BMW WELT

Heute eroeffnet die BMW Welt feierlich. Das Gebäude liegt am Münchner Olympiagelände, direkt neben dem Produktionswerk und der Konzernzentrale von 1972, die im Volksmund auch Vierzylinder genannt wird. Der bayerische Automobilbauer hat sich das neue Auslieferungs- und Besucherzentrum 500 Milionen Euro kosten lassen. Darin lassen sich neben der aktuellen BMW-Palette auch Informationen rund um Technik und Design der Produkte, einen Zubehör- und Accessoireshop, drei Restaurants sowie eine Coffee-Bar besichtigen und erleben. BMW rechnet mit 850000 Besuchern im Jahr, der Eintritt ist frei.
Gebaut haben die neue BMW-Welt die Wiener Architekten von “Coop Himmelblau“. Sehr schöne Fotos von der Bauphase kann man auf deren Webseite sehen. Unter “projects” und “Multifunctional buildings“….

www.coop-himmelblau.at

copyright des ersten Fotos: Auto-Reporter/BMW
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Ulms neue Mitte

Report aus der Heimat.

Die Ulmer Innenstadt hat sich die letzten Jahre deutlich verändert. Die in den Wiederaufbaujahren entstandene – verkehrstechnisch damals sehr moderne mehrstreifige und autogerechte – so genannte Neue Straße inmitten durch die – wenn auch teilweise zerstörte – historische Innenstadt zwischen Münster und Rathaus war viele Jahre ein Sinnbild für ein heute als bieder oder belanglos oder zerstört oder verloren empfundenes Stadtbild. Die Neue Straße im Bereich zwischen Weinhof und Frauenstrasse verwandelte sich jetzt zur städtebaulichen Attraktion der Stadt.

Bereits das Stadthaus von Richard Meier auf dem Münsterplatz setzte auf architektonischen Bruch und formalen Kontrast zur historischen Bausubstanz. Noch mehr gilt dies für die neuen Bauten von “Ulms neuer Mitte” im Bereich der ehemaligen Neuen Straße. Dazu gehören der Sparkassenbau und das “Haus der Sinne” von Stephan Braunfels sowie Kunsthalle Weishaupt des Architekten Wolfram Wöhr. Sichtbeton und Glasfassaden stehen in unmittelbarer Nähe zum mittelalterlichen Rathaus. Dabei nicht zu vergessen: die Glaspyramide bzw. der Kristall der Stadtbibliothek von Gottfried Böhm gleich auf der anderen Seite des Rathauses. Das Stadtbild von Ulm entwickelt sich zu einem hochinteressanten und mutigen Spannungsfeld zwischen Alt und Neu, zu einem eindrucksvollen Ensemble neuer Stadtarchitektur. Durchaus im Geist der optimistischen Moderne von Bauhaus und der Ulmer Hochschule für Gestaltung. Ziemlich cool… ;-)

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Camp Nou Stadion-Erweiterung. 1957-2007.

In der katalanischen Architekturkammer von Barcelona findet noch bis zum 10. November eine Ausstellung über den 50sten Geburtstag und den geplanten Ausbau des Camp Nou-Fussballstadions statt. Mit derzeit 98000 Sitzplätzen ist es das grösste in Europa. Den Architekturwettbewerb und die damit verbundene Erweiterung um 10000 Sitze gewann der britische Architekt Sir Norman Foster (das Modell mit den gelb, rot, blauen Schindeln). Die anderen Teilnehmer waren ua Herzog & de Meuron, GMP International, Claus En Kaan, SANAA, MAP Architects, Domingo Ferre, Carlos Ferrater……

www.worldarchitecturenews.com/index.php?fuseaction=wanappln.projectview&upload_id=1427

http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/fuenfzig_jahre_sachlichkeit_1.560868.html

http://www.fosterandpartners.com/News/308/Default.aspx

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inTENSE repose

Im Kölner KAP Forum wird die Ausstellung inTENSE repose über das Wiener Büro Delugan Meissl Associated Architects (DMAA) gezeigt.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen architektonische Arbeiten von DMAA aus den vergangenen 13 Jahren. Den thematischen Schwerpunkt der präsentierten Architekturen beschreiben die Veranstalter wie folgt:

„Delugan Meissl Associated Architects begreifen Raum als dynamische und variable Interaktion von Mensch und Umgebung. Er wird im Sinne verschiedener Geschwindigkeiten interpretiert: Die Architektur impliziert das Moment der Beweglichkeit als Körperbewegung in spannungsvoller Ruhe und initiiert zugleich das sinnliche Nachvollziehen dieser Bewegungsabläufe durch den Menschen.“

