Restmodern und knallorange.

Restmoderne: Diesterweg-Gymnasium Wedding

‘restmodern’ ist ein von dem Architekturkritiker Oliver Elsers und dem Fotographen Andreas Muhs ins Leben gerufener Begriff.

“Der Blick richtet sich hier nicht auf die architektonischen Stars, sondern auf die zeittypischen, im Alltagsgebrauch abgegriffenen Bauten, deren Architekten noch nie bekannt oder aber schon lange in der Vergessenheit verschwunden sind. Die Restmoderne ist also eine virtuelle Epoche der Architektur, die einzig davon zusammengehalten wird, dass ihre Ikonen die nächsten zehn bis zwanzig Jahre vermutlich nicht überleben werden.”*

Bilder vom Diesterweg-Gymnasium in der Putbusser Straße in Wedding. Ganz bestimmt der Restmoderne zuzuordnen. Der vom Architekturbüro Pysall, Jensen und Stahrenberg & Partner geschaffene Stahlskelettbau wurde 1977 als ‘Ranke-Oberschule’ erstellt. **

restmodern.de
Kultura extra: Benedikt Köhler: Nach der Moderne – Restmoderne

formfeu.de: ICC Berlin
formfreu.de: Bierpinsel___Westberliner Restmoderne
formfreu.de: Dreilinden
formfreu.de: For Sale: Raststätte Dreilinden

formfreu.de: RAL-2004 oder Reinorange

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*Zitat:http://www.kultura-extra.de/kunst/spezial/restmoderne.html
**vgl. http://www.luise-berlin.de/lexikon/mitte/r/ranke_oberschule.htm

schön anzusehen – bauhaus-archiv

Ein Sommerprojekt des Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung Berlin

22.07. – 04.10.2009

Leer, hell und von Licht durchflutet – das Bauhaus-Archiv Berlin/Museum für Gestaltung zeigt sich in diesem Sommer offen wie nie: Als Museum ohne Exponate werden die Ausstellungshallen erstmals wieder in ihrem ursprünglichen Zustand präsentiert. Unter dem Titel “schön anzusehen – bauhaus-archiv” eröffnen sich noch bis Anfang Oktober in den bisher aus konservatorischen Gründen abgedunkelten Museumsräumen neue Ausblicke und Perspektiven. Durch die zum Landwehrkanal geöffnete Fensterfront und die freigelegten Oberlichter der markanten Shed-Dächer wird das Bauhaus-Archiv zu einem besonderen Objekt der gleichzeitig laufenden Ausstellung »Modell Bauhaus« im Martin-Gropius-Bau. Künstlerische Interventionen, Film, Theater, Musik und Podiumsdiskussionen rücken das letzte von Bauhaus-Gründer Walter Gropius entworfene Gebäude selbst in den Mittelpunkt einer lebendigen Auseinandersetzung mit dem Bauhaus.

“Als “verkorkstes Alterswerk” bezeichnete der Bauhaus-Schüler Max Bill das Bauhaus-Archiv und verschärfte damit die Diskussion in den Medien zur Eröffnung des Hauses im Dezember 1979.”* Geplant seit 1964 für einen Standort in Darmstadt, wurde das Gebäude 1976-79 in modifizierter Form schließlich in Berlin errichtet. Seine markante Silhouette ist heute eines der Wahrzeichen der Stadt.

Für alle die, die das Museum nur in abgedunkeltem und in mit wertvollen Objekten ‘vollgestelltem’ Zustand kennen, ist das ‘entleerte’ Gebäude auf jeden Fall eine sehr sehr spannende Erfahrung!

schön anzusehen – bauhaus-archiv

formfreu.de: Bauhaus Dessau

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*Zitat: http://www.berlindesignblog.de/index.php/schoen-anzusehen-bauhaus-archiv/#more-811

