CrossRoads Designers’ Rallye 2016

Zum fünften Mal schon fand am letzten Wochenende die CrossRoads Rallye in Anif in der Nähe von Salzburg statt. Wir sind seit der zweiten Ausgabe mit 308 GT4 und 350Z dabei, denn für uns ist es eines DER Highlights des Jahres, die wir nicht verpassen wollen!

Die Anfahrt am Freitag war schwieriger als sonst. Seit Tagen herrscht in ganz Deutschland Gewitterwetter und so blieben wir auf der Strecke auch nicht von Blitz, Hagel und Starkregen verschont. Auch brach gleich mal der rechte Scheibenwischer ab und die Fahrt ging einarmig weiter. Wenn man nur schnell genug fährt, perlt das Wasser schön weg… Und wie immer folgt auf Regen Sonnenschein, die Stimmung hob sich wieder und so kamen wir endlich am Nachmittag am Treffpunkt bei Kiska Design an und wurden mit einem kühlen Bierchen empfangen. Auf dem Parkplatz sammelten sich im Laufe des Abends Designer, Freunde und Kollegen mit ihren Blech- und Karbon-Schätzchen und freuten sich auf das BBQ, das Wiedersehen und den nächsten Tag.

Der ging früh los, denn es waren 310 kurvige Kilometer im Roadbook verzeichnet. Alexandre übernahm wie immer das Briefing und erklärte kurz die Strecke. Auch die österreichischen Geschwindigkeitsregeln, dass wir keine Tiere überfahren sollen und die Sache mit den Radfahrern. Und schon konnte es losgehen, ein Stück Autobahn, um das Öl warmzufahren, dann einen ersten schönen Schlenker über Russbach Annaberg und Niederfritz nach Obertauern, wo uns schon ein Helikopter mit Filmteam erwartete und uns den Nachmittag über begleitete, um ein paar schicke Luftaufnahmen zu machen. Wie bei James Bond! Dann weiter nach St Margarethen im Lungau, um anschließend auf die private Nockalmstrasse zu gelangen, die wir ja schon des Öfteren befahren haben. 52 Haarnadeln und zwei Pässe sorgen für reichlich Fahrspaß. Weil Fahren hungrig macht, war dort auf der Zechneralm auch die Mittagspause. Am Nachmittag führte die Strecke über die Turracher Höhe und den 1788 m hohen Sölkpass. Ein letzter Stopp im Grünen bei Edelweiß und Alpenrose und dann noch ein paar Kilometer bis ins Hotel in Schladming. Am Abend ließ uns Alexandre auf die letzten Jahre zurückblicken, pickte einige Glanzlichter heraus und ließ auch die vielen Jungs und vor allem Mädels des an der Organisation beteiligten Kiska Teams nicht unerwähnt. Auch gab es ein schönes Buchpaket für Richard und Marc von Opel, die tatsächlich bei allen CrossRoads dabei waren. Und so wurde wieder mal spät und die Nacht war viel zu kurz. zzzzzzzzzzzzzz

Am Sonntag war Rückmarsch angesagt. Nicht ohne am Vormittag noch mal etwas Gummiabrieb auf den 161 Kilometer Alpenasphalt zu hinterlassen. Bad Ausee, Pass Gschütt, Abtenau und dann noch über die L210 über Koloman zurück nach Anif. Etwas erschöpft, aber sehr glücklich ging es dann nach einer kleinen Stärkung, Red Bull und Kaffee zurück. Kurz vor dem Ziel bei Würzburg versagte am 930er Turbo von Thomas B. die Zündung und er musste den Wagen beim örtlichen Abschleppunternehmen zurücklassen… Das kann passieren, wenn man mit alten Autos unterwegs ist. Davon können wir ja einiges bereichten. Egal, wir machen uns auch im nächstes Jahr sehr gerne wieder auf die lange und erlebnisreiche Reise zu den CrossRoadern nach Österreich.

CrossRoads

formfreu.de: CrossRoads 2013
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Zweitakt- und Ostfahrzeugausfahrt Süddeutschland 2016

Am vergangenen Samstag war es wieder soweit. Ein bunter Trupp historischer Zweitakter und Ostfahrzeuge startete in Denkendorf zur großen Maiausfahrt der Zweitakterz Süd.

