formfreu.de
SCHICKES. SCHÖNES. SCHNELLES.

8. Dezember 2013

Klassikstadt Frankfurt 2013.12

von Tom

Dezembersonntagmorgen in Fechenheim.

Die Klassikstadt ist weit über Frankfurt und Hessen hinaus bekannt als besonderer Treffpunkt für Freunde historischer Fahrzeuge in der ehemaligen Landmaschinenfabrik Mayfarth. Man kann wunderschön flanieren und automobile Kostbarkeiten und Schätzchen bei den Händlern und in den Glasgaragen bewundern. Schickes und Schönes und Schnelles. Eine tolle automobile Erlebniswelt auf drei Etagen und auf 16.000 m² Fläche! Der aufmerksame formfreu.de-Besucher kennt die Klassikstadt natürlich bereits von vielen oktanhaltigen Veranstaltungen wie MainRallye, Auto Zeitung Youngtimer Classic oder PFF Porschetreffen.

Weitere Fotostrecken zur Klassikstadt: Klassikstadt 2010.11 und Klassikstadt 2012.11.

Klassikstadt

24. November 2013

Automania @ Modell Süd 2013

von Tom

Modell Süd in Stuttgart ist die große Messe rund um Modellbau und -bahn. Auf der Galerie von Halle 1 des Messegeländes gab es am Wochenende die Automania. Die Herzen der Freunde von Autos im kleinen Maßstab schlugen höher. Es wurde gekauft, getauscht, gesammelt und gehandelt. Bei rund 100000 Modellautos kam jeder auf seine Kosten.

Modell Süd

Auch schauen: Tatra 613 Kovodružstvo Náchod, Melkus Prefo, Carrera Slotcars

20. November 2013

Ferrarigeschichten: Dirks GT4__Grigio Fumo

von Markus

Von der Probefahrt mit Clemens Schicketanz, einer Radikalkur und einer Armbanduhr aus dem Bodenblech

Vor kurzem hatte mir Dirk über unser Schwesterportal Garage GT4 geschrieben, und mir von seinem Ferrari 308 GT4 und der Restaurierung berichtet. Hier nun seine Geschichte:

“Schon als Kind hat mein älterer Bruder mich in seinem Auto um den Block fahren müssen, damit ich einschlafen konnte. Also: Ich bin ein echter Petrol-Head. Nach diversen Klassikern, u.a. einem Porsche 911, Iso Rivolta, Mercedes 280SE Coupé (ich fahre keine modernen Autos mehr) musste es endlich mein Kindheitstraum sein: ein Ferrari.

Gerade das außergewöhnliche Konzept, die kantigen Formen, das Underdog-Image, eines der schönsten Armaturen-Layouts der Automobilgeschichte und ein unterbewerteter Einstiegspreis haben es mir angetan: ein GT4 sollte es werden. Kurzentschlossen den Markt gescannt, ein paar Autos angeschaut und bei einem Modell hängengeblieben. Mit dem Händler in Meerbusch zur Probefahrt verabredet. Clemens Schickentanz, Rennlegende („die Rote Sau“), ein Freund des Händlers stieg mit mir ins Auto… Unglaublich!!! Noch von der Probefahrt geflasht (auf einem Feldweg mit 150 durch die Kurve!!) den Kauf per Handschlag besiegelt.