Classic-Gala Schwetzingen 2009

Einige tolle Wagen aus allen möglichen Epochen von der Jahrhundertwende bis hin zu den 80ern und 90ern konnte man am Wochenende im Schlosspark in Schwetzingen auf der Classic Gala und dem Concours d’Elegance begutachten. Der Gesamtsieg ging an einen Rolls Royce Phantom I von 1928 der Schweizers Robert Braunschweig vor dem Bugatti 57 mit London Karosserie von 1934 und einem Alfa Romeo 1900 C Pininfarina von 1953. Best of Classic-Gala 2009 wurde der Lancia Aurelia mit Vignale Karosserie des Italieners Corrado Lopresto von 1953.
Besonders interessant fand ich neben den Schönheiten wie Lancia Flaminia Zagato oder dem sich in tollen Zustand befindlichen Toyota 2000GT auch den skurilen Tatra T75 Bohemia von 1935 oder den einmaligen Mercedes 320 mit Wendler Karrosserie von 1940. Auch ein Hingucker war der fahrbare Opel GT Prototyp. Er stand direkt neben dem Produktionsfahrzeug und so konnte man die beiden Modelle schön vergleichen.

www.formfreu.de/?p=9572
www.oldtimergala.de

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#classic-gala

Automuseum Collection Schlumpf_Mulhouse

Die Cité de l’Automobile in Mulhouse im Elsass – Musée National – Collection Schlumpf ist das größte Automobilmuseum der Welt. Auf rund 25000m2 gibts über 500 Fahrzeuge zu sehen. Europäische und vor allem französische Autos von den Anfängen bis zur Gegenwart sind zu bestaunen. Allein 123 Bugatti, 7 Hispano Suiza, 3 Horch, 13 Ferrari, 4 Lotus, 6 Porsche, 14 Rolls Royce, 19 Panhard Levassor, 7 Maybach…. Der Höhepunkt sind wohl die Bugatti Royale, darunter das Coupé Napoleon, das Ettore Bugatti gehörte.

Sie Sammlung wurde von den Gebrüdern Fritz und Hans Schlumpf aufgebaut, die sich jedoch auch damit ruinierten.

“Der Textilproduzent Fritz Schlumpf war ein leidenschaftlicher Automobilsammler. Gemeinsam mit seinem Bruder Hans Schlumpf brachte er es zwischen dem Ende des Zweiten Weltkrieges und 1977 auf eine große Sammlung klassischer Automobile, darunter auch über hundert Bugatti. Zur Finanzierung dieses Hobbys belasteten sie ihr Unternehmen derart, dass es 1977 zahlungsunfähig wurde und über 2000 Beschäftigte in die Arbeitslosigkeit entlassen werden mussten. Die bis zu diesem Zeitpunkt der Öffentlichkeit nicht bekannte Automobilsammlung wurde bei Ausschreitungen im Rahmen eines Streiks von den ehemaligen Arbeitern des Textilwerkes entdeckt. Mit dem zu erzielenden Erlös aus dem Verkauf der Fahrzeuge hätten die Forderungen der Gläubiger bedient werden können, jedoch konnte die Sammlung – vor allem durch die Intervention der französischen Regierung unter François Mitterrand – in ihrer Gesamtheit erhalten werden. Die ehemaligen Werkshallen der Textilfabrik beherbergen heute das Museum. Das Streben und Wirken der Gebrüder Schlumpf ist widersprüchlich zu bewerten: Ihre wirtschaftliche und soziale Verantwortung, sowohl sich selbst als auch ihren Mitarbeitern gegenüber völlig außer Acht lassend hinterließen sie der Nachwelt eines der größten und faszinierendsten Automobilmuseen der Welt.”*

Collection Schlumpf

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*Zitat: http://de.wikipedia.org/wiki/Cité_de_l’Automobile_–_Musée_National_–_Collection_Schlumpf

El Bocho___Tape Art ___Stattbad Wedding

Hier noch eine Ergänzung zum Stattbad-Beitrag.

Das Stadtbad Wedding war einst ein lebendiger Ort. Hier plantschten die Menschen des Stadtteils bis das Schwimmbad 2001 dem Sparzwang der Stadt zum Opfer fiel. Nun ist das Stadtbad zum Stattbad geworden und soll lebendiger Kulturort werden.

