Utopie jetzt! / utopia now!

CONTAIN Gallery, Köln

SELECTED DESIGN EDITIONS

Zuwachs in der Kölner Designfamilie: CONTAIN Gallery, Kölns erste Galerie für junges, internationales Design, präsentiert ab sofort mitten im kreativen Belgischen Viertel Kölns kuratierte Ausstellungen aus der progressiven Welt des jungen Designs. Die Eröffnungsausstellung „Utopie jetzt! / utopia now!“ befasst sich mit der “Utopie einer vermeintlich besseren Gesellschaft – konterkariert am gegenwärtigen Querschnitt urbanen Lebens”.

Eine Bühne für die Inszenierung jungen, zeitgenössischen Designs – nichts weniger hat sich die CONTAIN Gallery zur Aufgabe gemacht. In wechselnden Themenausstellungen präsentiert sie internationale Jung- und Nachwuchsdesigner mit ihren exklusiven Prototypen, progressiven Gestaltungskonzepten und limitierten Auflagen. Und im permanenten Galerieshop findet man ebenso handverlesene Stücke.

Die Mixtur der Ausstellungsprodukte reicht von vehementen Waffen bis hin zu erleuchteter Überwachung. Allen Stücken gemein ist das Spiel mit kontrahierenden Wirklichkeiten und spannenden Widersprüchen. Mangafiguren in golden und platin handbemalten Porzellankleidern; eine überdimensionierte Kalashnikow aus gebogenem Stahl – mahnend blutrot mit weichen Kunstfasern geflockt; eine Stehlampe mit Überwachungskameras als Leuchten.

„Utopie jetzt! / utopia now!“ ist noch bis Ende Dezember 2009 zu sehen.

CONTAIN Gallery
Ioanna Paraskeva
Aachener Straße 29
50674 Köln

CONTAIN Gallery

Malafor Agata Kulik-Pomorska & Pawel Pomorski
Bram Geenen
Per Emanuelsson und Bastian Bischoff
Zeitgeist Toys
Vorstellungskraft: Bea Seggering
Zirkeltraining

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Fotos: www.containgallery.com

Heckflossenkombi

Super selten und kaum bekannt: Mercedes-Benz W110 Universal.

Im offiziellen Verkaufsprogramm der Baureihe W110 gab es 1966 und 1967 den Kombi “Universal“. Schon ab Anfang 1965 wurden die Urahnen der heutigen T-Modelle in Lizenz der Daimler-Benz AG bei IMA in Mechelen (Belgien) nach Mercedes-Qualitätsspezifikationen gefertigt. Dort liefen insgesamt 2000 “Heckflossenkombis” vom Band.

Gesehen vor dem Kurhaus in Wiesbaden zusammen mit den T-Modellen der späteren Mittel- und E-Klassen.

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Luftwaffenmuseum Gatow

Ein paar Vögel eingefangen.

Ein Berliner Superlativ versteckt sich am äußersten westlichen Stadtrand der Bundeshauptstadt: das Luftwaffenmuseum der Bundeswehr. Die Dienststelle der Streitkräftebasis in Berlin-Gatow beherbergt die weltweit größte Sammlung von Militärflugzeugen beider großen Militärbündnisse aus der Ära des Kalten Krieges.

“Man ist eine Dreiviertelstunde unterwegs, mit der S-Bahn und Bus 135 nach Groß-Glienicke. Noch zwölf Minuten zu Fuß durch die neue „Landstadt Gatow“, dann steht man vor dem Drahtzaun des größten Museums der Hauptstadt – das kaum einer kennt. Über gut hundert Hektar erstreckt sich das Gelände des ehemaligen britischen Flughafens Gatow. Eine kleine Baracke dient als Empfang, der Eintritt ist frei, und schon findet sich der Besucher auf dem Flugfeld des Museums der Bundesluftwaffe wieder. (…) Die Wiedervereinigung hat dazu geführt, dass zwei ehemals verfeindete Luftwaffen der Nato und des Warschauer Paktes unter dem Dach der Bundeswehr fusionierten. Deswegen hat das Luftwaffenmuseum die kompletten Flugzeugarsenale, die im Kalten Krieg gegeneinander aufgerüstet wurden, als Exponate: von MIG 29 bis zur North American F-86.”* Beeindruckend sind die 65 Flieger auf dem Freigelände in ihrem ‘natürlichen’ Kontext, wenngleich sie auf der Piste Wind und Wetter, Hagel und zerstörerischem UV-Licht ungeschützt ausgesetzt sind. Aufregende Vögel und Skulpturen. Insgesamt beinhaltet die Sammlung 220 Fluggeräte und -objekte.

