Heimweh 2016

Wartburgs haben Heimweh. Im Zweitakt nach Eisenach.

Jedes Jahr im August gibt es “Heimweh”. Das 17. Wartburgtreffen stand dieses Jahr unter dem Motto “50 Jahre Wartburg 353″. Das Wartburgwochenende am traditionsreichen Produktionsort in Thüringen ist der große Pflichttermin für viele Wartburgfahrer aus ganz Europa. Der ahorngelbe 353er war dieses Jahr zum vierten Mal mit dabei. Es war ein gelungenes Wochenende! Das Feld dominierten das ‘restmoderne’ Geburtstagskind 353 sowie natürlich die 311er/312er im klassischen Barockgewand…

Die ersten Camper reisten schon am Donnerstag vor dem Treffen an und übernachteten “draußen”. Freitag 8 Uhr war dann Platzöffnung. Es war ein Freitag voller Rekorde! Am Abend waren bereits mehr als 300 Fahrzeuge auf dem Gelände. Samstag um 10 Uhr (!!) war der Platz voll. Gegen Mittag mußten 75 Wartburgs an der Adam-Opel-Straße auf Einlass gedulden. Sonntag Früh wurde der 500. Wartburg gemeldet. Sonnenschein. Bratwurstduft. Nette Leute. Gute Laune. Und natürlich jede Menge tolle Fahrzeuge, zum Nichtsattgucken und -fotografieren…

Der Vortrag „Die Geschichte des Wartburg 353″ von Lars Leonhardt war am Samstagabend eine wunderbare Geburtstagsfeier für den 353. Nacheinander wurden die Entwicklungen und Veränderungen der Modellvarianten anhand originaler Teilnehmerfahrzeuge präsentiert. Unser Ahorngelber durfte als Repräsentant der letzten – chromfreien – Mittelkühlerversion 1984/85 vorfahren. Mit Kamera wurden Live-Bilder auf Großleinwand übertragen, die erläuternde Moderation wurde durch passende Musik aus dem jeweiligen Produktionsjahr ergänzt. Weitere Highlights des Altfahrzeugwochenendes waren der Vortrag „BMW in Eisenach – Die Geschichte des Flugmotorenwerkes“ (Hötzelsroda) von Eberhard Spee, die Fahrzeugbewertungen, der obligatorische Besuch der Ostkantine, das traditionelle Feuerwerk und natürlich die große Sonntagsausfahrt rund um Eisenach, die dieses Jahr nach Gerstungen, Hausbreitenbach, Wünschensuhl und Förtha führte.

Ein Hingucker auf dem Gelände war das weiße “rovomobil”. Nein, kein Melkus. Es wurde vom Hallenser Professor Eberhardt Scharnowski im Jahr 1973 auf Basis eines Volkswagen Typ 3-Fahrgestells entwickelt. Ganz sicher kein lupenreiner Wartburg, aber Scheibenwischer, Frontscheibe und Sportsitze stammen ja vom Eisenacher Erfolgsmodell… Der Flitzer, von dem nur zwei Stück gebaut wurden, soll übrigens einen besonders niedrigen Luftwiderstandsbeiwert (cw=0,23) haben.

Ein großes Dankeschön an das Heimweh-Team für die superbeste Organisation des Treffens! Nach dem Treffen ist vor dem Treffen. Noch 353 Tage bis zum Heimweh 2017!

Heimweh
Heimweh @ formfreu.de

Heimweh#

2x Lada

Street Life Berlin: VAZ-21011 und VAZ-2106

Zweifache Straßenrandbegegnung mit den einst begehrten Fahrzeugen aus der UdSSR.

