Zweitakterz Süd @ ZeitenMobile

Im Zweitakt nach Oberbayern.

Die ZeitenMobile in Egmating im oberbayerischen Landkreis Ebersberg waren vergangenes Wochenende das Ziel für drei Wartburg 353 der Zweitakterz Süd. Die ZeitenMobile sind die private Sammlung von Volkmar und Rita Kruspig und ein wunderbarer Streifzug durch die deutsche Fahrzeuggeschichte. Schwerpunkt sind Automobile der Marken BMW, EMW und Wartburg aus dem thüringischen Automobilwerk Eisenach (bis 1945 Autofabrikation der Bayerischen Motorenwerke), die BMW-Tradition der 50er bis 80er Jahre mit Klassikern aus Bayern, wie z.B. dem schönen BMW 502 “Barockengel” , kultigste Trabanten in allen Varianten und Versionen sowie historische Mercedes-Benz Fahrzeuge der Baureihen W116 und W126. Dazu feines zweirädriges Kulturgut. Das Zweitakterherz schlägt höher.

In Egmating erwartete uns ein gemeinsames Frühstück in den ZeitenMobile-Räumlichkeiten und eine spannende und super interessante Führung durch die Fahrzeugsammlung. Zwei weitere Wartburg wurden aus den Hallen geholt und dann durften wir bei allerbestem Wetter die Ausfahrt über herrliche oberbayerische Nebenstraßen genießen. Knatternde Motoren, blaue Fahnen und breitestes Grinsen im Gesicht! Ein schöner Abend in der Halle mit Wartburg-Filmen, ölhaltigen Benzingesprächen und leckerem Barbecue und Buffet rundete den Tag ab. Vielen Dank an Rita und Volkmar für den wunderschönen Samstag und die Zeit, die ihr euch für den Besuch aus Stuttgart genommen habt!

ZeitenMobile

Der aufmerksame formfreu.de-Besucher kennt einige ZeitenMobile-Fahrzeuge natürlich schon von der Hamburg-Berlin-Klassik oder der Bodensee Klassik.

Porsche Francorchamps Days 2014

Bei den Porsche Francorchamps Days können an diesem Wochenende Privatfahrer es mal so richtig krachen lassen. Je nach Erfahrung oder Reifenart sind sie in drei Gruppen eingeteilt und fahren abwechselnd eine Stunde auf der Strecke. Die ist extrem hügelig, so was wie der Nürburgring auf belgisch und  für mich der Erstbesuch. Die Boxen sind in die Landschaft eingebettet, auf allen verfügbaren Paddock Parkplätzen stehen Porsche der unterschiedlichsten Modelle und Baujahre. Farblich passen die überwiegend neueren Exemplare zum grauen Wetter an diesem Tag. Silber, schwarz, dunkelblau, nur wenige Farbtupfen heben sich davon erfreulich ab… Ich blicke zum ersten Mal herunter auf die Eau Rouge-Kurve, jene berühmte Links-rechts-Kombination, die durch eine Senke führt und die Jo Siffert und Pedro Rodgíguez beim 1000-Kilometer-Rennen 1970 mit ihren Gulf Porsches nebeneinander passiert haben (Foto hier!!!). Formel 1 Renner nehmen sie mit Vollgas. Unglaublich!!! Die schnellsten Porsche knallen an diesem Wochenende mit geschätzten über 200 Sachen so dicht an der Boxenmauer vorbei, dass mir vom Luftdruck fast die Kamera aus der Hand fällt. Noch nie habe ich Geschwindigkeit so hautnah erlebt wie in diesem Moment. Ich hätte manche Autos berühren können. Ein Highlight war der GT2 R Flat Rennwagen. Ein 997, der von Albert Motorsport mit einer um 15cm gechoppeten Spezialkarosserie versehen und mit feinsten Komponenten aufgebrezelt wurde. Hot, hot, hot!!

Porsche Club Francorchamps

Porsche 964 & 993

Porsche 964 und 993 sind die Endstufen des luftgekühlten 911 und machen sie schon allein deshalb zu etwas besonderem. Die hier gezeigten Exemplare sind einer der letztgebauten 964 Carrera 4 von 1993 (er wurde sogar erst im Juni 1994 erstzugelassen!) und einer der ersten 993 vom August 1994, beide haben die Farbe nachtblau.

