LUMAS: Visionäre Architektur – GRAFT – 3deluxe

Mit der Ausstellung Visionäre Architektur zeigt LUMAS in der Fasanenstraße in Berlin noch bis zum 3. November eine exklusive Auswahl grafischer Arbeiten der Architekten GRAFT und 3deluxe. Im Fokus stehen dabei so genannte Renderings: dreidimensionale Computervisualisierungen von Architekturentwürfen. Sie werden ergänzt von digital collagierten Grafiken, die den kreativen Arbeitsprozess der Architekten nachvollziehbar machen und auch klassische Handzeichnungen mit einbeziehen. Die ausgestellten Werke offenbaren den Weg von der ersten Idee bis zur fertigen Umsetzung und bestechen durch organische oder futuristische Formen und absolute Perfektion. So stehen sie als Kunstwerk für sich selbst und sind auf ihre eigene Art und Weise genauso faszinierend wie die Bauwerke der Architekten selbst.

Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit gelten als Popstars der Architektur. Die Gründer von GRAFT bezeichnen ihr interdisziplinäres Netzwerk als “Architekturlabel” und deuten mit dieser Wortwahl auf die Vielseitigkeit, Wandlungsfähigkeit und vor allem auf den starken Bezug zu den gegenwärtigen Lebensformen unserer Gesellschaft hin. Mit einem ausgeprägten Gespür für Trends setzen sie zusammen mit Gregor Hoheisel und Alejandra Lillo in Los Angeles, Berlin und Peking ihre umfassenden Erkenntnisse in eine amorphe, visionäre Formensprache um. Gerade das Uneinheitliche macht den Erfolg dieses Labels aus, so hat auch der Name GRAFT unzählig viele Bedeutungen: Sprössling, Transplantat, aber auch Veredelung oder Verpflanzung. GRAFT nimmt verschiedene Einflüsse aus Hochkulturen, Alltagsgegenständen, Musik und Architektur auf und setzt sie zu einem neuen Ganzen zusammen. Die innovativen Arbeiten der Architekten durchbrechen jede festgefahrene Denkweise und spiegeln die neue, bewegliche Realität unserer Gesellschaft wider. Für LUMAS entwickelte GRAFT die Edition „Monsters of Grace“, die den Betrachter in eine futuristische, virtuelle Welt versetzt. Die Reflexionen, Schatten und Impressionen werfen Fragen auf: Maßstab und Zusammenhang mit der Umwelt treten in den Hintergrund und erlauben nur Vermutungen, was sich hinter den komplexen Strukturen verbirgt.

Die interdisziplinäre Gestaltergruppe 3deluxe, bestehend aus 30 Kreativen rund um Dieter Brell, Peter Seipp, Andreas und Stephan Lauhoff, zählt zu den progressivsten Vertretern der deutschen Design-Avantgarde. Seit über 15 Jahren setzt das Wiesbadener Büro, das über Dependancen in Hamburg und Shanghai verfügt, wegweisende Impulse in Architektur und Innenarchitektur, Grafik- und Mediendesign. Die organisch anmutende Formensprache von 3deluxe hat sich im internationalen Kontext als ebenso stilprägend erwiesen wie die virtuell erweiterten Rauminszenierungen und das signifikante Grafikdesign, das die Grenze zwischen Zwei- und Dreidimensionalität aufhebt.

Inspiriert von einer neuen Sichtweise, die den Dualismus von Natürlichkeit und Künstlichkeit in Frage stellt, reflektieren die Arbeiten von 3deluxe gesellschaftliche und kulturelle Tendenzen der Gegenwart und zeigen zugleich Visionen für die Zukunft auf. So verstehen 3deluxe Architektur nicht mehr nur als statisches Gefüge, sondern als ein vielschichtiges veränderliches System, das nie gekannte Perspektiven der Raumwahrnehmung zulässt. Eindrucksvoll umgesetzt haben sie das Konzept dieser so genannten „Mulitlayered Atmospheres“ in der Gestaltung des Frankfurter „CocoonClub“ für Star-DJ Sven Väth, oder in der Architektur des „Leonardo Glass Cube“.

GRAFT und 3deluxe gewähren in der Ausstellung Visionäre Architektur nun erstmals Einblick in die Ideensammlung ihrer faszinierenden Architekturentwürfe. Unbedingt anschauen gehen!