Übrigens: Das Radfahren und Skaten auf dem Freigelände ist gestattet.

Luftwaffenmuseum der Bundeswehr

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*Zitat: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Tempelhof-Gatow-Luftwaffensammlung-Spandau;art270,2891978

Tags: Antonov AN-26, Breguet 1150, English Electric Canberra, Fairey Gannet, Iljuschin IL-28, N 2501D Noratlas, Mil MI-4, MI-8, MI-9, MI-24, Sikorsky H-34 G, Let L-29 Delfin, Aerolet L-39 V Albatros, MiG-15 BIS, MiG 17 F, MiG-21 BIS, MiG-23, MiG-29 G Fulcrum, Suchoj SU-22, Mirage III, F-104 Starfighter, Fiat G-91, F-86 Sabre, Super Mystere, Republic F-84 F, Sukhoi Su-22, Fliegerbilder#

LUMAS: Visionäre Architektur – GRAFT – 3deluxe

Mit der Ausstellung Visionäre Architektur zeigt LUMAS in der Fasanenstraße in Berlin noch bis zum 3. November eine exklusive Auswahl grafischer Arbeiten der Architekten GRAFT und 3deluxe. Im Fokus stehen dabei so genannte Renderings: dreidimensionale Computervisualisierungen von Architekturentwürfen. Sie werden ergänzt von digital collagierten Grafiken, die den kreativen Arbeitsprozess der Architekten nachvollziehbar machen und auch klassische Handzeichnungen mit einbeziehen. Die ausgestellten Werke offenbaren den Weg von der ersten Idee bis zur fertigen Umsetzung und bestechen durch organische oder futuristische Formen und absolute Perfektion. So stehen sie als Kunstwerk für sich selbst und sind auf ihre eigene Art und Weise genauso faszinierend wie die Bauwerke der Architekten selbst.

Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit gelten als Popstars der Architektur. Die Gründer von GRAFT bezeichnen ihr interdisziplinäres Netzwerk als “Architekturlabel” und deuten mit dieser Wortwahl auf die Vielseitigkeit, Wandlungsfähigkeit und vor allem auf den starken Bezug zu den gegenwärtigen Lebensformen unserer Gesellschaft hin. Mit einem ausgeprägten Gespür für Trends setzen sie zusammen mit Gregor Hoheisel und Alejandra Lillo in Los Angeles, Berlin und Peking ihre umfassenden Erkenntnisse in eine amorphe, visionäre Formensprache um. Gerade das Uneinheitliche macht den Erfolg dieses Labels aus, so hat auch der Name GRAFT unzählig viele Bedeutungen: Sprössling, Transplantat, aber auch Veredelung oder Verpflanzung. GRAFT nimmt verschiedene Einflüsse aus Hochkulturen, Alltagsgegenständen, Musik und Architektur auf und setzt sie zu einem neuen Ganzen zusammen. Die innovativen Arbeiten der Architekten durchbrechen jede festgefahrene Denkweise und spiegeln die neue, bewegliche Realität unserer Gesellschaft wider. Für LUMAS entwickelte GRAFT die Edition „Monsters of Grace“, die den Betrachter in eine futuristische, virtuelle Welt versetzt. Die Reflexionen, Schatten und Impressionen werfen Fragen auf: Maßstab und Zusammenhang mit der Umwelt treten in den Hintergrund und erlauben nur Vermutungen, was sich hinter den komplexen Strukturen verbirgt.

Die interdisziplinäre Gestaltergruppe 3deluxe, bestehend aus 30 Kreativen rund um Dieter Brell, Peter Seipp, Andreas und Stephan Lauhoff, zählt zu den progressivsten Vertretern der deutschen Design-Avantgarde. Seit über 15 Jahren setzt das Wiesbadener Büro, das über Dependancen in Hamburg und Shanghai verfügt, wegweisende Impulse in Architektur und Innenarchitektur, Grafik- und Mediendesign. Die organisch anmutende Formensprache von 3deluxe hat sich im internationalen Kontext als ebenso stilprägend erwiesen wie die virtuell erweiterten Rauminszenierungen und das signifikante Grafikdesign, das die Grenze zwischen Zwei- und Dreidimensionalität aufhebt.

