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SCHICKES. SCHÖNES. SCHNELLES.

27. Januar 2013

Oldtema Erfurt 2013

von Tom

‘In der Kälte wird dem Oldtimer-Fan warm ums Herz!’

Die Oldtimersaison steht irgendwie schon vor der Türe. Die Oldtema in Erfurt ist der große Wintertermin für den Altautofan. In zwei Hallen und dem schneeweißen Freigelände drehte sich am vergangenen Wochenende wieder alles um die Old- und Youngtimer. Schwerpunkt waren natürlich die knatternden Ostmobile – Wartburg, Trabant, Barkas & Co. Vom privaten Oldtimerfreund, der seine Garage aufgeräumt hatte, bis hin zu Firmen, die auf diese Weise ihren Kunden näher kommen möchten, wurden gebrauchte und neue Teile sowie Leistungen rund um die zwei- und vierrädrigen Schätzchen angeboten. Ein frohes Teilejagen und ein spannendes Stöbern in altem Zeug. Jede Menge – ölhaltige!! – Benzingespräche und Thüringer Rostbratwurst gehörten dazu. Natürlich gab es auch Komplettfahrzeuge zu kaufen und zu besichtigen.

Zahlreiche Clubs hatten ausgestellt und wiesen auf ihre Veranstaltungen für 2013 hin. Der Stand des Allgemeinen Wartburgfahrerclubs Eisenach war wieder im Eingangsbereich und verbreitete schon jetzt große Vorfreude auf das kommende Heimwehtreffen im August. Noch 187 Tage! Jetzt zu haben: die DVD “Heimweh 2012″!

Die Oldtema gibt es außerdem im Mai in Leipzig und im Oktober in Halle.

Oldtema

Noch mehr Ostfahrzeuge findet ihr bei formfreu.de übrigens hier und hier und hier und hier und hier und hier

#Wartburg

22. Januar 2013

Altautotreff @ Solitude 2013.01

von Tom

Saukalt. Schneeweiß. Und sehr streusalzig. Im Januar geht es nun mal winterlich zu, und der Altautotreff findet bei jedem Wetter – jeweils am dritten Sonntag im Monat – statt. Also zwei Paar Socken übergestülpt und zum Parkplatz gecruised. Auch wenn so manch hochglanzpoliertes Schätzchen im Winterschlaf ruht, so machten sich am Sonntag doch einige automobile Winterhelden auf den Weg zum Start- und Zielturm der historischen Solitude-Rennstrecke bei Leonberg. Zur Belohnung gab es spannende Benzingespräche, heiße Würstchen sowie Kaffee und Kuchen. Der grüne 2er Golf mit den Türverkleidungen im schicken Kaffeerupfensackdesign ist übrigens der Horscht Pfui. Horscht ist im Jahre 1990 als Mainstreamerscheinung in Wolfsburg vom Band gefallen und auch schon dreimal vor dem Schrott gerettet worden… Horscht hat sogar seine eigene Facebook-Seite.

Jeden dritten Sonntag im Monat gibt es den Altautotreff auf Parkplätzen in verschiedenen Städten der Republik. “Die Idee ist, ein zwangloses Treffen zu organisieren, wo sich Schrauber und Schraubenlasser unabhängig von Marke und Zustand ihres Old- und Youngtimers austauschen können. Ohne Programm, ohne Einlaßkontrolle, ohne Pokale, ohne Eintritt. Jeder kommt und zeigt, was er hat ohne Klassenunterschiede zwischen rostigem Käfer und Ferrari im restauriertem Q-Tipps Zustand.”

Alle Fotostrecken zum Altautotreff findet ihr bei formfreu.de hier.

Altautotreff

#Altautotreff

20. Januar 2013

CGN

von Tom

CGN steht für Köln. Kölnfotos bei formfreu.de.

Noch mehr Köln gibt es bei uns hier und hier. Ähnliche Fotoreihen findet ihr hier und hier und hier und hier

6. Januar 2013

KreuzBube – the Story of KingKerosin

von Tom

S-Klasse. By René Rollin.

2005 kam dieser 500 SEL der Baureihe W126 auf den Hof und in den vorläufigen Fuhrpark von meinem Cousin. Geboren 1989 mit standesgemäßer Vorgeschichte kam er erstmal in den Schober, für fünf Jahre! Er hatte dabei schon die FlipFlop-Lackierung, die Beule im linken Flügel, war vier cm sportlicher und stand auf Borbet A-Design 225/275 in 17‘ … eine gewisse Ludengeschichte war also schon immer gegeben, bei den bekannten Vorbesitzern sowieso!