LUMAS Berlin – Nähe Ku’damm
Fasanenstraße 73 . 10719 Berlin. Tel.: +49 (0)30 88 62 76 01
Montag – Samstag 10 – 20 Uhr . Sonntag 13 – 18 Uhr

LUMAS

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© GRAFT, www.lumas.de

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© 3deluxe, www.lumas.de

Quelle: LUMAS

Farbwerte “SchwarzRotGold”

Farbwerte befasst sich in seinem ersten Projekt “SchwarzRotGold” mit der Frage nach der deutschen Identität und den Formen ihrer nationalen Darstellung. Diese Ausstellung (…) provoziert, geht spielerisch mit der deutschen Flagge um. Weltweit wurden über 60 Designer aufgefordert, sich künstlerisch mit der schwarz-rot-goldenen Flagge auseinander zu setzen. Insgesamt werden ca. 100 Exponate und Fotografien ausgestellt. Neben Designern, Illustratoren, Fotografen und bildenden Künstlern hat sich auch die ESMOD Modeschule an dem Projekt beteiligt und Original-Flaggenstoff zu Kleidungsstücken verarbeitet. Ergänzend wurden 37 Personen aus Mode, Wirtschaft und Kultur mit der deutschen Flagge portraitiert.”* Ein gelöster Umgang mit der deutschen Fahne. Herausgekommen ist, dass wir doch trotz aller Bedenken inzwischen auch die Leichtigkeit gefunden haben, nationale Symbole nicht mit Nationalismus zu verwechseln.

Die Ausstellung “Farbwerte – SchwarzRotGold” wurde am 1. Oktober 2009 in der Münze Berlin eröffnet und ist bis zum Sonntag, den 11. Oktober 2009 täglich von 11:00 bis 20:00 geöffnet. Das Gebäude der ehemaligen Staatlichen Münze Berlin war in den letzten 70 Jahren die Prägeanstalt für das Münzgeld von Reichsmark, DDR-Mark, D-Mark und Euro. Dieser geschichtsträchtige Ort befindet sich nur 200 m Luftlinie vom Roten Rathaus entfernt. Eine super geniale Location übrigens…

Für Kühni hier nochmal zum Nachlesen und besseren Verstehen die Projektbeschreibung meines Ausstellungsbeitrags “Deutschland-Pasta”: Die Deutschen haben sich vielleicht wie kein anderes Volk in Europa Speisen und Gerichten aus aller Welt geöffnet und haben sie zu einer deutschen Selbstverständlichkeit gemacht. Jeder kennt und schätzt heute Pizza, Pasta, Döner, Sushi und Co. nicht nur von Reisen ins Ausland. Die Pasta ist in ihrer Art ein einfaches, aber gleichzeitig vielseitiges Gericht. Je nach Nudelform und Soße gibt es eine unendlich große Vielfältigkeit. Aber Achtung. Die Nudeln müssen gewissenhaft zubereitet werden. Sie müssen Biß haben und dürfen nicht verkochen. Und der Sugo, die Soße, wird am besten mit viel Liebe und Sorgfalt aus den besten Zutaten kreiert… Deutschland muß ebenso mit viel Liebe und Sorgfalt behandelt werden. Nur so ist es von feiner Qualtät und kann allen schmecken. ;-)

Heute abend – am Mittwoch, den 7. Oktober 2009 – um 20:00 Uhr zeigt Farbwerte im Rahmen der Ausstellung in der Münze Berlin die preisgekrönte Dokumentation “Radfahrer” über die Bespitzelung des DDR-Fotografen Harald Hauswald (Fotofilm. 27 Minuten. Regie: Marc Thümmler). Im Anschluß gibt es ein Gespräch mit Harald Hauswald und Maurice Weiss. “Die bestechenden Schwarz-Weiß-Bilder des Fotografen Harald Hauswald stehen im Mittelpunkt und damit eine DDR-Realität, die den Oberen nicht gefallen konnte: Punks, Säufer, Alltag, Verfall. Aus dem Off liest Klaus Wiesinger Passagen aus Hauswalds 1500 Seiten umfassender Stasiakte und öffnet damit eine weitere Wahrnehmungsebene: Man betrachtet Hauswalds Arbeiten nicht nur durch dessen Sucher, sondern auch aus der Warte der Stasi.”** Farbwerte hat den Termin gewählt, da am 7. Oktober bis 1989 der offizielle DDR-Geburtstag gefeiert wurde…