Im stillgelegten Stadtbad wurden im Juli im Rahmen der Urban Affairs Werke von mehr als 20 internationalen Künstlern und Künstlergruppen der Urban und Streetart-Szene gezeigt. “Dabei beeindrucken vor allem jene Installationen, die sich auf den besonderen Ort einlassen. Der Berliner Tape Artist El Bocho zum Beispiel gestaltete mit etwa 15 km farbigen Klebeband die Fassade des alten Schwimmbads.”*

El Bocho bespielte die 1100 qm große Fläche mit einem Tape Art Kunstwerk, welches in dieser Größe vorher noch nicht da gewesen war. Mega cool!! Was da der BMW-Designtape-Großmeister Gerhard Friedrich wohl dazu sagen würde ;-) – Tja, nicht nur Autodesigner machen schöne Sachen mit Klebestreifen… El Bocho schafft “mit seinen Klebebändern fast schon lyrische Werke (…), die ein wenig an Pop-Art erinnern.”** Unbedingt die Website von El Bocho – www.elbocho.net – besuchen!!


formfreu.de: STATTBAD___URBAN AFFAIRS extended

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*Zitat: www.kunstblogbuch.de
**Zitat:www.360-grad-blog.de

24h Berlin – Ein Tag im Leben___11LEVEN TWENTY4OUR

…noch zwei Tage…

24h Berlin – Ein Tag im Leben

“Fast 20 Jahre nach dem Fall der Mauer ist es Zeit für eine Reise in die Gegenwart dieser Stadt. Denn auch heute noch ist Berlin eine Stadt voller Widersprüche, immer auf der Suche nach ihrer Identität. 24h Berlin erzählt einen Tag im Leben Berlins.”* 24h Berlin ist die längste TV-Produktion in der Geschichte des Fernsehens: ganz ohne Schauspieler, ohne Drehbuch oder Tricks – einfach nur das richtige Leben. Es ist eine 24stündige, in Echtzeit erzählte Dokumentation, die am 5. September 2009 ab 6 Uhr morgens auf Sendung geht.

Am 5. September 2008 begann eine zugleich vertraute und exotische Geschichte in Berlin, erzählt aus der Perspektive der Menschen. Genau ein Jahr vor der Ausstrahlung tauchten 80 Kamerateams in den Alltag von Berlinerinnen und Berlinern ein, 24 Stunden lang. Berlin hat 24 Stunden durchgedreht. Menschen, Kulturen, Stadtansichten, Momente, Milieus. Namhafte Regisseure wie Rosa von Praunheim, Romuald Karmakar, Volker Koepp und Andres Veiel, aber auch talentierte Newcomer wie Hanna Doose, Sebastian Heidinger und Ana Felicia Scutelnicu konnten für die Mitarbeit gewonnen werden.

“Es ist die Suche nach einem zeitgemäßen Bild des Lebens in einer modernen Metropole und gleichzeitig ein breit angelegtes Zeugnis unserer Gegenwart: Arbeitswirklichkeit, Familienleben, Räume, Ängste und Träume, flüchtige Augenblicke und Beziehungen in ihren bunten Erscheinungsformen – sie alle treten gemeinsam in der Kulisse der Stadt auf, die sie miteinander verbindet. Ein Kunstwerk entsteht. Die Vielfalt der parallelen Lebens-Realitäten tritt zutage, wenn sich Bilder der Stadt mit Portraits, Gesprächen, Situationen und stillen Impressionen vermischen. Aus dem in Echtzeit montierten Film-Material aus der Gegenwart der deutschen Hauptstadt entsteht das Zeugnis einer Epoche, ein zeitgeschichtliches Dokument und in der Summe seiner Teile mehr als eine klassische Dokumentation.”**

Von Samstagmorgen 6.00 Uhr bis Sonntagmorgen 6.00 Uhr läuft auf rbb Fernsehen und ARTE 24 Stunden lang nonstop das filmische Porträt der Metropole Berlin.