Ende der 80er Jahre steckte Porsche in der Krise, das G-Modell war ausgereizt und die Kundschaft wollte mehr Fahrkomfort. Im März 1984 fiel der Startschuss für das neue Projekt 964. Er wurde 1988 präsentiert, war zunächst  nur in der Allradversion verfügbar, die eine vereinfachte Technik des 959 verwendete. Das Mittel-Differenzial verteilt Elfer-typisch die Antriebskraft im Verhältnis 31: 69 (vorn/hinten). Ab MJ 1990 gab es ihn auch mit Heckantrieb für die Puristen. Beide leisten bei 3,6 l Hubraum 250PS, man sagt jedoch, daß die sich auf dem Prüfstand als leistungsstärker erwiesenen  Motoren in den „4“ gebaut wurden, um die 100kg Mehrgewicht zu kompensieren. Im Vergleich zum Vorgänger waren 85% der Teile neu. Wesentliche Bauteile der Karosserie wurden übernommen, darunter jedoch wurde fast alles neu entwickelt. Er hat ein fortschrittliches Leichtmetall Fahrwerk, erstmals gab es auch ABS und Servolenkung und auch einen elektrisch ausfahrbahren Spoiler (bei 80 km/h), der die Fahreigenschaften entscheident verbesserte, im Stand aber die schicke Form nicht störte. Die Stoßfänger waren runder und der Unterboden war vollverkleidet, was ihm zu einem cw-Wert von 0,32 und Fahrleistungen auf 930 Turbo Niveau verhalf. Verfügbar waren die Versionen Coupe, Cabrio und Targa (der letzte mit dem Bügel, der erst jetzt wieder zum Stilmerkmal geworden ist.) 1991 kam dann noch ein Turbo und im 1993 die Speedster-Variante. Insgesamt wurden über 62000 Stück gebaut, davon 13353 als C4 Coupe.

Die Generation 993 war der letzte luftgekühlte 911 und kam nach der IAA 1993 mit 272, später mit 286  PS auf den Markt. Die Entwicklung kostete 400 Mio. Mark und er musste ein Erfolg werden, denn der 928 verkaufte sich nur schleppend und den Boxter gab es noch nicht. Die Form erwieß sich als eigenständig und sehr harmonisch, hat sich doch Designer Harm Lagaay mit seinem Team um Toni Hatter am Urelfer orientiert, bei dem Karosserie und Stossfänger optisch eine Einheit bilden. Die Scheinwerfer stehen flacher und sind eher in die Gesamtform integriert. Türen, Dach und Scheiben wurden beibehalten, die Kotflügel und Stossfänger abgeändert und um 8cm verbreitert. So wirkt er wesentlich bulliger. Unterm Blech gab es eine neue Mehrlenker-Hinterachse und ein 6-Gang Getriebe. Später folgten der Carrera RS mit 300 PS, eine Turboversion mit 408 PS, ab 1995 einen Carrera 4S und als Krönung den 430PS starken GT2. Porsche landete wieder in der Gewinnzone, aber eine Ära ging zu Ende. Am 31. März 1998 lief der letzte luftgekühlte Porsche vom Band.

964: Markus Haub, 993: Roberto Kühn

Mehr Porschegeschichten: hier

#porschegeschichten

Oldtimertreffen “60 Jahre Porsche Speedster”