Farbwerte
Farbwerte: Thomas Sälzle – “Deutschland-Pasta”

ContentSphere: Wolfgang Senges: Farbwerte – Lohnenswerte Perspektiven auf SchwarzRotGold
flickr.com: Maxbauer: Farbwerte
Identity Foundation: Deutsch-Sein – Ein neuer Stolz auf die Nation im Einklang mit dem Herzen – Die Identität der Deutschen

formfreu.de: Farbwerte

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*Zitat: http://www.facebook.com/group.php?gid=108552715154
**Zitat: Robert Eysoldt

Digital Couture

Digital Couture ist die Bezeichnung für eine Werkgruppe an der Hermann August Weizenegger in Zusammenarbeit mit traditionell ausgebildeten Handwerkern und Programmierern mit Hilfe datenbasierter Verfahren gearbeitet haben. Sämtlichen Objekten der Werkgruppe liegt das Gestaltungsprinzip der Schichtung und Rotation zu Grunde. Durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien entstanden eine Reihe von Objekten, wie z.B. der Stuhl Erosio, die Designskulptur Muse, Die Lampe Cloud und ein aus unzähligen lamellenartigen Einzelteilen entworfenes Kleid. Das ästhetische Konzept dieser Werkgruppe ist zwischen funktionsgebundenem Designprodukt und autonomem Objekt angelegt.”* Konzeptionell anspruchsvoll und visuell verführend!

Noch zu sehen bis zum 10. Oktober in der Appel Design Gallery, Torstraße 114, 10119 Berlin.

Herrmann August Weizenegger
Appel Design Gallery

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*Zitat: http://www.hermannaugustweizenegger.de

Farbwerte

„Farbwerte – SchwarzRotGold“ Ausstellungseröffnung
Donnerstag, den 01.10.09 in der MÜNZE BERLIN, Molkenmarkt 2, Berlin-Mitte

Am Donnerstag, den 01. Oktober 2009, wird um 19:00 Uhr die Ausstellung „Farbwerte – SchwarzRotGold“ in der MÜNZE Berlin eröffnet. Das Projekt Farbwerte befasst sich mit der Frage nach der deutschen Identität und den Formen ihrer nationalen Darstellung. Diese Ausstellung provoziert, geht spielerisch mit der deutschen Flagge um. Der Creative Director und Projektentwickler Robert Eysoldt hat dafür weltweit über 60 Designer aufgefordert, sich künstlerisch mit der schwarz-rot-goldenen Flagge auseinander zu setzen. Insgesamt werden ca. 100 Exponate und Fotografien ausgestellt.

Neben Designern, Illustratoren, Fotografen und bildenden Künstlern hat sich auch die ESMOD Modeschule an dem Projekt beteiligt und Original-Flaggenstoff zu Kleidungsstücken verarbeitet. Ergänzend hat Robert Eysoldt gemeinsam mit dem Fotografen Frank Rösner 40 Personen aus Wirtschaft, Politik und Kultur mit der deutschen Flagge fotografiert. In diesem Projekt geht es um persönliche Positionen und die verschiedenen Blickwinkel auf Deutschland. Auch die kritischen. Bei der Umsetzung war der Einsatz von allen Medien möglich. Von Fashion bis Illustration und von Produktdesign bis Fotografie. Einzige Konstante bei den Arbeiten: Die deutsche Flagge mußte verwendet werden.