rbb-Intendantin Dagmar Reim: „24 Stunden lang werden wir die Normalität dieser Stadt erleben. Wer die Normalität Berlins zeigen will, muss verrückt sein! Sonst geht es gar nicht. Und ich bin froh darüber, dass so viele Verrückte dieses Projekt unterstützen. Der rbb wirft sein reguläres Programm für einen ganzen Tag über den Haufen, um Platz zu machen für 24h Berlin.“**ARTE-Präsident Gottfried Langenstein: „Einen ganzen Tag in der Gegenwart dieser Stadt mitten in Europa festzuhalten, einzutauchen in die Lebenswirklichkeit der Menschen vor Ort und das Ergebnis 24 Stunden ohne Unterbrechung nach Europa und weit über dessen Grenzen hinaus zu senden, ist daher für ARTE als deutsch-französischer Kultursender eine ganz besondere Herausforderung.“**

Gezeigt wird 24h Berlin nicht nur im rbb-Fernsehen und auf ARTE, sondern auch als Live-Stream auf www.theauteurs.com sowie den Websites von rbb (www.rbb-online.de) und ARTE (www.arte.tv). Das finnische Fernsehen YLE Teema und der niederländische Sender VPRO beteiligen sich ebenfalls an der 24stündigen Ausstrahlung.

24h Berlin

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Fotos: www.24hberlin.tv

*Zitat: http://blog.create-berlin.de/?p=131
**Zitat: www.24hberlin.tv

Und hier gibt’s Pics vom exklusiven 6-Stunden-Set 11LEVEN TWENTY4OUR von und mit Paul van Dyk im Tresor vom 5. September 2008. Ein Handlungsstrang in der XXL-Sendung soll die außergewöhnliche Techno-Party sein – geilgeilgeil alles hammer geil?…

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CREATE BERLIN___CODE

CODE: 1200 Plakate in ganz Berlin.

Berlin ist »UNESCO City of Design«. Und Create Berlin, die Designinitiative, knackt gemeinsam mit 300 Designern aus der ganzen Welt den visuellen »Code« der Metropole. Die Ausstellung läuft! Noch bis zum 6. September sind die Motive auf 1200 Plakatflächen in ganz Berlin verteilt. CODE ist die größte Werkschau kreativen Schaffens in Berlin. Create Berlin möchte allen zeigen, was all diese Leute in ihren Büros oder an Laptops in Cafés da eigentlich den ganzen Tag so machen.

Die 20 coolsten Plakate gibt es dann ab dem 5. September im Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung zu sehen.

Aufruf an die Berliner formfreu.de-Besucher: Mit dabei in der Hauptstadt ist das Plakat “Bunte Berlin Pixels” mit vielen formfreu.digen Berlin Pics. Das hängt 5x irgendwo in Berlin. Nur wooo? Ich habe am Wochenende alle Bezirke abgesucht und viele Litfaßsäulen aufgesucht und zwar viele super schöne CODE-Poster gefunden – aber leider keine “Bunten Berlin Pixels” :-( . Du hast eins gesehen? Dann mail mir doch sofort (tom@formfreu.de)!! Zur Belohnung gibt es dann für den ersten Einsender ein leckeres Petit Déjeuner im Bateau Ivre in Xberg… ;-)

Create Berlin Blog: CODE: 1200 Poster in ganz Berlin.
Flickr: Fotostream von Create Berlin

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50 Jahre Barbie___Ausstellung Vinçon

Barbie wird 50 Jahre alt, und das Designkaufhaus Vinçon in Barcelona stellt noch bis zum Ende des Monats zahlreiche Exponate aus allen Epochen aus und zeigt die Entstehungsgeschichte. Angefangen von der ersten Puppe von Matel aus dem Jahr 1959, deren Kleidung von Rita Heyworth oder Elisabeth Taylor inspiriert war. In den 60ern prägte der Stil von Jacky Kennedy die Puppe, in den 70ern die Strandkultur Malibus. Über die Exzesse der 80er geht es weiter zu den 90ern, als Designer wie Versace, Armani oder Carolina Herrera Kollektionen entwarfen…

Vinçon

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Design District Helsinki

Der Design District Helsinki ist das kreative Herz der finnischen Hauptstadt. Die 25 Straßen bieten alles vom Schmuckhersteller über gemütliche Bars, Galerien, Bekleidungsboutiquen bis hin zu Designbüros und Hotels. Das Zentrum des Design Districts ist der Diana-Park. 2007 erhielt der Design District den Helsinki Award in der Kategorie Best Nordic Oddity und zeigt damit seine Anziehungskraft für finnische wie auch ausländische Touristen.

