Die MZ ES250/2 mit der kantigen Tank-Scheinwerfer-Einheit war ein echter Designhingucker. Bei allen Modellen der ES-Reihe war der Scheinwerfer rahmenfest montiert, lenkte also nicht mit. Den Spitznamen „rasende Taschenlampe“ hat die Baureihe diesem Design zu verdanken. Den Beinamen “Trophy” erhielt sie ab 1969 als Resultat aus den gewonnenen Internationalen Sechstagefahrten…
Author Archives: Tom
“Acht geben – länger leben”
Wartburg @ Uhrenfabrik Senden
Stilleben
Saisonausklang @ Motorworld Region Stuttgart 2016
Altautooktobersonntag bei superallerbestem Wetter.
Jede Menge los im Raum Stuttgart. Nach der Sternfahrt nach Ludwigsburg und Sindelfingen ging’s rüber nach Böblingen. Zum Saisonausklang und zum fünfjährigen Standort-Jubiläum lud die Motorworld Region Stuttgart am vergangenen Sonntag auf’s Flugfeld.
Saisonausklang @ Meilenwerk Region Stuttgart 2012
Saisonausklang @ Meilenwerk Region Stuttgart 2013
Saisonabschluss @ BreuningerLand Ludwigsburg und Hofmeister Sindelfingen 2016
Goldener-Oktober-Sonntag: Die Oldtimersaison neigt sich dem Ende zu. Gut 1000 Altmobile kamen bei Kaiserwetter am vergangenen Sonntag zur traditionellen großen Sternfahrt zum BreuningerLand Ludwigsburg und zum Möbelhaus Hofmeister in Sindelfingen zusammen. Zwitschernde luftgekühlte Käfermotoren, fröhliches Zweitaktgeknatter, blubbernde amerikanische Straßenkreuzer mit mächtig viel Hubraum, fauchende Sportwagen: ein bunter Fahrzeugmix präsentierte sich wieder den Besuchern und Fotografen…. besondere Hingucker: die Bande aus Lada und Moskvich, der AWS Shopper oder das Fiat 124 Coupé…
Die von Retro Promotion, den Machern von Retro Classics, organisierte Veranstaltung ist eine der größten und renommiertesten im süddeutschen Raum.
Die bisherigen Fotoreihen gibt es hier: Saisonabschluss 2011, Saisonabschluss 2012, Saisonauftakt 2013, Saisonabschluss 2013, Saisonauftakt 2014, Saisonabschluss 2014, Saisonabschluss 2015, Saisonauftakt 2016…
Altblech Saisonabschlusssause 2016
Fröhliche Herbstrunde.
Am 3. Oktober lud der Altblech Calw e.V. auf dem Deckenfabrikgelände in Calw zur diesjährigen Saisonabschlusssause. Sonnenschein, ein buntes Altblechpotpourri und nette bekannte und unbekannte Leute. Bei bester Laune wurden in ungezwungener Atmosphäre Autos angeschaut und reichlich Benzin geredet. In der ‘Ludengasse’ stand ein Grill bereit, auf dem die Oldtimerfahrer und -mitfahrer ihr Mitgebrachtes brutzeln konnten…
Der caprigrüne Wartburg war am Feiertag im Nagoldtal mit dabei.
Circuito di Morano sul Po
Morano Sul Po ist ein kleines – den meisten wohl unbekanntes – Dorf mit etwa 1500 Einwohnern in der Provinz Alessandria zwischen den immensen und erhabenen Reisfeldern von Vercelli und dem mächtigen Po, unweit von Casale Monferrato. 1973 wurde der Circuito di Morano sul Po in einer zauberhaften Landschaft eröffnet. Zur Einweihung brachte Rennfahrerlegende Arturo Merzario den Formel-1-Ferrari 312 B2 nach Morano sul Po. Die Strecke ist 2460 Meter lang und besteht aus acht Kurven (davon sechs Rechtskurven).
Gute Erfolge im ersten Jahr nach der Eröffnung (1974 gab es 17 Rennen mit mit insgesamt 2151 Piloten und 100000 Zuschauern) führten zu Erweiterungsplänen für internationale Rennen, die allerdings aufgrund bürokratischer Hindernisse nie realisiert wurden. 1976 wird die Aktivität aufgrund Lärmbeschwerden und rechtlichen Schritten seitens der Anwohner deutlich reduziert. 1977 werden 500 Meter der Rennstrecke zerstört, was aber noch nicht das endgültige Aus bedeutet. Im Lauf der Folgejahre gibt es Bestrebungen zur Wiedereröffnung. 1980 wird so die Piste neu asphaltiert…
Heute ist der Circuito ein stiller – “postapokalyptischer” – Ort, das Dröhnen der Motoren ist verstummt. Die Sonne hat über Jahrzehnte hinweg den Asphalt ausgelaugt. Der Aussichtsturm steht noch. Die verblasste Beschriftung Fiat-Abarth verweist auf eine vergangene Epoche.