Über 30 Fahrzeuge kamen in die Gemeinde am Rande der Filderebene, um von dort mit blauen Abgaswolken und knatternden Motoren auf eine 150 km lange touristische Fahrt zu starten. Die Streckenempfehlung führte über Aichtal, Gomaringen, Nehren in die ehemalige Residenzstadt Hechingen zum Oldtimermuseum Zollernalb und anschließend zur Burg Hohenzollern. Der Fahrzeugmix war perfekt. Zur Horde aus Trabanten, Wartburg, Skoda gesellten sich eine MZ ES 250/0, der Melkus RS1000 GTR sowie der Barkas Abschlepper. Letzterer konnte einen 311er mit technischer Panne standesgemäß huckepack zum Zielpunkt bringen. Dort klang der Tag beim gemeinsamen Maultaschenessen aus.

Das Fax mit der Routenführung an Wettermacher Petrus war erfolgreich. Die Altmobile konnten bei reichlich Sonnenschein die angekündigten Regen- und Unwetterwolken geschickt umfahren. Die gute Laune war perfekt.

Wir empfehlen die Fotostrecke von Falk Schade.

Zweitakterz Süd

Zweitakt- und Ostfahrzeugausfahrt Süddeutschland 2015

Hattersheim 2016

28. Lufthansa Klassikertage Hattersheim

Bereits zum 28. Mal lud die Scuderia Lufthansa Classico e.V. Altmobilfreunde zu den Klassikertagen ein. Was vor vielen Jahren einmal als kleine Oldtimerausstellung begann, zählt heute zu den größten Veranstaltungen in Deutschland. Der Ort steht Kopf und wird komplett zugeparkt. In der Innenstadt, dem Stadtpark und an der Stadthalle konnten an beiden Tagen bei strahlend schönem Wettewieder rund 2.500 Fahrzeuge aus längst vergangenen Zeiten bewundert werden. Die Vielfalt aller ausgestellten Fahrzeuge war enorm. Für jeden Geschmack war sicher mindestens ein Modell dabei. Unsere Hingucker: Der Original-Giugiaro-Panda und der AMC Gremlin…

Hattersheim 2013
Hattersheim 2015

Lufthansa Klassikertage

Untereisesheim 2016

Am Wochenende lud die NSU-Fahrergemeinschaft Neckartal zum 27. NSU-Treffen nach Untereisesheim. Am Kleintierzüchterheim präsentierten sich allerhand zwei- und vierrädrigrige Schätzchen: Quickly, Fox, Lambretta, Prinzen, TT sowie K70 und Ro80…

OFE-Opening @ Ziegelhütte Eutingen

Trotz des wechselhaften Wetters – dunkle Wolken und gar nicht so warme Temperaturen – waren zahlreiche Besucher zum Pfingstopening zur Ziegelhütte nach Eutingen im Gäu gekommen. Die Oldtimer Freunde Eutingen (OFE) luden zum 7. Mal zum Oldtimertreffen. Neben den automobilen Schätzchen und Raritäten gab es eine große Truppe an Unimogs und eine beachtliche Zahl an Rollern, Mopeds und Motorräder zu bestaunen. Ein ganz besonderer Hingucker war der IFA P3 von Heinz.

Oldtimer Freunde Eutingen

50 Jahre Fiat Dino __Frühjahrsausfahrt Dino Register Deutschland

50 Jahre Fiat Dino! Das war das Motto des diesjährigen Dino Register Deutschland Frühjahrstreffens, welches uns in die Region rund um Zugspitze brachte! Das Wetter war zunächst noch ziemlich mies, weshalb sich wohl einige Teilnehmer dazu entschlossen hatten, mit ihrem regenfesten Alltagssportler anzutreten. Auch einige Pannen verhinderten den ein oder anderen standesgemäßen Auftritt und so mischten sich Alfa, Fiat (124 Spider) oder ein Lotus Esprit unter die Dino-Schar. Auch nicht schlecht! Wir sind ja tolerant! Ingesamt kamen wir so auf 48 Fahrzeuge.