“Helsinki offers an ideal place to get to know Finnish design and to buy top-class Finnish design products. Located in the centre of Helsinki, the Design District Helsinki is an area full of design and antique shops, fashion stores, museums, art galleries, restaurants and showrooms. Here you can find the most interesting names, classics, trend-setters and so much more. Design District Helsinki is a neighbourhood and a state of mind. (…) It is creativity, uniqueness, experiences, design and Finnish city culture.”*

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*Zitat: http://www.designdistrict.fi/design_district

#SimonGrand
Fotos: Simon Grand

Alvar Aalto___Finlandiatalo Helsinki

Liebe Besucher, gebt fein acht: Der Simon hat Euch Bilder aus Finnland mitgebracht…

Die 1971 nach einem Entwurf Alvar Aalto fertiggestellte Kongress-und Konzerthalle Finlandiatalo (Finlandia Hall) ist heute eines der Wahrzeichen der Hauptstadt Helsinki. “Der Baustil ist – für Finnland typisch – funktionell ausgerichtet und bietet einen lebhaften Kontrast zur oft schwermütig wirkenden Landschaft. Die am südlichen Ufer der Bucht Töölönlahti gelegene Halle ist mit weißem Carrara-Marmor verkleidet und fällt bereits von weitem auf. Das raue Klima Finnlands setzte den Marmorplatten jedoch stark zu, daher mussten die meisten Platten mittlerweile ersetzt werden.”* Im Juli 1975 wurde hier übrigens die KSZE-Schlußakte unterzeichnet.

Schöne Bilder.

Finlandiatalo

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* Zitat: http://de.wikipedia.org/wiki/Finlandia-Halle

#SimonGrand
Fotos: Simon Grand

STATTBAD____URBAN AFFAIRS extended

Fotostrecke.

Das alte Stadtbad Wedding schaut auf eine nunmehr über 100jährige Geschichte zurück. Noch in den 50er und 60er Jahren einer der modernsten Berliner Bäderbetriebe, ist das Bad im Jahr 2001 aufgrund wirtschaftlicher Faktoren stillgelegt worden. Unter dem neuen Namen STATTBAD kehrt nun das Leben in die einzigartigen Räumlichkeiten des Schwimmbades zurück, inklusive einer Nutzung für temporäre Events und Ausstellungen in den beiden erhaltenen Schwimmhallen. Die alte Schwimmbadtechnik (im Keller!!) wirkt einfach nur beeindruckend – wie in Ego-Shootern oder in Sci-Fi-Filmen… Kunst und Kultur ist das Nutzungskonzept der neuen Eigentümer Gruppe, ein vitales Haus mit Ateliers & Studios, Kreativ-Arbeitsplätzen und reichlich Platz für Ausstellungen, Fotoshootings, Konzerte, Theater, Lesungen und Party Events. Organisiert wird die Neubelebung durch die Berliner Agentur RIOTarts und Kollektiv-Berlin, die seit zwei Jahren eine Plattform für junge, zeitgenössische Künstler aufgebaut hat. Ein perfekter Rahmen und genialer Kontext für die URBAN AFFAIRS extended 2009, die dort im vergangenen Juli stattfand.

URBAN AFFAIRS extended präsentierte in seiner zweiten Auflage eine internationale Auswahl weltweit bekannter Urban Art und Streetart Künstler. Dem Motto der urbanen Affäre folgend, waren in diesem Jahr zahlreiche externe künstlerische Projekte, Institutionen und Galerien eingeladen. Der Fokus lag auf der Zusammenführung von Urban Art und zeitgenössischer Kunst, auf interaktiven Performances und räumlichen Nutzungskonzepten, ebenfalls im öffentlichen Raum. Ein spannende Schau voller Kreativitäten in den Räumen und Umkleiden des ehemaligen Schwimmbads.

Mehr dazu auf der sehr schön gemachten Website: Urban Affairs

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