Opel Friedrichstrasse #2

Besuch im Opel Showroom in Berlin.

In den Ausstellungsräumen des Marken- und Kommunikationszentrums in der Friedrichstrasse zeigt der Hersteller aus Rüsselsheim nicht nur die aktuelle Neuwagenpalette. In einer multimedialen Inszenierung wird zudem auch die lange Tradition der Marke erlebbar. Dazu gehört natürlich die ein oder andere Kostbarkeit aus dem Opel Classic Fundus. Derzeit gibt es dort u.a. Kaptitäne, GT und ein super unbekanntes Designmodell zum Manta B von 1972 zu sehen…

Noch mehr schöne alte Opels gibt es bei formfreu.de übrigens auch hier und hier und hier

Autumn @ Meilenwerk Berlin

Das Meilenwerk Berlin ist kein Automuseum. Es ist vielmehr ein authentischer und vielschichtiger Treffpunkt für oldtimer- und technikbegeisterte Berliner und Nichtberliner. In den Wiebehallen kann man wunderschön flanieren und automobile Kostbarkeiten und Schätzchen bei den Händlern und in den Glasgaragen bewundern. Allerfeinstes, Hochglanzpoliertes und Perfektrestauriertes. Zum faszinierenden Besuch gehört aber auch, über das Außengelände zu strummern. Geparktes und auf Restaurierung wartendes unter goldenem Herbstlaub träumendes Männerspielzeug… Gänsehaut. Vrooooom…..

Alle bisherigen Beiträge zum Meilenwerk gibt es hier.

Meilenwerk. Forum für Fahrkultur.

#Meilenwerk, Fiat Topolino, Fiat 850 Spider, Alfa Romeo Spider, Peugeot 304 Cabriolet, Jaguar E-Type

A Night at the Opium Den @ Direktorenhaus

Opium fürs kreative Volk. Grand Opening der Ausstellung ‘Opium Den’.

Das Direktorenhaus ist der Standort für zeitgenössische Kunst und experimentierfreudiges Design in Berlin. Im Anschluß an die Verleihung des Swatch Young Illustrators Award ging es am 5. November in die Tiefen der ‘Opiumhöhle’. Mit einem verruchtem Spektakel eröffnete das Direktorenhaus die Wintersaison – “a night of artistic extremes as internationally renowned artists transform the building (…) into an unreal and magical scenery. Direktorenhaus will be filled with performance both oblique and subtle that… blur the lines between performer and audience. In the Opium Den everything is possible: the dark, the daunting, the psychedelic and the decadent.”*

Im Direktorenhaus weiß man, wie man feiert: Prunkvoll, mit Phantasie und Stil. Und so verwandelten vier Künstler – der Brüsseler Comic-Zeichner François Schuiten, der holländische Glaskünstler Hans van Bentem, das Mailänder Duo Carnovsky und der Filmemacher und Berlinale-Preisträger David O’Reilly – das Haus am Spreehafen in eine glitzernd märchenhafte Kulisse. Zusätzlich gab es Performances, Musik, Mode und Tanz. Surreal, ironisch, eigensinnig.

Als Programmergänzung zur sinnlichen Saisoneröffnung des Direktorenhaus bot die Performance-Gruppe date-an-artist einen bewusstseinserweiternden Fullservice der besonderen Art. Zu einem ‘Spottpreis’ konnte sich jeder Besucher bei Trixxi&Co im exklusiven Club Mindfuck einmieten und die Leistungen der bereitstehenden Künster/innen für einige private Minuten erleben. Eine sehr ungewöhnliche Sinnesstimulation im Künstlerbordell… “In acht Kabinen wird eine Bandbreite an künstlerischen Services angeboten. Die Performance geschieht in Interaktion mit dem Künstler. In dem privaten Rahmen der Einzelsessions kann man mit etwas Glück eigene Wünsche erfüllen, sich dem chronischen Hirndurchfall ergeben, aber auch auf in der Atemlähmung oder auf dem forcierten Opioidentzug in Narkose landen. Zum Schutze ihre Persönlichkeiten, möchten die Künstler, die Ihre Dienste zur Verfügung anonym bleiben. Die Künstler/innen stellen den Service der entgeltlichen Verfügbarkeit von Kunst aus Protest zur Ausbeutung der Kreativwirtschaft zur Verfügung. Was ist ein Konzept oder eine Idee wert? Club Mindfuck – Willst du auch kommen?”**

Direktorenhaus

Mehr zum Direktorenhaus bei formfreu.de gibt es hier.