Classic Days Schloss Dyck 2016

Schlossbesuch mit Happy End…

Der Sommer zeigte sich mal wieder für ein paar Tage, gerade rechtzeitig zu den 11. Schloss Dyck Classic Days. Das Event, welches schon seit zwei Jahren in Folge von den Motor Klassik-Wählern als „Veranstaltung des Jahres” gewählt wurde. Und das zu Recht, denn auf dem riesigen Gelände rund um das 1000 jährige Wasserschloss wird viel geboten. Gleichmäßigkeitsläufe der „Racing Legends“ (Renn-, Sportwagen und Motorrad) auf dem 2,8 km langem Allee-Kurs, Fahrerlager in den Schlosshöfen,  „Charme & Style“, ein Ausstellungsbereich, wo Fahrer das passende Outfit und Picknick-Equipment zum Baujahr ihres Fahrzeugs zelebrieren, „Lovely Heroes“ , das sind Fahrzeuge der Wirtschaftswunderzeit, daran angrenzend „made in Germany“ mit alten Transportern, die noch ihre Original- Werbeaufschriften tragen. „Stars & Stripes“ huldigt dem American way of Drive und bei den „Nostalgic Journeys“ taucht der Besucher in eine bewohnte und belebte Campingwelt der 50er bis 70er Jahre ein.

Wir haben mit unserem Porsche 911 von 1968 am Concours d’Elegance „Jewels in the Park“ teilgenommen und am Ende eine dicke Überraschung erlebt!

Los ging es am Freitagmittag. Nach der Registrierung starteten wir zur Prolog Rallye „Drive & Style“, die uns ca. 140 Kilometer durch die Landschaft des Niederrheins in Richtung Eifel führte, um dann Rechtzeitig zur Grillparty im Schlosshof wieder zurück zu sein. Essen vom Feuer, Getränke aus der mit Eis gefüllten Schubkarre und getanzt wurde zu Saxophon und DJ Rhythmen. Auch die eingeladenen Fahrer Derek Bell und Walter Röhrl kamen kurz zu Wort und freuten sich zum ersten Mal dabei zu sein.

Am Samstag war frühes Aufstehen angesagt, um mit dem Shuttlebus noch vor dem dem offiziellem Beginn durch den Verkehr zu kommen. Ab 9h starten die Motoren auf der Rennstrecke und es öffneten sich die Tore für die Besucher, viele davon kamen mit ihren eigenen Klassikern, um auf einer der Obstwiesen oder dem Miscanthusfeld zu parken und zu picknicken. Mehr als 5000 Autos kommen so über das Wochenende zusammen und bunt gemischt stehen sie nebeneinander oder fein nach Modellen sortiert bei einem der Markenclubs. Highlight im Fahrerlager der Rennautos war neben den legendären  Jägermeister Fahrzeugen der riesige, von Harley Earl entworfene GM Futureliner von 1939. GM wollte mit einer Flotte von 12 Fahrzeugen einst den Amerikanern die neuen Produkte und Technologien vorstellen. Die sogenannte „Parade of Progress“ startete 1941 in Florida und besuchte danach 250 Städte in den USA, Kanada und Mexiko. Bis 1956 besuchten 11 Millionen Menschen die Parade.

Am Nachmittag ging die Jury über die Museumsinsel, um die am Concours teilnehmenden Fahrzeuge zu begutachten. Neben dem Maserati 3500 Spider, einem 3500 GTI Sebring, einem Fiat Abarth 2300 S Coupe, einem NSU Wankelspider, ein Porsche 356 SC Cabrio oder einem Matra Sport Djet 5S in unserer Klasse , wurde auch bei unserem 911er genau hingeschaut, Fahrzeugnummern überprüft, der FIVA Pass gescheckt und Fragen gestellt. Danach war Feierabend und es wurde ruhiger auf dem Gelände. Bis zum Dinner im Teilnehmer Zelt war noch ewas Zeit und so machten wir noch  ein paar schöne Fotos vor dem Schloss oder den anderen sieben 911/912ern die vor dem Brunnen am Eingang zum Sonderconcours „Automobile Kulturgeschichte“ aufgestellt waren.

