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SCHICKES. SCHÖNES. SCHNELLES.

10. Mai 2013

2. Bodensee-Klassik 2013

von Markus und Tom

Altblech im Süden. Schickes und Schönes und Schnelles.

Wie die Hamburg-Berlin-Klassik im Norden ist auch die Bodensee-Klassik aus dem jährlichen Oldtimer-Kalender nicht mehr wegzudenken.

Die Organisatoren von Auto Bild Klassik haben bei der diesjährigen Ausgabe wieder die malerischsten Straßen der Bodensee-Region ausfindig gemacht. Die zweite Auflage führte die rund 160 Oldtimer auf fünf Etappen durch das Appenzeller Land, Liechtenstein, Vorarlberg, das Allgäu und Oberschwaben. Insgesamt 584 teils recht hügelige und kurvige, aber immer ansprechende Kilometer wollten bewältigt werden. Steigungen und Gefälle verlangten den Piloten und Maschinen so einiges ab. Knifflige Sonderprüfungen warteten auf die Teams und ihre Stoppuhren. formfreu.de begleitete im Wartburg 353 W die Rallye als Fotografenteam: Jede Menge schicke und schöne und schnelle Impressionen vom “rollenden Automobilmuseum” am Bodensee.

2. Mai: Festspielhaus Bregenz

Ausgangspunkt und Rallyelager ist der Platz vor dem Festspielhaus Bregenz und der riesigen Seebühne – eine einzigartige Kulisse. Am Mittwoch und am Donnerstag Vormittag ist technische Abnahme, die Dokumente werden ausgehändigt, Aufkleber aufgeklebt, Roadbücher studiert und die Konkurrenz gesichtet.  Wir mischen uns unters fahrende bzw. parkende Volk und erspähen erste Highlights. Porsche 914-6, ein Ferrari 365 GT4 2+2, ein Ford Capri RS 2600, ein BMW M1, ein Veritas RS, ein BMW 326, einige sehr schöne Porsche 356 und ebenso schöne VW T1 Busse als Samba oder Sondermodell Deluxe. Der Favorite Parkhotel-Bulli aus Mainz ist gerade erst fertig restauriert und macht seine erste grosse Fahrt! Audi ist als Hautsponsor mit einigen Rennern dabei. Urquattro, Sport quattro, 100 Coupé S, 80 GTE und der DKW F12 Roadster mit Tagesschau-Mann Jan Hofer am Steuer. ZeitenMobile ist mit einem ganz besonderen Einzelstück am Start, dem Wartburg 1.3 New Line Irmscher Tourist. Die Wartburgfahrer freuen sich über einen schönen 311er aus Polen.

2. Mai: Etappe 1: Bregenz-Vaduz

Um 14 Uhr ist Start zur ersten Etappe. Der Weg führt durch das Appenzeller Land auf  106 km Richtung Vaduz. Gleich hinter Bregenz geht es schon mächtig den Berg rauf und wir folgen einer Gruppe 356er. Das Gras ist saftig und der Löwenzahn blüht schön gelb, das kommt gut auf den Fotos! An einer Stempelkontrolle trinken wir erstmal ein Tässchen Kaffee. So lassen wir uns über den Nachmittag immer weiter durch das Fahrerfeld reichen und sehen auch mal die hinteren Teilnehmer. Höhepunkt ist dann die Auffahrt nach Malbun in Lichtenstein. Wieder es geht steil bergauf, an den Seiten liegt noch Schnee und die ersten Fahrzeuge stehen mit offener Haube am Strassenrand. Die Besatzungen der AvD-Servicewagen haben die Hände voll zu tun. Unser Wartburg schnurrt wie ‘ne Biene und wir kommen am oberen Ende der Route an, wo sich die Rallyeteilnehmer auf einem Parkplatz unter einem Heißluftballon sammeln und auf ihre Wertungsprüfung warten. Tolle Kulisse mit Blick auf das Skigebiet.