Nach fünf Jahren BMW 525td (e34) musste was Neues für den Alltag her – das merkte auch mein Cousin. Geboren wurde die Idee den 500er im Sommer zu fahren und den BMW im Winter. Mittlerweile ist der BMW in gute Hände gekommen und der SEL seit gut zwei Jahren mein dekadenter Alltagskarren! Im Januar 2011 kam der Bock aus dem Schober, ein gewisser Wartungsstau wurde aufgehoben, eine Autogasanlage wurde verbaut, mit 100l-Gasbombe im Kofferraum, die Tierferlegung wurde durch das Mehrgewicht entschärft und 15‘-Stahlfelgen kamen drauf. Optisch wurde erstmal nix gemacht … warum auch, denn bekanntlicher Weise entstellt ein zeitlos/elegant schönes Auto nichts, aber auch gar nix! Im März des Jahres wurde der Wagen dann abgeholt und es ging direkt von da aus nach Weißrussland für 14 Tage, wobei die weiteste Entfernung Minsk gewesen ist. 6000 km kamen in den 14 Tagen auf teilweise brutalen Strassen auf die Uhr, alles ohne Probleme … obgleich der Bock ja fünf Jahre gestanden war und mit damals 285000 km schon etwas gemacht hatte. Ich war in jedem Fall beruhigt, denn mein Mechaniker war ja stets mit dabei auf der Tour!

Mittlerweile steht die Uhr kurz vor 350.000 km, und in einem Monat gibt es neuen TÜV und die Bilanz der Mängel in den zwei Jahren beschränkt sich auf zwei undichte Benzinpumpen und ein „Backfire“ ohne Folgen … war mehr eine Filtergeschichte! Dass der nun mittlerweile zweite Winter natürlich am Blechle nagt ist klar, stört mich aber nicht wirklich, wer meinen BMW kennt und die Neigung zur individuellen Szene, selbstredend! Die eigentlich tödlichen Problemstellen am W126 sind bei meinem top, und damit meine ich ausdrücklich den Heckscheibenrahmen, alles andere ist „pillepalle“ und ja, immer machbar! Der ja schon immer verletzte Kotflügel ist ein Testobjekt in Oberflächenbehandlung von meinem Cousin und mir. Gewisse Schleifverfahren in Verbindung mit brutalster Chemie geben dem Objekt eigentlich halbjährlich je nach Witterung einen neuen „Glanz“!

Im Herbst diesen Jahres kam dann noch die Eigenbaukonstruktion eines Auspuffklappensystems mit Fernbedienung zu meiner ganz besonderen Freude hinzu. Klar, bereinigt auf Zylinderwinkel/Zündfolge und Vergasertechnik, fehlt ihm das Letzte richtig rotzige im Vergleich zum klassischen Ami-V8 Sound … aber für einen europäischen V8, halleluja … schön tief von unten bollernd, drehmomentfordernd und in der Frühzündung befindlich ein echter „Heartbreaker“!

Ich darf sagen, dass ich mittlerweile durchaus bekannt bin in gewissen Szenen, dazu gehören immer klassische Termine/Treffen … aber auch immer mehr individuelle Treffen/Termine, was auch viel mit meinem neuen Hobby Fotografie kombiniert werden darf! Beim W123-Jahrestreffen in Nürnberg gab ein nicht unbekannter in der Szene KingKerosin den passenden Namen „Aschenputtel“! Gewisse Termine/Treffen für 2013 sind jetzt schon fix und da freue ich mich auch besonders drauf … und wie schrieb doch schon so passend der Herr Grabowski – „Es kommt nicht immer darauf an was man fährt, sondern wie man es fährt“…

Ja, wie fährt sich nun eigentlich so ein 500er? Es ist einfach ein/der Königstiger, der heute noch verdammt und ehrlich wirkt, für die Ewigkeit zeitlos geschnitten, Balsam in der immer mehr werdenden Hektik, Therapie und ja … Das Beste Auto der Welt! Nicht umsonst endet ja, nun schon etwas länger, mein automobiler Horizont nicht von irgendwoher 1996!

Datenblatt: 5-Liter-V8 (M117), 252 PS/400 Nm, 4-Gang Automatik, 0-100km/h 7,5 Sek., Leergewicht aktuell mit 100l-Gasbombe 1.820kg! – für die offizielle Wiegung hatte ich damals extra den 120l-Benzintank vollgemacht (und der TüV-Prüfer wog kaum mehr als 75kg!) Länge 5,16m
Ausstattung: Volleder grau, 4x Fensterheber, 4x Sitzheizung, Tempomat, Klima, ABS, ASR, Airbag, Fahrer-Beifahrersitz elektrisch, Fahrersitz mit Memory, Schiebedach, Telefon, Lichtpaket, Zusatzheizung, Scheinwerferreinigung, Kopfstützen im Fond.