Leider stellte sich heraus, dass es sich (wie sollte es auch sein) um ein eher mittelmäßiges Modell handelte. Rahmen war gut, Motor undicht aber top, Karosserie …! Dennoch keinerlei Reue!! Habe Norbert Lahme kennengelernt. Ein sagenumwobener, nicht im Telefonbuch stehender auf keiner Internet-Seite vertretener Ferrari-Künstler! Schraubt sonst nur an GTO´s und 275GTB´s. Normalerweise unter 2 Jahren Wartezeit keinen Termin zu bekommen. Und doch hat er Spaß an meinem Auto und Konzept gefunden. Lassen Sie uns den Dino zum Leben erwecken!! So ging’s los. Der Spengler seiner Wahl, Thomas Gralak, machte dann die Bestandsaufnahme. Eher ernüchternd. Nur mit einer Lackpolitur war es wohl nicht getan, also Radikalkur! Lack runter (auf die klassische Tour mit Heißluft und Spachtel) und dann an die Substanz. Ich kann nicht mehr aufzählen was alles erneuert wurde. Gott sei Dank hatte Norbert Lahme noch Karosserieteile gebunkert und was er nicht hatte habe ich im Internet (zum Teil zu überraschend moderaten Preisen) auswendig gemacht. Norbert Lahme hat indessen den Motor einer Wellnesskur unterzogen. Die Dichtungen ausgetauscht, Lager überprüft, Teile erneuern bzw. überholt, beschichtet etc.. Die Vergaseranlage wurde von Viktor Günther überholt und eingestellt.

Auch der Innenraum war… na ja… gelebt. Also was tun? Alles Original? Dino Rosso, beige Leder-Stoff-Kombi? Gefiel mir nicht. Was hätte ich in den 70ern getan? Also habe ich im Internet geschaut wie zeitgenössische Autos noch so aussahen. Nach langer Suche und Überlegungen die Endscheidung: Grigio Fumo Met 691 (eine zeitgenössische Ferrari Farbe), Leder CL 44 Grouse, Alcantara 2957 schiefer, Teppich Velour 23×3071. Innenausstattung zur Sattlerei Darmas in der Classic Remise Düsseldorf. Er hat auch mein Käfer-Cabrio gemacht.

Als die Spenglerarbeiten beendet waren, ging der Dino dann zum Lackierer. Firsbach in Erkrath. Hier gingen die Feinarbeiten erst richtig los!!! Einen ganzen Monat wurde geschmirgelt gefüllert, geschmirgelt und wieder gefüllert, lackiert, geschmirgelt, poliert. Als Thomas Gralak dann alles wieder montiert, gerichtet und eingestellt hatte, ging der Wagen nach insgesamt 6 Monaten zu Norbert Lahme zurück, der wie versprochen das Herz des Dinos wieder eingepflanzt und so dem GT4 zu neuem Leben eingehaucht hat. Die erste Ausfahrt war ein Traum!

Im Winter geht es jetzt noch ans Fahrwerk. Termin mit Norbert Lahme ist schon vereinbart.”

Als Sahnehäubchen hat Dirk eine eigene Uhr entworfen. Aus dem Unterboden wurde das Zifferblatt gestanzt, die Fahrgestellnummer ist eingraviert und das Gehäuse hat die Farbe der Lackierung. Das Armband wurde aus dem original Roh-Leder (CL 44 Grouse) der Sitze gemacht. Im Gehäuse tickt ein altes historisches Uhrwerk aus den 70ern. Mehr Infos über das auf 308 Exemplare limitierten Stück gibts hier. Und hier den Link zum Bestellen…

Text und Fotos: Dirk Motz

19. November 2013

autostolz @ SPIEGEL ONLINE

von Markus

Große formfreu.de!

SPIEGEL ONLINE – die führende Nachrichten-/Medien-Website deutschsprachigen Internet – präsentiert heute unsere autostolz-Seite: Alte Karre, meine Liebe

autostolz.formfreu.de

9. November 2013

November Day

von Tom

Novemberausfahrt 2013.

Das Altblech ist im wohlverdienten Winterschlaf. Die letzte Wartburgausfahrt der Saison. Wir freuen uns auf das Knatterjahr 2014!