Inspiriert von einer neuen Sichtweise, die den Dualismus von Natürlichkeit und Künstlichkeit in Frage stellt, reflektieren die Arbeiten von 3deluxe gesellschaftliche und kulturelle Tendenzen der Gegenwart und zeigen zugleich Visionen für die Zukunft auf. So verstehen 3deluxe Architektur nicht mehr nur als statisches Gefüge, sondern als ein vielschichtiges veränderliches System, das nie gekannte Perspektiven der Raumwahrnehmung zulässt. Eindrucksvoll umgesetzt haben sie das Konzept dieser so genannten „Mulitlayered Atmospheres“ in der Gestaltung des Frankfurter „CocoonClub“ für Star-DJ Sven Väth, oder in der Architektur des „Leonardo Glass Cube“.

GRAFT und 3deluxe gewähren in der Ausstellung Visionäre Architektur nun erstmals Einblick in die Ideensammlung ihrer faszinierenden Architekturentwürfe. Unbedingt anschauen gehen!

LUMAS Berlin – Nähe Ku’damm
Fasanenstraße 73 . 10719 Berlin. Tel.: +49 (0)30 88 62 76 01
Montag – Samstag 10 – 20 Uhr . Sonntag 13 – 18 Uhr

LUMAS

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© GRAFT, www.lumas.de

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© 3deluxe, www.lumas.de

Quelle: LUMAS

Farbwerte “SchwarzRotGold”

Farbwerte befasst sich in seinem ersten Projekt “SchwarzRotGold” mit der Frage nach der deutschen Identität und den Formen ihrer nationalen Darstellung. Diese Ausstellung (…) provoziert, geht spielerisch mit der deutschen Flagge um. Weltweit wurden über 60 Designer aufgefordert, sich künstlerisch mit der schwarz-rot-goldenen Flagge auseinander zu setzen. Insgesamt werden ca. 100 Exponate und Fotografien ausgestellt. Neben Designern, Illustratoren, Fotografen und bildenden Künstlern hat sich auch die ESMOD Modeschule an dem Projekt beteiligt und Original-Flaggenstoff zu Kleidungsstücken verarbeitet. Ergänzend wurden 37 Personen aus Mode, Wirtschaft und Kultur mit der deutschen Flagge portraitiert.”* Ein gelöster Umgang mit der deutschen Fahne. Herausgekommen ist, dass wir doch trotz aller Bedenken inzwischen auch die Leichtigkeit gefunden haben, nationale Symbole nicht mit Nationalismus zu verwechseln.

Die Ausstellung “Farbwerte – SchwarzRotGold” wurde am 1. Oktober 2009 in der Münze Berlin eröffnet und ist bis zum Sonntag, den 11. Oktober 2009 täglich von 11:00 bis 20:00 geöffnet. Das Gebäude der ehemaligen Staatlichen Münze Berlin war in den letzten 70 Jahren die Prägeanstalt für das Münzgeld von Reichsmark, DDR-Mark, D-Mark und Euro. Dieser geschichtsträchtige Ort befindet sich nur 200 m Luftlinie vom Roten Rathaus entfernt. Eine super geniale Location übrigens…

Für Kühni hier nochmal zum Nachlesen und besseren Verstehen die Projektbeschreibung meines Ausstellungsbeitrags “Deutschland-Pasta”: Die Deutschen haben sich vielleicht wie kein anderes Volk in Europa Speisen und Gerichten aus aller Welt geöffnet und haben sie zu einer deutschen Selbstverständlichkeit gemacht. Jeder kennt und schätzt heute Pizza, Pasta, Döner, Sushi und Co. nicht nur von Reisen ins Ausland. Die Pasta ist in ihrer Art ein einfaches, aber gleichzeitig vielseitiges Gericht. Je nach Nudelform und Soße gibt es eine unendlich große Vielfältigkeit. Aber Achtung. Die Nudeln müssen gewissenhaft zubereitet werden. Sie müssen Biß haben und dürfen nicht verkochen. Und der Sugo, die Soße, wird am besten mit viel Liebe und Sorgfalt aus den besten Zutaten kreiert… Deutschland muß ebenso mit viel Liebe und Sorgfalt behandelt werden. Nur so ist es von feiner Qualtät und kann allen schmecken. ;-)