Fotos: Devis Vezzaro/I luoghi dell’abbandono
ähnlich:
Autodromo Sitges Terramar
Stabilimento Bugatti di Campogalliano
Teufelsberg Berlin
Spreepark Berlin
Fotos: Devis Vezzaro
@ Auto Union Berlin
Das Areal der Motorworld Manufaktur in Berlin-Spandau liegt auf einer Halbinsel direkt am Havelufer. Vor rund 70 Jahren befand sich hier bereits das Berliner Werk der Auto Union. Das Grillfest im Herbst war natürlich eine feine Gelegenheit, das traditionsreiche Gelände zu erkunden. In einer der leeren historischen Hallen wartet derzeit ein Nachkriegs-DKW Universal auf seine Restauration.
DKW und die Auto Union hatten eine große Tradition in Berlin. Die heckgetriebenen DKW-Modelle 4=8 (“Sonderklasse”, “Schwebeklasse”, etc.) wurden mit im DKW-Stammwerk in Zschopau hergestellten Vierzylinder-Zweitakt-V-Motoren im Werk Berlin-Spandau ab 1929 montiert.
“Zum besseren Verständnis sei erwähnt, dass die Auto Union zu dieser Zeit aus den Marken Audi, DKW und Horch bestand, zu denen dann 1932 noch Wanderer hinzu kam und die Gründung der “Auto Union AG” beschlossen wurde. Bis zum Beginn des zweiten Weltkriegs gingen die Geschäfte sehr gut und die Auto Union entwickelte sich zu einem stattlichen Großunternehmen in Deutschland. Mit Beginn des Kriegs änderte sich auch für dieses Unternehmen die Lage und die Produktionsverhältnisse. Über die Kriegsjahre hielt sich das Unternehmen am Markt und selbst als Deutschland 1945 in Schutt und Asche lag, gab es zwar nicht mehr alle, aber dennoch die größten Teile der “Auto Union AG” und deren Werke.
Durch die Teilung Deutschlands stand das Unternehmen genau wie viele andere natürlich vor einer schwierigen Situation. Während sich im westlichen Teil zumindest seitens der Besatzer die Chance bot, das Unternehmen weiter zu betreiben, wurden die Werke im Osten demontiert. Nach und nach wurden die Maschinen der Werke in Chemnitz, Zwickau und Zschopau nach Russland abtransportiert oder die Werke wurden den Mitarbeitern der Auto Union nicht mehr zugänglich gemacht. In den Werken in Zwickau und Zschopau wurden später in der DDR mit ca. 90 Prozent der alten Belegschaft der Auto Union die Fahrzeuge für den Osten gebaut. Anfangs noch aus Restbeständen DKW und später dann der Trabant. (…)
Nach diversen Klärungen der Altlasten und der Suche nach neuen Kreditgebern entstand am 3. September 1949 in der Ingolstädter Schrannenstraße 3 die neue “Auto Union GmbH”. Da die Gelände der Auto Union in Berlin unter der westlichen Besatzungsmacht standen, waren sie, zwar durch den Krieg schwer beschädigt, aber für die Auto Union verfügbar. Hier entstanden nun zwei Werksvertretungen der Auto Union, die dem Unternehmen zu neuem Glanz verhelfen sollten. In Spandau entstand ein neues Werk, das Zubehörteile für die DKW Modelle herstellte. Es wurden unter anderem Lichtmaschinen, Anlasser und Getriebe gebaut. Zu dieser Zeit beschäftigte das Werk Spandau ca. 2400 Arbeiter. Vorerst wurde nur die Marke DKW wiederbelebt und deren Produktpalette neu gestaltet. (…) Weiterhin wurde an einem Comeback der Marke AUDI gearbeitet.”* (Autohaus Berolina)
formfeu.de: Grillfest @ Motorworld Manufaktur Berlin
* Zitat: http://www.autohaus-berolina.de/geschichte/
Grillfest @ Motorworld Manufaktur Berlin
Drittes Manufaktur-Grillfest in Spandau. Am 25.9. war es wieder soweit. Die Motorworld Manufaktur lud alle Manufaktur-Beobachter und Motoristen (egal auf wie viel Rädern) zum spätnachmittäglichem Herbst-Grillfest auf die Insel des Areals in Berlin-Spandau ein. Das Motto war: Blech mitbringen, Benzin reden – bei Bier und Bratwurst. Geht doch eigentlich immer. Dem Aufruf folgten nicht nur zahlreiche Altautofreunde sondern auch die in feinem Zwirn schick gekleidete Motorradgruppe von “The Distinguished Gentleman’s Ride Berlin”…
Die Heimat der neuen Motorworld Manufaktur Berlin ist ein faszinierendes Areal aus der Gründerzeit des Automobils in Berlin-Spandau. Hier entsteht ein lebendiges Schrauberdorf. Das rund 30.000 Quadratmeter große und bislang brach liegende Manufaktur-Areal liegt wunderbar auf einer Halbinsel direkt am Havelufer. Vor rund 70 Jahren befand sich hier bereits die Berliner Produktionsstätte der Auto Union AG. … Tolles Gelände mit einem tollen Konzept. Das wird ein Schraubertraum werden!
