schön anzusehen – bauhaus-archiv

Ein Sommerprojekt des Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung Berlin

22.07. – 04.10.2009

Leer, hell und von Licht durchflutet – das Bauhaus-Archiv Berlin/Museum für Gestaltung zeigt sich in diesem Sommer offen wie nie: Als Museum ohne Exponate werden die Ausstellungshallen erstmals wieder in ihrem ursprünglichen Zustand präsentiert. Unter dem Titel “schön anzusehen – bauhaus-archiv” eröffnen sich noch bis Anfang Oktober in den bisher aus konservatorischen Gründen abgedunkelten Museumsräumen neue Ausblicke und Perspektiven. Durch die zum Landwehrkanal geöffnete Fensterfront und die freigelegten Oberlichter der markanten Shed-Dächer wird das Bauhaus-Archiv zu einem besonderen Objekt der gleichzeitig laufenden Ausstellung »Modell Bauhaus« im Martin-Gropius-Bau. Künstlerische Interventionen, Film, Theater, Musik und Podiumsdiskussionen rücken das letzte von Bauhaus-Gründer Walter Gropius entworfene Gebäude selbst in den Mittelpunkt einer lebendigen Auseinandersetzung mit dem Bauhaus.

“Als “verkorkstes Alterswerk” bezeichnete der Bauhaus-Schüler Max Bill das Bauhaus-Archiv und verschärfte damit die Diskussion in den Medien zur Eröffnung des Hauses im Dezember 1979.”* Geplant seit 1964 für einen Standort in Darmstadt, wurde das Gebäude 1976-79 in modifizierter Form schließlich in Berlin errichtet. Seine markante Silhouette ist heute eines der Wahrzeichen der Stadt.

Für alle die, die das Museum nur in abgedunkeltem und in mit wertvollen Objekten ‘vollgestelltem’ Zustand kennen, ist das ‘entleerte’ Gebäude auf jeden Fall eine sehr sehr spannende Erfahrung!

schön anzusehen – bauhaus-archiv

formfreu.de: Bauhaus Dessau

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*Zitat: http://www.berlindesignblog.de/index.php/schoen-anzusehen-bauhaus-archiv/#more-811

El Bocho___Tape Art ___Stattbad Wedding

Hier noch eine Ergänzung zum Stattbad-Beitrag.

Das Stadtbad Wedding war einst ein lebendiger Ort. Hier plantschten die Menschen des Stadtteils bis das Schwimmbad 2001 dem Sparzwang der Stadt zum Opfer fiel. Nun ist das Stadtbad zum Stattbad geworden und soll lebendiger Kulturort werden.

Im stillgelegten Stadtbad wurden im Juli im Rahmen der Urban Affairs Werke von mehr als 20 internationalen Künstlern und Künstlergruppen der Urban und Streetart-Szene gezeigt. “Dabei beeindrucken vor allem jene Installationen, die sich auf den besonderen Ort einlassen. Der Berliner Tape Artist El Bocho zum Beispiel gestaltete mit etwa 15 km farbigen Klebeband die Fassade des alten Schwimmbads.”*

El Bocho bespielte die 1100 qm große Fläche mit einem Tape Art Kunstwerk, welches in dieser Größe vorher noch nicht da gewesen war. Mega cool!! Was da der BMW-Designtape-Großmeister Gerhard Friedrich wohl dazu sagen würde ;-) – Tja, nicht nur Autodesigner machen schöne Sachen mit Klebestreifen… El Bocho schafft “mit seinen Klebebändern fast schon lyrische Werke (…), die ein wenig an Pop-Art erinnern.”** Unbedingt die Website von El Bocho – www.elbocho.net – besuchen!!


formfreu.de: STATTBAD___URBAN AFFAIRS extended

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*Zitat: www.kunstblogbuch.de
**Zitat:www.360-grad-blog.de

