Byblos Art Hotel _Verona

Das Byblos Art Hotel ist ein wahres Kleinod. Gelegen am Stadtrand von Verona, in Reichweite von Verdi, Puccini und Bizet also. Zugegeben, man muss den schrillen Mix von Alt und Neu mögen oder sich zumindest damit arrangieren. Aber ist dies geschehen, entdeckt man allerorten Kunst wie sonst nur im Museum. Mosaike und Gemälde aus dem 16. Jahrhundert treffen auf zeitgenössische Werke und bilden so eine eklektische Mischung aus verschiedenen Stilen und Experimenten. Im ganzen Gebäude verteilt sind Arbeiten von Vanessa Beecroft, Damien Hirst, Anish Kaoor, Cindy Sherman, Takashi Murakami und vielen anderen. Die 60 Zimmer des der Facchini Familie gehörenden Hotels wurden von Alessandro Mendini eingerichtet, dessen Atelier sich auch für die künstlerische Leitung der Renovierung verantwortlich zeigte. Es wurde 2005 eröffnet und gehört zu den “Leading Small Hotels of the World”.

Byblos Art Hotel

Schöner Reisen mit formfreu.de: Hoteltipps auf formfreu.de

Hotel#

Classic-Gala Schwetzingen 2010

Herr Hübner, der sich auch schon bei der Sachsen Classic als grosser formfreu.de-Fan gezeigt hat, konnte mit seinem Team auch diesem Jahr wieder ein exklusives, wie bunt gemischtes Teilnehmerfeld präsentieren. Auf der Classic-Gala im Schlosspark in Schwetzingen fand nun schon zum 8. Mal der internationale Concours d’Elegance für klassische Automobile statt. 100 Jahre Alfa Romeo wurde mit einer Sonderschau gefeiert, auch 80 Jahre Pininfarina und 40 Jahre Citroen SM. Sehr schön der Maserati Tipo 63 Birdcage, Maserati Bora und Merak, Datsun 240Z, VW SP2, Bitter CD, Ferrari 365 GT4 BB oder auch jüngere Modelle, die in der Klasse der “Classics of the Future” eingefasst wurden. Porsche 928, Alfa Romeo F12 Kleinbus, De Lorean, Isdera 036 und Imperator 108i, Jaguar XJ220. Lange nicht mehr gesehen: Ein Ford Sierra XR4i von 1980. Wow, schon 30 Jahre alt…..

www.oldtimergala.de

formfreu.de: Classic-Gala Schwetzingen 2009

#classic-gala

Renault World Series 2010_Hockenheimring

Die World Series by Renault gastierte am Wochenende in Deutschland. Nach 4 Jahren auf dem Nürburgring wurde das bewährte Konzept nun erstmals auf dem Hockenheimring ausgetragen. Für die kleinen Besucher gabs Riesenrad, Autoscooter oder Hüpfburgen. Die Älteren durften in den Fahrsimulator, sich die aktuelle Modellpalette anschauen und natürlich die verschiedenen Rennserien live erleben. Formula Renault 2.0, 3.5 Series, Clio Cup oder auchmal einen echten Formel 1 Renner über die Piste jagen sehen. Ich fand mal wieder die alten Autos schöner. Besonders die zahlreich erschienenen Alpines in den verschiedenen Generationen…leckerlecker.

World Series by Renault

formfreu.de: Renault World Series 2009 Barcelona
formfreu.de: Renault World Series 2007 Barcelona

Fondation Vasarely – Aix en Provence

Simon Grand hat uns poppige optische Effekte von Victor Vasarely aus Südfrankreich mitgebracht:

As an experience the Fondation Vasarely is all-embracing. The building provides the perfect setting in which to appreciate the work of one of the protagonists of the 1960’s ‘op-art’ movement.

“When internationally acclaimed artist Victor Vasarely imagined the “Cité polychrome du Bonheur” (“Polychromatic City of Happiness”), he imagined a centre that would bring together urban planners, architects and artists. In 1966, Vasarely established a Foundation to promote his ideas of “art for all” and of the “city of tomorrow”, a city in which art harmoniously blends with architecture. “Our existence is driven by two major forces: renewal and preservation. While the world advances from the past into the future, as individuals, we travel from the future into the past … this is our tragedy.”

Fondation Vasarely

Zitate: Fondation Vasarely
Photos: Simon Grand

Porsche Berlin-Rom-Wagen _Typ 64

Im Rahmen des Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring wurde auch der Urvater aller Porsche, der Typ 64 aus dem Jahr 1939, gezeigt.