Da Porsche selbst das 60 jährige Jubiläum des Speedsters eher unter den Teppich kehrt, fanden sich am Wochenende einige Enthusiasten im vom Weingut Wasem geführten Kloster Engelthal in Ingelheim am Rhein zusammen,  um ein schönes Fest zu feiern und ihre Autos in der Sonne glänzen zu lassen. Die  Zisterzienser hätten an den Karossen im Hof wohl auch Gefallen gefunden! 356 und 911 in verschiedensten Ausführungen: so  konnte man nebst perfekt restaurierten Exemplaren einen einst abgefackelten und danach vom Zahn der Zeit gezeichnete 1955er Pre-A 356 Speedster bestaunen, der hoffentlich bald wieder auf die Strasse kommt. Oder einen roten 911T mit Schiebedach und stolzem Erstbesitzer. Der Wagen strahlt noch im originalen Lack und wurde mit einigen originellen Details personalisiert. Am Heck trägt er eine überdimensionierte Nebelleuchte, im Innenraum wurde ein geheimer Schalter für die unsichtbaren elektrischen Fensterheber installiert, die die Kurbeln mitdrehen lassen! Bis zum Sonnenuntergang sitzen wir noch auf der Terrasse und genießen das Kommen und Gehen der Autos. Eine wirklich schöne Veranstaltung!

Mehr Porsche bei Garage 911

Dino Register Deutschland Frühjahrstreffen 2014

Das diesjährige Frühlingstreffen des Dino Register Deutschland fand in der Nähe von Bonn statt. Ich ging am Samstag mit auf die Tour durch Rheinland und Eifel. Nach dem Start wurden unsere Dinos aller Baureihen erstmal mit der Fähre über den Rhein geschifft: Spider, Coupe, 206/ 246 GT/GTS oder 208/308 GT4 waren in allen Farben dabei. Auch ein Lancia Thema 8.32, ein 308 GTS und ein Alfa Spider haben sich dazugemischt. Etappenziel war das Rosengart Museum in Bedburg. Vom Besitzer Karl-Heinz Bonk erfuhren wir auf unterhaltsame Weise allerlei Kurioses über seine einmalige Sammlung, die er während der letzten 30 Jahre zusammengetragen hat. Er weiß und besitzt einfach alles über diese selbst im Herkunftsland Frankreich in Vergessenheit geratene Marke und seinen Gründer. Unendlich viele Exponate- Fahrzeuge, aber auch Schrauben, Dynamos, Bootsmotoren, Fahrräder, Bilder und unzählige private Dokumente, die im riesigen Safe schlummern oder an den Wänden hängen- finden sich im Gebäude eines Gutshofs aus dem 12. Jahrhundert. Herr Bonk war kaum zu bremsen und hätte noch zwei Tage erzählen können, aber wir mussten irgendwann weiter. Die Tour hatte ja gerade erst begonnen und die Dinos wollten ja fahren! Gegen späten Mittag brummt der Magen und wir steuern wir die L’Osteria in Düren an. Der Laden hat draußen einen schön großen Parkplatz und ist innen unerwartet schick, richtig klasse sogar und so ißt das Auge bei der satelitenschüsselgroßen Pizza mit. Weiter geht es Richtung Süden, langsam verlassen wir Zivilisation, Verkehrskreisel und Baustellenampeln und können schöne Landstrassen und Kurven unter die Reifen nehmen. Die Route führte uns nach Bad Münstereifel zum kurzen Eis-und Kaffeestopp. Dann wieder Richtung Niederkassel zum Ausgangspunkt. Ein wirklich schöner Tag mit netten Leuten und tollen Autos! Vom 19.-21. September ist das Herbsttreffen und es geht durch die Rhön. Wer kommt mit?

Dino Register Deutschland

Garage GT4

8. OST-Fahrzeugtreffen @ Luftfahrtmuseum Finowfurt

Finowfurt 2014!!

Die Luft schmeckt nach Benzin, Sonne, Sand und Bratwurst. Zweitaktgeknatter, Karat und Helene Fischer vermengen sich zu einer einzigartigen Klangkulisse. Der ehemalige sowjetische Militärflugplatz wird Ende April traditionell zum kultigen Ostautomekka.

Tausende Besucher kamen am vergangenen Wochenende zum großen OST-Fahrzeugtreffen. Zwischen altem Fluggerät – Flugzeugen, Hubschraubern, Triebwerken, Wracks und Wrackteilen – setzten sich in historischer Umgebung auf dem Gelände des Luftfahrtmuseums in der Schorfheide die geliebten automobilen Schätzchen von einst wieder wunderbar in Szene. Eine endlos große Menge an Wartburg, Trabant, Barkas, IFA, Skoda, Moskvich, Lada etc. ließ die Ostmobilherzen höher schlagen. Höchst selten und wunderbar elegant: ein halbes Dutzend Tatra T613!