Bergab gehts dann wieder die selbe Strecke Richtung Triesenberg. Die steile Abfahrt sollte aber bald die Bremsanlage unseres ‘freilaufenden’ Eisenachers überfodern: Siedende Bremsflüssigkeit und der gefürchtete ‘Tritt ins Leere’!! Zum Glück war ein Schutzengel an Bord und der Bremsausfall vor einer Bergkurve mit Hofeinfahrt und reichlich Schotter, wohin wir geradeaus handbremsend schießen konnten. Wir stehen kollisionsfrei. Puuuuh!! Was nun? Wenig später kommt der rote 1.3er mit Fachmann Volkmar vorbei. Er beruhigt nach kurzem Check “Keine Sorge, Bremsflüssigkeit abkühlen lassen und dann weiter!!” Ach so? Na dann… Nach guten 90 Minuten hat das Bremspedal wieder schönen Druck und es geht weiter Richtung Zieleinfahrt ins nahe gelegene Vaduz. Der Zielempfang ist allerdings schon vorbei, das Essen schon abgeräumt. Wir ergattern gerade noch zwei Bier (ok, vier Bier) und die meisten Teilnehmer sind schon auf dem Heimweg Richtung Bregenz. Bei einer schnellen Pizza an der Ecke erzählen wir den verbliebenen Teams von unserem bestandenen Abenteuer und machen uns dann im Dunkeln auf in Richtung Bodensee. Am Freitag heisst’s wieder früh aufstehen, denn die zweite und dritte Etappe wollen gemeistert werden…

3. Mai: Etappen 2 und 3: Bregenz – Bad Waldsee – Bregenz

Kurz vor acht: Die Jungs vom AvD machen Frühschicht und checken unsere Bremsanlage. Sie gönnen ihr frischen DOT 4-Saft. Vielen Dank nochmals an dieser Stelle! Die Teams trudeln ein und postieren sich lose auf dem Parkplatz. Die Wolken haben sich über Nacht ausgeregnet, es strahlt die Sonne und es verspricht ein wunderschöner Tag zu werden. 8:30h: Start für die 229 km der Freitagsetappen. Heute stehen Allgäu und Oberschwaben auf dem Plan bzw im Roadbook. Es geht somit etwas weniger bergig als am Vortag zu. Das ist schon mal sehr beruhigend. Wir reihen uns wieder bei den vorderen Startnummern ein und machen einen ersten Fotostopp bei der Langenargener Kabelhängebrücke, wo auch eine ganze Menge Zuschauer warten. Scheint in der Region bekannt zu sein. Aufs Werksgelände von ZF in Friedrichshafen, wo auf die Oldtimer auf der Teststrecke eine ausgebuffte Wertungsprüfung wartete, durften wir nicht und hätten sowieso nicht fotografieren dürfen. Dafür aber am Dornier Museum. Eine ganze Weile haben wir hier geknipst, was das Material hergab. Zu schön waren die Motive mit der Do 31 E1 vor dem Eingang.  Auf Anfrage positionieren wir den Wartburg hübsch neben seinem ebenfalls in Eisenach gebauten ‘Großvater’, dem blauen BMW 326 von 1938. Autoconferencier Johannes Hübner, der alle Teilnehmerfahrzeuge den zahlreichen Zuschauern fachkundig vorstellte, ließ es sich nicht nehmen, auch unseren Flitzer über das Mikrophon zu kommentieren. .