DMAA ist vor allem bekannt für ihren 1st Prize im Wettbewerb für das neue Porsche Museum. Ihr Entwurf ist eine einzigartige dynamisch geformte monolithische Struktur. Wird ja demnächst in Zuffenhausen fertiggestellt…

inTENSE repose ist eine im Detail aufregend umgesetzte kleine Ausstellung. Die Projekte sind als Modelle – jedes in eigenständiger Weise modellbautechnisch mehr oder weniger abstrakt realisiert – auf zwei riesigen schwarzen “umgedrehter Kegelstumpf”-Tischen mit hochglänzender schwarzer Oberfläche präsentiert. Auch grafisch ein Leckerbissen. Absolut sehenswert. …

Zur Ausstellung gibt es übrigens einen nett gemachten kleinen Katalog im Aedes Verlag. ISBN 3-937093-63-X.

KAP Forum – Info zu inTENSE repose

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Rheinauhafen

Rund 100 Jahre nach Eröffnung des Kölner Rheinauhafens im Jahre 1898 entsteht aus dem ehemals pulsierenden Güterumschlagplatz ein neues städtebauliches Highlight.

Es macht einfach Spaß, die schon fertigen Bauten und die Baustellen entlang des Rheins anzuschauen: eine spannende Mischung aus Denkmalgeschütztem und Hochmodernen. “Ein besonderes Highlight werden die drei so genannten Kranhäuser sein, die in ihrer Erscheinungsform den historischen Lastenkränen nachempfunden sind. Sie werden die Rheinufer-Silhouette von Köln ergänzen und für den Rheinauhafen ein besonderer Blickfang sein. Basis dafür ist die Weiterentwicklung des Wettbewerbsentwurfes des international renommierten Architekten Hadi Teherani (BRT-Architekten, Hamburg), welcher zusammen mit Architekt Alfons Linster, Trier, einer der ersten Preisträger des städtebaulichen Wettbewerbes war, den die Stadt Köln 1992 auslobte.”*

Unter den schon (fast) fertig gestellten Bauten fasziniert das Kontor 19 (Gatermann + Schossig Architekten) in Bayenturm-Nähe insbesondere durch seine super ungewöhnlichen Fassadenoberflächen. “Seine Wirkung bezieht das Kontor 19 vor allem aus dem spannungsreichen Kontrast zwischen den geschlossenen, eloxierten Aluminiumpaneelen und den transparenten Glasfeldern der Fassade.”*


Rheinauhafen Köln

Kranhaus1
Kontor 19

*Zitate: www.rheinauhafen-koeln.de

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plan07 – Forum aktueller Architektur in Köln

plan07 – Forum aktueller Architektur in Köln findet noch bis zum 28. September statt.

Stadt als Readymade – 2007 lädt das Architekturfestival plan zum neunten Mal zu einem Parcours quer durch die Stadt ein, der die unterschiedlichsten Ausstellungs- und Veranstaltungsräume, aber auch unterschiedlichste Ausstellungs- und Veranstaltungsformen miteinander verknüpft. Dabei wird insbesondere der öffentliche Raum und somit die gesamte Stadt zum Aktionsort und zur Bühne für die einzelnen Projektbeiträge…”* Das zentrale Thema von plan07 ist Urbanismus mit den spannenden Ansätzen “Urbanismus von unten” und “Open Source Urbanismus”.

Mit dem seit Jahren leerstehenden ehemaligen Sparkassen-Gebäude am Rudolfplatz wird für den zentralen plan07-meetingpoint “ein ausgeblendeter Raum von enormen Ausmaßen im Zentrum der Stadt geöffnet”*. Diese provisorisch unfertig für diese Tage reanimierte und irgendwie super unschicke Location – derzeit finden dort die Festival-Workshops, -Vorträge und -Aktionen statt – erlaubt absolut unerwartete Eindrücke… (Anmerkung für Markus: wäre übrigens perfekt dort, um viele hellblaue Worttäfelchen aufzuhängen… ;-) )

Die koelnerbox ist ein 12 meter langer High-Cube-Seecontainer mitten auf dem Friesenplatz. Er repräsentiert so die typische “Upcycling”-Idee: ausgediente Seecontainer werden aufgearbeitet und einer neuen Nutzung als Kommunikations- oder Präsentationsraum zugeführt – aber doch irgendwie ohne besonderen Kick oder Pfiff…