Treffpunkt war Garmisch-Partenkirchen im Süden der Republik. Die Samstagsroute ging bei Regen Richtung Leutasch und Seefeld, dann nach Wallgau und Vorderriss über die 15km lange Mautstrasse durch den verwunschenen aussehenden  Grossen Ahornboden nach Eng, wo die Mittagspause im Alpengasthof mit gleichem Namen war. Küchenchef Joschi zauberte leckere Schluztkrapfen, Pressknödel oder andere Schlankschlemmergerichte nach Wahl auf unsere Teller und mit vollem Bauch ging’s dieselbe Strasse wieder zurück. Dann weiter auf der Sylvensteinstrasse nach Hohenburg ins Schloss-Cafe, wo wir sehr nett zu Kaffee und Kuchen erwartet wurden. Dann weiter, noch schnell um den Walchsee und zurück ins Hotel. 242 Kilometer waren geschafft, aber die Zeit zum Ausspannen war knapp bemessen. Einmal durch den Pool paddeln und schon mussten wir in den Bus und dann in die Zahnradbahn, die uns ins Restaurant auf die Zugspitze gefahren hat. Auf 2600m Sektempfang im Schneegestöber und das Mitte Mai! Nach dem Essen gab es noch eine Überraschung, eine riesige Geburtstagstorte für den Dino!

Am Sonntag durften wir ein Stündchen länger schlafen. Das Wetter wurde besser, man könnte fast schon von „sonnig“ sprechen und einige Spider-Fahrer wurden sogar beim Öffnen ihres Dachs erwischt. Die Strecke war ein Traum, Richtung Süden über den 2017m hohen Kühtaisattel nach Kühtai, der einstige Jagdsitz von Kaisern und Grafen. Von denen oder anderen Menschen war aber nicht viel zu sehen und so hatten wir die komplette Strecke für uns alleine. In Imst gab’s mal wieder was zu essen (wurde auch Zeit!) und am Nachmittag ging’s über das Hahntennjoch nach Namlos zur obligatorischen Kaffeepause. Ein Highlight jagte das andere und ein Dino den anderen. Bis wir wieder zurück am Ausgangspunkt angelangt waren und zum Abschluss unsere Fahrzeuge in Formation der DINO-Buchstaben parkten, um mit einer Drohne eine Luftaufnahme zu machen. Das klingt leichter als es tatsächlich war, denn zunächst mussten genügend Fahrzeuge gefunden werden, um das ganze auch lesbar zu gestalten (danke an die Fremdfahrzeuge, aus der Luft erkennt man das ja nicht so genau… ). Und dann musste die ganze Sache ja auch noch zentimetergenau nach dem zuvor erstellten Plan ausgerichtet und geparkt werden. Nach einer Weile stand alles richtig, und das Bild war im Kasten. Alle waren happy und der Abschlussabend konnte kommen, wo wir mit den neuesten Club-Neuigkeiten versorgt wurden und einen schönen Blick ins Foto-Archiv  unseres nunmehr schon 35 Jahre alte Dino Register werfen konnten, welches Peter für uns etwas geöffnet und mit statistischen Werten gespickt hatte. Wir erkannten, dass so mancher Haarschnitt und Krawatte schon lange aus der Mode gekommen sind, unsere Dinos jedoch nie.

Dino Register Deutschland

Hinweis: Liebe Teilnehmer, wer nicht möchte, dass Fotos von seinem Fahrzeug hier gezeigt werden, soll sich bei mir kurz melden. Das ist gar kein Problem und das Foto wird sofort gelöscht. Kontakt: markus@formfreu.de

Altautotreff @ Solitude 2016.05

Der Altautotreff ist das markenoffene und zwanglose monatliche Zusammentreffen von Old- und Youngtimern vor dem Start- und Zielturm der historischen Solitude-Rennstrecke bei Leonberg. Das Wetter war kalt und ungemütlich. Dennoch kam am Pfingstsonntag ein recht buntes Fahrzeugpotpourri zusammen: Trabant, Wartburg Funkstreife, DKW, Kadetten, Strich-8er, Pinzgauer,… Ein ganz besonderer Hingucker und schickes Schmuckstück war der NSU-Fiat Neckar…

Alle Fotostrecken zum Altautotreff findet ihr bei formfreu.de hier. Ausserdem bei facebook.