Er wird auch „Berlin-Rom-Wagen“ genannt, weil Porsche ihn eigens für diese im September 1939 geplante Fernfahrt entwarf. Das Rennen fand wegen des Kriegsbeginns nie statt, dieser Porsche Typ 64 aber überlebte als eines von drei Exemplaren die nächsten 70 Jahre wie durch ein Wunder. Nun kommt dieses einzigartige Aluminium-Coupé nach fast 30 Jahren vom 13. bis 15. August 2010 erstmals wieder auf den Nürburgring -  zum 38. AvD-Oldtimer-Grand-Prix.

Heute gilt der aerodynamische Heckmotor-Boxer als Urvater aller Porsche, aber damals galt das wenig: Der nur 40 PS starke Leichtbau-Wagen wurde als Versuchswagen eingesetzt und nach dem Krieg am 14. Juni 1949 für den Preis eines VW-Käfers an den österreichischen Rennfahrer Otto Mathé verkauft. Der setzte ihn bis 1953 bei diversen Rennen erfolgreich ein und behielt ihn als „Ahnherrn“ bis zu seinem Tod im Dezember 1995 in seiner Sportwagensammlung. Das Hamburger Museum Prototyp kaufte damals fast alle diese Rennwagen – aber nicht den Typ 64, der schließlich zu seinem jetzigen Besitzer nach Deutschland gelangte. Dieser bringt ihn nun auch zum Nürburgring. Dort startete dieser berühmte „Berlin-Rom-Wagen“ mit seinem langjährigen Fahrer, AvD-Mitglied Otto Mathé, in einem Sonderlauf schon einmal in den Anfangsjahren des AvD-Oldtimer-Grand-Prix. Auch dies ein Grund, ihn nun am AvD-Stand im Fahrerlager prominent auszustellen.*


*Text: www.avd.de

Megaspree Tours

Spreeschippern – Media- vs. Megaspree im Schauen erleben. Für eine Stunde die Spree rauf und runter.

‘Mediaspree’ ist eines der größten Investorenprojekte in Berlin. Es strebt die Ansiedlung von Kommunikations- und Medienunternehmen entlang eines Teils des Spreeufers und eine diesem Bereich entsprechende Umstrukturierung an. Die Initiatoren sehen in dem Projekt eine große Chance für den Osten Berlins, Kritiker allerdings den Ausverkauf seiner wertvollsten Flächen.

Wie schon die Bürgerinitiative ‘Mediaspree Versenken’ und der Bürgerentscheid ‘Spreeufer für alle!’ wendet sich das ‘Megaspree’-Aktionsbündnis aus Anwohnern, politischen Gruppen und Kulturprojekten gegen die Vermarktung und Privatisierung des Spreeufers. “Rette deine Stadt!” – vor Ausverkauf, Gentrifizierung, Zubetonierung, Kulturkahlschlag, Verkehrschaos, Baumonotonie, Ignoranz,…*

Jeden Donnerstag um 18 Uhr heißt es ‘Leinen los’ für Megaspree Tours. Jan Sputnik organisiert “eine einstündige Bootstour auf der Spree zwischen den Treptowers und der Jannowitzbrücke – dorthin wo viele Berliner Clubs und Strandbars ihr Zuhause haben. Er will damit seinen Passagieren zeigen, wie sehr sich schon heute das Spreeufer im Zuge des Bauvorhabens “Mediaspree” verändert hat. Käpt’n Sputnik erzählt auf seiner Fahrt viele interessante Geschichten über Berlin, wie es war, wie es ist und wie es sein wird. Wer eine politisch ausgewogene Beschreibung über die Bebauungspläne des Spreeufers erwartet, ist bei der Megaspree-Tour allerdings falsch. Jan Sputnik sagt selbst: er sei kein Mann der Worte, sondern der schönen Bilder. Und derer gibt es von seinem Kahn aus viele.”**

Entlang des geplanten Mediaspreestreifens gibt es ungewohnte Ausblicke auf Universal, MTV, Molecule Men, Arena, Badeschiff, Oberbaumbrücke, o2-World, Strandgut, Sage Restaurant, Maria, Radialsystem, Eisfabrik, Bar25… Die Fahrt im Kahn mit dem gut gelaunten Käpt’n, Schiffshund Loki, guter Mucke und Diskokugel an Bord…

Abfahrtspunkt: Neben dem Eastern Comfort Hostel an der Oberbaumbrücke. Jeden Donnerstag – noch bis zum 23. September – ab 18 Uhr. Unkostenbeitrag: 5€. Heute ist Donnerstag. Bringt ‘ne Tüte Sonne mit und fahrt mit!!