4. November 2013

Porschegeschichten__ Arthur und sein sandbeiger 2,0 SWB 911

von Markus

Von einem hässlichen BH, kleinen Rostbläschen und dem (fast) letzten seiner Art

Über unser facebook-Schwesterportal Garage 911 haben wir kürzlich eine Nachricht von Arthur aus Frankreich bekommen. Er besitzt einen unserem formfreu.de-911 fast identischen Exemplar!! Ebenfalls ein US-Modell von 1968, sandbeige mit ähnlicher Ausstattung. Die Freude war groß und er erzählt uns hier die Geschichte seines Porsches:

“Den Porsche Virus habe ich mir im Jahr 2000 eingefangen, als ich mit einem Freund und seinem 912er von Paris nach Deauville gefahren bin. 2003 bin ich dann beruflich nach Texas gezogen und habe meinen eigenen Elfer schließlich im selben Jahr in Chicago gekauft. Seit längerem war ich schon auf der Suche nach einem guten Auto, war lange unschlüssig, evtl. einen ‚S’ oder sehr frühen SWB kaufen zu wollen, doch diese waren auch damals schon etwas teuer für meine Budget. Schließlich wollte ich ein gutes Fahrzeug haben. Nach vielen schlechten Erfahrungen mit ungenauen Angebots-Beschreibungen und Ladenhütern bin ich auf eine Anzeige bei eBay gestoßen. Die Schwachpunkte des angepriesenen 911 waren sehr genau und ehrlich vom Verkäufer beschrieben. Der Zustand war gut, außerdem war ein dicker Dokumentenordner dabei, der die Geschichte des Porsches haarklein belegt. Ausgeliefert wurde er am 12. August 1968 nach Bethesda/Maryland an den Porsche-Händler ‚Manhattan Auto’ und ist mit Fahrgestellnummer 11835735 das acht-letzt gebaute US Modell! Wahrscheinlich sogar aller SWB überhaupt, da die letzten in die USA gingen. Mit dabei waren auch noch das originale Werkzeugset mit Luftdruckmesser, Serviceheft, die originale Porsche Rechnung und sogar der hässliche „BH“, eine Maske, die man zum Schutz der Frontpartie vor Steinschlag anbringen konnte! Auch wurde er noch mit Holzlenkrad ausgeliefert, ein damals immer schwieriger zu bekommendes Extra, weil die Behörden es als zu unsicher ansahen. Er hatte nur drei Vorbesitzer und wurde vom ersten, Robert Masters, im Februar 1969 beim Händler mit 2421 Meilen auf dem Tacho gekauft und 26 Jahre gefahren. Die alten Rechnungen belegen alle ausgeführten Reparaturen, einen kleinen Unfallschaden 1970, etwas Ölverlust, ansonsten gab es über 60000 Meilen hinweg wenig Probleme. Auch hat er Kaschmeere Fußmatten in der Lackfarbe anfertigen lassen. Dadurch sind die daruntergelegenen Originale noch wie neu. 1994 hat der dann 80 jährige sein Schmuckstück an Liz Darrig verkauft, die ihm erstmal eine große Inspektion verpasste, ihn ansonsten aber wenig fuhr und ihn nach einem knappen Jahr für 10300 Dollar an Frank E. Kruesi, den Chef der Chicago U-Bahn, veräußert hat. Dieser hat viel Geld in das Fahrzeug investiert und es in einen guten Zustand versetzt. Roststellen wurden entfernt, Kupplung und Bremsen erneuert. Jedoch hat er nur 3000 Meilen in seinem Fahrzeug zurückgelegt. Von ihm habe ich den Porsche über einen Zwischenhändler in Chicago gekauft. Für 13500 Dollar! Ich hatte das Geld überwiesen, ohne das Auto vorher live gesehen zu haben…