Ein weiterer Höhepunkt erwartet uns bei der Mittagsrast. Das Erwin-Hymer-Museum in Bad Waldsee empfängt uns in seiner Sammlung. Wir werden auf eine einzigartige Entdeckungstour durch die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des wohnmobilen Reisens eingeladen und an jeder Station im Museum mit kulinarischen Köstlichkeiten zum Thema verwöhnt. In der Dauerausstellung werden mehr als 80 historische Wohnwagen und Reisemobile präsentiert. Leider ist die Zeit zu kurz, um alles ausreichend zu besichtigen. Dennoch war der Aufenthalt auch dank der superfreundlichen Mitarbeiter ein echtes Erlebnis. Zum Wiederkommen! Wirklich klasse!! Am Nachmittag geht die Rallye nun nach Wolfegg, wo wir das weitläufige Gelände des Fritz-B.-Busch-Museums und des fürstlichen Schlosses durchfahren und auch einen kurzen Blick in die bekannte Autosammlung machen dürfen. Mit viel Liebe zum Detail hat der Autoschriftsteller sein “Erzähl-Museum” geschaffen. In zwei Gebäuden stehen über 200 Oldtimer. Hier muss man definitiv nochmal mit mehr Ruhe hin. Auf den letzten Kilometern kurz vor dem Etappenziel in Bregenz ereilte uns dann doch noch der Regen. Dicke Tropfen prasselten aufs Dach, die Wischer kämpften mit den Wassermassen und die Cabriofahrer waren nicht zu beneiden.

4. Mai: Etappen 4 und 5: Bregenz – Füssen Festspielhaus – Bregenz

Der Wartburg knattert heute mit halber Besatzung – ohne navigierendem und fotografierendem Copiloten – aus der Tiefgarage. Die Etappen des Tages führen über die steilsten Kurven von Riedbergpass und Oberjoch nach Füssen und wieder zurück nach Bregenz. Wir folgen heute nicht dem Roadbook, sondern warten an verschiedenen Punkten der Wegführung auf die vorbeibrummenden und -röhrenden Old- und Youngtimer. Das Festspielhaus am Forggensee mit Blick auf Schloß Neuschwanstein ist eine sehr schöne Location für die Mittagspause und vor allem eine traumhafte Kulisse für das wertvolle Altblech. Der Himmel bleibt grau: Die Sonne schafft es leider nicht so recht, die Wolken am dritten Tag zu durchbrechen. Aber immerhin will Petrus auch heute den Rallyeteams wenigstens einen weitgehend regenfreien Tag gewähren! Ab 16 Uhr erreichen die ersten Fahrzeuge das Ziel in Bregenz.

#BKLive, #Wartburg

9. Mai 2013

Barcelona International Motorshow 2013

von Markus

Es gibt ihn noch, den Autosalon in Barcelona. Alle zwei Jahre findet er im Wechsel mit Madrid statt. In den letzten Jahren stark geschrumpft oder gar vom Aussterben bedroht verschonte ihn die Krise nicht. Die Jahre der Mega-Show und aufwändig gestalteten Offroad-Freiflächen, die über die Treppen hinauf zum Museum MNAC führten, sind lange vorbei. Auch die Stände sind recht übersichtlich geworden. Renault, VW und andere haben ihre Flächen gestutzt, manche Hersteller (BMW, Opel, Skoda, Citroen oder Fiat) bleiben gleich ganz weg. Überraschenderweise wird aber nicht am Essen gespart. Bei Jaguar, Nissan und VW werden die Journalisten mit lecker Jamon Ibérico, Sushi, Pilzrisotto, Fideuà, Fois Gras-Kürbis Häppchen oder blauen Marshmallows gefügig gemacht.