Heute abend – am Mittwoch, den 7. Oktober 2009 – um 20:00 Uhr zeigt Farbwerte im Rahmen der Ausstellung in der Münze Berlin die preisgekrönte Dokumentation “Radfahrer” über die Bespitzelung des DDR-Fotografen Harald Hauswald (Fotofilm. 27 Minuten. Regie: Marc Thümmler). Im Anschluß gibt es ein Gespräch mit Harald Hauswald und Maurice Weiss. “Die bestechenden Schwarz-Weiß-Bilder des Fotografen Harald Hauswald stehen im Mittelpunkt und damit eine DDR-Realität, die den Oberen nicht gefallen konnte: Punks, Säufer, Alltag, Verfall. Aus dem Off liest Klaus Wiesinger Passagen aus Hauswalds 1500 Seiten umfassender Stasiakte und öffnet damit eine weitere Wahrnehmungsebene: Man betrachtet Hauswalds Arbeiten nicht nur durch dessen Sucher, sondern auch aus der Warte der Stasi.”** Farbwerte hat den Termin gewählt, da am 7. Oktober bis 1989 der offizielle DDR-Geburtstag gefeiert wurde…

Farbwerte
Farbwerte: Thomas Sälzle – “Deutschland-Pasta”

ContentSphere: Wolfgang Senges: Farbwerte – Lohnenswerte Perspektiven auf SchwarzRotGold
flickr.com: Maxbauer: Farbwerte
Identity Foundation: Deutsch-Sein – Ein neuer Stolz auf die Nation im Einklang mit dem Herzen – Die Identität der Deutschen

formfreu.de: Farbwerte

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*Zitat: http://www.facebook.com/group.php?gid=108552715154
**Zitat: Robert Eysoldt

Digital Couture

Digital Couture ist die Bezeichnung für eine Werkgruppe an der Hermann August Weizenegger in Zusammenarbeit mit traditionell ausgebildeten Handwerkern und Programmierern mit Hilfe datenbasierter Verfahren gearbeitet haben. Sämtlichen Objekten der Werkgruppe liegt das Gestaltungsprinzip der Schichtung und Rotation zu Grunde. Durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien entstanden eine Reihe von Objekten, wie z.B. der Stuhl Erosio, die Designskulptur Muse, Die Lampe Cloud und ein aus unzähligen lamellenartigen Einzelteilen entworfenes Kleid. Das ästhetische Konzept dieser Werkgruppe ist zwischen funktionsgebundenem Designprodukt und autonomem Objekt angelegt.”* Konzeptionell anspruchsvoll und visuell verführend!

Noch zu sehen bis zum 10. Oktober in der Appel Design Gallery, Torstraße 114, 10119 Berlin.

Herrmann August Weizenegger
Appel Design Gallery

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*Zitat: http://www.hermannaugustweizenegger.de

Mercedes-Benz Gallery Berlin

Mercedes eröffnet in Mitte.

Vergangenes Wochenende startete auf der Berliner Flaniermeile Unter den Linden 14 die Mercedes-Benz Gallery. Das ist nur ein paar Meter entfernt von dem Ort, wo sich 1909 die erste Niederlassung befand oder genau gegenüber dem Automobil Forum von Volkswagen oder ein paar Türen weiter vom Ferrari-Schauraum. Zur ständigen Ausstattung der Gallery gehört die Ausstellung „Stars & Cars“, in der Promis aus Politik, Sport, Show und Gesellschaft porträtiert werden. Außerdem sind historische Fahrzeuge des Stuttgarter Autobauers ausgestellt. Zur Eröffnung durfte natürlich der neue Flügeltürer von Mercedes nicht fehlen…

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Intersection__Herbst 2009

Drehmoment Laufsteg Werkstatt

Jetzt da: Die zweite Ausgabe der deutschen Intersection. Sport&Elektrik. Geiles Heft geworden! Mit vielen coolen Stories und super schönen und genialen Fotostrecken. Roter Baron. Mercedes SLS AMG. Melkus. Tesla S. Thomas Kretschmann. Volkswagen BlueSport. Heidi Klum. Mission One. Motordrom Zirkus. Chris Bangle. Unbedingt holen und lesen und haben!

