Design District Helsinki

Der Design District Helsinki ist das kreative Herz der finnischen Hauptstadt. Die 25 Straßen bieten alles vom Schmuckhersteller über gemütliche Bars, Galerien, Bekleidungsboutiquen bis hin zu Designbüros und Hotels. Das Zentrum des Design Districts ist der Diana-Park. 2007 erhielt der Design District den Helsinki Award in der Kategorie Best Nordic Oddity und zeigt damit seine Anziehungskraft für finnische wie auch ausländische Touristen.

“Helsinki offers an ideal place to get to know Finnish design and to buy top-class Finnish design products. Located in the centre of Helsinki, the Design District Helsinki is an area full of design and antique shops, fashion stores, museums, art galleries, restaurants and showrooms. Here you can find the most interesting names, classics, trend-setters and so much more. Design District Helsinki is a neighbourhood and a state of mind. (…) It is creativity, uniqueness, experiences, design and Finnish city culture.”*

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*Zitat: http://www.designdistrict.fi/design_district

#SimonGrand
Fotos: Simon Grand

Alvar Aalto___Finlandiatalo Helsinki

Liebe Besucher, gebt fein acht: Der Simon hat Euch Bilder aus Finnland mitgebracht…

Die 1971 nach einem Entwurf Alvar Aalto fertiggestellte Kongress-und Konzerthalle Finlandiatalo (Finlandia Hall) ist heute eines der Wahrzeichen der Hauptstadt Helsinki. “Der Baustil ist – für Finnland typisch – funktionell ausgerichtet und bietet einen lebhaften Kontrast zur oft schwermütig wirkenden Landschaft. Die am südlichen Ufer der Bucht Töölönlahti gelegene Halle ist mit weißem Carrara-Marmor verkleidet und fällt bereits von weitem auf. Das raue Klima Finnlands setzte den Marmorplatten jedoch stark zu, daher mussten die meisten Platten mittlerweile ersetzt werden.”* Im Juli 1975 wurde hier übrigens die KSZE-Schlußakte unterzeichnet.

Schöne Bilder.

Finlandiatalo

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* Zitat: http://de.wikipedia.org/wiki/Finlandia-Halle

#SimonGrand
Fotos: Simon Grand

STATTBAD____URBAN AFFAIRS extended

Fotostrecke.

Das alte Stadtbad Wedding schaut auf eine nunmehr über 100jährige Geschichte zurück. Noch in den 50er und 60er Jahren einer der modernsten Berliner Bäderbetriebe, ist das Bad im Jahr 2001 aufgrund wirtschaftlicher Faktoren stillgelegt worden. Unter dem neuen Namen STATTBAD kehrt nun das Leben in die einzigartigen Räumlichkeiten des Schwimmbades zurück, inklusive einer Nutzung für temporäre Events und Ausstellungen in den beiden erhaltenen Schwimmhallen. Die alte Schwimmbadtechnik (im Keller!!) wirkt einfach nur beeindruckend – wie in Ego-Shootern oder in Sci-Fi-Filmen… Kunst und Kultur ist das Nutzungskonzept der neuen Eigentümer Gruppe, ein vitales Haus mit Ateliers & Studios, Kreativ-Arbeitsplätzen und reichlich Platz für Ausstellungen, Fotoshootings, Konzerte, Theater, Lesungen und Party Events. Organisiert wird die Neubelebung durch die Berliner Agentur RIOTarts und Kollektiv-Berlin, die seit zwei Jahren eine Plattform für junge, zeitgenössische Künstler aufgebaut hat. Ein perfekter Rahmen und genialer Kontext für die URBAN AFFAIRS extended 2009, die dort im vergangenen Juli stattfand.

URBAN AFFAIRS extended präsentierte in seiner zweiten Auflage eine internationale Auswahl weltweit bekannter Urban Art und Streetart Künstler. Dem Motto der urbanen Affäre folgend, waren in diesem Jahr zahlreiche externe künstlerische Projekte, Institutionen und Galerien eingeladen. Der Fokus lag auf der Zusammenführung von Urban Art und zeitgenössischer Kunst, auf interaktiven Performances und räumlichen Nutzungskonzepten, ebenfalls im öffentlichen Raum. Ein spannende Schau voller Kreativitäten in den Räumen und Umkleiden des ehemaligen Schwimmbads.

Mehr dazu auf der sehr schön gemachten Website: Urban Affairs

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Club Rechenzentrum 2009

Funkpark und Rechenzentrum von Abriss bedroht.