24h Berlin – Ein Tag im Leben___11LEVEN TWENTY4OUR

…noch zwei Tage…

24h Berlin – Ein Tag im Leben

“Fast 20 Jahre nach dem Fall der Mauer ist es Zeit für eine Reise in die Gegenwart dieser Stadt. Denn auch heute noch ist Berlin eine Stadt voller Widersprüche, immer auf der Suche nach ihrer Identität. 24h Berlin erzählt einen Tag im Leben Berlins.”* 24h Berlin ist die längste TV-Produktion in der Geschichte des Fernsehens: ganz ohne Schauspieler, ohne Drehbuch oder Tricks – einfach nur das richtige Leben. Es ist eine 24stündige, in Echtzeit erzählte Dokumentation, die am 5. September 2009 ab 6 Uhr morgens auf Sendung geht.

Am 5. September 2008 begann eine zugleich vertraute und exotische Geschichte in Berlin, erzählt aus der Perspektive der Menschen. Genau ein Jahr vor der Ausstrahlung tauchten 80 Kamerateams in den Alltag von Berlinerinnen und Berlinern ein, 24 Stunden lang. Berlin hat 24 Stunden durchgedreht. Menschen, Kulturen, Stadtansichten, Momente, Milieus. Namhafte Regisseure wie Rosa von Praunheim, Romuald Karmakar, Volker Koepp und Andres Veiel, aber auch talentierte Newcomer wie Hanna Doose, Sebastian Heidinger und Ana Felicia Scutelnicu konnten für die Mitarbeit gewonnen werden.

“Es ist die Suche nach einem zeitgemäßen Bild des Lebens in einer modernen Metropole und gleichzeitig ein breit angelegtes Zeugnis unserer Gegenwart: Arbeitswirklichkeit, Familienleben, Räume, Ängste und Träume, flüchtige Augenblicke und Beziehungen in ihren bunten Erscheinungsformen – sie alle treten gemeinsam in der Kulisse der Stadt auf, die sie miteinander verbindet. Ein Kunstwerk entsteht. Die Vielfalt der parallelen Lebens-Realitäten tritt zutage, wenn sich Bilder der Stadt mit Portraits, Gesprächen, Situationen und stillen Impressionen vermischen. Aus dem in Echtzeit montierten Film-Material aus der Gegenwart der deutschen Hauptstadt entsteht das Zeugnis einer Epoche, ein zeitgeschichtliches Dokument und in der Summe seiner Teile mehr als eine klassische Dokumentation.”**

Von Samstagmorgen 6.00 Uhr bis Sonntagmorgen 6.00 Uhr läuft auf rbb Fernsehen und ARTE 24 Stunden lang nonstop das filmische Porträt der Metropole Berlin.

rbb-Intendantin Dagmar Reim: „24 Stunden lang werden wir die Normalität dieser Stadt erleben. Wer die Normalität Berlins zeigen will, muss verrückt sein! Sonst geht es gar nicht. Und ich bin froh darüber, dass so viele Verrückte dieses Projekt unterstützen. Der rbb wirft sein reguläres Programm für einen ganzen Tag über den Haufen, um Platz zu machen für 24h Berlin.“**ARTE-Präsident Gottfried Langenstein: „Einen ganzen Tag in der Gegenwart dieser Stadt mitten in Europa festzuhalten, einzutauchen in die Lebenswirklichkeit der Menschen vor Ort und das Ergebnis 24 Stunden ohne Unterbrechung nach Europa und weit über dessen Grenzen hinaus zu senden, ist daher für ARTE als deutsch-französischer Kultursender eine ganz besondere Herausforderung.“**

Gezeigt wird 24h Berlin nicht nur im rbb-Fernsehen und auf ARTE, sondern auch als Live-Stream auf www.theauteurs.com sowie den Websites von rbb (www.rbb-online.de) und ARTE (www.arte.tv). Das finnische Fernsehen YLE Teema und der niederländische Sender VPRO beteiligen sich ebenfalls an der 24stündigen Ausstrahlung.