Was gibt’s denn so Neues? Nicht so viel. Ich hatte mich eigentlich auf den Twizy Sport F1 gefreut. Der wird aber erst um 17:30h gezeigt. Zu spät für die schnelllebige Bloggerwelt. Da ist schon Siesta angesagt. Bei VW hat der e-UP! Weltpremiere. Zum ersten Mal in Europa sind der Audi A3 Sedan und der Range Rover Sport zu sehen. Dazu kommen noch ein paar Spanienpremieren. Auch der Mercedes GLA hat Premiere in der alten Welt, ist aber so unauffällig in der hintersten Ecke des Standes postiert, dass ich ihn glatt übersehen habe. Also schaue ich mich mal weiter um und entdecke eine interessante Sonderschau zum Thema „50 Jahre Car of the Year Award“, welche die leeren Hallenflächen etwas füllt. Der Rover 2000 machte 1964 den Anfang, die siebte Golf-Generation hat den begehrten Preis dieses Jahr bekommen. Dazwischen liegen Renault 16, Fiat 124, Peugeot 504, Audi 80, Citroen GS, Simca 1307, Rover 3500, Porsche 928, Lancia Delta oder der Audi 100.  Allein Fiat konnte die Trophäe neunmal abräumen! Während die Autos aus den 60ern und 70ern in durchweg schönem Zustand da stehen, sind die der 90er und frühen 2000er eher jämmerlich und scheinen von Fähnchenhändler um die Ecke direkt in die Messehalle geschoben worden zu sein. Klar, sie sind noch keine Klassiker. Aber konnte man nichts Besseres auftreiben?? Fiat Bravo, Ford Focus, 3er Golf, Micra oder Peugeot 307und 405 sind verbeult und/oder schlecht lackiert, der Megane II ist verkratzt und hat schlammige Radhäuser, der Clio I verschiedenfarbige Türen. Der Scorpio ist der Abschuss. Er war ja nichtmal im Neuzustand eine Augenweide, aber so etwas hat er nicht verdient. Das ausgestellte Exemplar hat Beulen rundrum und die Stossfänger sind gerissen. Selbst bei den Ludolfs auf dem Hof stehen bessere Exemplare. ..

Barcelona International Motorshow

Die Beiträge von 2009 und 2011 gibt es hier.

5. Mai 2013

9. Sielminger Oldtimer-Festival

von Tom

Alles Gute bringt der Mai. Auch in diesem Jahr veranstaltete der MSC Sielmingen im Rahmen seines Maifestes sein traditionelles Oldtimer-Festival. Blasmusik, Festzelt, Bratwurst und jede Menge Benzingespräche. Im Zweitakt ging es mit drei 353ern auf die Verkehrsübungsanlage in Filderstadt-Sielmingen. Ich schwärme für caprigrün. Das ist überhaupt die Frühlings-Farbe schlechthin!!

MSC Sielmingen

3. Mai 2013

7. OST-Fahrzeugtreffen @ Luftfahrtmuseum Finowfurt

von Tom

Finowfurt 2013!!

Der ehemalige sowjetische Militärflugplatz in Finowfurt war vergangenes Wochenende wieder der spannende Rahmen für das alljährliche OST-Fahrzeugtreffen.

Dieses Mal hieß es “So transportierte der Osten”. Zwischen altem Fluggerät – Flugzeugen, Hubschraubern, Triebwerken, Wracks und Wrackteilen – setzten sich in historischer Umgebung auf dem Gelände des Luftfahrtmuseums in der Schorfheide die geliebten automobilen Schätzchen von einst wieder wunderbar in Szene. Nutzfahrzeuge gehören genauso zur Veranstaltung wie alte Militär-, Polizei- oder Feuerwehrfahrzeuge. Ein tolles Potpourri von Ostmobilen, Teilemärkten und Zweitakt- und Bratwurstduft. Eine farbenfrohe Veranstaltung und geniale Zeitreise. Macht riesig Spaß!

Luftfahrtmuseum Finowfurt

Unsere Beiträge zum OST-Fahrzeugtreffen aus den vergangenen beiden Jahren findet ihr hier und hier. Noch mehr Wartburg, Trabant & Co. gibt es bei uns hier und hier und hier und hier und hier… Und noch mehr altes Fluggerät haben wir hier und hier