Megaspree Tours
Megaspree

*www.megaspree.de
**www.bln.fm

Tags: Friedrichshain, Xberg, Kreuzberg, Treptow

Audi Urban Future Award 2010 – Die urbane Zukunft

Kai Petermann ist Design- und Stilexperte und der Kopf hinter Stilsucht. Er berichtet hier exklusiv für formfreu.de aus Venedig vom Audi Urban Future Award 2010.

Der Audi Urban Future Award 2010 wurde von Audi und Stylepark ins Leben gerufen, um mögliche Zukunftsvisionen von Städten zu entwickeln, die nicht völlig losgelöst davon sind, wie sich Mobilität im urbanen Raum bis zum Jahr 2030 verändern wird. Es geht also nicht um Science Fiction Ideen, vielmehr sollen sich die Konzepte an der real möglichen Stadt- und Technologieentwicklung orientieren. Sechs international anerkannte Architekturbüros haben am Audi Urban Future Award 2010 teilgenommen und ihre Zukunftsvisionen aufgezeichnet.

Mit Alison Brooks Architects (London), BIG – Bjarke Ingels Group (Kopenhagen), Cloud 9 (Barcelona), Diller Scofidio + Renfro (New York), Jürgen Mayer H. Architects (Berlin) und Standardarchitecture (Peking) sind sechs äußerst innovative Architekturbüros mit internationaler Reputation an den Start gegangen. Diller Scofidio + Renfro haben bei der finalen Präsentation allerdings nicht mehr teilgenommen, da zu viele Aufträge die New Yorker Architekten von der finalen Umsetzung abhielten.

Die verbliebenen fünf Konzepte wurden am 25. August 2010 in der imposanten Kulisse der Scuola Grande della Misericordia in Venedig präsentiert und von einer internationalen Jury bewertet. Unter Vorsitz von Saskia Sassen (London School of Economics, London/ Columbia University, New York) waren mit Wolfgang Egger (Audi AG, Ingolstadt), Christian Gärtner (Stylepark AG, Frankfurt), Andres Lepik (Museum of Modern Art , New York City), Ma Jun (Tongji University, Shanghai), Rahul Mehrotra (RMA architects, Mumbai/ Massachusetts Institute of Technology, Cambridge), Fernando de Mello Franco (MMBB Arquitectos, São Paulo), Stefan Sielaff (Audi AG, Ingolstadt) und Rupert Stadler (Audi AG, Ingolstadt) namhafte Persönlichkeiten dafür zuständig, den Gewinner des Audi Urban Future Awards 2010 zu ermitteln.

Jürgen Mayer H. von Jürgen Mayer H. Architects aus Berlin hat den Audi Urban Future Award 2010 mit einem innovativen und beeindruckenden Konzept gewonnen – die Idee der digitalen Verschmelzung von Stadt, Mensch und Fahrzeug fand die Jury am überzeugendsten. Die fünf Konzepte kompakt zusammengefasst darzustellen ist so nahezu nicht möglich, die Filme und Fotos sind aber sicherlich ein passender Einstieg in das Thema, weiterführende Informationen zu den verschiedenen Ansätzen gibt es auch auf der Website des Audi Urban Future Awards.

Audi Urban Future Award 2010
Stylepark

Alison Brooks Architects | Foto: Markus "Roitsch" Reuter

Alison Brooks Architects | Foto: Markus "Roitsch" Reuter

Photos: Kai Petermann, Markus “Roitsch” Reuter

Mainzer Automobil Classic 2010

Die Teilnehmerfahrzeuge der Mainzer Automobil Classic kämpften sich am späten Nachmittag den Weg durch die Menschenmassen des Mainzer Weinmarktes, wo sich die Besucher trotz spätherbstlichen Regenwetters dem Alkohol hingaben. Bullige Boliden und alltägliche Alltagsklassiker durchfuhren den Zielbogen und die Fahrer liessen den Abend gemütlich bei Weck, Woscht und Woi ausklingen.

Mainzer Automobil Classic

Sachsen Classic 2010 __3. Tag: Oberwiesenthal-Altenberg-Glashütte-Dresden

Dritte und letzte und schönste Etappe der 8. Sachsen Classic Rallye und Ankunft in der Gläsernen Manufaktur in Dresden. Benzingeruch, Motorengekreische und Menschentrauben.