* Direktorenhaus
** date-an-artist

UNLIKE U – trainwriting in berlin

Filmtipp: UNLIKE U – trainwriting in berlin

“Heute ist Donnerstag halb vier morgens. Ich bin wach. Die vierte Nacht in Folge. Wecker auf halb zwei und raus aus dem Bett. Kälte? Müdigkeit? Egal. Ich muss raus. Ich muss wissen, wann die Typen ihre Runden drehen. Wir wollen das Ding bunt machen und müssen wissen, wann diese beschissenen Checker ihre Pause machen. Das gehört dazu. Da sind wir akribisch. Da sind wir vorsichtig. Alles andere ist gefährlich. Deshalb gibt’s auch keine Handys, keine Mails. Alles face to face. Die SoKo ist überall. Die wollen unseren Arsch, aber wir sind gut. Gut, schnell und vorsichtig. Auf der Arbeit fragen sie mich die ganze Zeit, ob ich krank bin. Ich habe Augenringe. Ich habe in dieser Woche vielleicht 12 Stunden geschlafen. Alles für die eine viertel Stunde. Wir wissen jetzt, wann wir es machen können. Alles nur für den einen Zug. Eine viertel Stunde muss reichen. Dann ist das Ding bunt und fährt. Dann kann ich vielleicht wieder schlafen, aber dann wartet schon der nächste Zug. Ist so. Ist immer so. Immer on the run. No Sleep Till Brooklyn. Einfach on the run!“

Was treibt Jugendliche und teilweise auch noch erwachsene Männer dazu, sich ihre Nächte um die Ohren zu schlagen, Überwachungskameras zu überbrücken, den Wachschutz zu beobachten und hohe Geld- sowie Haftstrafen in Kauf zu nehmen? Was treibt diese Menschen dazu, tonnenweise Geld in Sprühdosen zu investieren, keine Gegenleistung dafür zu erhalten und letztendlich nur in einem extrem kleinen Kreis zu Ruhm und Ehre zu gelangen? Liebe zur Farbe. Eine ganz besondere Art von Freiheit.

UNLIKE U taucht ein, in eine Szene, die für Außenstehende schlichtweg nicht nachvollziehbar ist. Es ist die Welt der Trainwriter, derjenigen Graffitikünstler also, die sich auf das Bemalen von S- und U-Bahnen spezialisiert haben. Extrem verdeckt. Extrem kriminell. Extrem verboten. UNLIKE U beleuchtet vier Generationen von Sprühern in Berlin, wovon die Ältesten der Hardcore-Artisten mittlerweile schon 40 Jahre alt sind und die Jüngsten um die siebzehn. Alle Protagonisten aber haben eines gemeinsam. Jeder von ihnen hat in seinem Leben schon unzählige Züge bemalt und einige von ihnen sogar um die 1000.

Die Welt der U-Bahnschächte und bewachten Zugbahnhöfe ist nicht nur strafrechtlich ein gefährliches Pflaster. Weit größer scheint die Gefahr zu sein, von diesem schwarzen Loch aus Adrenalin, Angst und verschworener Gemeinschaft angezogen und letztendlich aufgesogen zu werden und so sind einige der Protagonisten, die in diesem Film zu sehen sind oder deren Kunstwerke gezeigt werden, tatsächlich verloren. Gone forever. Die Intensität, mit der diese Künstler ihre Passion leben ist faszinierend, und der Film zeigt auch die Radikalität, die man besitzen muss, um ein solches Leben zu führen. Jede Nacht raus, um halb 2, damit man nach vier Wochen vielleicht weiß, wann die Wachmannschaften Pause machen und man endlich zuschlagen kann. Das Ding bunt machen und vielleicht fährt es ja dann auch. Das ist nicht viel, für manche aber das ganze Leben. On the run, eben! Forever!