Hauptstadtoase auf historischem Gelände soll Lagerstätte für reparaturbedürftige Schiffe weichen…

“Was ist da los?! Der Funkpark-Strand und der Club Rechenzentrum sollen komplett abgerissen und dem Erdboden gleich gemacht werden. Geplant ist, die Hauptstadtoase in der Nalepastraße in eine Lagerstätte für Schiffe umzuwandeln. Adios der entspannten Urlaubsatmosphäre, dem bunten Zusammenkommen, dem Musikerleben und dem Tanzen im Sand am grünen Ufer der Spree. Helau den stinkenden Dieselmotoren, dem Krach der Maschinen und dem Anblick rostiger Stahlkolosse. Das will die Reederei Riedel so, und dem Senat gefällt es auch. Uns nicht! Wir wollen bleiben.

Wenn Ihr auch wollt, dass der Funkpark und das Rechenzentrum bleiben, lasst es alle wissen und schreibt ganz schnell eine kurze Mail mit Eurer Meinung zum Thema an: info@funkpark-berlin.de. Die Mails werden gesammelt an den Senat geschickt.

MegaSpree?! Ja, MegaSpree. Die Zeit ist reif. Berlin frisst ihre Kinder. Schon wieder soll ein Stück Spree an Investoren gehen, die für die Stadt ach so wichtig sind. Und schon wieder soll ein Ort der Subkultur, die den Charakter der Stadt maßgeblich prägt und wöchentlich viele Tausend Touristen nach Berlin lockt, verloren gehen.”*

Mehr Info dazu gibt es hier und hier. Erstmal geht es aber noch weiter bis Ende September. “Den September nehmen wir noch mit! Das steht felsenfest.”**

Fotos vom vergangenen Wochenende.

formfreu.de: Club Rechenzentrum

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* Zitat: www.club-rechenzentrum.de
** Zitat: www.funkpark-berlin.de

Berlin (West)

Wohnzimmerschrankwandfotofund.

“Gab es West-Berlin wirklich – diese ummauerte, verwunschene Stadt? Vor zwanzig Jahren in die Vergangenheitsform gesunken, ist sie uns heute so fern und fantastisch wie der Mond.”*

Berlin (West) irgendwann in den 70er Jahren. Der Bierpinsel in Steglitz war noch knallrot.

formfreu.de: Bierpinsel

formfreu.de: O.F.B.___Ohne Frage Berlin
formfreu.de: O.F.B.___Ohne Frage Berlin___#2

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* Zitat: Wolfgang Büscher: Stadt der Spione. Zeit Magazin Nr.31/2009, S. 20
Fotos: Robert Sälzle

Sebastian Klug: Traumverlorenheit

Nächtliche Berlinmomente. Panoramabar, Berghain, Arena und so… Arbeiten des Berliner Fotografen Sebastian Klug. Suuper cool!!

“Als ich eines Tages vor gut einem Jahr auf einer Hinter-Hinterhofparty von einem Freund dessen phantastische Hängematten-Lichtinstallation sah und die Leute, die sich zwischen den Bäumen, Sträuchern und Textilskulpturen bewegten, begann ich zu versuchen, das ganze einzufangen, und was dann dabei herauskam spiegelte genau jene Flüchtigkeit, die Traumverlorenheit und vielleicht auch das Magie jenes Sommerabends… dummerweise hatte ich nur mein Handy dabei und so fing ein langes, subjektives Dokumentationsprojekt meiner (vor allem) Berliner Nächte seinen Anfang… Die Unzulänglichkeit der Technik und die ständige Verfügbarkeit des künstlerisch noch nicht ansatzweise ausgeschöpften Mediums erzeugen überraschend atmosphärische Einblicke. Satte Farben und extreme Kontraste charakterisieren die Nachtaufnahmen ebenso wie ihre Verschwommenheit, die oft eher an malerische Experimente nach Fotografien erinnern als an Aufnahmen aus erster Hand.
Die lange Aufnahemverzögerung und die durch den Speicherungsprozess enstehende Wartezeit zwischen den einzelnen Aufnahme wirkt sich wie Fluch und Segen dieser Minimaltechnik auf das Ergebnis aus: die Bilder zeigen im Treiben der Nacht fast immer einen anderen Moment als den der eigentlichen fotografischen Intention, manchmal enttäuschend, manchmal überraschend und mitreißend. Dem Zufall, der mich in die Situationen der meisten Bilder geführt hat, kommt eine entscheidende Rolle bei der Entstehung der Bilder zu. Alles könnte so gewesen sein aber auch anders… Die verschwommenen Bilder sind manchmal doch ein sehr unzureichender Beweis, öffnen sie der (Erinnerungs-)Phantasie nicht erst Tür und Tor..?”