Am nächsten Tag machte ich mich auf die Rückreise nach Dallas und bin auch die Nacht durchgefahren. So war meine erste Fahrt am Steuer eines Porsche gleich mein eigener und 1600 km am Stück, mehr als der Wagen in den letzten Jahren zurückgelegt hat. Von November 2003 bis Dezember 2005 war er dann mein daily driver und ich habe 25000 km draufgespult. Es war wie ein zweites Leben und während der gesamten Zeit hatte ich keinerlei technische Probleme. Die Batterie ist noch immer die von 1994. Das Auto ist unglaublich zuverlässig und mechanisch in sehr gutem Zustand. Ich hatte lediglich anfangs die alten Kettenspanner ausgetauscht. Die waren noch die Originalen und ich wollte keinen Motorschaden riskieren. Auch habe ich die verrostete Vorderradaufhängung reparieren lassen, bevor ich das Auto nach Frankreich verschiffen ließ. Dort angekommen hatte ich überlegt, ihn auf euopäischen Look umzurüsten. Habe aber letztendlich alles original belassen. Die europäischen Frontscheinwerfer hatte der frühere Besitzer montiert. Mein 911 hat einen Defekt seit seiner Jugend, der nie behoben wurde: ein schlechter Zündkontakt lässt den Motor bei über 5000 Touren stottern. Das ist der Grund, warum der Motor nie überbeansprucht wurde. Dieses Jahr habe ich mich entschlossen, eine elektronische Zündung einzubauen, die kann man aber leicht wieder zurückrüsten. Sie hat jedoch das Fahrverhalten entscheidend verbessert. Bis heute wurde das Motorgehäuse nie geöffnet und ist bereits 130000km gelaufen. Er verliert lediglich etwas Öl, weshalb ich überlege, ihn mal überarbeiten zu lassen, um auch mal entspannter an Rallyes oder Ausfahrten teilnehmen. Alle je ausgeführten Reparaturen und Werkstattaufenthalte habe ich in einer Tabelle aufgelistet. In über 500 Positionen kann man genau erkennen, was wann wo von wem gemacht wurde. Auch was es gekostet hat. Insgesamt stehen über 60000 Dollar in der Liste. Mit den schwankenden Wechselkursen über 40 Jahre ist eine Umrechnung natürlich schwierig.

Dieses Jahr wollte ich eine kleine Roststelle am linken Kotflügel beseitigen lassen. Es waren nur ein paar kleine Blasen zu sehen, aber es sollte sich als größere Sache herausstellen. Wenn man bei alten Autos mal anfängt, was auseinanderzubauen, kommt es fast immer zu Überraschungen. Und so wurde aus der Geschichte eine mittelgroße kosmetische Restauration mit großflächigen Lackarbeiten, wie man auf den Fotos sehr schön erkennen kann. Ich wollte es schließlich richtig machen. Und nun ist der SWB in einem fantastischen Zustand und bereit für weitere 40 Jahre ohne Probleme. Er sieht fast aus wie neu. Ich bin mir ziemlich sicher, ihn nie mehr zu verkaufen…”

____________________________________________________________

English version:

“The Porsche virus caught me in 2000, when I was driving with a friend in his 912 from Paris to Deauville. Then -in 2003- I was living in Texas and found my car in the same year in Chicago. I had been on the hunt online for more than a year and after having had a lot of disappointments on unfair descriptions of supposedly gem cars, I really found this one very well documented and with the flaws honestly described by the seller. At the time I was hesitating still in buying a S or a early SWB 911. But all S were already a bit expensive for my budget as I wanted a very good condition car. This one was in very good condition and came with a big file of documents which tracked ist life. It was first delivered on 12.08.1968 to Bethesa/Maryland and is with VIN 11835735 the eigth last produced US SWB! Probably of all SWB, because the last ones were delivered ti the US. The car came with a lot of goodies such as: full original tool set including the tire pressure tester, owner original record book of the car, original invoice from Porsche, the “bra” that they put on the nose of the cars there, quite ugly but I have it ;) , all wheels are dated and correct and it even came with the wooden steering wheel that was already a complicated option to get at the time, they were about to forbid them as they saw them as dangerous. It came also with a set of carpet protection in cashmere that the previous owner had made at the color of the car with 911 written on it. So the original carpet set and rear seats are in New condition. The car has only three owners of which the first one- Robert Masters- bought it on 1st of Feb 1969 at Manhattan Auto with 2421 mls on the odometer. He kept it for 26 years and hat little problems with it as the invoiced proof. 1994 he was 80 years old and sold it  to a Liz Darrig who made a large inspection, but drove very little and kept it only for 1 year.Then sold it to Frank E. Kruesi, the boss of Chicago subway company. He invested a lot of money in his 911, had some rust , the clutch and brakes repaired and put it at a very good condition level. Then he sold it to me via a Chicago dealer who detailed it very well on eBay. So I bought it for 13,500 USD, transfered the money without having seen the car!