#Wartburg, #Finowfurt

2. Mai 2013

Porsche Treffen Trabrennbahn Dinslaken___Porschefreunde 1.Mai

von Markus

1. Mai, 6 Uhr früh, die Autobahn ist leer wie zur Ölkrise. Es geht nach Dinslaken in den Pott! Zum Porschetreffen “12. Internationaler Club Day der Porschfreunde 1.Mai 2013” auf der Trabrennbahn. Die Pferde kommen aus Zuffenhausen (oder Osnabrück, Neckarsulm, Leipzig oder Uusikaupunki) und postieren sich nach und nach hübsch aneinander gereiht um das Oval und auf der Wiese in der Mitte. Über 1000 Stück sollen es sein. Gezählt habe ich sie nicht. Hauptsächlich sind es 911er, dessen Jubiläum mit einer Sondershow gefeiert wird. Als Coupe, Targa, Cabrio oder Speedster sind sie dabei. Und wir mit unserem 68er SWB mittendrin. Aber auch 912, 914, 356, 928, 924, 944, 968, 959, Carrera GT, Cayman, Cayenne, Boxter und ca 60 Traktoren sind dabei. Zum Thema “20 Jahre 964 Jubi” stehen 14 Stück in einer Reihe. Ansonsten geht es eher bunt gemischt zu. Tuning oder Serie, alt oder neu. Alles darf mitmachen. Wunderbar!!

Porschefreunde 1.Mai

30. April 2013

8. Barock Rallye Ludwigsburg

von Markus und Tom

Gerade so sind wir mit unserem Porsche 964 in die Baujahrgrenze der Youngtimer Klasse der 8. Ludwigsburger Barock-Rallye reingerutscht, was prompt mit einer hohen Startnummer – mit welcher man bei der Mille Miglia im vorderen Mittelfeld mitschwimmen würde – “bestraft” wurde. Nr 124 von insgesamt 129! Na prima! Da im Minutentakt gestartet wurde, konnten wir uns fix die Startzeit errechnen. Irgendwann kurz vor Mittag… Aber wir wären ja nicht formfreu.de, wenn wir die Wartezeit nicht zu überbrücken wüssten. Bei Kaffee, einer Butterbrezel und noch einer Butterbrezel wurden die grosse Spannweite der Teilnehmer gesichtet und abgelichtet. Von gaaanz alt (Chevrolet Double Phaeton von 1929) bis youngtimerlich war alles dabei. Mercedes Benz Ponton, Pagode, 280 SE , 300 CE-24 Cabrio oder 560 SEC Cabrio, Porsche 356, 914 und viele 911. Allein sechs rote G-Modelle und auch einige weitere 964er. Opel Rekord P2, Admiral, Kadett B, Corsa A, Ford Mustang, Käfer und Golf I und II, MGB, Alfa Spider und Sachsenring Trabant 601. Alle durften mit auf die schöne Strecke Richtung Oppenweiler und die Wertungsprüfungen absolvieren. Man musste so das Übliche machen: Vorwärts im Abstand von 20cm an einen Zaun, im selben Abstand seitlich an einen Balken oder über hupende Knöpfe auf dem Boden fahren. Breite Reifen konnten sich hier Vorteile erschleichen. Auch eine Zeitprüfung mit Lichtschranke war dabei. Am Nachmittag führte die Route dann in den schwäbischen Wald und am Ebnisee vorbei. Top: Teilstrecken der gefahrenen Route wurden noch nie zuvor für eine Oldtimerrallye genehmigt. Das “junge” Team des MSC Ludwigsburg, welches dieses Jahr die Organsation übernahm, hat also ganze Arbeit geleistet. Besonders schön war die Kulisse bei der Zieldurchfahrt und die parkenden Fahrzeuge auf dem Weg und der saftig grünen Wiese vor dem Schloss Monrepos. Traumkulisse mit Traumwagen.

Motorsport Club Ludwigsburg

26. April 2013

Frühjahrsausfahrt DKW-Stammtisch Stuttgart-Solitude

von Tom

Im Zweitakt in den Schönbuch.

Bei nicht ganz so frühlingshafter Witterung nahmen sich die Stuttgarter Auto-Unionler die Tour in den Schönbuch unter die Räder. Die azurblauen Abgasfahnen der Zweitakter konnten dem grauen Himmel ein wenig Farbe verleihen. Die knatternde und brummende Karawane aus Wanderer, DKW, Audi, Wartburg und einem W113 startete in Münchingen und führte über Weil der Stadt nach Tübingen. Mittagsstation bei Weißwurst und frisch gebackenem Hefezopf war im Kraftfahrzeugmuseum Robert Wanner in Weil im Schönbuch. Das private Museum ist eine beeindruckende liebevoll zusammengestellte Sammlung aus 50 Oldtimerautomobilen und 70 historischen Motorrädern und kann unter Voranmeldung besichtigt werden.