Pics von der Launchparty im Smart Pavillon auf der IAA.

Intersection Deutschland

formfreu.de: Intersection Deutschland_Launch Berlin
formfreu.de: Intersection D 01/2009

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Farbwerte

„Farbwerte – SchwarzRotGold“ Ausstellungseröffnung
Donnerstag, den 01.10.09 in der MÜNZE BERLIN, Molkenmarkt 2, Berlin-Mitte

Am Donnerstag, den 01. Oktober 2009, wird um 19:00 Uhr die Ausstellung „Farbwerte – SchwarzRotGold“ in der MÜNZE Berlin eröffnet. Das Projekt Farbwerte befasst sich mit der Frage nach der deutschen Identität und den Formen ihrer nationalen Darstellung. Diese Ausstellung provoziert, geht spielerisch mit der deutschen Flagge um. Der Creative Director und Projektentwickler Robert Eysoldt hat dafür weltweit über 60 Designer aufgefordert, sich künstlerisch mit der schwarz-rot-goldenen Flagge auseinander zu setzen. Insgesamt werden ca. 100 Exponate und Fotografien ausgestellt.

Neben Designern, Illustratoren, Fotografen und bildenden Künstlern hat sich auch die ESMOD Modeschule an dem Projekt beteiligt und Original-Flaggenstoff zu Kleidungsstücken verarbeitet. Ergänzend hat Robert Eysoldt gemeinsam mit dem Fotografen Frank Rösner 40 Personen aus Wirtschaft, Politik und Kultur mit der deutschen Flagge fotografiert. In diesem Projekt geht es um persönliche Positionen und die verschiedenen Blickwinkel auf Deutschland. Auch die kritischen. Bei der Umsetzung war der Einsatz von allen Medien möglich. Von Fashion bis Illustration und von Produktdesign bis Fotografie. Einzige Konstante bei den Arbeiten: Die deutsche Flagge mußte verwendet werden.

Farbwerte–Initiator Robert Eysoldt: „Das Projekt „Farbwerte – SchwarzRotGold“ nimmt das Spannungsverhältnis zwischen Skepsis und Begeisterung auf und verweist auf unterschiedliche Positionen. Dabei wird diese Ausstellung nur einen Ausschnitt zeigen können. Unvollständigkeit ist hier also garantiert. Aber die unterschiedlichen Exponate und Fotos sorgen mit den dazugehörigen Texten sicherlich für einen kreativen Impuls, für Reflexion und Diskussion.“

Jo Groebel, Medienpsychologe in Berlin über das Projekt: “Flaggen, Symbole, Logos reduzieren die vielfältigen inneren Bilder und Assoziationen, die man mit einem Land verbindet, auf eine einfache visuelle Formel. Nicht zufällig stehen sie für den Stolz, wenn sie an der Spitze eines Aufmarsches voran getragen werden. Genau so reizen sie die Wut, wenn dem durch sie Repräsentierten mit Abneigung begegnet wird. Gerade die Flagge ist in ihrer Einfachheit immer auch Auslöser von Emotionen, lässt sich zum Zusammenhalt aufpflanzen, zur Abkehr verbrennen. Die Sinnzusammenhänge hinter ihren meist abstrakten Farben und Formen erschließen sich dabei kaum einen. Deutschland hat sich seit Jahrzehnten besonders schwer mit seinen Symbolen getan. Nicht nur musste jede noch so indirekte Erinnerung an die verbrecherische Zeit des so genannten Dritten Reichs getilgt werden. Der perfektionierten Bildsprache der Nazis mit ihren fatalen Suggestivkräften musste für sehr lange Zeit die Symbollosigkeit entgegengesetzt werden. Schon dem bloßen Zeichen, jedem repräsentierenden Zeichen wurde zutiefst misstraut. Doch die Zeiten heilen zwar keine Wunden, erlauben aber wieder einen vorbehaltloseren und verdachtslosen Umgang mit der Welt nationaler Symbole. Das Land führte sogar den Tapferkeitsorden wieder ein. In dieser Übergangsphase von Tabu und neuer Offenheit ist ein künstlerisches Flaggenprojekt der richtige Impuls. Es erlaubt jede Reaktion auf das Symbol, lockt Gefühle hervor, zeigt die Bandbreite des denkbaren Umgangs mit der Flagge. Und so mit Deutschland. Zwanzig Jahre nach der fröhlich und skeptisch begrüßten Vereinigung ist das Projekt damit auch Signal für eine neue Ära. Mindestens der Bewertung nationaler Zeichensysteme. Vielleicht der Freude an unserem Lande.”