Ich verstehe was, was du nicht siehst. Das Ausstellungsprojekt 60 Sekunden Design stellte an verschiedenen Plätzen in der Innenstadt umgedrehte U-förmige Betonelemente mit verschiedenen designbezogenenen Messages oder Sätzen auf. Sie können als Sitzgelegenheit benutzt werden und/oder laden den Passanten dazu ein, eine kostenlose Telefonnummer anzurufen, um Hintergrundinfo zum betreffenden Objekt zu erhalten.


plan -Forum aktueller Architektur in Köln
koelnerbox – Jack in the Box e.V.
60 Sekunden Design

*Zitate: Kay von Keitz, Sabine Voggenreiter, plan – Forum aktueller Architektur in Köln, Festivalbroschüre plan07, Seite 10/11

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born in berlin – autunno/inverno 2007/08

Hier sind die neuesten coolen Fashion-Trends des Labels “born in berlin – for fashionists” aus Turin:
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Danke Judith für die schönen Fotos!! unschwer zu erkennen: Turin ist im Fiat 500-Fieber ;-)

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Pics Copyright: born in berlin – for fashionists

born in berlin – for fashionists

born in berlin – Herbst/Winter 2006/07
born in berlin – Sommer 2007

Parkhausbilder

Impressions aus dem Parkhaus der Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden. … das is da alles noch ziemlich original und typisch aus den frühen 80ern. geile Farben und Farbkombinationen (“von der Sonne verwöhnt”)…

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080 Barcelona _Fashion is everywhere 08001_00 Raval

Barcelona hat ein neues Fashion Festival, benannt nach  dem Anfang der Postleitzahl “080″. Die erste Edition 08001_00 fand im Stadtviertel Raval statt. Weitere Editionen des 2x jahrlich stattfindenden Events werden in wechselnden Vierteln zu Gast sein und es mit vielerlei Veranstaltungen rund um Mode fuellen. Teilgenommen haben u.a. Teresa Helbig, Txell Miras, Josep Abril, Boris Bidjan Saberi, Yiorgos Elephteriades, Antonio Miro, Juan Pedro Lopez, Miriam Ponsa, Roberto Piqueras, Jose Castro. Der spektakulaere Abschluss war die Hommage an Thierry Mugler, der in einer aussergewoehnlichen Show im Olympia Schwimmbad auf die letzten 30 Jahre seines Schaffens zurueckblicken liess.

080 Barcelona

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Amsterdam – “Scheepstimmerman-Straat”

Land ist knapp in den Niederlanden. Deshalb wird es künstlich geschaffen, wie z.B. östlich der Amsterdamer Ringautobahn im Ijsselmeer. Das ”Haveneiland”  ist Schauplatz einer riesigen Staderweiterung und es entstehen 18000 Wohneinheiten.

Städtebaulich beruht das Haveneiland auf einem ausgewogenen

Verhältnis von Kohärenz und Variation.

Städtebaulich beruht das Haveneiland auf einem ausgewogenen

Verhältnis von Kohärenz und Variation.

Städtebaulich beruht das Haveneiland auf einem ausgewogenen

Verhältnis von Kohärenz und Variation.

Städtebaulich beruht es auf einem ausgewogenem Verhältnis von Kohärenz und Variation. Ein Raster definiert den öffenltlichen Raum – die Strassen – und ermöglicht gleichzeitig eine Vielzahl an Nutzungsformen und Formensprache der Blöcke. Die Gebäude sind gemischt, so stehen Einfamilienhäuser neben Schulen, Geschäften, Spielplätzen oder Großkomplexen.

Die unterschiedliche Positionierung auf dem Raster und die

größenmäßigen sowie konzeptionellen Abweichungen stellen

sicher, dass jeder Block sich vom anderen abhebt. Außerdem

werden die Blöcke als eigenständige Fragmente innerhalb des

Gesamtprojekts jeweils von einem anderen Architekten und

Koordinator realisiert

Die unterschiedliche Positionierung auf dem Raster und die

größenmäßigen sowie konzeptionellen Abweichungen stellen

sicher, dass jeder Block sich vom anderen abhebt. Außerdem

werden die Blöcke als eigenständige Fragmente innerhalb des

Gesamtprojekts jeweils von einem anderen Architekten und

Koordinator realisiert

Jeder Block hebt sich vom anderen ab, da er jeweils von einem anderen Architekten und Koordinator realisiert wird. Die Fotos zeigen die Scheepstimmerman-Straat, die sich auf der “Borneo”-Halbinsel befindet.

http://www.scheepstimmermanstraat44.nl/aol_galerie/index.html

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