Farbwerte–Initiator Robert Eysoldt: „Das Projekt „Farbwerte – SchwarzRotGold“ nimmt das Spannungsverhältnis zwischen Skepsis und Begeisterung auf und verweist auf unterschiedliche Positionen. Dabei wird diese Ausstellung nur einen Ausschnitt zeigen können. Unvollständigkeit ist hier also garantiert. Aber die unterschiedlichen Exponate und Fotos sorgen mit den dazugehörigen Texten sicherlich für einen kreativen Impuls, für Reflexion und Diskussion.“

Jo Groebel, Medienpsychologe in Berlin über das Projekt: “Flaggen, Symbole, Logos reduzieren die vielfältigen inneren Bilder und Assoziationen, die man mit einem Land verbindet, auf eine einfache visuelle Formel. Nicht zufällig stehen sie für den Stolz, wenn sie an der Spitze eines Aufmarsches voran getragen werden. Genau so reizen sie die Wut, wenn dem durch sie Repräsentierten mit Abneigung begegnet wird. Gerade die Flagge ist in ihrer Einfachheit immer auch Auslöser von Emotionen, lässt sich zum Zusammenhalt aufpflanzen, zur Abkehr verbrennen. Die Sinnzusammenhänge hinter ihren meist abstrakten Farben und Formen erschließen sich dabei kaum einen. Deutschland hat sich seit Jahrzehnten besonders schwer mit seinen Symbolen getan. Nicht nur musste jede noch so indirekte Erinnerung an die verbrecherische Zeit des so genannten Dritten Reichs getilgt werden. Der perfektionierten Bildsprache der Nazis mit ihren fatalen Suggestivkräften musste für sehr lange Zeit die Symbollosigkeit entgegengesetzt werden. Schon dem bloßen Zeichen, jedem repräsentierenden Zeichen wurde zutiefst misstraut. Doch die Zeiten heilen zwar keine Wunden, erlauben aber wieder einen vorbehaltloseren und verdachtslosen Umgang mit der Welt nationaler Symbole. Das Land führte sogar den Tapferkeitsorden wieder ein. In dieser Übergangsphase von Tabu und neuer Offenheit ist ein künstlerisches Flaggenprojekt der richtige Impuls. Es erlaubt jede Reaktion auf das Symbol, lockt Gefühle hervor, zeigt die Bandbreite des denkbaren Umgangs mit der Flagge. Und so mit Deutschland. Zwanzig Jahre nach der fröhlich und skeptisch begrüßten Vereinigung ist das Projekt damit auch Signal für eine neue Ära. Mindestens der Bewertung nationaler Zeichensysteme. Vielleicht der Freude an unserem Lande.”

Die Ausstellung ist vom 2. Oktober bis zum 11. Oktober 2009 von 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet.

Übrigens: 90% der Deutschlandflaggen werden in China produziert. Die Ausstellung zeigt nur Flaggen Made in Germany.

Die Ausstellung wird unterstützt von: Alfred-Herrhausen-Gesellschaft, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Hahnemühle FineArts.

Farbwerte

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Quelle: www.farbwerte.com

Knallrote Pop-Architektur

Fotostrecke U-Bahnhof Fehrbelliner Platz.

Rainer G. Rümmler gestaltete von Mitte der 1960er bis Mitte der 1990er Jahre annähernd alle neu erbauten U-Bahnhöfe in Berlin. Oft scheint dabei die eigentliche Funktion des U-Bahnhofes teilweise völlig in den Hintergrund zu treten und die Gestaltung mehr an Theaterkulissen denn an Verkehrsbauten zu erinnern. Eines der prägnantesten Werke Rümmlers ist der skulpturale Eingangspavillon des U-Bahnhofs Fehrbelliner Platz. Sieht aus wie eine überdimensionale Pop-Art-Plastik. Abgerundete Ecken. Feuerrot mit grünen und gelben Akzenten. Und ganz klar in krassem Gegensatz zu den Verwaltungsbauten aus der Zeit des Dritten Reichs, die den Platz im Halbrund einfassen. Sehr kräftig. Das ist knallrote Pop-Architektur aus den frühen 70er Jahren und gleichzeitig auch eine Art von formaler Verkörperung des Westberliner Überlebenswillens.

Mehr Rümmler gibt es hier zu sehen:
formfreu.de: Dreilinden
formfreu.de: For Sale: Raststätte Dreilinden

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Palais am Funkturm

“Hier werden die 50er und 60er Jahre wieder lebendig mit geschwungenen Formen, stilechtem Interieur und großer Terrasse samt Wasserspielen. Feiern Sie unter der Blattgolddecke bis in den frühen Morgen wie Gina Lollobrigida, Curd Jürgens und Heinz Rühmann.”*

Das Palais am Funkturm auf dem Berliner Messegelände wurde in den Jahren 1956/57 nach den Plänen von Bruno Grimmek errichtet. Eine Zeitreise. Meine Konnotationen: Tanzorchester. Conny Froboess. Caterina Valente.