20. Leo-Motor Classic
Der Autosommer ist vorbei. Trotz nassen Herbstwetters kam eine bunte Oldtimertruppe am 18. September zur mittlerweile 20. Leo-Motor Classic auf dem Marktplatz in Leonberg zusammen. Um 10 Uhr morgens trafen die Teilnehmer mit ihren Schätzchen ein: Käfer, Kadett, Alfa, Mercedes, Wartburg etc… Um 11 Uhr ging die traditionelle etwa 80 km umfassende Rundfahrt dann los. Damit jeder wußte, welches Auto gerade losfuhr (oder eben nicht – der 311er streikte), waren zwei Fachleute am Start: die Leonberger Rennfahrer-Legende Eberhard Mahle und Porsche-Designer Tony Hatter präsentierten kurzweilig und kompetent die Abfahrt.
Werbegemeinschaft Faszination Altstadt Leonberg e.V.
Hahnweide 2016: Ferryflug in der Ju 52/3m
OTT16 – 18. Oldtimer-Fliegertreffen. Luftfahrtgeschichte erleben. Mit der “Tante Ju” oder der “Grande Dame der Luftfahrt” von Dübendorf auf die Hahnweide. Die Ju52/3m prägte den zivilen Luftverkehr wie nur wenige weitere Flugzeuge und ist heute das wohl bekannteste historische Flugzeug aus deutscher Produktion. Einzigartig sind die für Junkers typische Wellblechbeplankung sowie die brummenden Sternmotoren. Thomas Meinicke war mit an Bord.
Die Fotos von 2013 gibt es bei uns hier und hier. Noch mehr Ju52/3m findet ihr bei uns in folgenden Beiträgen: Junkers Ju52/3m @ ILA Berlin Air Show 2010 und Junkers Ju52/3m @ AVA Göttingen.
Fotos: Copyright: Thomas Meinicke
Fliegerbilder#























































































































































































































































































































































































































































































