Neben allerhand alten zivilen Fahrzeugen waren auch landwirtschaftliche Geräte, Lastkraftwagen, Behördenfahrzeuge und natürlich auch olivgrüne Militärtechnik zu sehen. Fahrzeugparade, Ausfahrt und Händlermeile rundeten die Veranstaltung ab. Eine farbenfrohe Zeitreise. Macht super Spaß. Gehört auf jeden Fall zu den geilsten Altautowochenenden des Jahres!

Die Fotostrecken der vergangenen Jahre findet ihr hier: 2011, 2012 und 2013

Luftfahrtmuseum Finowfurt

Maifeiertag

“Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus, da bleibet, wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus!”

Mit knatternden Motoren und blank geputzten Karossen starteten die Zweitakterz Süd in den Wonnemonat.

4x Wartburg 353 und 1x Skoda 1000 MB begannen den Maifeiertag mit der Oldtimer- und Motorradsegnung Aidlingen. In der Oldtimerhalle Wilhelmstrasse trafen sich zahlreiche Oldtimer- und Zweiradfreunde zum ökumenischen Gottesdienst. Die azurblauen Abgasfahnen waren Gegenpol zu tiefgrauem und weihwassernassem Himmel. Die Verkehrsübungsanlage Filderstadt-Sielmingen war das nächste Ziel. Der MSC Sielmingen hatte zum traditionsreichen Oldtimer-Festival im Rahmen seines Maifests geladen. Blasmusik, Festzelt, Bratwurst und jede Menge Benzingespräche. Im Zwei- und Viertakt ging es anschließend weiter auf die Schwäbische Alb zum Oldtimer- und Dampfmaschinenfest auf dem Fluggelände des Luftsportvereins Münsingen-Eisberg. Eine tolle Sause: Traditionell gibt es am 1.Mai nicht nur Flugbetrieb auf dem Gelände, sondern der Flugplatz wird zum Schauplatz für allerlei historische Fahrzeuge. Der Höhepunkt am Nachmittag: Gegen 15:00 Uhr gab es den traditionellen Fahrzeugkorso auf der Flugpiste: ein endloser kunterbunter Kreisverkehr – vom Mofa bis zum schweren Feuerwehrlöschfahrzeug, von alten Landmaschinen zu edlen Nostalgiekarossen war alles zu sehen…

Zweitakterz Süd

Wilhelmstrasse Aidlingen
Oldtimerfestival Sielmingen
Oldtimer- und Dampfmaschinenfest auf dem Fluggelände des Luftsportvereins Münsingen-Eisberg

Die Fotoreihe zum Sielminger Oldtimer-Festival 2013 findet ihr hier.