Die Filmemacher Henrik Regel und Björn Birg drangen – über sieben jahre hinweg – ein in den Kosmos der Trainwriter. Neben erstklassigen Interviews wurde ihnen auch Material zugespielt, das so noch nie zu sehen war. Der Film zeigt Hintergründe zu bestimmten Aktionen und geschichtsträchtiges Material – z.B. vom legendären Corner an der Friedrichstraße, dem Treffpunkt der Berliner Sprüher in den 90er Jahren. UNLIKE U ist ein ungewöhnlich direkter Blick auf eine harte Untergrundbewegung der Berliner Hauptstadt.

Titel: UNLIKE U – trainwriting in berlin
Genre: Dokumentarfilm
Länge: 90 Minuten
Format: DV/4:3
Produktionszeitraum: Februar 2004 – Juli 2010
Produktion: HISKICK productions
Ein Film von: Henrik Regel & Björn Birg

UNLIKE U
UNLIKE U – Trailer

Pics und Zitate: UNLIKE U, Henrik Regel

Tempelhofflieger #3

Ganznahdranfliegerbilder vom alten Zentralflughafen Berlin-Tempelhof. Die Douglas C-54 Skymaster – der legendäre ‘Rosinenbomber’ – unter dem Dach des Abfertigungsbereichs und die VFW-Fokker 614 draussen auf dem Rollfeld.

Umgeparkt zur Clean Tech World im September.

formfreu.de: Tempelhofflieger
formfreu.de: Tempelhofflieger #2
formfreu.de: Zentralflughafen Berlin-Tempelhof

Flugzeuge bei formfreu.de
Flughafen Berlin-Tempelhof bei formfreu.de

Fliegerbilder#, THF#

Clean Tech World 2010

Tesla & Co @ Zentralflughafen Berlin-Tempelhof.

Emissionsfrei in die Zukunft beschleunigen auf dem Clean Mobility Parcours auf dem Rollfeld des alten Flughafens.

Ließen eine Woche davor die Bässe von Berlin Music Week und PopKomm und tausende tanzwütiger Berliner die Hangars und Hallen noch beben, so flüsterten auf der ersten internationalen Ausstellung und Konferenz rund um das Thema Umwelttechnologien die neuesten Elektrosummer um die Wette. Alternative Antriebe nicht nur bewundern, sondern auch selbst er-fahren. Das Rollfeld als Teststrecke: Vom Elektro-Star Tesla Roadster und den Brennstoffzellenprototypen von Mercedes-Benz, Toyota und Opel über kleinere Elektroautos, Elektro-Motorroller, Pedelecs und Elektro-Roller bis zu so innovativen Fahrgelegenheiten wie dem Segway oder dem Trikke. Trotz des ernsten Themas blieb der Spaß nicht auf der Strecke: Die atemberaubende und stufenlose Beschleunigung im Tesla von 0-100km/h in 4s hinterließ einen bleibenden Eindruck. Gänsehaut! Mit quietschenden Reifen durch die Kurve, ohne die Geräusche eines Verbrennungsmotors zu hören – raketenartig geil! Völlig unerwartet flott waren auch die Fahrwerte und -eindrücke der hydrogenen Fahrzeuge. Die B-Klasse F-CELL von Mercedes-Benz saust und summt ab wie die Post! So wird man sich also in Zukunft bewegen. Das wird richtig Spaß machen!!

Der Akkuschrauberrenner der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen und der Elektroflitzer ZEDX der TU Berlin rundeten das Bild der unkonventionellen Zukunftvisionen ab.