Der Sonntag begann wie der Tag zuvor. Früh…Entschädigt wurden wir aber mit einer einzigartigen Stimmung. Es roch nach frischem Gras und Kaffee, der Sonnenschein versprach einen schönen Tag, einige Motoren röhrten schon. Die Bentley Boys packten ihre Autos langsam aus und Schlossherr Graf Metternich führte seine Hunde spazieren. Wir drehen mal wieder eine Runde und entdeckten neben dem Zelt der Auktionshauses Coys die Exponate, die Renault mitgebracht hat. Die Franzosen ließen sich nicht lumpen. Neben dem Prototyp der neuen Alpine hatten sie zwei echte Schätze im Koffer: die legendären einsitzigen Rekordwagen 40 CV von 1926 und Nervasport von 1934. Letzterer ist auf der Rennstrecke in Montlhéry in 48 Stunden 8037 Kilometer bei einem Schnitt von 167 km/h gefahren und hat somit neun internationale Rekorde und drei Weltrekorde erzielt.

Auf dem Dreieckskurs jagte ein Lauf den anderen. Classic, Historic oder Modern. Dazu noch die Sonderläufe der Hersteller Mercedes-Benz, Alfa Romeo, Peugeot, Audi oder der Autostadt, die dieses Jahr die Jägermeister Rennautos, einen Tatra 87, einen Cisitalia, einen Alvis FA FWD und eine ganze Gruppe von 20 verschiedenen VW Käfern unter dem Namen „Käferkrabbeln“ mitgebracht haben.

Nach dem Mittagessen begann die Vorstellung der Concours Fahrzeuge und auch wir machten uns für die Vorfahrt vor der Jury und dem Publikum bereit. Auch wurde uns mitgeteilt, dass wir uns für eine zweite Vorfahrt bereithalten sollten.In der Tat sollten wir als allerletzte nochmals in Bewegung setzten. Uns wurde ein ganz besonderer Preis übergeben. Unser sandbeiger Porsche 911, der über 48 Jahre immer gut behütet wurde und dabei stolze 180000 Klometer zurückgelegt hat, wurde mit dem „FIVA Preservation Award“ für das Fahrzeug mit der höchsten erhaltenen historischen Konfiguration ausgezeichnet!!! Die Classic Days sind dieses Jahr der Platz in Deutschland, an dem die FIVA die Feiern zum „World Motoring Heritage Year“ mit der Präsentation dieses besonderen Preises begeht, der unter dem Patronat der UNESCO steht. Es gibt dieses Jahr nur sieben Veranstaltungen, an denen er vergeben wird. Die Classic Days sind neben Amelia Island, Villa d’Este, Le Mans, Pebble Beach, Chantilly und  dem Autoclassico in Argentinien dazu ausgewählt worden. Die Gewinnerfahrzeuge sollen im November in Paris im Hauptsitz der UNESCO mit Feierlichkeiten ausgestellt werden. Was für eine Freude, was für eine Überraschung! Vielen Dank an die Jury und an Mario Theissen, der uns den Preis übergeben hat und für uns so diese Classic Days unvergesslich gemacht hat.

Classic Days

FIVA Preservation Award

Unsere Fotostrecken der letzten Jahre findet ihr hier: 2010, 2011, 2012, , 2013, 2014 und 2015.

Fotos: Markus Haub & Susana de Val
Foto Siegerehrung: Classic Days

Garish Green: Econoline Berlin

Street Life Berlin: Ford Econoline

Die zweite Generation der Ford E-Series wurde von 1968 bis 1974 angeboten. Im Vergleich zum Vorgänger war sie deutlich gewachsen und der Econoline zählte damit zu den full-size vans. Wichtigste Änderung war die Verlegung des Motors nach vorne, wie es 1965 schon beim Ford Transit in Europa gemacht worden war. Das neue Modell konnte nun auch, amerikanischen Wünschen entsprechend, mit einem V8-Motor ausgestattet werden.*

