Schluß mit langweiligem Duschvorhang und weißen Einheitsfliesen im Sanitärbereich. Die neuesten Ideen und Trends zur individuellen und personalisierten Badezimmer-Gestaltung.
Gesehen auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain.
Schluß mit langweiligem Duschvorhang und weißen Einheitsfliesen im Sanitärbereich. Die neuesten Ideen und Trends zur individuellen und personalisierten Badezimmer-Gestaltung.
Gesehen auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain.
‘VESPA und mehr. Objekte aus der Sammlung Straßenverkehr des Deutschen Technikmuseums.’
“Erfindung aus der Rüstungsschmiede, Ästhetik des Industrieprodukts, Mobilität der Geschlechter, technischer Fortschritt und globale Verwendung – neue Blicke auf ein zivilisiertes Zweirad.”*
Rollerbilder von Vespa, Zündapp Bella und Heinkel Tourist in einer Sonderausstellung im Deutschen Technikmuseum Berlin.
*Zitat: DTMB
Motorroller, Scooter
Zwei ungewöhnliche und weitgehend unbekannte Designübungen aus der ersten Hälfte der Siebziger Jahre sind derzeit bei OPEL in Berlin , dem Marken- und Kommunikationszentrum der Adam Opel GmbH, zu bestaunen: die Designstudie Genève im knalligen Orange von 1975 sowie ein Seethrough-Modell zum Manta B aus dem Jahre 1972. Das kribbelt…
Update 03
Mehr und mehr neue Aus- und Durchblicke. Die Sicht vom Boulevard Unter den Linden auf das Rote Rathaus kann der Palast der Republik schon lange nicht mehr versperren. Aber immer noch ragen die Treppentürme wie unbeugsame Betonskelette in den Himmel von Berlin. Ab Oktober sollen auch diese Stück für Stück abgetragen und per Schiff abtransportiert werden.
Seit dem 19. August hat Berlin zudem ein altes Wahrzeichen wieder: Das neue Kuppelkreuz des benachbarten Berliner Doms ist am Dienstag vorletzter Woche auf das Dach des Gotteshauses am Lustgarten aufgesetzt worden. Ein Kran hievte das 15 Meter große und zwölf Tonnen schwere Kreuz auf das Dach der Domkirche. Das alte Kreuz war Ende 2006 abmontiert worden, weil es erheblich beschädigt war. Die neue Konstruktion wurde übrigens in Oberbayern angefertigt. Das dem Original gleichende Kreuz ist mit Kupfer verkleidet, lackiert und vergoldet.
formfreu.de: Rückbau-Bilder
formfreu.de: Update Rückbau-Bilder
formfreu.de: Update 02 Rueckbau
#PdR
Update Kessemülleimersprücheinberlin.
Hommage an die 20356 Berliner Abfallbehälter – Teil 3.
formfreu.de: Was Du heute kannst entsorgen…
formfreu.de: Einwurf!
Auf Besuch im Bundeskanzleramt. Und Angie Merkel war der absolute Lichtblick an dem verregneten Sonntag nachmittag.
Rundgang: die große Freitreppe, der Internationale Konferenzsaal, der Pressesaal, das Foyer mit der Kanzlergalerie, der Kanzlergarten und der Ehrenhof.
Das spektakuläre Gebäudeensemble der Berliner Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank ist im typischen Stil der 90er Jahre gehalten mit vielen Elementen der Postmoderne. Ich persönlich mag es immer noch nicht. Ich kann in dem Bauwerk keine klare Aussage erkennen: einerseits will das Gebäude – unnötigerweise – mediterran-exotisch anmuten, andererseits ist es dann aber auch heftig monumental… Naja. Dafür gab es im Kanzlergarten leckere Bratwurst und Apfelkuchen vom Blech…
Die typischen grauen Decken, die in der Regel bei Umzügen den Möbeltransport schützen, werden bekanntlich aus Stoff- und Kleidungsabfällen hergestellt. Alexander Schmidt schneidert aus diesen Packdecken schicke Mode: Der Recyclingschritt vom Textil zur minderwertigen Umzugszecke wird auf kreative und witzige Weise umgekehrt. Stichwort: ‘Upcycling’.
