Wiesenrennenkarts. Dornröschenschlaf. Verzaubert. Traumhaft.
Tags: Berlin, Friedrichshain, Kart, Go Kart
Spreeschippern – Media- vs. Megaspree im Schauen erleben. Für eine Stunde die Spree rauf und runter.
‘Mediaspree’ ist eines der größten Investorenprojekte in Berlin. Es strebt die Ansiedlung von Kommunikations- und Medienunternehmen entlang eines Teils des Spreeufers und eine diesem Bereich entsprechende Umstrukturierung an. Die Initiatoren sehen in dem Projekt eine große Chance für den Osten Berlins, Kritiker allerdings den Ausverkauf seiner wertvollsten Flächen.
Wie schon die Bürgerinitiative ‘Mediaspree Versenken’ und der Bürgerentscheid ‘Spreeufer für alle!’ wendet sich das ‘Megaspree’-Aktionsbündnis aus Anwohnern, politischen Gruppen und Kulturprojekten gegen die Vermarktung und Privatisierung des Spreeufers. “Rette deine Stadt!” – vor Ausverkauf, Gentrifizierung, Zubetonierung, Kulturkahlschlag, Verkehrschaos, Baumonotonie, Ignoranz,…*
Jeden Donnerstag um 18 Uhr heißt es ‘Leinen los’ für Megaspree Tours. Jan Sputnik organisiert “eine einstündige Bootstour auf der Spree zwischen den Treptowers und der Jannowitzbrücke – dorthin wo viele Berliner Clubs und Strandbars ihr Zuhause haben. Er will damit seinen Passagieren zeigen, wie sehr sich schon heute das Spreeufer im Zuge des Bauvorhabens “Mediaspree” verändert hat. Käpt’n Sputnik erzählt auf seiner Fahrt viele interessante Geschichten über Berlin, wie es war, wie es ist und wie es sein wird. Wer eine politisch ausgewogene Beschreibung über die Bebauungspläne des Spreeufers erwartet, ist bei der Megaspree-Tour allerdings falsch. Jan Sputnik sagt selbst: er sei kein Mann der Worte, sondern der schönen Bilder. Und derer gibt es von seinem Kahn aus viele.”**
Entlang des geplanten Mediaspreestreifens gibt es ungewohnte Ausblicke auf Universal, MTV, Molecule Men, Arena, Badeschiff, Oberbaumbrücke, o2-World, Strandgut, Sage Restaurant, Maria, Radialsystem, Eisfabrik, Bar25… Die Fahrt im Kahn mit dem gut gelaunten Käpt’n, Schiffshund Loki, guter Mucke und Diskokugel an Bord…
Abfahrtspunkt: Neben dem Eastern Comfort Hostel an der Oberbaumbrücke. Jeden Donnerstag – noch bis zum 23. September – ab 18 Uhr. Unkostenbeitrag: 5€. Heute ist Donnerstag. Bringt ‘ne Tüte Sonne mit und fahrt mit!!
*www.megaspree.de
**www.bln.fm
Tags: Friedrichshain, Xberg, Kreuzberg, Treptow
Das VitraHaus und das Vitra Design Museum in Weil am Rhein. Neue schöne Bilder von Simon Grand.
mehr dazu: formfreu.de: VitraHaus___Weil am Rhein
#SimonGrand
Umgeparkt. Während der BREAD & BUTTER PREMIER LEAGUE – hier und hier – mussten die beiden am alten Zentralflughafen Berlin-Tempelhof verbliebenen Flugzeuge ihren Hangar verlassen. Die Douglas C-54 Skymaster und die VFW-Fokker 614 wurden draußen am ehemaligen Rollfeld abgestellt – als würden sie gleich auf ihren Abflug warten…
formfreu.de: Zentralflughafen Berlin-Tempelhof
formfreu.de: IATA-Code THF … Fotostrecke: Flughafen Berlin-Tempelhof, März 2008
Fliegerbilder auf formfreu.de
Flughafen Berlin-Tempelhof auf formfreu.de
Fliegerbilder#, THF#
Treppenglut: In der Kohlenwäsche auf Zeche Zollverein führt ein spektakuläres Treppenhaus zum Ruhrmuseum. Es wurde, ebenso wie der Umbau von Schacht XII, vom holländischen Architekten Rem Koolhaas gestaltet. Koolhaas baute in eine Bunkerhöhle ein feuerglühend rotes Treppenhaus, das an einen Hochofen erinnert. Die Geschichte des Schachts bleibt allgegenwärtig.