Nibelungenfahrt 2014

Fast 150 Oldtimer aus allen Epochen starteten am Samstag zur 27. Nibelungenfahrt, die vom Renn- und Touringclub Eberstadt (RTCE) organisiert wurde und über 243 Kilometer schönste Odenwaldstraßen führte. Start und Ziel war die Pfungstädter Brauerei, die mit genügend Platz auf dem Firmengelände, einem Festzelt und gutgelaunten Mitarbeitern aufwarten konnte. Schon früh am Morgen trudelten die Teilnehmer auf dem Gelände ein, nahmen ihren Dokumentenkoffer in Empfang und präparierten ihre Fahrzeuge mit Startnummern und Rallyeschild und sich selbst mit Kaffee und Croissant für den Tag. Um 9 Uhr durchfuhr das älteste Fahrzeug – ein Ford Model A von 1929 – den Startbogen. Überhaupt waren durchweg schicke Wagen dabei: in der „Post Vintage“ Klasse ein Aston Martin MKII (New Le Mans), Alvis Speed 25 Sport Special. Unter „Postwar“ drei VW Käfer von 1949-1951, Daimler DB18, Porsche 356 Speedster, Mercedes-Benz Ponton, Austin Healey Sprite, MG A, Jaguar XK150, BMW 600 oder 507. Als „Classic“ Jaguar E-Type, Mercedes-Benz 220 SE, Austin Healey 3000, Alfa Romeo Sprint Speziale, Corvette Stingray, Volvo PV 544, Ford Mustang, Opel Commodore oder auch wir mit der Startnummer 82 im Porsche 911 von 1968. Gefahren wurde nach Chinesenzeichen, Würmchen, Halbpfeilen, Fischgräte oder Strich Punkt Skizze. Auch fünf Gleichmäßigkeitsprüfungen waren zu meistern und Strecken- Durchfahrts- und Zeitkontrollen anzufahren. Eigentlich alles klar soweit. Wenn, ja wenn uns am Nachmittag nicht eine zeitweise streikende Benzinpumpe viel Zeit und Nerven gekostet hätte und uns schließlich aus der Wertung warf, weil wir die letzten ZKs nicht mehr anfahren konnten. Der freundliche Mann vom ADAC Pannenwagen machte alles möglich, um uns wieder flott zu bekommen und so schafften wir es schließlich noch am späten Abend zurück ins Ziel und das Festzelt zum Schweinebraten und lecker Bier. Der Tag war gerettet – und daß die Siegerehrung erst um halb 12 war, störte uns auch nicht. Wir waren ja gerade erst angekommen…

Nibelungenfahrt

formfreu.de bei der Nibelungenfahrt 2012

Ostermontag bei Atze

Saisonauftakt bei Atze im Industriegebiet Nord in Ilsfeld.

Der Oldtimertreff bei Atze ist die gute Adresse für alle Freunde alter Fahrzeuge. Das ist keine Veranstaltung im eigentlichen Sinn, sondern ein regelmäßiger – nicht marken- oder clubgebundener -Termin für Altautofahrer, um z.B. im Rahmen einer Ausfahrt ein Ziel zu haben, dabei Gleichgesinnte zu treffen und “Benzin zu schwätzen”. Das Treffen findet jeweils am zweiten Sonntag des Monats in Ilsfeld auf dem Gelände von “Karosserie Atze” statt.

Am Ostermontag war Saisonauftakt. Bei lachender Sonne kamen “heiligs Blechle” und ein “heiligs Päpple” in die Riegelbachstraße. Ein tolles kunterbuntes Potpourri aus alten Fahrzeugen. Und ein wunderbarer Vormittag mit Fachsimpelei bei frisch gebrühtem Kaffee und Motiven zum Nichtsattfotografieren…

Oldtimertreff bei Atze

Technikmuseum “Hugo Junkers” Dessau

Jede Menge Fluggerät auf dem Gelände der ehemaligen Junkers-Flugzeugwerke Dessau.

Das Technikmuseum „Hugo Junkers“ im Stadtteil Kleinkühnau beschäftigt sich insbesondere mit dem Leben und dem Werk von Professor Hugo Junkers.

Das Glanzstück der Ausstellung ist eine restaurierte – im 1940 im Zweiten Weltkrieg in Norwegen versunkene – Junkers Ju 52/3m. Desweiteren sind eine MiG-15UTI, Jak-27R und DFS Olympia Meise und jede Menge Motorentechnik zu bestaunen.

Außerhalb der Halle gibt es eine vom VEB Flugzeugwerke Dresden gefertigte Iljuschin Il-14 in den Farben der Deutschen Lufthansa, mehrere Militärflugzeuge (MiG-21U, MiG-23MF, Su-22M-4, Su-22UM-3K) und einen Polizeihubschrauber der ehemaligen DDR (Mil Mi-2) sowie Kühlwaggons aus dem Waggonbau Dessau zu besichtigen.