Die Ausstellung ist vom 2. Oktober bis zum 11. Oktober 2009 von 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet.

Übrigens: 90% der Deutschlandflaggen werden in China produziert. Die Ausstellung zeigt nur Flaggen Made in Germany.

Die Ausstellung wird unterstützt von: Alfred-Herrhausen-Gesellschaft, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Hahnemühle FineArts.

Farbwerte

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Quelle: www.farbwerte.com

Bayer K67 – der Polyurethan-BMW

nochmal Knallorange!

Die siebte und letzte Etappe der Creme 21 Youngtimer Rallye 2009 endete vergangenen Sonntag unmittelbar vor dem Bayer Kommunikationszentrum („BayKomm“) am Stammsitz in Leverkusen. Das erste Kunststoffauto der Welt, der K67, passt sowohl zum Lebensgefühl als auch zur Optik der “creme-21-igen” 70er Jahre: Es besticht ebenfalls durch orangefarbenen Lack in knalligstem RAL-2000. Bayer baute dieses Fahrzeug vor über 40 (!!) Jahren in Zusammenarbeit mit BMW in München und stellte es zur Siegerehrung der besten Rallye-Teilnehmer ebenfalls vor dem BayKomm aus. Bei seiner Präsentation anlässlich der Kunststoffmesse 1967 galt das Auto als Inbegriff der automobilen Zukunft. Und selbst heute wirkt der K67 kaum gealtert. Super schöne Ecken und Details. Die Talbot-Außenspiegel des K67 mit integrierten Blinkleuchten waren Lichtjahre ihrer Zeit voraus…

“”Wenn du das Geld lockermachst für die Kunststoffentwicklung”, sprach einst BMW-Manager Paul Hahnemann zu Hermann Holzrichter, Vorstandsmitglied des Chemie-Riesen Bayer Leverkusen, “dann mache ich die Mittel locker für die Mechanik und deren Abstimmung.” Beide machten locker, Bayerns Gloria verbündete sich mit dem Bayerkreuz. Der Liaison (…) entsprang das erste Auto der Welt mit nichtmetallischem Rückgrat – sein Chassis war aus Kunststoff. “So einen fahrstabilen Schinken habe ich bisher noch nicht unterm Kreuz gehabt”, verwunderte sich BMW-Versuchsingenieur Heinrich Eppelein nach Probefahrten mit dem bayrisch-rheinischen Prototyp ohne Dach und Türen, den Designer der Gugelot Design GmbH in Neu-Ulm entworfen hatten.”* Horst Diener war übrigens zu dieser Zeit designverantwortlicher Prokurist im Studio von Gugelot. “Man wollte es den Stahlleuten mal so richtig zeigen. Schließlich hofften die Bayer-Oberen, dass der K67-Prototyp auf BMW 1600ti-Basis die Autobosse dazu bewegen würde, von Metall auf Plastik umzusatteln.(…) Verblüffend, wie sich Bayer schon damals mit der Unfallsicherheit beschäftigte. So genannte Crashpads aus Integralschäumen am Instrumententräger sollten bei einem Unfall Aufprallenergie der Insassen absorbieren: Funktion ähnlich den Knieschützern beim Fußball.”**

Der K67 wird BMW-intern als E4 geführt.

daz24.de: Oliver Lauter: Der Polyurethan-BMW

Ein Ur-Enkel des K67 ist übrigens der Hyundai i-Mode aus dem Jahre 2008. Auch er ist das Resultat einer engen Entwicklungspartnerschaft zwischen Bayer MaterialScience und einem Partner aus der Automobilindustrie… Info zum i-Mode gibt es hier.

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* Zitat: Zukunft im Sack. Der Spiegel 46/1987 vom 09.11.1987, Seite 280B-284
**Zitat: http://www.daz24.de/03_redaktion/magazin.php?artikel=once&from=list&id=3809&SerchHersteller=&SerchTyp=&opener