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*Zitat: http://www.capital-catering.de/locations/palais_funkturm/index.htm

Restmodern und knallorange.

Restmoderne: Diesterweg-Gymnasium Wedding

‘restmodern’ ist ein von dem Architekturkritiker Oliver Elsers und dem Fotographen Andreas Muhs ins Leben gerufener Begriff.

“Der Blick richtet sich hier nicht auf die architektonischen Stars, sondern auf die zeittypischen, im Alltagsgebrauch abgegriffenen Bauten, deren Architekten noch nie bekannt oder aber schon lange in der Vergessenheit verschwunden sind. Die Restmoderne ist also eine virtuelle Epoche der Architektur, die einzig davon zusammengehalten wird, dass ihre Ikonen die nächsten zehn bis zwanzig Jahre vermutlich nicht überleben werden.”*

Bilder vom Diesterweg-Gymnasium in der Putbusser Straße in Wedding. Ganz bestimmt der Restmoderne zuzuordnen. Der vom Architekturbüro Pysall, Jensen und Stahrenberg & Partner geschaffene Stahlskelettbau wurde 1977 als ‘Ranke-Oberschule’ erstellt. **

restmodern.de
Kultura extra: Benedikt Köhler: Nach der Moderne – Restmoderne

formfeu.de: ICC Berlin
formfreu.de: Bierpinsel___Westberliner Restmoderne
formfreu.de: Dreilinden
formfreu.de: For Sale: Raststätte Dreilinden

formfreu.de: RAL-2004 oder Reinorange

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*Zitat:http://www.kultura-extra.de/kunst/spezial/restmoderne.html
**vgl. http://www.luise-berlin.de/lexikon/mitte/r/ranke_oberschule.htm

schön anzusehen – bauhaus-archiv

Ein Sommerprojekt des Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung Berlin

22.07. – 04.10.2009

Leer, hell und von Licht durchflutet – das Bauhaus-Archiv Berlin/Museum für Gestaltung zeigt sich in diesem Sommer offen wie nie: Als Museum ohne Exponate werden die Ausstellungshallen erstmals wieder in ihrem ursprünglichen Zustand präsentiert. Unter dem Titel “schön anzusehen – bauhaus-archiv” eröffnen sich noch bis Anfang Oktober in den bisher aus konservatorischen Gründen abgedunkelten Museumsräumen neue Ausblicke und Perspektiven. Durch die zum Landwehrkanal geöffnete Fensterfront und die freigelegten Oberlichter der markanten Shed-Dächer wird das Bauhaus-Archiv zu einem besonderen Objekt der gleichzeitig laufenden Ausstellung »Modell Bauhaus« im Martin-Gropius-Bau. Künstlerische Interventionen, Film, Theater, Musik und Podiumsdiskussionen rücken das letzte von Bauhaus-Gründer Walter Gropius entworfene Gebäude selbst in den Mittelpunkt einer lebendigen Auseinandersetzung mit dem Bauhaus.

“Als “verkorkstes Alterswerk” bezeichnete der Bauhaus-Schüler Max Bill das Bauhaus-Archiv und verschärfte damit die Diskussion in den Medien zur Eröffnung des Hauses im Dezember 1979.”* Geplant seit 1964 für einen Standort in Darmstadt, wurde das Gebäude 1976-79 in modifizierter Form schließlich in Berlin errichtet. Seine markante Silhouette ist heute eines der Wahrzeichen der Stadt.

Für alle die, die das Museum nur in abgedunkeltem und in mit wertvollen Objekten ‘vollgestelltem’ Zustand kennen, ist das ‘entleerte’ Gebäude auf jeden Fall eine sehr sehr spannende Erfahrung!

schön anzusehen – bauhaus-archiv

formfreu.de: Bauhaus Dessau

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*Zitat: http://www.berlindesignblog.de/index.php/schoen-anzusehen-bauhaus-archiv/#more-811

El Bocho___Tape Art ___Stattbad Wedding

Hier noch eine Ergänzung zum Stattbad-Beitrag.