Altautotreff

#Altautotreff

21. Internationale Weinrallye 2016

Trinkfest sollte man schon sein, als Teilnehmer bei der 21. Internationalen Weinrallye 2016. Der Name ist Programm, allenthalben kann man sich von der Qualität des Pfälzer Rebensafts überzeugen. Stress und Hektik kommen erst gar nicht auf, denn hier geht es einzig um Genuss!

Die vom AC Maikammer im zweijährigen Rhythmus organisierte Fahrt startet und endet in Maikammer an der Weinstrasse. Über 340 Teilnehmerfahrzeuge sind am Start, darunter ca. 100 Motorräder. Die Bandbreite der Vehikel ist ganz enorm, vom Ford Model T von 1911, Dixi, Bugatti T40, DKW F1, Adler Trumpf Junior Cabrio, Jaguar SS100 Tourer oder XK140, Austin A90 Atlantic, über Opel Kapitän, Fiat 500C, Mercedes-Benz 300S Roadster, Porsche 356 A, Unimog 411, BMW 326, IFA F9, Renault 4CV, Borgward Isabella, Austin Healey Sprite, Volvo PV544, bis hin zu einem Porsche 912 oder unserem 911er (dem einzigen im ganzen Feld). Die meisten reisen schon am Freitag an, denn der eigentlichen Weinrallye am Samstag ist schon am Vortag ein ca. 150 Kilometer langer Prolog vorgeschaltet. Er führte uns Richtung Norden durch die schönsten Dörfer und Landstriche der Pfalz zum Mittagsstopp im idyllischen Schlossgut Lüll. Weil das Wetter es so gut mit uns meint, wurde für uns der Tisch in der historischen Parkanlage gedeckt. Und die Autos parken hübsch daneben. Eine wunderschöne Kulisse. Nach ausgedehnter Pause führt die Strecke zurück über Marnheim, Göllheim, Stauf, Ramsen und Hettenleidelheim in Richtung Neustadt zum Weingut Herrenberg-Honigsäckel zum nächsten Stopp, wo Zwiebelkuchen und ein Gläschen Wein warteten. Ziel des Tages war wieder das weiträumige Gelände der Berufsgenossenschaft in Maikammer, wo auch die abendliche Party im Festzelt stattfand.

Am nächsten Morgen hieß es dann erst einmal früh ausfstehen, reichlich frühstücken und… warten. Wir hatten Startnummer 338 und sollten um 11:41 auf die Strecke. Aus irgendwelchen Gründen wurde es aber noch ‘ne Stunde oder mehr später. Auch egal, denn erstens hatten wir so ausgiebig Zeit alle anderen Klassiker anzuschauen und zu fotografieren und zweitens ging es ja um nichts. Zero Stress! Endlich konnten wir los. Runter zum Startbogen in der Maikammerer Innenstadt, wo zeitgleich das bekannte Weinfest stattfindet und zahlreiche Zuschauer geduldig alle Teilnehmer begrüßten und auf die Reise schickten. Die ging diesmal auf wunderbar abgelegenen Nebenstrassen Richtung Elsass: Rhodt, Frankenweiser, Eschbach, Silz über die französische Grenze nach Lembach und Wissenbourg. Dann wieder nach Deutschland und durch das Deutsche Weintor in Schweigen zu einer kleinen Weinpause. Kurz darauf noch ein Stück weiter nach Steinfeld zur Mittagspause im örtlichen Fußballclub. Weiter ging’s über Winden und Insheim zum Golfplatz in Dreihof zur Kaffee – und Kuchenpause. Dann noch das letzte Stück bis ins Ziel nach Maikammer.

Dort erfuhren wir, dass es leider zu einem tragischen Unfall eines Teilnehmerpaars gekommen ist. Der Fahrer eines historischen Motorradgespannes wollte einem Auto ausweichen, welches ihm die Vorfahrt genommen hatte. Die Beifahrerin wurde dabei aus dem Gefährt geschleudert und tödlich verletzt. Die schlimme Nachricht steckte allen in den Knochen und so fielen der Zieleinlauf und die Abschlussveranstaltung sehr ruhig und traurig aus. Ein leider sehr unschönes Ende für eine ansonsten wundervolle Veranstaltung…

Automobil-Club Maikammer