* Zitat: wikipedia.de

Mobile Legenden Eutingen/Gäu

Oldtimer, so weit das Auge reicht…

Die „Mobilen Legenden“ gingen in die vierte Runde. Die Liebhaber von historischen Fahrzeugen waren entzückt: Bei schönem Wetter präsentierten sich 3000 Old- und Youngtimer – darunter PKW, LKW, Traktoren und Landmaschinen, Busse, Motor- und Fahrräder – auf dem endlosen Fluggelände in Eutingen. Ein wunderbares knallbuntes Potpourri der verschiedensten Modelle und Baujahre. Zum ersten Mal parkten die üppigen US-Cars auf einem separaten Geländeteil, ein Augenschmaus für alle Fans der eindrucksvollen Straßenkreuzer. Die Mobilen Legenden 2016 waren ein fröhliches Festival in gelöster Atmosphäre. Bei Live-Musik, zusätzlichen Vorführungen mit historischen Fahrrädern, einer Bike-Trial-Show, dem beliebten Mofa-Roulette, dem Unimog-Gelände-Parcours und einem großen Gastronomieangebot ließen es sich die 12000 Besucher gut gehen. Zum traditionellen Programmmix gehörten natürlich auch Kunstflüge und Fliegerformationen.

Wir waren mit dem ahorngelben 353er dabei und mittendrin im größten Oldtimerstau auf dem Flugfeld. ‘Trichtereffekt’. Anfahrt und Abfahrt auf dem Gelände kollabierten und forderten reichlichst Geduld der Altautofahrer. Das wird der Veranstalter im kommenden Jahr ganz bestimmt besser in den Griff bekommen… ;)

Mobile Legenden

22. Oldtimertreffen Neckartailfingen

Oldie-Hocketse am Neckar

Das Oldtimertreffen Neckartailfingen gibt es seit über zwei Jahrzehnten und ist mittlerweile ein Pflichttermin im Kalender der Altautofahrer im Stuttgarter Großraum. Bestes Oldtimerwetter – über 500 Fahrzeuge waren auch dieses Jahr nach Neckateilfingen gekommen. So ziemlich alles war da. Schickes, Schönes, Schnelles und Kurioses. Tempo, Fridolin, Mehari oder Messerschmitt. Das Treffen wird in Zusammenarbeit von Sängerbund Neckartailfingen und Oldtimerstammtisch Altdorf organisiert.

Oldtimertreffen Neckartailfingen

Altblech Motor Weekend 2016

Drei Tage automobiler Ausnahmezustand…

Benzin lag in der Luft. In Calw-Stammheim gab es am 15. und 16. Juli für die Altblechfreunde wieder das ultimative Motorspektakel: Das Altblech Motor Weekend ist ein automobiles Come-Together mit dem Kustom-Markt, Essen, Trinken und Musik. Open-Air und Festivalstimmung sind angesagt. Ein cooles Altfahrzeugtreffen der ungewöhnlichen Art, das man nicht verpassen sollte. Die schon traditionelle Old- und Youngtimer Rallye ist keine touristische Oldtimerausfahrt, sondern eine knackige, verrückte und spektakuläre – also definitiv nicht normale – Schnitzeljagd durch die schönsten Ecken des Nordschwarzwaldes. Die Piloten waren dieses Jahr allesamt mit schicken Wassermelonenhelmen unterwegs… Ein ganz besonders geiler Haufen und Hingucker waren die knatternden Gefährte der Jungs und Mädels der Schwarzwald Schwalbe

Der gleichzeitig auf dem Gelände bei den Rottannen stattfindende Oldtimer-Teilemarkt Calw bot ein breites Spektrum an historischen Zweirädern bis hin zu Autoteilen für Old-und Youngtimer. Zubehör, Kleidung, Pflegemittel, Modellautos und Literatur waren natürlich ebenso vor Ort zu finden.

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Altblech Motor Weekend
Oldtimer-Teilemarkt Calw

formfreu.de: Altblech Motor Weekend 2014
formfreu.de: Oltimer-Teilemrakt Calw 2013

Motorbeach Festival __Asturias

FETTE PARTY, BIKES UND BOARDS

_____________Version español abajo!

Zum vierten Mal fand letztes Wochenende das Motorbeach Festival am einmaligen Strand von La Espasa in Asturien im Norden Spaniens statt. Der Ort könnte nicht perfekter gewählt sein, liegt das Areal auf einer Wiese direkt am Meer. Hier, wo die Nordroute des Jakobsweges vorbeiführt, kreuzen sich die Wege der Pilger mit denen der Biker und Surfer. Es kommen tausende Besucher aus ganz Europa, gecampt wird im Zelt oder Wohnmobil und geboten wird ein volles Programm über vier Tage. Im Mittelpunkt stehen natürlich die Motorräder, speziell die Custom Bikes und Cafe Racer, aber auch mal ein getuntes Moped oder Bonanza Fahrrad. In der „Wall of Death“, einer Art von riesigem Holzbeplanktem Zylinder, zeigen einige Verrückte ein einzigartiges Spektakel. Sie fahren mit dem Motorrad an den Wänden, teilweise freihändig oder im Sitzen! Der glatte Waaahnnsinn!