Die Überreste des historischen Windkanals von 1934 sind ein ganz besonderes – ziemlich surreal wirkendes – Highlight. Er ist einer der frühesten bekannten Schalenbetonbauten und der erste Großraum-Windkanal der Welt, der zum Testen von Flugmodellen diente. Der Junkers Windkanal war damals der größte in Europa, er arbeitete mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 900 km/h und wurde bis in die Nachkriegszeit als Vorbild für weitere Entwicklungen auf diesem Gebiet verwendet.*

Technikmuseum “Hugo Junkers” Dessau

Mehr Ju 52 bei formfreu.de gibt es hier: Junkers Ju 52/3m @ ILA Berlin Air Show 2010, Hahnweide 2013: Ferryflug in der Ju 52/3m und Junkers Ju 52/3m – Aerodynamische Versuchsanstalt AVA Göttingen. Weitere Fliegerbilder: Schneevögel @ Luftwaffenmuseum Gatow, Tempelhofflieger, ILA Berlin Air Show 2010, Hahnweide 2013,…

*vgl. http://www.spesa.de/de/projects/project_sheets/0065_Hugo-Junkers-Windkanal_Dessau.htm

Fliegerbilder#

Altautotreff @ Solitude 2014.04

Kultigst und osterlichst: Der Altautotreff ist das markenoffene und zwanglose Zusammentreffen von Old- und Youngtimern vor dem Start- und Zielturm der historischen Solitude-Rennstrecke bei Leonberg. Es ist egal, wer du bist und was du fährst, Hauptsache, dein Gefährt ist mindestens 20 Jahre alt. Keine Berührungsängste – hier kommen die unterschiedlichsten und interessantesten Leute mit ihren Wagen zusammen. Authentisch. Geile Kisten. Nette Menschen. Benzingespräche und reichlichst Gebrumme und Geknatter. Ohne Programm, ohne Einlaßkontrolle, ohne Pokale, ohne Eintritt. Das Treffen findet in vielen Städten der Republik und bei jedem Wetter an jedem dritten Sonntag im Monat statt. Beginn im Sommerhalbjahr: 17:00 Uhr. Hinfahren!

Alle Fotostrecken zum Altautotreff findet ihr bei formfreu.de hier. Ausserdem bei facebook.

Altautotreff

#Altautotreff

Saisonauftakt @ BreuningerLand Ludwigsburg 2014

Die automobile Freiluftsaison ist da.

Bei lachendem Frühlingssonnenschein ging es am vergangenen Sonntag für über 1000 Oldtimer auf große Sternfahrt nach Ludwigsburg. Ziel war wieder der große Parkplatz am BreuningerLand. Aus allen Himmelsrichtungen kamen die Oldtimerfahrer zum traditionellen Saisonauftakt – und die Schau- und Kauflustigen zum verkaufsoffenen Sonntag. Das bunte Altautopotpourri hat mittlerweile Kultstatus und ist bis weit über die Region hinaus bekannt. Die Parkflächen platzten dieses Mal aus allen Nähten. Dank des schönen Wetters kamen doppelt so viel Altblech- (und Altpappen-)fahrer in die Residenzstadt wie zuletzt beim Saisonabschluss im vergangenen Jahr.

Ein schöner Mix aus ‘Butterbrotautos’ und exotischen Raritäten. Käfer, Kadetten, Cremeschnittchen, jede Menge Amischlitten und natürlich seltenen Vorkriegsfahrzeuge. Der rote Dino GT4 machte sich aus Mainz auf den Weg nach Ludwigsburg. Für feinen Zweitaktduft sorgten – neben DKW, Munga, Goggo & Co. – wieder Wartburg 311, 353 und Trabant Tramp der Zweitakterz Süd. Die Präsentationsrampe war das große Highlight des Treffens. Kurzweilig und hochprofessionell: Der Motorsportjournalist Detlef Krehl und der Automobil-Historiker Wilfried Steer wechselten sich bei der Besprechung jedes einzelnen Fahrzeug ab. Die beiden sind übrigens große Kenner der Eisenacher Automobilbautradition: Der blaue Wartburg 311 von Klaus und Diana und das elegante BMW 321 Kabriolett wurden mit Pokalen belohnt.

Für die professionelle Organisation sorgte wieder Retro Promotion - die Spezialisten für Oldtimerevents im Ländle und die Macher von Retro Classics.

Mehr BreuningerLand bei formfreu.de findet ihr hier: Saisonabschluss 2011, Saisonabschluss 2012, Saisonauftakt 2013, Saisonabschluss 2013.