Welterbe Zollverein
essen-360grad: Treppenhaus der Kohlenwäsche auf Zeche Zollverein/Ruhrmuseum
Die Zeche Zollverein war ein von 1847 bis 1986 aktives Steinkohlebergwerk. Sie ist heute das bekannteste Industriedenkmal im Ruhrgebiet. Gemeinsam mit der unmittelbar benachbarten Kokerei Zollverein gehören die Standorte seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Erhalt durch Umnutzung. Die Bauten bieten Platz für das neue Zentrum der Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet. So fand das red dot design museum 4000 qm Fläche, um ausgezeichnetes Design zu zeigen. Ein genialer Rahmen und kontrastreicher Kontext natürlich auch für die Präsentation der neuen smart fortwo und smart fortwo electric drive…
Fotostrecke Schacht XII/Kohlenwäsche, Kokerei, red dot design museum.
Brüllende Motoren. Geile Boliden. Feinstes Karosseriewerk. Picknick im Gras. Glühende Speicherkarten. Nochmehrfotos von den Classic Days Schloss Dyck. Vrooooooooooooooooom!!
Alle Beiträge zum Schloss Dyck-Event gibt’s schön gelistet hier. Da freut man sich schon auf 2011!
Dyck#, Isolde Holderied, Hans Herrmann, Rennfahrerlegende
Miscanthusfeld @ Classic Days Schloss Dyck 2010.
Autos, Autos, Autos, Autos, Autos, Autos, Autos, Autos, Autos, Autos, Autos, Autos, Autos, Autos, Autos, Autos, Autos, Autos, Autos, Autos, Autos, Autos, Autos, Autos und Fotos, Fotos, Fotos, Fotos, Fotos, Fotos, Fotos, Fotos, Fotos… Mit 7000 teilnehmenden Fahrzeugen das Klassikertreffen der Superlative. Hier meine Bilderstrecke. Vrooooooom!!
Classic Days Schloss Dyck bei formfreu.de
Dyck#
Wie nachhaltig ist eine Einkaufstüte?
Diana Dorfmüller beschäftigte sich mit Plastiktütenupcycling im Rahmen ihrer Projektarbeit im achten Fachsemester im Studiengang Textil-/Flächendesign an der Kunsthochschule Weißensee. Die kurzlebige Plastiktüte wird zu neuem Flechtwerk und damit beispielsweise zur Basis für personalisierte Modeaccessoires. Die Farben des ursprünglichen Tütenaufdrucks werden zu einer neuen Rhythmik komponiert.
‘Eine Kunststofftüte wird im Durchschnitt eine halbe Stunde benutzt. Im Gegensatz dazu steht die lange Lebensdauer des Materials von bis zu 400 Jahren. Mein Ansatz zu mehr Nachhaltigkeit war es, aus diesen Wegwerfprodukten Artikel herzustellen, die einen wesentlich längeren Lebenszyklus haben. Ich habe mich gefragt mit welchen Möglichkeiten ich aus gebrauchten Tüten ein neues innovatives Produkt gestalten kann. Um mein Projekt zu realisieren griff ich dabei aktiv in den Recyclingprozess ein. Dazu habe ich verschiedene benutzte Plastiktüten gesammelt, gereinigt und spiralförmig zu einem einzigen Streifen von bis zu 17 Metern Länge geschnitten. Hiermit erhielt ich ein Material, das durch traditionelle Techniken wie Stricken und Häkeln zu einem neuen Gewebe weiterverarbeitet und teilweise durch thermische Verfahren in eine endgültige Form gebracht wurde. Es entstanden neuartige Flächen, die in ihrer Materialqualität und Ästhetik sich von dem Ausgangsmaterial stark unterscheiden. Durch die Verwendung alter Handarbeitstechniken, die für uns mit Wert behaftet sind, wollte ich einen Kontrast zu einem Industriematerial schaffen, das am Fließband in Sekundenschnelle produziert wird und wertlos zu sein scheint. Die Transformation von wertlosem Wegwerfmaterial in ein unerwartet attraktives neues Produkt thematisiert exemplarisch die Möglichkeit eines verantwortungsvollen und bewussten Umgangs mit unseren natürlichen Ressourcen und zeigt das Potential von Upcycling, longlife Design und nachhaltigen Konzepten.’