I then drove it back from Chicago to Dallas in one day and night (1600 km) so the car did more miles in one day that it had done in the last years. I used the car from November 2003 till December 2005 in Dallas as my personal car and did 25,000 km with. It was like a second life. I did not have a problem with the car for all those KMS. The battery is still from 1994, still the same today. Those cars are amazingly reliable. It is in excellent shape mechanically. I had the rusted front of the chassis remade in Texas before shipping it to France. When I arrived in Europe I hesitated to put it in European style, but after I experienced some difficulties with customs I decided to keep it as original. So it still has its US turn signal lenses, which I like better for the rear of the car. On the front it has some European head light that previous owner had installed. All repairs and workshop visits I have listed in a table. In over 500 positions you can see exactly what was done by whom, when and where. Also the costs. A total of about $ 60,000 went into the car. With the fluctuating exchange rates for over 40 years, a conversion is obviously difficult. The car had a default from its youth. A bad ignition connection that made it sputter when you were going over 5000 RPM. Thats why the engine had never been overused. But this year I decided to put on it a electronic ignition (not noticeable and that you can reverse easily) that just changed totally the behavior of the car. Only thing is that the engine has never been opened so it is now around 130000 KM and ist leaking oil. I will eventually do a restoration of engine probably if I want to participate to historical rallies it would be more prudent. The only thing I did on the engine is that I changed the chain tensioners in 2003 right after I bought it because they were still original and are quite fragile on those cars. If they break they kill the engine. I also took advantage to change the shock absorbers that were quite old and then I put it on a top quality paint shop that has reworked all the details that I did not like. It mainly had a spot of rust on the front left fender that was beginning to show with little bubbles. But of course, when you begin to work on rust on those cars, you just discover that you should do more and more every time you dismantle something. So eventually the car underwent a quite extensive cosmetic restoration this summer because I wanted to do it right. Now the car is just in fantastic shape, ready to cross over other 40 years without any troubles. The car looks almost new. I am quite sure I will never sell it.”


#porschegeschichten

2. November 2013

Herbstmorgen @ Tempelhofer Park

von Tom

Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet.

Das Gelände und die Start- und Landebahnen des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof sind seit Mai 2010 hauptstädtisches Erholungsgebiet. Mit 355 Hektar ist das Flugfeld damit Berlins größter Stadtpark und übertrifft sogar den Central Park in New York. Der Tempelhofer Park ist Teil des Projekts Tempelhofer Freiheit, das außerdem die Gebäude sowie das Vorfeld des ehemaligen Flughafens umfasst.

Tempelhofer Freiheit

Eine Auswahl unserer Tempelhof-Fotoreihen: Zentralflughafen Berlin-Tempelhof, Tempelhofflieger, Tempelhofflieger #3… Alle Beiträge findet ihr gebündelt hier.

THF#, #thf100

27. Oktober 2013

Saisonabschluss @ BreuningerLand Ludwigsburg 2013

von Tom

Der ‘Goldene Oktober’ neigt sich dem Ende zu und mit ihm die schöne Oldiesaison. Die Zweitakterz Süd, die Jungs und Mädels in ihren knatternden Wartburgs und anderen Ostmobilen im Ländle, trafen sich vergangenen Sonntag auf dem Böblinger Flugfeld, wo am Sonntag das Meilenwerk Region Stuttgart seinen Saisonausklang veranstaltete, um von dort – nach Kaffee und Butterbrezel – gemeinsam nach Ludwigsburg zum Saisonabschluss am BreuningerLand, dem automobilen Kulttreffen in der Residenzstadt, aufzubrechen. Allerdings hatte Petrus am vergangenen Sonntag kein Erbarmen mit den Altautofahrern. In strömendem Regen ging es im Zweitakt über die A81 auf den Parkplatz des Einkaufszentrums. Die Sternfahrt fiel regelrecht ins Wasser. Aber trotz des schlechten Wetters gab es für die Besucher wieder eine Vielzahl automobilen Kulturguts zu sehen, einen bunten und tollen Mix aus historischen ‘Butterbrotautos’ und exotischen Raritäten. Die Oldies durften die Präsentationsrampe erklimmen und wurden sachkundig und professionell dem Publikum vorgestellt.