War zu sehen im Rahmen der Trendmafia in den Hallen des RAW-Geländes in Friedrichshain Anfang August.
Alexander Schmidt, Dolziger Straße 11, 10247 Berlin, T 0178 1834139
Das im April eröffnete Rechenzentrum im Funkpark ist der aufstrebende Stern am Firmament der Berliner Clubs und Partylocations. Das ehemalige DDR-Rundfunkgelände direkt an der Spree ist natürlich auch wie geschaffen für Open-Air-Events und lockt zum Kurzurlaub-Feeling im Strandkontext… Bilderreihe vom vergangenen Wochenende.
Eigentlich wollte ich unbedingt das auf berlin.unlike gezeigte ‘Ufo’ sehen… dieses war aber leider nicht mehr am Spreeufer aufgebaut… naja, dafür bin ich ziemlich unerwartet auf so manche (automobile) Kuriosität auf dem Gelände gestoßen…
Am 16. und 17. August steigt übrigens zum ersten Mal die neue Veranstaltungsreihe Luft & Liebe. Über zwei Tage hinweg – von Samstag nachmittag bis Montag morgen – legen im Club und im Freibereich knapp 30 Berliner Szene-DJs Elektro und Minimal auf. Barbeque, diverse Bars und ein Beleuchtungskonzept vom MärchenWald Dekoteam verheißen zudem ein außergewöhnliches und unvergeßliches Sommerfest unter freiem Himmel.
Homepage Club Rechenzentrum
roomdivision.com: Club Rechenzentrum
Noch ‘was: Der Bär auf Pic “rechenzentrum26.jpg” hat doch irgendwie haltungs- und ausdrucksmäßige Ähnlichkeiten mit Papst Ratzinger…*!!??*
Nochmal ‘ne Bilderstrecke mit Außenaufnahmen vom Haus des Lehrers am Alexanderplatz. Weil es so schööön ist…
Mehr dazu im formfreu.de-Dezember-Beitrag: formfreu.de: Haus des Lehrers
Update Abfallbehälter der BSR in Berlin.
Die neuesten offiziellen kessen Beklebungen und Sprüche. Der Schutzmann wird zum Abfallbehälter (oder umgekehrt). Und passend zur Fußball-Europameisterschaft gibt es auch die entsprechende “Einwurf!”-Schiedsrichter-Variante… Schön, daß man in der Hauptstadt nicht alles ganz so bierenst nimmt!!
Juuuuhuuuuu!! EM-Finale!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Seit Jahren zaubern mir die orangefarbenen und grauen Abfallbehälter an Berlins Straßen und Plätzen mit den kessen Sprüchen der BSR immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Ein klarer Sympathiepunkt für die Hauptstadt.
Ziemlich oft – oder fast immer – werden sie zudem – über ihre eigentlich Funktion des Abfallsammelns hinaus und eigentlich zweckentfremdet – zum Medium für verschiedenste Aufkleber-Botschaften politischer oder philosophischer Art…
Eine Hommage an die 20356 Berliner Abfallbehälter.
Der UdK-Gestalterinnenpreis “lili” wird jährlich an herausragende Abschlussarbeiten der Fakultät Gestaltung verliehen. Die Preisverleihung fand am 8. Mai 2008 statt. Die Preisträgerinnen stellten ihre Arbeiten in der Quergalerie des Hauptgebäude der UdK vom 9. – 16. Mai 2008 der breiten Öffentlichkeit vor.
Hier eine Fotostrecke mit den preisgekrönten Arbeiten aus den Studiengängen Architektur, Experimentelle Mediengestaltung, Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation, Bekleidungs- und Textildesign, Produktdesign und Visuelle Kommunikation.
Mit dem lili-Preis #6 erhalten die Gewinnerinnen übrigens neben der Ausstellung auch die Möglichkeit, einen Workshop für Studenten der UdK eigenständig zu gestalten.
Eine der herausragenden Arbeiten ist von Viktoria Kirjuchina aus dem Bereich Visuelle Kommunikation: “Die Welt zerfällt in Tatsachen” (Ludwig Wittgenstein). Komposition als Mittler zwischen Raum und Bild.