Umrahmt wurden die neuen Stromer von historischen Elektromobilen aus der Fahrzeugsammlung des Deutschen Technikmuseums in Berlin. Schon mal vom Ford Berliner aus dem Jahre 1968 gehört? Der winzig kurze nur 2,13 m lange Stadtwagen ist eine im Entwicklungszentrum Köln-Merkenich entstandene experimentelle Studie für ein Elektro-Auto mit klasse Raumökonomie und schon wieder trendig einfachem Dashboard. Ab Mai 2011 soll die Fahrzeugabteilung des Deutschen Technikmuseums übrigens wieder öffentlich zugänglich sein. Da freut sich der Formfreudler schon drauf.

Clean Tech World

Flughafen Berlin-Tempelhof auf formfreu.de

THF#

rememberme!chair

rememberme!chair von Tobias Juretzek. Random Rhythms.

Unter dem Titel ‘furniture holds stories’ begeisterte der Designer aus Kassel bereits auf der diesjährigen DMY mit seinen ungewöhnlichen Recyclingstühlen. Alte Hosen und Shirts sind voll von persönlichen Erinnerungen. In den Möbelstücken werden diese wieder wach. Die gepressten Stoffe ergeben wunderbar zufällige visuelle Patterns und Rhythmen. Geniale Ästhetik! Für mich das Design-Highlight der Saison!

What often intends to be forgotten in wardrobes and boxes, now is brought to light again. Worn-out clothes, still kept for emotional reasons, here draw a characteristic marking on the chairs. Like a kind of message in a bottle the furniture contains memories and a sense for stories revives in us. The chairs create a conceptual frame, lead the message to a new expression and present themselves in a particular way, giving another perspective to things in general. *

Weil’s so schön ist, hier ‘ne neue Fotostrecke von der Sommer-THEKEY.TO…

Tobias Juretzek

formfreu.de: DMY 2010 __Tobias Juretzek: furniture holds stories

* Tobias Juretzek

Megaspree Tours

Spreeschippern – Media- vs. Megaspree im Schauen erleben. Für eine Stunde die Spree rauf und runter.

‘Mediaspree’ ist eines der größten Investorenprojekte in Berlin. Es strebt die Ansiedlung von Kommunikations- und Medienunternehmen entlang eines Teils des Spreeufers und eine diesem Bereich entsprechende Umstrukturierung an. Die Initiatoren sehen in dem Projekt eine große Chance für den Osten Berlins, Kritiker allerdings den Ausverkauf seiner wertvollsten Flächen.

Wie schon die Bürgerinitiative ‘Mediaspree Versenken’ und der Bürgerentscheid ‘Spreeufer für alle!’ wendet sich das ‘Megaspree’-Aktionsbündnis aus Anwohnern, politischen Gruppen und Kulturprojekten gegen die Vermarktung und Privatisierung des Spreeufers. “Rette deine Stadt!” – vor Ausverkauf, Gentrifizierung, Zubetonierung, Kulturkahlschlag, Verkehrschaos, Baumonotonie, Ignoranz,…*

Jeden Donnerstag um 18 Uhr heißt es ‘Leinen los’ für Megaspree Tours. Jan Sputnik organisiert “eine einstündige Bootstour auf der Spree zwischen den Treptowers und der Jannowitzbrücke – dorthin wo viele Berliner Clubs und Strandbars ihr Zuhause haben. Er will damit seinen Passagieren zeigen, wie sehr sich schon heute das Spreeufer im Zuge des Bauvorhabens “Mediaspree” verändert hat. Käpt’n Sputnik erzählt auf seiner Fahrt viele interessante Geschichten über Berlin, wie es war, wie es ist und wie es sein wird. Wer eine politisch ausgewogene Beschreibung über die Bebauungspläne des Spreeufers erwartet, ist bei der Megaspree-Tour allerdings falsch. Jan Sputnik sagt selbst: er sei kein Mann der Worte, sondern der schönen Bilder. Und derer gibt es von seinem Kahn aus viele.”**

Entlang des geplanten Mediaspreestreifens gibt es ungewohnte Ausblicke auf Universal, MTV, Molecule Men, Arena, Badeschiff, Oberbaumbrücke, o2-World, Strandgut, Sage Restaurant, Maria, Radialsystem, Eisfabrik, Bar25… Die Fahrt im Kahn mit dem gut gelaunten Käpt’n, Schiffshund Loki, guter Mucke und Diskokugel an Bord…

Abfahrtspunkt: Neben dem Eastern Comfort Hostel an der Oberbaumbrücke. Jeden Donnerstag – noch bis zum 23. September – ab 18 Uhr. Unkostenbeitrag: 5€. Heute ist Donnerstag. Bringt ‘ne Tüte Sonne mit und fahrt mit!!