Weitere Fotostrecken von René findet ihr bei uns hier und hier. Und außerdem bei autostolz.formfreu.de: hier

Fotos: René Rollin, Martin Rudolph
Buchstabensuppe: René Rollin

Mercedes-Benz, S-Klasse, S-Class, Daimler, Youngtimer

26. Dezember 2012

Tapfer im Einsatz: DKW-Schnellaster

von Tom

Tapfer im Einsatz am Trödelmarkt: Schnee und Regenwetter in Berlin können dem weissen DKW-Schnellaster nichts anhaben. Seit über 50 Jahren verrichtet der gezeigte 62er Typ 3 treu und zuverlässig seinen Dienst im Alltag. Der DKW-Schnellaster war das erste neue Modell der Auto Union nach dem Zweiten Weltkrieg und das erste Automobil, das in Ingolstadt produziert wurde. Reng-Deng-Deng. Ab 1952 war er im Zweitakt, mit Frontantrieb und moderner Kurzhaubenkarosserie unterwegs.

#BerlinCars

One after Another @ Tschechisches Zentrum Berlin

von Tom

Design im Tschechischen Zentrum Berlin.

15 Absolventen des Ateliers Design III an der Akademie für Kunst, Architektur und Design Prag stellen ihre in Produktion umgesetzten Entwürfe im Tschechischen Zentrum Berlin vor. Die Auswahl soll die weit gefächerte Orientierung der ehemaligen Studenten der Prager Akademie und ihrer Arbeiten in einem realen, professionellen Kontext aufzeigen. Die Skier Wooden Ski Lyze Nahory 167 von Karel Matejka und Jan Volhejn oder die Vase “Peter” von Ondrej Tobola, Tomáš Varga sind dabei ganz besondere Expressionen und ästhetische Highlights.

Das Tschechische Zentrum in Berlin befindet sich im Botschaftsbau der Tschechischen Republik in der Wilhelmstrasse, welcher in der DDR in den 70er Jahren für die damalige CSSR von den “Architekten Vera Machonina, Vladimir Machonin und Klaus Pätzmann (…) in deutlicher Anlehnung an den Brutalismus”* errichtet wurde. Der Bau wird von den Architekten auch als “ungeschliffener Diamant” bezeichnet. Der Austellungsbesuch erlaubt dabei einen kleinen, aber super spannenden Einblick in das Innere des Botschaftsgebäudes. Die Einrichtung mit den Holzvertäfelungen und die Möbel sind sogar weitgehend im Originalzustand erhalten!

“Die wichtigsten Materialien des Gebäudes sind Stahl, Granit und Glas, sie werden im Inneren des Hauses durch eine intensive Farbgestaltung ergänzt. Das noch heute zum Großteil im Original vorhandene Design der siebziger Jahre wurde eigens von den Architekten für die Botschaft entworfen. Es bezieht sich nicht nur auf orangefarbene Decken oder Empfangsräume in Grün, Rot und Gelb, sondern auch auf das Lichtkonzept des Konferenzraumes oder die Sitzmöbel aus geschwungenem Holz mit der dazu passenden roten und beigefarbenen Lederpolsterung. Die Botschaft besitzt ein phänomenales Design. Als Club wäre sie die erste Adresse Berlins.”*

One after Another
Vysoká škola umeleckoprumyslová v Praze
Tschechisches Zentrum Berlin

*Zitate: baunetz.de

25. Dezember 2012

Classic Remise Berlin 2012.12

von Tom

Dezemberfotos aus dem Automekka in Berlin.

Die Classic Remise – einst ‘Meilenwerk’ - ist die Kombination aus Oldtimer-Ausstellung, Servicebetrieben, Werkstätten und Verkaufsflächen sowie einem Restaurantbistro, hübsch gelegen in einem alten Straßenbahndepot in Berlin-Moabit und immer einen Besuch wert. Die Glasgaragen sind weltberühmt.