Der Veranstaltungstipp für alle Altblechfreunde im Schönbuch: Am 8. September feiert Familie Wanner das 50jährige Jubiläum ihres Stuckateurbetriebs mit großem Fest und Oldtimertreffen auf dem Betriebs- und Museumsgelände. Vormerken!

DKW-Stammtisch Stuttgart-Solitude

Mehr DKW findet ihr bei formfreu.de hier und hier.

23. April 2013

Altautotreff @ Solitude 2013.04

von Tom

Der Altautotreff ist das markenoffene und zwanglose Zusammentreffen von Old- und Youngtimern vor dem Start- und Zielturm der historischen Solitude-Rennstrecke bei Leonberg. Es ist egal, wer du bist und was du fährst, Hauptsache, dein Gefährt ist mindestens 20 Jahre alt. Keine Berührungsängste – hier kommen die unterschiedlichsten und interessantesten Leute mit ihren Wagen zusammen. Authentisch. Geile Kisten. Nette Menschen. Benzingespräche und reichlichst Gebrumme und Geknatter. Das Treffen findet in vielen Städten der Republik und bei jedem Wetter an jedem dritten Sonntag im Monat statt. Beginn im Sommerhalbjahr: 17:00 Uhr. Hinfahren!

Alle Fotostrecken zum Altautotreff findet ihr bei formfreu.de hier.

Altautotreff

#Altautotreff

22. April 2013

Saisonauftakt @ Meilenwerk Region Stuttgart

von Tom

Im Aprilmonat erwachen die meisten Old- und Youngtimer aus dem langen Winterschlaf. Das Meilenwerk Region Stuttgart lud am Wochenende zum traditionellen hochoktanigen Saisonauftakt. Trotz nicht vorhandenen Sonnenscheins gab es wieder reichlich Chromgeblitze, Motorengeknatter und Benzingeruch auf dem Böblinger Flugfeld.

Meilenwerk

Alle unsere Beiträge zu Meilenwerk bzw. Classic Remise findet ihr übrigens hier.

#Meilenwerk

20. April 2013

Frühlingsopening @ Oldtimerfabrik Classic

von Tom

Die schönste Jahreszeit hat begonnen: die Oldtimersaison.

Die Oldtimerfabrik Classic in Neu-Ulm ist seit einigen Jahren der schöne Treffpunkt im Süden für Old- und Youngtimer-Besitzer und solche, die es werden oder einfach nur in automobilen Erinnerungen schwelgen wollen.

Am vergangenen Wochenende war großer Bahnhof in den Hallen der einstigen Kanonenfabrik. Bei lachender Sonne starteten vergangenen Sonntag 72 Oldtimer in der Oldtimerfabrik Classic in Neu-Ulm zur großen Frühjahrsausfahrt: Silver Cloud II, K70, Ro 80, 328 GTS, Blauer Elefant und natürlich jede Menge 911er oder Pagoden… Mit azurblauer Fahne ging es im Wartburg 353 W auf 175 km über die schönsten Straßen und Kurven und Ecken der Schwäbischen Alb. Bei den Westerheimer „Höhlenbären“ der Schertelshöhle war die Mittagspause der Teilnehmer angesagt. Während die automobilen Schätzchen auf der Jägerwiese rasten durften, ging es für die Piloten und Copiloten hinab in die Höhle und die Kälte – zu den berühmten Jahrtausende alten Tropfsteinen. Nach der Führung erhielten die Oldtimerfahrer als Wegzehrung noch ein gefülltes und liebevoll zusammengestelltes Vesperkörbchen, das der „Höhlennachwuchs“ den Besuchern übergab. Über Bad Urach, Münsingen und das Schmiechtal kehrte der Corso zurück nach Neu-Ulm.

Oldtimerfabrik Classic

Mehr Oldtimerfabrik Classic gibt es bei formfreu.de hier und hier.