Die ausgestellten Surfer Cars versetzen einen in das Kalifornien der 50er Jahre zurück und cruisen immer mal wieder über das Gelände. Dabei sind nicht nur Amis oder VW Bus und Käfer, sondern auch ein schicker Renault 4. Während man über das weiträumige Areal schlendern kann, vorbei an den Food-Trucks mit italienischem, thailändischem, indischen oder amerikanischem Essen und Ständen mit Klamotten, Helmen, Tanks und allemmöglichen Zubehör, verdingen sich die Wellenreiter am Strand und einige stellen sich den Wettbewerb beim „Single Fin & Logger“ Contest, andere surfen einfach nur in den Sonnenuntergang. Die Konzerte starten am Abend und gehen bis in den frühen Morgen. Aber Ruhe kehrt noch lange nicht ein, denn irgendwo röhrt noch immer ein Motor und um 11 Uhr öffnet das Gelände wieder für die neuen Partygäste. Jung und Alt, Rocker und Hipster  mit Kindern oder Hunden, alle kommen um bei der fetten Benzin-Party dabei zu sein oder einfach nur zu chillen.

Die Atmosphäre hier in der Bucht am Nordzipfel Spaniens ist wirklich einzigartig. Auf der einen Seite die wolkenverhangenen Berge des kantabrischen Gebirges und auf der anderen der sich im Laufe der Gezeiten immer wieder wandelnde Strand. Ideal, um die Leidenschaft für Motoren, das Meer und Rock Musik mit Freunden zu teilen.

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Version español:

El fin de semana pasado, en una bonita playa asturiana llamada La Espasa, en el norte de España, tuvo lugar la cuarta edición del Festival Motorbeach. La elección del sitio, una explanada al lado del mar donde la marea en algún momento del día cubre toda la arena, es un gran acierto. Serpentea también parte del Camino de Santiago desde donde mochileros de diversas procedencias miraban átonitos el crisol de colores que formaban las tiendas de campaña, las furgonetas y campers que desde el jueves empezaron a llegar. Detrás los imponentes Picos de Europa que estuvieron cubiertos, los dos primeros días, de nubes las cuales parecieran que también quisieran bailar al ritmo de bandas como “Dr Feel Good”,  “The God Fathers” o de Nash DJ. Cuatro días, donde personas llegadas de muchas partes de  Europa han disfrutado de un completo programa, donde las “Custom Bikes” y “Cafe Racers” han tenido el protagonismo.  Se pudo asistir a un espectáculo único: “El muro de la muerte”, una especie de cilindro de madera gigante donde con gran carisma, pasión y cierta dosis de locura dos motoristas subían y bajaban por las paredes verticales. Haciendo alarde de su gran habilidad para controlar unas motos, que daban vueltas en el interior del cilindro, los motoristas llegaron a sentarse de lado o a soltar las manos del manillar, quitando la respiración a los asombrados  y maravillados espectadores.

Los coches de los surferos llevaron al público a la California de los años 50. No son sólo los automóviles americanos eran los que hacian retrotraerse a esa época, también los escarabajos o un Renault 4 de color verde. Gente con cazadoras de cuero, barbas hipsters, familias con niños pequeños, mayores con la aventura trazada en las arrugas de su rostro y tipos variados de perros se pasearon entre “Foodtrucks” donde comida italiana, india o thai hacian las delicias de muchos paladares. También curiosearon entre  puestos de ropa, cascos, accesorios de todo tipo o se pararon a preguntar sobre la  iniciativa de hacer en moto el recorrido de Vigo a Atenas, recaudando fondos para un proyecto de ayuda a los refugiados. Mientras se admiran las motos, se compran camisetas o se prueban guantes,  a pocos metros, los surfistas juegan con las olas.  Algunos participan en el concurso de “Single Fin & Logger”, los hay que estarán en el agua hasta la caida del sol.