24h Berlin

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Fotos: www.24hberlin.tv

*Zitat: http://blog.create-berlin.de/?p=131
**Zitat: www.24hberlin.tv

Und hier gibt’s Pics vom exklusiven 6-Stunden-Set 11LEVEN TWENTY4OUR von und mit Paul van Dyk im Tresor vom 5. September 2008. Ein Handlungsstrang in der XXL-Sendung soll die außergewöhnliche Techno-Party sein – geilgeilgeil alles hammer geil?…

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CREATE BERLIN___CODE

CODE: 1200 Plakate in ganz Berlin.

Berlin ist »UNESCO City of Design«. Und Create Berlin, die Designinitiative, knackt gemeinsam mit 300 Designern aus der ganzen Welt den visuellen »Code« der Metropole. Die Ausstellung läuft! Noch bis zum 6. September sind die Motive auf 1200 Plakatflächen in ganz Berlin verteilt. CODE ist die größte Werkschau kreativen Schaffens in Berlin. Create Berlin möchte allen zeigen, was all diese Leute in ihren Büros oder an Laptops in Cafés da eigentlich den ganzen Tag so machen.

Die 20 coolsten Plakate gibt es dann ab dem 5. September im Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung zu sehen.

Aufruf an die Berliner formfreu.de-Besucher: Mit dabei in der Hauptstadt ist das Plakat “Bunte Berlin Pixels” mit vielen formfreu.digen Berlin Pics. Das hängt 5x irgendwo in Berlin. Nur wooo? Ich habe am Wochenende alle Bezirke abgesucht und viele Litfaßsäulen aufgesucht und zwar viele super schöne CODE-Poster gefunden – aber leider keine “Bunten Berlin Pixels” :-( . Du hast eins gesehen? Dann mail mir doch sofort (tom@formfreu.de)!! Zur Belohnung gibt es dann für den ersten Einsender ein leckeres Petit Déjeuner im Bateau Ivre in Xberg… ;-)

Create Berlin Blog: CODE: 1200 Poster in ganz Berlin.
Flickr: Fotostream von Create Berlin

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STATTBAD____URBAN AFFAIRS extended

Fotostrecke.

Das alte Stadtbad Wedding schaut auf eine nunmehr über 100jährige Geschichte zurück. Noch in den 50er und 60er Jahren einer der modernsten Berliner Bäderbetriebe, ist das Bad im Jahr 2001 aufgrund wirtschaftlicher Faktoren stillgelegt worden. Unter dem neuen Namen STATTBAD kehrt nun das Leben in die einzigartigen Räumlichkeiten des Schwimmbades zurück, inklusive einer Nutzung für temporäre Events und Ausstellungen in den beiden erhaltenen Schwimmhallen. Die alte Schwimmbadtechnik (im Keller!!) wirkt einfach nur beeindruckend – wie in Ego-Shootern oder in Sci-Fi-Filmen… Kunst und Kultur ist das Nutzungskonzept der neuen Eigentümer Gruppe, ein vitales Haus mit Ateliers & Studios, Kreativ-Arbeitsplätzen und reichlich Platz für Ausstellungen, Fotoshootings, Konzerte, Theater, Lesungen und Party Events. Organisiert wird die Neubelebung durch die Berliner Agentur RIOTarts und Kollektiv-Berlin, die seit zwei Jahren eine Plattform für junge, zeitgenössische Künstler aufgebaut hat. Ein perfekter Rahmen und genialer Kontext für die URBAN AFFAIRS extended 2009, die dort im vergangenen Juli stattfand.

URBAN AFFAIRS extended präsentierte in seiner zweiten Auflage eine internationale Auswahl weltweit bekannter Urban Art und Streetart Künstler. Dem Motto der urbanen Affäre folgend, waren in diesem Jahr zahlreiche externe künstlerische Projekte, Institutionen und Galerien eingeladen. Der Fokus lag auf der Zusammenführung von Urban Art und zeitgenössischer Kunst, auf interaktiven Performances und räumlichen Nutzungskonzepten, ebenfalls im öffentlichen Raum. Ein spannende Schau voller Kreativitäten in den Räumen und Umkleiden des ehemaligen Schwimmbads.