Das Stadtbad Wedding war einst ein lebendiger Ort. Hier plantschten die Menschen des Stadtteils bis das Schwimmbad 2001 dem Sparzwang der Stadt zum Opfer fiel. Nun ist das Stadtbad zum Stattbad geworden und soll lebendiger Kulturort werden.

Im stillgelegten Stadtbad wurden im Juli im Rahmen der Urban Affairs Werke von mehr als 20 internationalen Künstlern und Künstlergruppen der Urban und Streetart-Szene gezeigt. “Dabei beeindrucken vor allem jene Installationen, die sich auf den besonderen Ort einlassen. Der Berliner Tape Artist El Bocho zum Beispiel gestaltete mit etwa 15 km farbigen Klebeband die Fassade des alten Schwimmbads.”*

El Bocho bespielte die 1100 qm große Fläche mit einem Tape Art Kunstwerk, welches in dieser Größe vorher noch nicht da gewesen war. Mega cool!! Was da der BMW-Designtape-Großmeister Gerhard Friedrich wohl dazu sagen würde ;-) – Tja, nicht nur Autodesigner machen schöne Sachen mit Klebestreifen… El Bocho schafft “mit seinen Klebebändern fast schon lyrische Werke (…), die ein wenig an Pop-Art erinnern.”** Unbedingt die Website von El Bocho – www.elbocho.net – besuchen!!


formfreu.de: STATTBAD___URBAN AFFAIRS extended

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*Zitat: www.kunstblogbuch.de
**Zitat:www.360-grad-blog.de

24h Berlin – Ein Tag im Leben___11LEVEN TWENTY4OUR

…noch zwei Tage…

24h Berlin – Ein Tag im Leben

“Fast 20 Jahre nach dem Fall der Mauer ist es Zeit für eine Reise in die Gegenwart dieser Stadt. Denn auch heute noch ist Berlin eine Stadt voller Widersprüche, immer auf der Suche nach ihrer Identität. 24h Berlin erzählt einen Tag im Leben Berlins.”* 24h Berlin ist die längste TV-Produktion in der Geschichte des Fernsehens: ganz ohne Schauspieler, ohne Drehbuch oder Tricks – einfach nur das richtige Leben. Es ist eine 24stündige, in Echtzeit erzählte Dokumentation, die am 5. September 2009 ab 6 Uhr morgens auf Sendung geht.

Am 5. September 2008 begann eine zugleich vertraute und exotische Geschichte in Berlin, erzählt aus der Perspektive der Menschen. Genau ein Jahr vor der Ausstrahlung tauchten 80 Kamerateams in den Alltag von Berlinerinnen und Berlinern ein, 24 Stunden lang. Berlin hat 24 Stunden durchgedreht. Menschen, Kulturen, Stadtansichten, Momente, Milieus. Namhafte Regisseure wie Rosa von Praunheim, Romuald Karmakar, Volker Koepp und Andres Veiel, aber auch talentierte Newcomer wie Hanna Doose, Sebastian Heidinger und Ana Felicia Scutelnicu konnten für die Mitarbeit gewonnen werden.

“Es ist die Suche nach einem zeitgemäßen Bild des Lebens in einer modernen Metropole und gleichzeitig ein breit angelegtes Zeugnis unserer Gegenwart: Arbeitswirklichkeit, Familienleben, Räume, Ängste und Träume, flüchtige Augenblicke und Beziehungen in ihren bunten Erscheinungsformen – sie alle treten gemeinsam in der Kulisse der Stadt auf, die sie miteinander verbindet. Ein Kunstwerk entsteht. Die Vielfalt der parallelen Lebens-Realitäten tritt zutage, wenn sich Bilder der Stadt mit Portraits, Gesprächen, Situationen und stillen Impressionen vermischen. Aus dem in Echtzeit montierten Film-Material aus der Gegenwart der deutschen Hauptstadt entsteht das Zeugnis einer Epoche, ein zeitgeschichtliches Dokument und in der Summe seiner Teile mehr als eine klassische Dokumentation.”**

Von Samstagmorgen 6.00 Uhr bis Sonntagmorgen 6.00 Uhr läuft auf rbb Fernsehen und ARTE 24 Stunden lang nonstop das filmische Porträt der Metropole Berlin.

