendes Mittel war Sichtbeton mit futuristsich anmutenden und dramatischen knallroten Kunststoffverkleidungen bzw. Anstrichen. Ein Ziel des Turmbaus war es, den störenden Charakter der Hochstraße abzumildern und diese so in die gewachsene Stadtstruktur einzubinden.

Ähnlich wie viele andere Bauten, die der Berliner Poparchitektur zuzurechnen sind, war und ist auch der Bierpinsel architektonisch umstritten.

Seit April 2006 ist der Bierpinsel ungenutzt. Das Knallrot ist schon lange nicht mehr knallrot.

Es ist wohl ein Umbau zur “hochwertigen Gastronomie mit Panoramablick”* geplant. Ursrüngliche Pläne, die rote Farbe durch einen silbernen Anstrich zu ersetzen, scheinen nach Protesten vom Tisch zu sein… Es besteht aber Besorgnis, daß der ursprüngliche Entwurf verwässert wird.

“Seit geraumer Zeit ist nun zu beobachten, dass viele dieser Bauwerke der sogenannten Restmoderne verschwinden, wobei ‘verschwinden’ nicht zwangsläufig bedeutet, dass die Bauwerke, wie zum Beispiel der Palast der Republik, gleich komplett abgerissen werden. Oft handelt es sich um Veränderungen, deren Ziel es ist, die Gebäude zu ‘modernisieren’, das heisst sie aktuellen ästhetischen Vorstellungen anzupassen, wodurch sie den Gebäuden zugleich aber ihren Charakter rauben.”*

mehr über das Werk von Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte auf formfreu.de:
formfreu.de: ICC Berlin

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*Zitat: www.rettet-den-bierpinsel.de