Mehr dazu auf der sehr schön gemachten Website: Urban Affairs

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Club Rechenzentrum 2009

Funkpark und Rechenzentrum von Abriss bedroht.

Hauptstadtoase auf historischem Gelände soll Lagerstätte für reparaturbedürftige Schiffe weichen…

“Was ist da los?! Der Funkpark-Strand und der Club Rechenzentrum sollen komplett abgerissen und dem Erdboden gleich gemacht werden. Geplant ist, die Hauptstadtoase in der Nalepastraße in eine Lagerstätte für Schiffe umzuwandeln. Adios der entspannten Urlaubsatmosphäre, dem bunten Zusammenkommen, dem Musikerleben und dem Tanzen im Sand am grünen Ufer der Spree. Helau den stinkenden Dieselmotoren, dem Krach der Maschinen und dem Anblick rostiger Stahlkolosse. Das will die Reederei Riedel so, und dem Senat gefällt es auch. Uns nicht! Wir wollen bleiben.

Wenn Ihr auch wollt, dass der Funkpark und das Rechenzentrum bleiben, lasst es alle wissen und schreibt ganz schnell eine kurze Mail mit Eurer Meinung zum Thema an: info@funkpark-berlin.de. Die Mails werden gesammelt an den Senat geschickt.

MegaSpree?! Ja, MegaSpree. Die Zeit ist reif. Berlin frisst ihre Kinder. Schon wieder soll ein Stück Spree an Investoren gehen, die für die Stadt ach so wichtig sind. Und schon wieder soll ein Ort der Subkultur, die den Charakter der Stadt maßgeblich prägt und wöchentlich viele Tausend Touristen nach Berlin lockt, verloren gehen.”*

Mehr Info dazu gibt es hier und hier. Erstmal geht es aber noch weiter bis Ende September. “Den September nehmen wir noch mit! Das steht felsenfest.”**

Fotos vom vergangenen Wochenende.

formfreu.de: Club Rechenzentrum

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* Zitat: www.club-rechenzentrum.de
** Zitat: www.funkpark-berlin.de

Berlin (West)

Wohnzimmerschrankwandfotofund.

“Gab es West-Berlin wirklich – diese ummauerte, verwunschene Stadt? Vor zwanzig Jahren in die Vergangenheitsform gesunken, ist sie uns heute so fern und fantastisch wie der Mond.”*

Berlin (West) irgendwann in den 70er Jahren. Der Bierpinsel in Steglitz war noch knallrot.

formfreu.de: Bierpinsel

formfreu.de: O.F.B.___Ohne Frage Berlin
formfreu.de: O.F.B.___Ohne Frage Berlin___#2

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* Zitat: Wolfgang Büscher: Stadt der Spione. Zeit Magazin Nr.31/2009, S. 20
Fotos: Robert Sälzle

Sebastian Klug: Traumverlorenheit

Nächtliche Berlinmomente. Panoramabar, Berghain, Arena und so… Arbeiten des Berliner Fotografen Sebastian Klug. Suuper cool!!