Megaspree Tours
Megaspree

*www.megaspree.de
**www.bln.fm

Tags: Friedrichshain, Xberg, Kreuzberg, Treptow

Tempelhofflieger #2

Umgeparkt. Während der BREAD & BUTTER PREMIER LEAGUEhier und hier – mussten die beiden am alten Zentralflughafen Berlin-Tempelhof verbliebenen Flugzeuge ihren Hangar verlassen. Die Douglas C-54 Skymaster und die VFW-Fokker 614 wurden draußen am ehemaligen Rollfeld abgestellt – als würden sie gleich auf ihren Abflug warten…

formfreu.de: Tempelhofflieger

formfreu.de: Zentralflughafen Berlin-Tempelhof
formfreu.de: IATA-Code THF … Fotostrecke: Flughafen Berlin-Tempelhof, März 2008

Fliegerbilder auf formfreu.de
Flughafen Berlin-Tempelhof auf formfreu.de

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Fliegerbilder#, THF#

Diana Dorfmüller: trash mesh

Wie nachhaltig ist eine Einkaufstüte?

Diana Dorfmüller
beschäftigte sich mit Plastiktütenupcycling im Rahmen ihrer Projektarbeit im achten Fachsemester im Studiengang Textil-/Flächendesign an der Kunsthochschule Weißensee. Die kurzlebige Plastiktüte wird zu neuem Flechtwerk und damit beispielsweise zur Basis für personalisierte Modeaccessoires. Die Farben des ursprünglichen Tütenaufdrucks werden zu einer neuen Rhythmik komponiert.

‘Eine Kunststofftüte wird im Durchschnitt eine halbe Stunde benutzt. Im Gegensatz dazu steht die lange Lebensdauer des Materials von bis zu 400 Jahren. Mein Ansatz zu mehr Nachhaltigkeit war es, aus diesen Wegwerfprodukten Artikel herzustellen, die einen wesentlich längeren Lebenszyklus haben. Ich habe mich gefragt mit welchen Möglichkeiten ich aus gebrauchten Tüten ein neues innovatives Produkt gestalten kann. Um mein Projekt zu realisieren griff ich dabei aktiv in den Recyclingprozess ein. Dazu habe ich verschiedene benutzte Plastiktüten gesammelt, gereinigt und spiralförmig zu einem einzigen Streifen von bis zu 17 Metern Länge geschnitten. Hiermit erhielt ich ein Material, das durch traditionelle Techniken wie Stricken und Häkeln zu einem neuen Gewebe weiterverarbeitet und teilweise durch thermische Verfahren in eine endgültige Form gebracht wurde. Es entstanden neuartige Flächen, die in ihrer Materialqualität und Ästhetik sich von dem Ausgangsmaterial stark unterscheiden. Durch die Verwendung alter Handarbeitstechniken, die für uns mit Wert behaftet sind, wollte ich einen Kontrast zu einem Industriematerial schaffen, das am Fließband in Sekundenschnelle produziert wird und wertlos zu sein scheint. Die Transformation von wertlosem Wegwerfmaterial in ein unerwartet attraktives neues Produkt thematisiert exemplarisch die Möglichkeit eines verantwortungsvollen und bewussten Umgangs mit unseren natürlichen Ressourcen und zeigt das Potential von Upcycling, longlife Design und nachhaltigen Konzepten.’

Mehr Fashion-Beiträge: Berlin Fashion Week bei formfreu.de

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Zitat und Bilder: Diana Dorfmüller