Mehr Fashion-Beiträge: Berlin Fashion Week bei formfreu.de
Zitat und Bilder: Diana Dorfmüller
VisibleWall und Rosenthal präsentierten im Rahmen der PREMIUM auf dem Gelände des ehemaligen Postgüterbahnhofs am Gleisdreieck im Herzen Berlins vergangenen Monat in einer knallbunten Schau ihre Mauerminiaturen aus Porzellan. Designkunst und Unikate in Porzellan – rundum das weltweite Friedenssymbol der Berliner Mauer. Die Sammlerminiaturen bilden das historische L-Element der Berliner Mauer im Maßstab 1:25 nach und schaffen ein neues Medium für künstlerische Designbotschaften für den Frieden und zur Geschichte der friedlichen deutschen Revolution von 1989.
Ein fester Betrag aus dem Erlös der Miniaturen kommt dabei “Invisible Walls – No Walls for Kids Nowhere” - ausgewählten Projekten mit Kindern und Jugendlichen – zugute.
Heute vor 49 Jahren begann die DDR-Führung den Bau der Berliner Mauer. Die Mauer wurde 1989 zum Symbol der friedlichen deutschen Revolution. “Die Bedeutung der Mauer als Symbol dafür, dass es möglich ist, eine totalitäre Trennung auch friedlich zu überwinden – als zeitloses Symbol des Freiheitswillens – ist in der ganzen Welt verstanden. Viele Gäste Berlins machen sich tagtäglich auf die Suche nach den wenigen verbliebenen Relikten der betonhaften Überreste des “eisernen Vorhangs” zwischen den Blöcken des kalten Krieges. Für die Menschen in heutigen Konfliktregionen der Erde ist und bleibt die Berliner Mauer ein Hoffnungszeichen: Was den Deutschen 1989 friedlich gelang, kann überall gelingen. Kein Regime dieser Erde kann auf Dauer gegen den freien Willen seiner Bürger bestehen.”*
*Zitat: VisibleWalls
Aufregend und wunderschön: Mercedes-Benz C111-IID. Die nagelnde Rekord-Flunder.
Ganz im Zeichen der Flügeltürer stand der Markenauftritt von Mercedes-Benz bei den diesjährigen Classic Days auf Schloss Dyck. Nicht fehlen durfte dabei der C111 im knallenden Orangeton ‘Weißherbst’. Eigentlich kam der C111 mit Wankelmotor zur Welt, aber in einer späteren Entwicklungsstufe bekam er auch ein grollend nagelndes und laut schlagendes Dieselherz, mit dem er 1976 auf der Rundstrecke von Nardo bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 252 km/h auf einer Länge von über 10000 Meilen 16 Rekorde knackte. Der C111-IID läutete die Emanzipation des Diesel-Antriebs ein. Der Ruf des Opa-Antriebs und der größtmöglichen Behäbigkeit begann zu bröckeln. Vroooooooooooom!!!
formfreu.de: Mercedes-Benz C111-III
formfreu.de: Mercedes-Benz Museum __Stuttgart
Alle Beiträge zum Schloss Dyck-Event – mit noch mehr C111-Pics – gibt’s schön gelistet hier.
Dyck#