“Als ich eines Tages vor gut einem Jahr auf einer Hinter-Hinterhofparty von einem Freund dessen phantastische Hängematten-Lichtinstallation sah und die Leute, die sich zwischen den Bäumen, Sträuchern und Textilskulpturen bewegten, begann ich zu versuchen, das ganze einzufangen, und was dann dabei herauskam spiegelte genau jene Flüchtigkeit, die Traumverlorenheit und vielleicht auch das Magie jenes Sommerabends… dummerweise hatte ich nur mein Handy dabei und so fing ein langes, subjektives Dokumentationsprojekt meiner (vor allem) Berliner Nächte seinen Anfang… Die Unzulänglichkeit der Technik und die ständige Verfügbarkeit des künstlerisch noch nicht ansatzweise ausgeschöpften Mediums erzeugen überraschend atmosphärische Einblicke. Satte Farben und extreme Kontraste charakterisieren die Nachtaufnahmen ebenso wie ihre Verschwommenheit, die oft eher an malerische Experimente nach Fotografien erinnern als an Aufnahmen aus erster Hand.
Die lange Aufnahemverzögerung und die durch den Speicherungsprozess enstehende Wartezeit zwischen den einzelnen Aufnahme wirkt sich wie Fluch und Segen dieser Minimaltechnik auf das Ergebnis aus: die Bilder zeigen im Treiben der Nacht fast immer einen anderen Moment als den der eigentlichen fotografischen Intention, manchmal enttäuschend, manchmal überraschend und mitreißend. Dem Zufall, der mich in die Situationen der meisten Bilder geführt hat, kommt eine entscheidende Rolle bei der Entstehung der Bilder zu. Alles könnte so gewesen sein aber auch anders… Die verschwommenen Bilder sind manchmal doch ein sehr unzureichender Beweis, öffnen sie der (Erinnerungs-)Phantasie nicht erst Tür und Tor..?”

Kontakt: sebastianklug(at)yahoo.de

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Copyright: Sebastian Klug

Kadre FashionWEEKEND

Berlin, Weekend Club

Im Zuge der Bread&Butter und der Mercedes-Benz Fashionweek fand am 4. und 5. Juli 2009 der Designmarkt Kadre FashionWEEKEND statt.

Ausgewählte Designer und Labels bekamen hier die Möglichkeit, sich in einem ungewöhnlichen Kontext und gleichzeitig stilvollen Ambiente kreativ zu präsentieren. Als Location bot der Weekend Club natürlich eine eindrucksvolle Kulisse. Die Räume des ehemaligen Bürogebäudes am Alexanderplatz haben ihre graue Vorzeit schon längst abgeschüttelt und zeigen sich in schicker Designer-Architektur. Auf insgesamt 700 qm Ausstellungsfläche stellten 40 Berliner Designer hier ihre neuesten Kollektionen Fachleuten, Pressevertretern und Privatpuplikum vor. Die Berliner Fashionpeople konnten sich gänzlich ihrer Kauflaune hingeben und sich mit den neuesten Styletrends auf den Clubbesuch am Abend vorbereiten.

Mit dabei waren u.a. Adddress, Anja Bruhn, Ass-Style, Blütezeit, Cocaine Cowboys, Kilian Kerner, Lovers-Clothing, Lucid 21,, STORMandURGE, vonGestern, Wasted German Youth und Widda Wingenbach. Untermalt wurde das modische Reigen von bekannten Berliner DJ-Größen wie Lexy, Cle oder Oliver Koletzki (“Mückenschwarm” !!), der bei Kadre außerdem mit seinem Modelabel Stil Vor Talent Fashion vertreten war.

Der Weekend Club wurde 2004 in der 12. Etage des ehemaligen Haus des Reisens am Alexanderplatz eröffnet. “Der Blick ist überwältigend, aber auch gleichzeitig Nebensache. Reine Kulisse für den eigentlichen Club. Der Fokus liegt im Zentrum des Raumes, auf der perfekt ausgestatteten Bar, umrahmt von der kleinen Tanzfläche und dem ruhigeren Loungebereich. Das Week12End ist zum Teil sehr schick, aber auch provisorisch. Eine Schnittstelle zwischen Alt und Neu, so wie die Stadt, die einem zu Füßen liegt.”* Der Ausbau des zweiten Floor wurde 2007 fertig. Mit dem Fahrstuhl geht es entweder direkt oder über den 12. Stock in den 15th Floor. “Die Wände und Bar sind schwarz gestrichen. Trotzdem wirkt der Raum nicht funktional, sondern schick und einladend. Die Bar befindet sich direkt hinter dem DJ Boot im hinteren Bereich des Raumes. Einzeln steuerbare Spots an der Decke und eine programmierbare LED Wand sorgen für ein Lichterlebnis der besonderen Art.”* Die Dachterrassse ist die Krönung des Ganzen. “In den beiden anderen Stockwerken sind die Bar und die Möbel im Zentrum des Clubs, um die Wände frei zu halten. Hier gibt es fast gar keine mehr. Nur Himmel.”*