rbb-Intendantin Dagmar Reim: „24 Stunden lang werden wir die Normalität dieser Stadt erleben. Wer die Normalität Berlins zeigen will, muss verrückt sein! Sonst geht es gar nicht. Und ich bin froh darüber, dass so viele Verrückte dieses Projekt unterstützen. Der rbb wirft sein reguläres Programm für einen ganzen Tag über den Haufen, um Platz zu machen für 24h Berlin.“**ARTE-Präsident Gottfried Langenstein: „Einen ganzen Tag in der Gegenwart dieser Stadt mitten in Europa festzuhalten, einzutauchen in die Lebenswirklichkeit der Menschen vor Ort und das Ergebnis 24 Stunden ohne Unterbrechung nach Europa und weit über dessen Grenzen hinaus zu senden, ist daher für ARTE als deutsch-französischer Kultursender eine ganz besondere Herausforderung.“**

Gezeigt wird 24h Berlin nicht nur im rbb-Fernsehen und auf ARTE, sondern auch als Live-Stream auf www.theauteurs.com sowie den Websites von rbb (www.rbb-online.de) und ARTE (www.arte.tv). Das finnische Fernsehen YLE Teema und der niederländische Sender VPRO beteiligen sich ebenfalls an der 24stündigen Ausstrahlung.

24h Berlin

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Fotos: www.24hberlin.tv

*Zitat: http://blog.create-berlin.de/?p=131
**Zitat: www.24hberlin.tv

Und hier gibt’s Pics vom exklusiven 6-Stunden-Set 11LEVEN TWENTY4OUR von und mit Paul van Dyk im Tresor vom 5. September 2008. Ein Handlungsstrang in der XXL-Sendung soll die außergewöhnliche Techno-Party sein – geilgeilgeil alles hammer geil?…

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CREATE BERLIN___CODE

CODE: 1200 Plakate in ganz Berlin.

Berlin ist »UNESCO City of Design«. Und Create Berlin, die Designinitiative, knackt gemeinsam mit 300 Designern aus der ganzen Welt den visuellen »Code« der Metropole. Die Ausstellung läuft! Noch bis zum 6. September sind die Motive auf 1200 Plakatflächen in ganz Berlin verteilt. CODE ist die größte Werkschau kreativen Schaffens in Berlin. Create Berlin möchte allen zeigen, was all diese Leute in ihren Büros oder an Laptops in Cafés da eigentlich den ganzen Tag so machen.

Die 20 coolsten Plakate gibt es dann ab dem 5. September im Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung zu sehen.

Aufruf an die Berliner formfreu.de-Besucher: Mit dabei in der Hauptstadt ist das Plakat “Bunte Berlin Pixels” mit vielen formfreu.digen Berlin Pics. Das hängt 5x irgendwo in Berlin. Nur wooo? Ich habe am Wochenende alle Bezirke abgesucht und viele Litfaßsäulen aufgesucht und zwar viele super schöne CODE-Poster gefunden – aber leider keine “Bunten Berlin Pixels” :-( . Du hast eins gesehen? Dann mail mir doch sofort (tom@formfreu.de)!! Zur Belohnung gibt es dann für den ersten Einsender ein leckeres Petit Déjeuner im Bateau Ivre in Xberg… ;-)

Create Berlin Blog: CODE: 1200 Poster in ganz Berlin.
Flickr: Fotostream von Create Berlin

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50 Jahre Barbie___Ausstellung Vinçon

Barbie wird 50 Jahre alt, und das Designkaufhaus Vinçon in Barcelona stellt noch bis zum Ende des Monats zahlreiche Exponate aus allen Epochen aus und zeigt die Entstehungsgeschichte. Angefangen von der ersten Puppe von Matel aus dem Jahr 1959, deren Kleidung von Rita Heyworth oder Elisabeth Taylor inspiriert war. In den 60ern prägte der Stil von Jacky Kennedy die Puppe, in den 70ern die Strandkultur Malibus. Über die Exzesse der 80er geht es weiter zu den 90ern, als Designer wie Versace, Armani oder Carolina Herrera Kollektionen entwarfen…

Vinçon

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