Dazu muss hier unbedingt der Rallye-Beitrag von Katrin Saft in der Sächsischen Zeitung vom Samstag zitiert werden: “Das Glück steht am Straßenrand. Tausendfach. Nur fröhlich lächelnde Menschen säumen den Asphalt. Das Alltagsgrau ist aus ihren Gesichtern gewichen. Sie winken, sie rufen, sie knipsen, was das Zeug hält. Die ganz Schlauen haben sich mit ihren Kameras auf Stühlen und Anhöhen postiert, um die Schönen noch schöner erscheinen zu lassen. Die viel Bewunderten sind Oldtimer – über Jahrzehnte gewienerte Autos. Sie fahren nicht nur einfach. Sie erzählen Geschichten. (…) So viel Schönheit, so viel Emotion. Ein Gefühl, als hätte man eine Tüte Glück inhaliert.”* Seufz. So schön geschrieben.

Der kulinarische Höhepunkt der Fahrt waren übrigens die sehr feinen Rinderrouladen in der Berggaststätte ‘Schwartenbergbaude’ zwischen Neuhausen und Seiffen – die formfreu.de-Schlemmerempfehlung für das Erzgebirge!!

Alle Fotostrecken zur Sachsen Classic 2010 (1.-3. Tag) auf formfreu.de gibt es hier.

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dsc_0691skd.jpgdsc_0693ske.jpgdsc_0694skd.jpgdsc_0738skd.jpgdsc_0821skd.jpgdsc_0928skd.jpgsachsenklassik_tag3_51.jpgdsc_0832ske.jpgdsc_0762ske.jpgsachsenklassik_tag3_52.jpgdsc_0810ske.jpgsachsenklassik_tag3_53.jpgdsc_0769ske.jpgdsc_0836ske.jpgsachsenklassik_tag3_54.jpgsachsenklassik_tag3_55.jpgsachsenklassik_tag3_56.jpgsachsenklassik_tag3_19.jpgsachsenklassik_tag3_57.jpgsachsenklassik_tag3_58.jpgsachsenklassik_tag3_59.jpgdsc_0922ske.jpgdsc_0929ske.jpg

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dsc_0544ske.jpgsachsenklassik_tag3_10.jpgdsc_0364skd.jpgdsc_0393ske2.jpgdsc_0366ske.jpgsachsenklassik_tag3_091.jpgdsc_0127skd.jpgdsc_0134ske.jpgdsc_0227sle.jpgdsc_0138ske.jpgdsc_0563ske.jpgdsc_0840skd.jpgdsc_0192skd.jpgdsc_0069skd.jpgdsc_0167skd.jpgsachsenklassik_tag3_08.jpgdsc_0099skd.jpgdsc_0987skd.jpgdsc_0997.jpgdsc_0101ske.jpgsachsenklassik_tag3_07.jpgsachsenklassik_tag3_06.jpgdsc_0614skd.jpgdsc_0879skd.jpgdsc_0375skd.jpgsachsenklassik_tag3_05.jpgsachsenklassik_tag3_03.jpgdsc_0084ske.jpgdsc_0085skd.jpgdsc_0297ske.jpgdsc_0308skd.jpgdsc_0733skd.jpgdsc_0321skd.jpgsachsenklassik_tag3_01.jpgdsc_0081skd.jpgdsc_0382skd.jpgdsc_0443skd.jpgdsc_0658ske.jpgdsc_0188skd.jpgdsc_0438skd.jpgdsc_0081ske.jpgdsc_0143ske.jpgdsc_0240ske.jpgdsc_0211skd.jpgdsc_0213ske.jpgdsc_0918skd.jpgdsc_0219ske.jpgdsc_0372skd.jpgdsc_0450ske.jpgdsc_0486skd.jpg

dsc_0981skd.jpgdsc_0492ske.jpgdsc_0511ske.jpgdsc_0575ske.jpgdsc_0584skd.jpgdsc_0788skd.jpgdsc_0830skd.jpgdsc_0591ske.jpgdsc_0605skd.jpgdsc_0620ske.jpgdsc_0711skd.jpgdsc_0712ske2.jpgdsc_0881ske.jpgdsc_0746ske.jpgdsc_0848ske.jpgdsc_0895ske.jpg

*Zitat: Katrin Saft: Ein Wanderer dreht auf. Sächsische Zeitung vom 21. August 2010
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