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SCHICKES. SCHÖNES. SCHNELLES.

4. Februar 2010

ELISAVA_Fragen an der Wand

von Markus

Diese Woche wurde das neue Gebaeude der ELISAVA Designschule in Barcelona eingeweiht. Da beste darin ist eine Wand, die den Studenten Fragen zum Design stellt. Sinniges und Unsinniges wurde auf allerlei Sprachen an die Wand geklebt und bildet so ein buntes Durcheinander.
Ueberraschend kurzweilig war der Vortrag am Eroeffnungstag der amerikanischen Grafik Designerin und Kuenstlerin Paula Scher, die von ihren letzten Projekten zB fuer das MoMA oder Bloomberg erzaehlt hat. Veryveryinteresting!

www.paulascher.com
www.pentagram.com/en/
www.ted.com/talks/paula_scher_gets_serious.html
www.elisava.net

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3. Februar 2010

BREAD & BUTTER Airport Berlin-Tempelhof 20.-22.01.2010

von Tom

Nach einigen Jahren im Exil ist die BREAD & BUTTER – tradeshow for selected brands letztes Jahr wieder nach Berlin zurückgekehrt. Vom 20.-22. Januar 2010 wurde die Winterpremiere im historischen Flughafen Berlin-Tempelhof gefeiert. 600 Marken, Labels und Designer zeigten die neuesten Trends.

Faszinierend ist der Kontext ‘Airport Berlin-Tempelhof’. Dem von Architekt Ernst Sagebiel entworfenen Bauwerk wurde für kurze Zeit neues Leben eingehaucht. Der Flughafen diente der BREAD & BUTTER als Ausstellerfläche und Showcase und verleihte der Messe eine atemberaubende Atmosphäre. Der Gebäudekomplex von Berlin-Tempelhof, von Architektenstar Lord Norman Foster ehrfürchtig „mother of all airports“ genannt, ist immer noch das drittgrößte Gebäude der Welt und steht seit 1995 als ein in seiner Gesamtheit tipptopp erhaltenes Dokument der Luftfahrt, Architektur und Bautechnik des 20. Jahrhunderts unter Denkmalschutz. Im Herbst 2008 war der Flugbetrieb eingestellt worden.

Bemerkenswert ist die aktuelle Jahreskampagne des italienischen Jeanslabels Diesel: ‘BE STUPID’. “Nur diejenigen, die etwas wagen, neue Wege beschreiten, andersartige Ideen haben, werden langfristig erfolgreich sein.” “Viele Marken sehen ihr Logo als den heiligen Gral (…) Wir spielen auf ironische Weise mit unserem Logo.”* Rebellisch und eigensinnig – Quatsch und Sex und Typo. Macht super Laune…

BREAD & BUTTER

formfreu.de: BREAD & BUTTER – Tradeshow for selected brands
formfreu.de: BREAD & BUTTER_ NEW ORDER__02.-04. July 2008
formfreu.de: BREAD & BUTTER_ United Nations 21.-23.01.2009

formfreu.de: IATA-Code THF … Fotostrecke: Flughafen Berlin-Tempelhof, März 2008

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* Zitat: Christina Käßhöfer www.horizont.net

THF#, BerlinFashionWeek#, BREAD&BUTTER#

1. Februar 2010

Joost Conijn – Hout Auto

von Tom

Hout Auto. Wooden Car. Holzauto.

Wooden car is a film that shows a journey with a selfbuilt wooden car. According to an old technique, used in the second world war, this car uses wood as fuel, instead of petrol. The journey goes, among other countries, through Roumania, Oekraine and Albania. Wood is the thread running through it; independent of petrol, through woods and along saw-mills, over uncultivated roads. It is in this search for wood, that many unforeseen events and spontaneous meetings with people take place. More and more total different aspects of the – often seen as black countries – of Eastern Europe turn up. Joost Conijn

Ursel Nendzig beschreibt im aktuellen Biorama-Heft die Geschichte und Idee von Joost Conijn’s Holzauto. Das Ganze klingt wie ein Traum. “Schon immer ist er viel gereist. Joost Conijn, der gebürtige Holländer, und vor allem zog es ihn wie magisch in den Osten Europas. Und es störte ihn, dass alle sagten: Der Osten ist hinten nach, ist dem Westen unterlegen und unterentwickelt. Aber, sagte Joost Conijn, was soll das heißen, unterentwickelt. Es gibt schließlich Dinge, die im Osten viel höher entwickelt seien, Freundschaft und sozialer Zusammenhalt zum Beispiel. Er wollte reisen, in den Osten. Aber nicht einfach so. Er wollte unabhängig sein. Und er wollte langsam reisen, nicht einfach hinfliegen. Der Transport sollte ein Teil des ganzen Vorhabens werden. Und so kam dem Künstler langsam die Idee vom Holzauto. Schließlich gibt es im Osten wahnsinnig viel Holz, dachte er sich. Und das Fahren, das lag ihm schon als kleiner Junge im Blut, als er sich, gerade einmal sieben Jahre alt, selbst einen Führerschein bastelte.”*

Ein Citroen DS bildete die technische Grundlage für das Holzauto, das in seiner Form unbedingt an die frühen Tatra 77-Prototypen von Hans Ledwinka erinnert. “Der Antrieb, und das war der Kern seiner Idee, funktionierte mit Holz. Das sammelte er auf seiner Reise, immer, wenn er einen Ast oder ein altes Regalbrett am Straßenrand liegen sah, lud er es auf seinen Anhänger und fuhr wieder ein Stückchen.”* Conijn wurde so unabhängig, vor allem von den Ölriesen. Die Reise führte über Deutschland, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Rumänien nach Bulgarien, Mazedonien, Moldawien und schließlich in die Ukraine. Er fuhr dort bis in das Gebiet um Tschernobyl.

Joost Conijn

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Zitate: * Ursel Nendzig: Das Holzauto. Biorama – Magazin für nachhaltiges Leben mit Stil, S. 42
Fotos: Copyright Joost Conijn. Mit freundlicher Erlaubnis für formfreu.de.