Kontakt: sebastianklug(at)yahoo.de

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Copyright: Sebastian Klug

ADC Gewinner 2009

Die kreativsten Ideen 2009 aus Werbung, Foto, Design, Illustration, Editorial und Kommunikation im Raum___15 Jahre ausgezeichnete Mercedes-Benz Werbung

Vom 10.-19. Juli gab es im Mercedes-Benz Museum eine Sonderschau des Art Directors Club für Deutschland (ADC) e.V. mit den feinsten Kreativitäten. Dazu zeigte Mercedes-Benz eigene prämierte Reklame aus vergangenen Jahren.

Die Ausstellung fand im Rahmen des 1. Creative Leaders Day – Mobilität im Kopf statt.

Art Directors Club für Deutschland (ADC) e.V.

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Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Michael Preiswerk (ADC)

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Von einer Reise bringt man gerne etwas mit. Als Beweis quasi. Das war frueher nicht anders als heute. Etwas landestypisches, ein T-Shirt, Aschenbecher oder Miniaturen bekannter Bauwerke sind beliebt. Die Ausstellung “The Souvenir Effect. Travel fetishes, beyond the clichés” im DHUB Montcada in Barcelona spannt einen weiten Bogen ueber das Phenomen des Reisens und die Mitbringsel. Kritisch, ironisch, kitschig oder kuenstlerisch. Die Objekte stammen allesamt aus 10 Museums-Shops und kosten nicht mehr als 50 Euro. Ua aus dem Museum fuer Gestaltung Zuerich, Vitra Design Museum, Arts and Design Museum New York, Platform 21 in Amsterdam, Centre Pompidou in Paris oder dem Design Museum in London. Zu sehen noch bis zum 13.12.2009.
www.dhub-bcn.cat/en

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#DHub

Kadre FashionWEEKEND

Berlin, Weekend Club

Im Zuge der Bread&Butter und der Mercedes-Benz Fashionweek fand am 4. und 5. Juli 2009 der Designmarkt Kadre FashionWEEKEND statt.

Ausgewählte Designer und Labels bekamen hier die Möglichkeit, sich in einem ungewöhnlichen Kontext und gleichzeitig stilvollen Ambiente kreativ zu präsentieren. Als Location bot der Weekend Club natürlich eine eindrucksvolle Kulisse. Die Räume des ehemaligen Bürogebäudes am Alexanderplatz haben ihre graue Vorzeit schon längst abgeschüttelt und zeigen sich in schicker Designer-Architektur. Auf insgesamt 700 qm Ausstellungsfläche stellten 40 Berliner Designer hier ihre neuesten Kollektionen Fachleuten, Pressevertretern und Privatpuplikum vor. Die Berliner Fashionpeople konnten sich gänzlich ihrer Kauflaune hingeben und sich mit den neuesten Styletrends auf den Clubbesuch am Abend vorbereiten.

Mit dabei waren u.a. Adddress, Anja Bruhn, Ass-Style, Blütezeit, Cocaine Cowboys, Kilian Kerner, Lovers-Clothing, Lucid 21,, STORMandURGE, vonGestern, Wasted German Youth und Widda Wingenbach. Untermalt wurde das modische Reigen von bekannten Berliner DJ-Größen wie Lexy, Cle oder Oliver Koletzki (“Mückenschwarm” !!), der bei Kadre außerdem mit seinem Modelabel Stil Vor Talent Fashion vertreten war.

Der Weekend Club wurde 2004 in der 12. Etage des ehemaligen Haus des Reisens am Alexanderplatz eröffnet. “Der Blick ist überwältigend, aber auch gleichzeitig Nebensache. Reine Kulisse für den eigentlichen Club. Der Fokus liegt im Zentrum des Raumes, auf der perfekt ausgestatteten Bar, umrahmt von der kleinen Tanzfläche und dem ruhigeren Loungebereich. Das Week12End ist zum Teil sehr schick, aber auch provisorisch. Eine Schnittstelle zwischen Alt und Neu, so wie die Stadt, die einem zu Füßen liegt.”* Der Ausbau des zweiten Floor wurde 2007 fertig. Mit dem Fahrstuhl geht es entweder direkt oder über den 12. Stock in den 15th Floor. “Die Wände und Bar sind schwarz gestrichen. Trotzdem wirkt der Raum nicht funktional, sondern schick und einladend. Die Bar befindet sich direkt hinter dem DJ Boot im hinteren Bereich des Raumes. Einzeln steuerbare Spots an der Decke und eine programmierbare LED Wand sorgen für ein Lichterlebnis der besonderen Art.”* Die Dachterrassse ist die Krönung des Ganzen. “In den beiden anderen Stockwerken sind die Bar und die Möbel im Zentrum des Clubs, um die Wände frei zu halten. Hier gibt es fast gar keine mehr. Nur Himmel.”*