Für alle, die wenigstens einen Milliliter Benzin im Blut haben (also für so ziemlich jeden Mann), ist die Classic Remise ein absolutes ‘Must’, denn hier versammelt sich 80 Jahre Automobilkultur zum Anschauen und Träumen. Es gibt jede Menge auf Hochglanz polierte Oldtimer zu betrachten, darunter hochpreisige und hochkarätige Unikate – aber auch sehr selten gewordene ‘Brot-und-Butter’-Youngtimer wie Fiat Panda oder Peugeot 504. Die Freiflächen der Werkstattbetreiber mit auf Restaurierung wartenden Schätzchen sind immer ein ganz besonderes Highlight.

Classic Remise

Mehr Classic Remise Berlin findet ihr hier und hier. Und alle unsere Beiträge zu Meilenwerk bzw. Classic Remise gibt es hier.

#Meilenwerk

23. Dezember 2012

Fremdartig schön.

von Tom

Citroen DS. Straßenrandbegegnung.

Sie verkündete Leichtigkeit und Eleganz des Reisens. Fremdartig schön. Das Auto der Zukunft. Einst das elegante Kunstwerk. Jetzt verlassen.

Hier gibt es unsere weitere Fotostrecke zum großen Citroen: Göttliche Begegnung: Citroen DS/ID.

Ähnliche Beiträge: Go East #1 und Go East #2.

#BerlinCars, Citroen Déesse

22. Dezember 2012

Hallentrödelmarkt Treptow

von Tom

Frohes Gucken und Shoppen zur Weihnachtszeit. formfreu.de unterwegs in der Hauptstadt.

Die Halle ist trashig. Es ist eng und die Luft stickig. Vollgestopft bis unters Dach. Quietschbunt, chaotisch und überladen – das ist der Trödelmarkt in Treptow. Eigentlich überwältigend zu sehen, wie der ganze zu verkaufende Krams übereinander, ineinander oder durcheinander gestellt, gestapelt, gehängt wurde. Trotzdem macht es eine Tonne Spaß, durch die Halle entlang der Verkaufsstände zu schwummern und zu stöbern: Alte Elektronikartikel (in riesigen Mengen), Nähmaschinen, Klamotten, Pelzjacken, Kaffeegeschirr, Autoreifen, Möbel, Lampen, Räder, lustige Skurrilitäten und und und… Man findet wohl fast alles was man so braucht und eben nicht so braucht. Bestimmt auch das passende Weihnachtsgeschenk.

Gerade zur nasskalten Winterszeit hat der Markt einen großen Vorteil: Er ist überdacht und kann bei jedem Wetter besucht werden.

Adresse: Eichenstraße 4, Treptow
Anfahrt: S-Bhf. Treptower Park
Öffnungszeiten: Sa+So 10-18 Uhr

21. Dezember 2012

stadtfund

von Tom

Die Partnervermittlung für alleinstehende Handschuhe.

In der Regenpfütze ertrunken oder ignoriert in der S-Bahn oder am Strassenrand. stadtfund kümmert sich um verlorene Handschuhe, hebt sie auf, nimmt sie nach Hause, badet und entfusselt sie und schenkt ihnen ein neues Leben.

“Was passiert eigentlich mit all den verlorenen Handschuhen … alle Jahre wieder … wenn diese von ihren so vertrauten Partnern getrennt, plötzlich ihre eigene Wege gehen? Und was passiert eigentlich mit der anderen Hälfte? Hat diese bei der nächsten Aufräumaktion des Kleiderschranks eine reelle Chance auch weiterhin als Lieblingsstück auf den vorderen Rängen zu bestehen? Doch wer trägt schon gerne freiwillig seine Schusseligkeit in Form von zwei unterschiedlichen Handschuhen zur Schau? stadtfund will das ändern … Mut zum Handschuhmix aus Fundstücken aus der Stadt!”*

“Die Upcycling-Enthusiasten von stadtfund flicken und säubern Handschuhe, die in den Straßen achtlos fallen gelassen wurden, suchen nach neuen passenden Partnern, denen ähnlich Schreckliches widerfahren ist, und bringen das neue Liebesglück online unter die Leute.”** Ein frecher Modemix und eine schöne Geschichte! Die neuen Handschuhpaare werden mit einem kleinen Steckbrief versehen. Fundort und -jahr sind auf einem kleinen Anhänger verzeichnet.

Eine kunterbunte Auswahl an neu verpartnerten Handschuhen gibt es im stadtfund-DaWanda-Shop. Einige der stadtfund Handschuhe sind auch bis Ende Januar bei TassenKuchen in der Malplaquetstraße 33 in Berlin-Wedding zu sehen.

stadtfund ist ein Kunstprojekt zum Thema Konsum und Upcycling-Strategien.

stadtfund

*Text: stadtfund
**Text: sugarhigh: mitten mates