Los conciertos se suceden hasta la madrugada y una vez que terminan el silencio no se hace con el lugar, sino el rugido  de algunos motores o la música que desde alguna camper o tienda continua sonando. A las 11 de la mañana de nuevo se abren las puertas para disfrutar de otro dia de MotorBeach.

El festival tiene la magia del olor a gasolina y el ritmo de Rock Un ambiente único para encontrase con viejos amigos, brindar con unas cervezas y compartir la pasión por el motor.

Motorbeach

Text und Fotos: Susana de Val & Markus Haub

Race 61 – Roadrunner’s Paradise

Große Nachlese: Race 61 – Roadrunner’s Paradise, Raceway Finowfurt

Die geilste Sause des Jahres! Am letzten Juniwochenende zog es bei heißesten Temperaturen wieder Tausende Besucher und Fans auf das Gelände des Luftfahrtmuseums Finowfurt zum kultigen Race 61 – Roadrunner’s Paradise: Die Roaring Fourties und Fifties auf einem ehemaligen Militärgelände der Ex-UdSSR.

Der Asphalt kochte auf dem Raceway Finowfurt. Blubbernde Motoren und qualmende Reifen. Benzin im Blut und in der Luft. Drei Tage lang beste Festivalstimmung zwischen den Hangars und altem Fluggerät. Fans von ungewöhnlichem Altblech – Hot Rods, Custom und Classic Cars – und Freunde des Rockabilly-Lebensgefühls kamen natürlich voll auf ihre Kosten. Für Kurzweil sorgten ausserdem Händler- und Flaniermeilen… Die Highlights des Wochenendes waren wieder die 1/8 Mile Beschleunigungsrennen. Rassige tattooverzierte Startergirls schickten die Fahrzeuge ins Rennen. Und hochkarätige Bands heizten die Stimmung zusätzlich an. Eine Million Eindrücke…

Der aufmerksame formfreu.de-Besucher kennt das Luftfahrtmuseum Finowfurt von den alljährlichen Ost-Fahrzeugtreffen.

Race 61

Weissach 2016

15. Oldtimertreffen Weissach

Bei der 15. Edition des Oldtimertreffens in Weissach war wieder alles geboten, was das Herz eines Fans von historischen Fahrzeugen begehrt. Altblech, Altpappe, Zubehör, Modellfahrzeuge und die Wurst vom Grill. Hingucker inmitten der chrompolierten Parade: AWS Shopper oder der Ur-Visa von Citroen. Auch schon ein veritabler Youngtimer und bald Oldtimer: das dreirädrige Leichtfahrzeug mit Elektroantrieb “CityEL” aus dänischer Produktion, das 1987 auf den Markt kam. Der erste Preis in der Kategorie Oldtimer ging übrigens an das wunderbare DKW F91 Kabriolett – einst die schönste Art “Sonderklasse” zu fahren. Das zweisitzige von Karmann hergestellte Fahrzeug wurde nur in Kleinstauflage von 432 Exemplaren gebaut. Wir waren mit dem caprigrünen Wartburg 353 S mit dabei.

OldTimer Club Weissach e.V.

Die Fotoreihen der letzten beiden Jahre gibt es bei uns hier: 2014 und 2015

Waldfest Simmozheim 2016

Am 10. Juli lud der Schützenverein Simmozheim zum traditionellen Waldfest. Ab 11 Uhr spielte der örtliche Musikverein und die Oldtimerfahrzeuge – Zweirädriges, Vierrädriges und Landmaschinen – knatterten auf die Wiese vor dem Schützenhaus. Vom Käfer zum DeLorean, vom Trabant zum Traktion Avant war allerhand zu sehen. Dem Tourist steht der wiesengrüne Kontrast besonders gut. Für das beste Sommerwetter sorgte Petrus. Und die Altautofahrer freuten sich über Freigetränk und Freiwurst…

SV Simmozheim