Kadre FashionWEEKEND

Am Abend des 4. Juli mußte Kadre das Weekend vorübergehend räumen, um für Paul van Dyk Platz zu machen. Paul van Dyk, legendäre Lichtgestalt der elektronischen Musik, unterbrach seine VOLUME World Tour, um mit seinen Fans in Berlin bis in den frühen Morgen eine unvergeßliche Party zu feiern: die Record Release Party von VOLUME im Week12end. Dort stellte der zweimalige World’s No. 1 DJ sein lang erwartetes Best-of-Album VOLUME höchstpersönlich vor und performte vor einem ausgewählten Gäste-Kreis die Highlights seiner bisherigen Karriere – seine bekanntesten Tracks und bereits jetzt legendären Remixes der letzten 15 Jahre. Eine ganz starke Nacht!!

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* Zitat: www.week-end-berlin.de

BerlinFashionWeek#

WEDDING DRESS #4___Festival of Urban Fashion and Lifestyle

Fashion, Musik, Show und Straßenfest.

Das diesjährige Festival of Urban Fashion and Lifestyle WEDDING DRESS #4 lockte am 4. und 5. Juli 2009 rund 25.000 Besucher in den Berliner Stadtteil Wedding. Keiner wollte sich die neuesten Kollektionen von über 180 Designern, die in einem großen bunten Designer-Sale und auf einer 500 Meter langen Outdoor-Straßenmeile ausstellten, entgehen lassen. WEDDING DRESS ist das Publikumsevent der Berliner Modewoche.

Ein tolles Line-up mit vielen Stars aus der Fashion-Szene in der Hauptstadt war in der Brunnenstraße am Start. Darunter Marcel Ostertag, Kilian Kerner, Andrea Klüsener, Franzius, Anna Tembrink, Comtesse de la Haye, Dorit Schuber, Gabriel & Schwan, Helena Koj, JuliaandBen, Magdalena Schaffrin, Martina Rogy, Mila Miyahara, Miriam Schaaf, potipoti, q.e.d., Tom Rebl und viele mehr. Die Karohemden von Lovers Bergstübl spezial sind für mich der Knüller!!

WEDDING DRESS #4
formfreu.de: WEDDING DRESS #4

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BerlinFashionWeek#

Plattenpalast___Thorsten Klapsch

Der Plattenpalast besteht aus demontierten Großflächenplatten des Plattenbautyps WBS 70 und Fensterscheiben des Palasts der Republik. Anläßlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls wurde der Plattenpalast im Juni 2009 eröffnet. Der ungewöhnliche Bau im Innenhof in der Wolliner Straße 50 in Berlin ist eine Galerie und bietet Platz für ungewöhnliche Ausstellungen – Installationen, Fotografie, Skulpturen und Malerei. Ein geniales und gelungenes Projekt der Architekten Anna Hopp und Carsten Wiewiorra. In den verspiegelten Scheiben reflektiert sich nun nicht mehr der Berliner Dom, sondern profane Wohnhäuser der Nachbarschaft sind dort zu sehen.

Natürlich lag es nahe, zur Plattenpalasteröffnung allerfeinste Fotografie vom ehemaligen Palast der Republik von Thorsten Klapsch zu zeigen. Bis zum 5. Juli gab es die Ausstellung “Palast Renaissance” mit Aufnahmen von und aus dem Repräsentationsbau der DDR aus dem Jahre 1993 zu sehen. Die Bilder von Klapsch untermauern auf jeden Fall meine Meinung, daß der Palast der Republik richtig cool war und es bestimmt eine sinnvolle Nutzung gegeben hätte! Es gibt übrigens einen super schönen Bildband von Thorsten Klapsch mit der in der Ausstellung gezeigten Fotografie.

Am 17. Juli geht es im Plattenpalast weiter mit minimal art von Maik Teriete.

Plattenpalast
Thorsten Klapsch

formfreu.de: Plattenpalast

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