“Die Arbeit befaßt sich mit dem Erleben der Gleichzeitigkeit von Raum und seiner Abbildung. Die typographischen Fragmente setzen sich aus dem Blickwinkel einer Videokamera zu dem Schriftzug “Die Welt zerfällt in Tatsachen” zusammen, der als Livebild auf drei verschiedenen Monitoren zu sehen ist.”
Sylvia Schön zeigte “Der Traum vom Fliegen – Höhenflug und Absturz” im Bereich Bekleidungs- und Textildesign.
“Man hat die Wirklichkeit gewonnen und Traum verloren (Robert Musil). Die Arbeit und Kollektion knüpft an einen der ältesten und scheinbar überholten Wunschträume der Menschheit an: Dem Fliegen. Der Traum vom Fliegen pendelt sich zwischen der kindlichen Vorstellung und der technischen Realität ein. Genau diese Aspekte drückt Sylvia Schön mit ihrer Kollektion aus, deren Stimmungsebene eine Mischung aus emotionaler und verträumter Haltung zum Fliegen, gemischt mit traditioneller, technischer Fliegerkleidung bildet.” “Das Gefühl des Aufsteigens in die Luft und das erhabene Gefühl der leichtigkeit veführte die Luftpioniere zu halsbrecherischen Versuchen mit ihren Flugzeugen. Dies brachte ihnen bei einem unfallfreien Flug das Interesse und die Bewunderung des Publikums und ihnen persönlich ein beherrschend, dominantes Gefühl ein. Bei einem Absturz hingegen waren die Entgeisterung und die Bestürzung vor allem der Flugkritiker sehr deutlich zu verspüren. Dieser Gegensatz von Höhenflug und Absturz wird, ausgehend von einer Basis typischer Fliegerbekleidung, die zu Beginn des motorisierten Menschenfluges männlich attribuiert war, als atmosphärischer Leitgedanke der Kollektion stehen. Die tatsache, daß es keine adäquate Bekleidung für Pilotinnen gab und diese daher Männerkleidung kombiniert mitweiblichen Accessoires, nutzen mußten, ist elementar für die weiterführende Entwicklung. Die männliche und weibliche Kategorisierung der Bekleidung ist im Besonderen in der Wahl und somit der Schnittführung der Entwürfe zu sehen.”
Die lili-Preisträgerinnen Lisa Welming und Stefanie Schleipen entwickelten im Fachbereich Architektur ihre Arbeit “FLUX – Berlin im Fluß”. Nach Arena Badeschiff, Oststrand, MS Hoppetosse Club- und Restaurantschiff, Spreetours Eventschifffahrt oder des einfachen Tretbootverleihs eine weiteres nur logisches Projekt auf und mit dem Wasser.
“FLUX ist ein Ausstellungsraum für Gegenwartskunst, dessen Standort im Fluß ist! FLUX wechselt nach einem bestimmten Zeitraum seinen Standort, wird der Situation entsprechend formiert und generiert so ständig neue Situationen. Die architektonischen Grundbestandteile sind zwei lange, schwimmende Räume sowie ein ebenfalls schwimmender Außenraum, der aus einzelnen Plattformen besteht.” Über FLUX stehen die einzelnen Standorte in einer neuen Beziehung zueinander sowie auch die Menschen, die FLUX nutzen. “Es ist spannend zu beobachten, wie FLUX und die Nutzer von den Qualitäten der Orte profitieren. Gleichzeitig decken sie versteckte Qualitäten auf und schaffen neue.”
Welming und Schleipen verweisen in der Ausstellung auf die veränderte Sinneswahrnehmung auf dem Wasser. “Unbetretbarkeit”, “Langsamkeit”, “Schwanken”, “Bewegung”, “Weite”, “Sicht” sind einige ihrer gewählten Begriffe. Super cool! Genial! Unbedingt realisieren!
Mehr dazu gibt es im BerlinDesignBlog zu lesen – darunter eine lebhafte Diskussion zum Thema GestalterINNENpreis und Gleichberechtigung und Diskriminierung männlicher Designer…
Zitate: Universität der Künste Berlin/lili UdK Gestalterinnenpreis, Studentinnen