Das Altautopotpourri zum verkaufsoffenen Sonntag im BreuningerLand ist bis weit über die Region hinaus bekannt. Unsere Fotostrecken der vergangenen Jahre findet ihr hier: Saisonabschluss @ BreuningerLand 2011, Saisonabschluss @ BreuningerLand 2012 und Saisonauftakt @ BreuningerLand 2013.

Für die professionelle Organisation sorgte wieder das Team von Retro Promotion, den Spezialisten für Oldtimerevents und Machern von Retro Classics.

26. Oktober 2013

Saisonausklang @ Meilenwerk Region Stuttgart 2013

von Tom

Leider ist es wieder soweit: Es ist Oktobermonat und die automobile Schönwettersaison geht in schnellen Schritten ihrem Ende zu. Die Tage werden kürzer und die Morgen werden nebliger. Am vergangenen Wochenende lud das Meilenwerk Region Stuttgart zum traditionellen Saisonausklang auf das Böblinger Flugfeld. Während am Samstag die Sonne und die Altautoherzen lachten, fiel der Sonntag buchtäblich ins Wasser. Macht nix. Wir waren trotzdem da. Wartburgfahrer sind hart im Nehmen.

Meilenwerk

Den sonnigen Vorjahresbeitrag findet ihr hier.

#Meilenwerk

12. Oktober 2013

Oldtimertreffen zum Tag der Einheit Wünsdorf 2013

von Tom

Die Herbstsonne lachte über Brandenburg am Tag der Deutschen Einheit. Das typoffene Oldtimertreffen in der “Bücher- und Bunkerstadt” Wünsdorf gehört schon zur Tradition am 3. Oktober. Wieder gab es ein buntes automobiles Potpourri zu bestaunen. Jede Menge Ostblech (und -pappe) von Wartburg, Trabant, Lada, Skoda, Moskwitsch, Wolga und Co… war dabei. Super schön: ein toller Polski-Fiat 125p und ein knallroter Melkus RS1000. Selbstverständlich durfte auch feines altes Westmobiles nicht fehlen: BMW Barockengel, Audi 100, Ro80, VW Bulli, Murena und so mancher US-Straßenkreuzer rundeten das Feld ab. Kuriosum: eine dieselnde Pagode. Teilemärkte luden wieder zum stundenlangen und erfolgreichen Stöbern ein, und Gulaschkanone und Rostbratwurst sorgten natürlich für die Stärkung zwischendurch.

Das kleine und recht unscheinbar wirkende – heute zu Zossen gehörende – Wünsdorf birgt übrigens eine lange militärisch traditionelle Geschichte. Es war bis 1935 Sitz der Reichswehr. Während des Dritten Reichs hatten das Oberkommando des Heeres und das Oberkommando der Wehrmacht dort – teilweise in unterirdischen Bunkern – ihre Hauptquartiere. Nach dem Krieg wurde Wünsdorf der Sitz des Oberkommandos der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. Die ehemaligen Kasernen wurden mittlerweile zum größten Teil zu Wohnhäusern umgebaut. Die heute noch erhaltenen Bunkeranlagen der Wehrmacht sind die große touristische Attraktion.

Hier geht es zur Fotoreihe des Oldtimertreffens zum Tag der Einheit 2011. Der aufmerksame formfreu.de-Besucher kennt Wünsdorf zudem von unseren Fotostrecken von den Wartburg-IFA-Oldtimertreffen 2011 und 2012 sowie vom Nutz- und Militärfahrzeugtreffen.