Kadre FashionWEEKEND

Am Abend des 4. Juli mußte Kadre das Weekend vorübergehend räumen, um für Paul van Dyk Platz zu machen. Paul van Dyk, legendäre Lichtgestalt der elektronischen Musik, unterbrach seine VOLUME World Tour, um mit seinen Fans in Berlin bis in den frühen Morgen eine unvergeßliche Party zu feiern: die Record Release Party von VOLUME im Week12end. Dort stellte der zweimalige World’s No. 1 DJ sein lang erwartetes Best-of-Album VOLUME höchstpersönlich vor und performte vor einem ausgewählten Gäste-Kreis die Highlights seiner bisherigen Karriere – seine bekanntesten Tracks und bereits jetzt legendären Remixes der letzten 15 Jahre. Eine ganz starke Nacht!!

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* Zitat: www.week-end-berlin.de

BerlinFashionWeek#

WEDDING DRESS #4___Festival of Urban Fashion and Lifestyle

Fashion, Musik, Show und Straßenfest.

Das diesjährige Festival of Urban Fashion and Lifestyle WEDDING DRESS #4 lockte am 4. und 5. Juli 2009 rund 25.000 Besucher in den Berliner Stadtteil Wedding. Keiner wollte sich die neuesten Kollektionen von über 180 Designern, die in einem großen bunten Designer-Sale und auf einer 500 Meter langen Outdoor-Straßenmeile ausstellten, entgehen lassen. WEDDING DRESS ist das Publikumsevent der Berliner Modewoche.

Ein tolles Line-up mit vielen Stars aus der Fashion-Szene in der Hauptstadt war in der Brunnenstraße am Start. Darunter Marcel Ostertag, Kilian Kerner, Andrea Klüsener, Franzius, Anna Tembrink, Comtesse de la Haye, Dorit Schuber, Gabriel & Schwan, Helena Koj, JuliaandBen, Magdalena Schaffrin, Martina Rogy, Mila Miyahara, Miriam Schaaf, potipoti, q.e.d., Tom Rebl und viele mehr. Die Karohemden von Lovers Bergstübl spezial sind für mich der Knüller!!

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formfreu.de: WEDDING DRESS #4

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BerlinFashionWeek#

Plattenpalast___Thorsten Klapsch

Der Plattenpalast besteht aus demontierten Großflächenplatten des Plattenbautyps WBS 70 und Fensterscheiben des Palasts der Republik. Anläßlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls wurde der Plattenpalast im Juni 2009 eröffnet. Der ungewöhnliche Bau im Innenhof in der Wolliner Straße 50 in Berlin ist eine Galerie und bietet Platz für ungewöhnliche Ausstellungen – Installationen, Fotografie, Skulpturen und Malerei. Ein geniales und gelungenes Projekt der Architekten Anna Hopp und Carsten Wiewiorra. In den verspiegelten Scheiben reflektiert sich nun nicht mehr der Berliner Dom, sondern profane Wohnhäuser der Nachbarschaft sind dort zu sehen.

Natürlich lag es nahe, zur Plattenpalasteröffnung allerfeinste Fotografie vom ehemaligen Palast der Republik von Thorsten Klapsch zu zeigen. Bis zum 5. Juli gab es die Ausstellung “Palast Renaissance” mit Aufnahmen von und aus dem Repräsentationsbau der DDR aus dem Jahre 1993 zu sehen. Die Bilder von Klapsch untermauern auf jeden Fall meine Meinung, daß der Palast der Republik richtig cool war und es bestimmt eine sinnvolle Nutzung gegeben hätte! Es gibt übrigens einen super schönen Bildband von Thorsten Klapsch mit der in der Ausstellung gezeigten Fotografie.

Am 17. Juli geht es im Plattenpalast weiter mit minimal art von Maik Teriete.

Plattenpalast
Thorsten Klapsch

formfreu.de: Plattenpalast

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